Frage von Turkmen1996, 134

Wieso ist den europa nach rechts gerückt?

Haben wir überhaupt nichts gelernt vom 1933-1945 😕? Ist das den nicht gefährlich für diese Welt wir haben die ganze zeit in frieden gelebt und jetzt kommen die rechten wieder und am Ende liegt wieder alles in schut und Asche die rechten bringen diese Welt ausser fugen oder nicht ? Ja ich weis die Politiker sind schuld aber die rechten wieder stark machen ist das eine gute Wahl ? Wir nach 1945 endlich in frieden und jetzt kommen wieder rechten aber wieso wollt ihr den Krieg ? Jeder sagt nein erst ich dann die anderen verstehe ich voll aber die rechten !!!!!!!!! 😕🤔

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SchakKlusoh, 36

Haß ist einfach.

Du siehst das an den Kommentaren hier. Es geht sofort los.

Mit anderen Menschen klarzukommen, andere Meinungen auszuhalten usw. ist andauernde Arbeit.

Kommentar von Turkmen1996 ,

Ja aber eins verstehe ich nicht warum warum wird der Hass wieder groß ?

Wenn wir krieg haben flüchten wir in einem anderen Land und wir sind dann Flüchtlinge und dann was sagen die anderen zu uns und pausaunen rechte Sachen wie fühlen wir uns dann schlecht das ist doch nicht gut. 

Erst wir danach die anderen Schluss damit keiner ist dran wir leben alle auf einem Planeten ist doch so

Antwort
von marcus1984, 1
Finde ich nicht beängstigend

Guten Tag Turkmen,

grundsätzlich verstehe ich, worum es dir geht, allerdings ist deine Frage in Teilen nicht ganz richtig gestellt.

Zunächst fragst du, warum Europa soweit nach rechts gerückt ist. Das ist mir etwas zu allgemein. Stark rechte Tendenzen finden in innerhalb der Europäischen Union (EU) in Frankreich, Deutschland, der Slowakei, Ungarn und Bulgarien (in Griechenland ebenfalls in der Links-Rechts-Koalition, allerdings ist diese aufgrund einer Ausnahmesituation entstanden). Mäßige rechte Tendenzen in Finnland und den Niederlanden. Die gesamte Bevölkerungsanzahl dieser Staaten macht rund 200 Millionen aus, die an der Gesamteinwohnerzahl der EU in Höhe von rund 510 Millionen Menschen ienen Anteil von rund 40% haben.

In Ländern wie Irland, Litauen, Tschechien, Italien, Spanien oder Portugal finden beispielsweise kaum rechte Bewegungen statt.

Dann ziehst du einen Verlgeich mit Nazi-Deutschland, der wie ich finde nicht zutreffend ist, da die Staaten Europas eben sehr wohl aus den Katastrophalen Verbrechen Deutschlands im Zweiten Weltkrieg gelernt haben. Gegenwärtig 28 Staaten Europas haben sich zu einem supranationalen Bündnissystem zusammen geschlossen. Dies ist eine umfassende Garantie für innereuropäischen Frieden!

Im Jahre 2012 wurde der EU der Friedensnobellpreis verliehen, da auf dem europäischen Kontinent noch nie solange Frieden herrschte.

Insofern gebe ich dir Recht, dass rechte Tendenzen beobachtet werden müssen, hier sehe in Deutschland das Bundesamt für Verfassungsschutz stark in der Verantwortung sowie jeweils vergleichbare Behörden in den oben genannten Staaten, allerdings sind diese nicht beängstigend, da eine starke demokratische Kultur, wie diese innerhalb der Mitgliedsstaaten der EU verankert ist, dies nicht ins Wanken bringt.

Antwort
von Yamato1001, 44

Ob zu weit rechts oder zu weit links...
schlussendlich ist beides schädlich. (Zu weit Rechts: Hitler, Mussolini, zu weit Links: Stalin, Mao Ze-Tung)
Ich würde mir Sorgen machen, wenn die NPD bundesweit auf 15% und in gewissen Ländern bei 25% wäre. Aber bei der AfD sehe ich da das Problem jetzt völlig nicht. (Mal auf Deutschland bezogen) Dass es in Griechenland Leute gibt, die eine Partei wie die "Goldene Morgenröte" wählen, ist ja nicht mehr unser Problem.

Lg

Yamato

Antwort
von Pyflix, 3
Finde ich nicht beängstigend

Ich glaube, dass du ein wenig übertreibst. 

Zuerst einmal möchte ich die Behauptung dementieren, dass Europa einen Rechtsruck vollzieht. Insbesondere Deutschland hat doch in letzter Zeit einen gewaltigen Linksruck vollzogen. Fängt beim gesetzlichen Mindestlohn an, über die Mietpreisbremse bis hin zur doppelten Staatsbürgerschaft. Von der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mal ganz zu schweigen. 

Haben wir überhaupt nichts gelernt vom 1933-1945 😕?

Findest du nicht, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst?

Die Situation 1933 war eine völlig andere. Die Zeit war von großer Unzufriedenheit über die Demokratie grundsätzlich geprägt. Die 1929 durch den Börsencrash verursachte Weltwirtschaftskrise hat die Situation nochmal verschärft – und den Rechten, aber auch den Linken Aufschwung beschert. 

Heute gibt es Unzufriedenheit in erster Linie gegenüber EU-Institutionen. Die Menschen haben Sorge, dass diese nationalstaatliche Kompetenzen aushöhlen könnten. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Sorgen durchaus berechtigt sind. Es gibt sogar gar Forderungen, einen europäischen Bundesstaat zu schaffen. Das stößt natürlich insbesondere in den osteuropäischen Staaten auf Ablehnung, die in einem solchen System Jahrzehnte gelebt haben. 

