Frage von Donat24, 76

Wieso ist ein Studium nur dann gut, wenn man sich dafür abackern muss?

Hallo, Ich mache mir gerade Gedanken über meine Zukunft. Momentan bin ich regelmässig in der Bibliothek und lerne für mein Abitur. Dort sind natürlich auch viele Studenten. Es hat den Anschein als würden diese sehr viel lernen und sehr fleißig sein. Außerdem studieren sie alle etwas wo man viel für machen muss, was auch nicht immer angenehm scheint. Wenn ich daran denke dass ich etwas mit Kunst machen möchte geht es mir schlecht da ich das Gefühl habe dass alle anderen etwas studieren, wo man eben viel für pauken muss, während ich zeichnen würde, was meine Leidenschaft ist. Dabei komme ich mir irgentwie vor, als würde ich den leichten weg wählen, da alle um mich herum so Sachen wie BWL, Jura oder ähnliches machen wollen.Kunst scheinst dagegen so mikkrig, wenn ihr versteht. Ich leide sehr darunter wie Kunst in der Gesellschaft angesehen wird und dass alle um mich herum etwas so 'großes' studieren wollen. Kann mir jemand weiterhelfen?

Antwort
von Schnuppi3000, 35

Einerseits ist es natürlich gut, wenn einem das eigene (zukünftige) Studienfach einfacher erscheint als andere Fächer, da das dafür sprechen kann, dass einem dieses Fach schlicht und einfach besser liegt.

Auf der anderen Seite scheint deine Vorstellung von einem Kunststudium nicht ganz der Realität zu entsprechen. Auch Kunststudenten müssen lernen und wesentlich mehr machen als zu zeichnen.

Antwort
von tryanswer, 16

Du machst den Fehler und vergleichst das Studium mit der Schule. Jeder, gleich welches Fach er studiert, hat sich genau dieses aus Leidenschaft gewählt. Wenn also Studenten Zeit in der Bibliothek verbringen, dann weil sie die Wissbegierde dorthin treibt. Natürlich gibt es auch Phasen, in denen man sich mit Themen beschäftigen muß, die einen weniger interessieren. Da sich aber jeder des Ganzen bewußt ist, nimmt man diese in Kauf. Das Studienfach hat damit nichts zu tun - vom Anspruch sind diese im Grunde gleichwertig.

Antwort
von johnston, 24

Nichts ist einfach zu studieren. Für ein Studium braucht man Interesse und Wille um es zu schaffen. Um es erfolgreich zu absolvieren muss man auch Noten erzielen die nicht einfach sind. Also ist es egal was du studierst, irgendwo ist es immer schwierig, denn der Abschluss wird dir nicht geschenkt. 

Dabei ist es egal ob es was wirtschaftliches, technisches, Naturwissenschaftliches oder Kunst ist. Jedes Fach hat seine Schwierigkeiten. Bei Kunst geht es ja nicht nur dass man malen muss, sondern im Kunst Studium wird der Historische Kontext sehr schwer gewertet, was nicht für jeden einfach ist. Kunst ist für viele mickrig, weil es ein Studium ist mit wenig Berufsaussichten, als nur Lehrer zu werden oder Professor. Aber lass dich nicht einschüchtern oder deine Leidenschaft kaputt machen, weil einige meinen, dass es mickrig ist. Tu das was du am liebsten tust :) 

Antwort
von Herb3472, 10

Kein Studium ist ein lockerer Spaziergang, auch ein Kunststudium nicht. Und getade im Kunstbereich musst Du verdammt gut sein, um auf drm Kunstmarkt Chancen zu haben. Ich kenne etliche akademische Maler, die ihre Brötchen als Sozialarbeiter, Taxifahrer, Töpfer oder Lehrer verdienen.

Antwort
von Myhtosgirl, 21

naja du hast halt den leichteren weg eingeschlagen

sie rackern sich so ab damit sie viel Geld verdienen

du wirst immer mehr Freizeit haben als sie aber sie werden wahrscheinlich mehr verdienen mit zeichnen verdient man im 21. Jahrhundert kein richtiges Geld das meiste macht man vor dem pc

da ich auch gerne zeichne will ich als Nebenjob comiczeichnerin werden (das macht man am pc) aber so verdient man auch nicht sehr viel Geld

Antwort
von kokomi, 23

du stellst dir ein kunststudium zu leicht vor!

Kommentar von Myhtosgirl ,

wenn es einem liegt und man Erfahrung hat ist es leichter als Jura...

Kommentar von kokomi ,

wenn einem jura liegt und man nicht zeichnen kann hat man es leichter als im kunststudium

Antwort
von zeytiin, 23

Wobei dir helfen wen du selbst siehst das Kunst nichts besonderes ist ... Ich glaub du bist alt genug um dir eine eigene Meinung zu bilden und nicht auf andere zu hören

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