Frage von KyleBroflovski, 287

wieso ist der islam so anfällig für terrorrismus?

ich weis , das Christentum hat in der Vergangenheit auch Hebung Leute getötet. ich rede aber von der jetzigen Situation, warum unbedingt der Islam ?
und kommt mir jz bitte nicht mit Amerika die den terrorrismus erfanden ...

Antwort
von JoJoPiMa, 58

Wirtschaftskriege wurden von Beginn an als Kriege gegen den Islam propagiert. Irgendwelche Autoritäten der Religion fingen damit an; der Rest schwieg - auch im Westen. Was als stille Zustimmung gesehen werden kann. Eine Sache die rein militärisch war, wurde zu 'ne Kultursache gemacht. Nützlich, solche chaotische Dimensionen erreichen zu können. Jeder Strippenzieher kann daraus was für sich holen.

Wäre es rein militärisch geblieben, vor allem in den Köpfen, dann hätten wir jetzt zig Guerillakriege im Orient und Nordafrika - was die logische Schlussfolgerung wäre - und kein Mensch würde die Religion ins Spiel bringen.

Mental, ist die Sache inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufen.

Islamische Länder im engeren Sinne zeichnen sich nach wie vor eher durch Stammesdenken aus (sehr anfällig; Religion überwiegt in Punkt Verbundenheit - statt Nationaldenken). Wenig Elite, ganz viel Fußvolk (leicht manipulierbar). Die, die dort sofort Religionskriege daraus machten, taten es wissentlich auf fruchtbaren Boden.

Antwort
von DottorePsycho, 82

In dem Papier, das bereits als „Testament des Terroristen“ durch die Medien geht, standen folgende Worte: „Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte. Ich hatte keine Sicherheit mehr. Wenn es so weiter geht, endet es in einer Gefängniszelle.“


(bezüglich Terroranschlag in Belgien vom 22.03.2016)

Dies mal als mutmaßlich authentische Äusserung eines Täters. Typisch für Islamisten und offenkundig wird hier die Perspektivlosigkeit des Täters. Unzureichende Bildung spielt dem IS die Menschen auf zwei Wegen in die Hände: Wer keine oder zu wenig Bildung hat, hat schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt UND der ist ebenso leicht manipulierbar und für irgendwelche Zwecke einzusetzen. So ist "boko haram" (Bücher sind Sünde) eine ganz elementare Basis für die Rekrutierung immer weiterer Kämpfer für den IS.

Eine weitere Basis bildet das massiv suggerierte Höllenfeuer, das den sündigen Muslimen angeblich droht. Da wir nun aber alle Sünder sind - wenn man sich denn überhaupt in dieses Paradigma begeben möchte - droht jedem einzelnen die Hölle. Insbesondere veweise ich an dieser Stelle immer wieder gerne auf das Verbot der "Unzucht" und der Masturbation (eingeschränkt), was zwingend zu Versündigungen führen MUSS, da es wider die Natur ist, die eigene Sexualität zu unterdrücken. Wer dann schwach geworden ist, kann sich mit einem schmalen Gürtel um die Hüfte erst in die Luft jagen und dann - angeblich - ins Paradies und in den Schoß von 72 Jungfrauen begeben. Na wenn das kein Ausweg aus dem Dilemma ist?!

In schā'a llāh

Kommentar von KyleBroflovski ,

das nenne ich eine hilfreiche Antwort:D

Kommentar von LaraHoe ,

Dumm nur dass die Täter eben Bildung besaßen was?

Kommentar von DottorePsycho ,

Dumm nur, dass ich nicht gesagt habe, dass alle IS-Kämpfer bildungslos sind. Aber sie sind perspektivlos.

Und dann gibt es natürlich noch die Köpfe, die das Ganze steuern.

Kommentar von LaraHoe ,

Also wenn man ein abgeschlossenes Studium in ET hat, und meint man sei dann perspektivlos dann sollte man mal einen Realitätscheck machen.

So eine Person ist weiter gekommen als viele andere. Ja sogar weiter als viele "Christen" die in H4 hängen und kein Job mehr finden mit U40. SOWAS ist für mich perspektivlos aber nicht wenn man mit Mitte 20 nen abgeschlossenes Ing Studium vorweisen kann.

Da stehen dir nunmal hier sehr sehr viele Wege offen.


Find es nen bisschen dünn es jetzt auf die fehlende Bildung zu schieben.

Vielleicht wollten diese Menschen von Anfang an hier nicht richtig Fuß fassen?

Ich kenne auch viele Moslems die hier gut zurecht kommen. Und eins haben sie aber alle gemeinsam: Sie haben eher weniger mit ihrer Religion zu tun. Haben auf einheimische Freunde, oft sogar mehr als andere



Kommentar von DottorePsycho ,

Ich weiss nicht so recht, was Du mir erzählen willst; ich bin selbst Muslim, der hier sehr gut zurecht kommt.

Dieser Attentäter hat selbst formuliert, dass er perspektivlos sei. Dass man das im Einzelfall auch MIT Bildung sein kann, ist unbestritten. Trotzdem gilt grundsätzlich: Je weniger Bildung, desto weniger Perspektive.

Und bitte .. .ich habe nicht nur die mangelnde Bildung angesprochen.

Antwort
von michi57319, 132

Wir wären heute noch im finsteren Mittelalter (religiös gesehen), wenn sich die aufklärerischen Tendenzen nicht durchgesetzt hätten. Das ist im Islam (noch) nicht der Fall. Deshalb gibt es immer noch viele Verirrte, die die Religion mißbrauchen, um ihre Machtansprüche durchzusetzen.

Kommentar von KyleBroflovski ,

aber warum unbedingt der Islam. hätten dich genau so gut Juden sein können. die islamisten töten doch im Namen von Allah (behaupten sie zumindest) , also müssen die doch bin irgendwo her haben , das sie es tun sollen

Kommentar von michi57319 ,

Bis in die 90'er Jahre des letzten Jahrhunderts haben sich die Iren
die Schädel im Namen Gottes eingeschlagen. So viel zum Thema Religion, Aufklärung und Neuzeit. Katholen gegen Evangelen. Bloody Sunday, falls du noch nix davon gehört haben solltest.

Wenn du dir anschaust, wie islamisch geprägte Statten organisiert sind, wirst du feststellen, daß es fast ein perpetuum mobile ist. Religion bedingt Staat, Staat bedingt Religion.

Aus dieser Schiene sind fast alle anderen Religionen schon raus.

Kommentar von Agentpony ,

Im Nordirlandkonflikt war die Religionszugehörigkeit Teil des Selbstverständnisses der Kontrahenten, aber NICHT auslösend. Der Konflikt wurde bei weitem nicht so "im Namen Gottes" geführt, wie du das angibst.

Kommentar von michi57319 ,

Tiefer geschaut bleibt übrig, daß sich Christen unterschiedlicher Couleur bekriegt haben. Was ist daran so anders, als wenn sich Sunniten und Shiiten bekriegen? Merkste was?

Antwort
von Fabian222, 10

Wenn die Andersglaeubigen Menschen toeten wird es nicht in den Nachrichten erwaehnt. Doch wenn irgendwelche irregeleitete "Muslime" sich in die Luft sprengen gibt es Non-Stop Breaking News.

Kommentar von KyleBroflovski ,

jap

Antwort
von CocoKiki2, 85

warum kommen nur 2 nobelpreisträger aus der islamischen welt? soviele wie belgien im jahr produziert? mit intelligenz kann der islam nciht grad strotzen siehe doch mal die todesstrafe für homosexuelle oder ehebrecher. das ist doch schlimmer als tiefstes mittelalter.

Kommentar von KyleBroflovski ,

naja , in Russland zum Beispiel sind homosexuelle auch nicht gerade beliebt , vorallem in Moskau nicht . zwar wird man da nicht getötet , aber Intoleranz gibt es fast in jedem Land

Kommentar von LaraHoe ,

Ach was. Immer die gleiche Laier das Bildung hilft, helfen soll. Der Kerl von dem letzten Anschlägen in Belgien hat sogar Etechnik studiert inklusive Abschluss. Ist also Akademiker...

Kommentar von CocoKiki2 ,

da ist mein pudel ja intellektueller.

Antwort
von LaraHoe, 57

Amerika spielt schon eine zentrale Rolle bei dem Ganzen...

Ich kann Verständnis dafür aufbringen dass viele Menschen einen Hass auf Amerika haben. Ich kann auch Verständnis dafür aufbringen dass man sich eben anders wehren muss, weil man eben kein High Tech Kriegsgerät hat.

Was ich aber nicht kann ist wie man diesen Hass auf die US-Politik oder die Politik eines sonstigen Landes an der Zivilbevölkerung auslassen kann.

Sollen die halt gezielt Anschläge auf Politiker verüben die Kriegstreiber sind. Oder schmierige Waffengeschäfte ermöglichen dann würde es zumindest nich gänzlich Unschuldige treffen.

Antwort
von UkhtFiDeen, 82

Zuerst einmal gibt es keine einheitliche Definition des Wortes Terrorismus und dann ist es schon etwas scheinheilig mit dem Finger auf die Muslime zu zeigen und so zu tun, als wären diese der Ursprung alles Bösem auf der Welt, während der Westen tagtäglich die muslimischen Länder bombardiert und die dortigen Zivilisten massakriert.

Es geht hier nicht darum zu sagen, ob die Reaktion richtig oder falsch ist; doch wie lächerlich ist es zu glauben, dass man ewig mit der Politik durchkommt, die in den letzten 'Jahrzehnten' geführt wurde, ohne irgendwann die Rechnung dafür präsentiert zu bekommen...

Dafür, dass man Länder wie Syrien, den Irak, Afghanistan usw. massiv bombardiert und ganze Städte dem Erdboden gleichmacht. Dafür, dass tausende und abertausende von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern ihr Leben in derartigen Angriffen verloren haben. Dass man Familien auseinanderreißt, vergewaltigt und foltert. Dafür, dass man in jeden einzelnen der muslimischen Länder Diktatoren unterstützt, welche die Zivilbevölkerung unterdrücken. Dass die selbsternannten Kämpfer für 'Freiheit und Menschenrechte' diese Werte immer dann aussetzen, wenn es um den Islam und die Muslime geht... Wer wirklich verstehen will, weshalb es diesen 'Terror' gibt, sollte sich lieber einmal Fragen, wann man denn vorhat den Leuten anderswo ebenfalls ein würdevolles Leben zuzugestehen? Wann man auf Worte endlich Taten folgen lässt und Gefängnisse wie Guantanamo schließt? Wann man die muslimischen Länder den Muslimen überlässt und aufhört Menschen im Ausland als billige Arbeitskräfte für unseren Wohlstand zu missbrauchen?

Der Islam ist mit Sicherheit keine Religion die sagt, dass man sich für Ewigkeiten alles gefallen lassen muss. Wer würde tatsächlich annehmen, dass seine Übertretungen anderen gegenüber  für ewig ohne Konsequenzen bleibt. Wenn ihr die Situation verstehen wollt, dann kehrt zuerst vor eurer eigenen Haustür!

Kommentar von LaraHoe ,

Man muss hier immer Unterscheiden zwischen der Politik und der Zivilbevölkerung. Es gibt's nicht was Gewalt und Terror gegen die Zivilbevölkerung rechtfertigt.

Wenn ich mit der Steuererhöhung nicht zufrieden bin steche ich auch nicht mein Nachbarn nieder.

, während der Westen tagtäglich die muslimischen Länder bombardiert und die dortigen Zivilisten massakriert.

mit "der Westen" meinst du auch mich und auch jeden anderen hier im Land. Was habe ich mit irgendeiner Bombadierung zu tun? Ich habe weder irgendwo Bomben abgeworfen noch habe ich mich dafür ausgesprochen. Ich habe sogar Parteien gewählt die gegen diese Kriegstreiberei ist.

Aber dennoch bin ich jetzt schuldig dass woanders Menschen sterben und bombadiert werden? Und nein ich arbeite auch nicht in der Rüstungsindustrie..

Find es lächerlich wie man von der westlichen Welt fordert zu differenzieren bei der ganzen Sache mit dem Islam. Dann selber sich die ganze Sache aber einfach macht indem man einfach mal alle für Schuldig erklärt.



Kommentar von UkhtFiDeen ,

Mir geht es nicht darum eine Wertung vorzunehmen. Ich schrieb eindeutig: ,,Es geht hier nicht darum zu sagen, ob die Reaktion richtig oder falsch ist."

Dennoch muss man sagen, dass es dem Großteil der Bevölkerung auch einfach egal ist, was ihre Regierung denn in diesem und jenem Land tut. Wenn es jetzt um Belgien geht, reden plötzlich alle darüber, distanzieren sich und drücken ihr Mitgefühl aus - der Rest der Menschheit jedoch, der täglich ermordet & gefoltert wird, oder einfach verhungert, wird mehr oder weniger als selbstverständlich hingenommen...

 Zudem bin ich der Meinung, dass die 'Zivilbevölkerung' sehr wohl Verantwortung dafür trägt, was ihre Regierung tut. Zum Einen, weil gerade im Westen die Menschen ihren Regierungen durch ihre Stimmen die Legimitation zu Handeln liefern & zum Anderen, weil eine jede Regierung die Unrecht begeht, auch beseitigt werden kann.

Vom Zusehen und Abwarten halte ich nicht viel, denn ein jeder, der zusieht wenn irgendwo Unrecht geschieht, trägt für sein Schweigen eine gewisse Mitschuld.

Kommentar von LaraHoe ,

Sorry damit machst du es dir aber zu einfach. Wenn eine Regierung an die Macht kommt die ich nicht gewollt habe bin ich jetzt also dennoch Mitschuldig?

Was soll man deiner Meinung nach tun? Auf ne Demo? Vielleicht haste mitbekommen dass Demos Politiker Null interesieren. Oder soll ich wen wegsprengen oder sonstwas damit ich in deinen Augen "unschuldig" bin?

Sorry aber das ist mal ganz ganz großer Bullshit.

Das ist obendrein auch etwas was mit im Zusammenhang mit der Flüchtlingen und auch vielen Moslems auf den Zeiger geht: Man ist zwar sehr gut darin die Schuld bei anderen zusehen, Selbstkritik da liegt dann aber oft die große Schwäche. Bestes Beispiel sind die Moralischen Erpressungen an den jetzt geschlossenen Grenzen wo diese "Menschen" sogar ihre eigenen Kinder für instrumentalisieren.

Auch habe ich gelesen dass viele aus Protest nichts essen wollen mehr aber das eigentliche was mich ankotzt ist dass sogar andere Flüchtlinge gewaltsam der Zugang zur Nahrung verwehr wird, eben von den Flüchtlingen selbst. Sorry aber diese Menschen sind einfach ein Teil des Problems selbst und es sind nicht andere an allem Schuld.

Der Westen, bzw deren Politik macht in meinen Augen zwei Hauptfehler: Erstens dass man sich nie gegen die Politik der USA stellt, und auch jetzt noch lustig weiter Waffengeschäfte mit fragwürdigen Staaten macht.

Das ist das eine Problem. Das andere ist aber dass man bei den Moslems die hier schon leben einfach zu vieles durchgehen lässt und nicht hart genug durchgreift und keine Nulltoleranz Schiene fährt.

Wenn es jetzt um Belgien geht, reden plötzlich alle darüber, distanzieren sich und drücken ihr Mitgefühl aus - der Rest der Menschheit jedoch, der täglich ermordet & gefoltert wird, oder einfach verhungert, wird mehr oder weniger als selbstverständlich hingenommen...

Woher willst du das wissen? Ding Nummer eins ist die Leute hier haben ein geregelten Tagesablauf und können nicht den ganzen Tag im Internet nach Dingen suchen die auf der Welt geschiehen. Man guckt vielleicht nochmal Tagesschau oder hört Radio und wirft Blick in die Zeitung das wars dann aber auch und liest dort auch nur Dinge die da drin stehen.

Schuld wäre hier also die Presse, wo aber auch die Politik ihren drücker drauf hat. Was soll hier der einzelne deiner Meinung nach wieder tun?

Ich betrachte es logisch, die Leute in Belgien stehen mir nicht näher als irgendwelche anderen Leute auf der Welt. Es ist für mich irrelevant WO auf der Welt Unschuldige sterben.

Biste beim "IS" kannste auch nicht einfach mal aus der Reihe tanzen, dort hätte das dein Tod zur Folge.

Hierzulande kannste ne lustige kleine Demo machen, interesiert nur niemanden. Aufmerksamkeit bekämst du nur wenn du dich strafbar machst und da wäre auch hier dein Leben vorbei.

Ich sehe mich jetzt aber nicht in der Schuld nur weil ich mein Leben nicht opfere.

Ich würde sogar bei einer Demo mitmachen, aber wenn man realistisch ist sind solche Demos mit paar Tausend Leuten reinste Zeitverschwendung. Wenn sich 1Mio Menschen auf den Weg zum Bundestag machen weil sie die Politik sch.iße finden, DAS würde was bringen, nur ist es hierzulande halt einfacher soviele Menschen für Fußball zu begeistern als für In- und Außenpolitik.

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