Mich beunruhigt vor allem die Tatsache, dass diese Sorgen sofort als Rechtspopulismus abgetan werden, statt sich lösungsorientiert damit auseinanderzusetzen. Das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass sich die Menschen in der EU wohler fühlen. Das Gegenteil ist der Fall. 

Antwort
von 1988Ritter, 17
Finde ich nicht beängstigend

Europa hat sich über jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg friedlich und weltoffen entwickelt.

Diese Entwicklung bekam erst einen Knick, nachdem islamische Kulturen und Ethnien verstärkt in Europa angesiedelt wurden, und deren Bestreben andere Vorstellungen und Kultur- sowie Religionsbestandteile beinhalten. Hierbei wurde dann verstärkt festgestellt, dass die islamischen Kulturen und Ethnien sehr fordernd ihre Vorstellungen betrieben. Gab man noch anfänglich diesen Forderungen nach, werden sie nunmehr zunehmend kritisch betrachtet.

Dementsprechend kann man auch die Entwicklungen des "Rechtsrucks" ablesen. Der "Rechtsruck" begann in den Staaten, die vornehmlich durch den Islam besonders betroffen waren. Dies waren insbesondere die ehemaligen Kolonialstaaten, die noch aus den Kolonialzeiten Verpflichtungen hatten. Allen voran betraf es Frankreich, dann Holland, dann England. Österreich wurde erst durch Zuwanderer relativ spät getroffen. Deutschland erst in diesem neuen Jahrtausend, sehr stark durch die Flüchtlingspolitik begünstigt.

Die Bezeichnung "Rechtsruck" halt ich für falsch.

Wenn die Menschen an ihrer Kultur und Lebensweise festhalten möchten, und sich nicht durch fremde Kulturen beeinflussen lassen wollen, dann hat dies nichts mit "rechts" zu tun.

Ich persönlich habe ja auch ein Unverständnis darüber, dass Menschen islamischen Verhältnissen entfliehen, um dann in Europa islamische Verhältnisse einzufordern. Das ist paradox.

Auch ich werde bei der kommenden Wahl die AfD wählen, da ich nicht mit der Flüchtlingspolitik und dem Umgang mit der islamischen Kultur einverstanden bin. Deshalb sehe ich mich aber nicht als "Rechter" an.

Antwort
von karapus001, 8

Du übertreibst total. Die Medien pushen die Rechten hoch, als ob sie irgendwelche Nazis wären. In den Medien wird ja indirekt gesagt das Leute, die die AFD wählen, Nazis wären. Alles was gegen Flüchtlinge, Bundesregierung etc. sind, sind ja natürlich Nazis!

Das Problem liegt an der Bundesregierung! Würde sie die Interessen des durchschnittlichen Bürgers verfolgen, dann hätten wir weniger Rechten; Rechtsradikale etc.  Und das Problem ist die Regierung! Sie bringen die Welt ausser Fugen.

Wenn du was ändern willst, dann steig in die Politik ein und verfolge die Interessen des durchschnittlichen Bürgers und nicht die Interessen der Konzerne, Oligarchen etc.

Das Leute die Rechten wählen, ist Kritik an die Bundesregierung und ein Zeichen, dass die Leute mit der Politik nicht einverstanden ist. Der Bundesregierung interessiert es aber kaum. Ich sehe kaum einen Fortschritt. Nur weitere Propaganda gegen bestimmte Parteien und Menschen.

Antwort
von voayager, 21

In Deutschland blüht und wuchert der Antikommunismus, was in Krisenzeiten die Rechtslastigkeit bei einem Teil der Bevölkerung gedeihen läßt.

Kommentar von skankhunt ,

sagt der kommunist, der in stalinischem geist jeden als fascho zu denunzieren versucht, der sich wagt, historische tatsachen auf den tisch zu legen

Kommentar von voayager ,

Deine unausgegorenen Bewertungen sind falsch und unsachlich zudem.

"Im Auslegen bist du recht frisch und munter,

legst du`s nicht substantiiert aus, so legst du was unter" (modifiziertes Goethe Zitat, zahme Xenien)

Antwort
von soissesPDF, 31
Ja die ist rechts gerückt gefährlich aber,.........

Die s.g. etablierten Parteien sind nach rechts gerückt und haben genau damit rechts hoffähig gemacht.

In Deutschland erst die FDP, eine Bürgerrechtspartei dann neoliberal.
Noch eiliger hatte es die SPD die CDU rechts zu überholen.

"Die Geister die man rief..." da brauct sich niemand wundern, wenn es heißt "rechts schwenkt, Marsch", wenn "plötzlich" rechtsherum zugeht.

Antwort
von tryanswer, 58
Nein die ist nicht gefährlich rechts gerückt aber,.......

.. wir werden endlich die ganzen linken Regierungen wieder los. Im Grunde befinden wir uns nur auf den Weg in die Mitte des politischen Spektrums. Wo du allerdings einen Krieg siehst, ist mir schleierhaft.

Kommentar von Turkmen1996 ,

Ich bin eher international und habe kein rechtes Gedanken darum sehe ich die rehten mit Krieg das ist meine Meinung das von 1933-1945 will ich nicht wieder haben wenn hier Krieg wäre dann sind wir doch dann die Flüchtlinge !? 

Antwort
von Myrmiron, 42
Finde ich nicht beängstigend

Immer diese bösen Rechten.

Wir sollten lieber zu den guten Linken schauen, die machen immer alles richtig. Zum Beispiel dieser Mao Ze-Tung! Der war ganz weit links, also war der auch besonders gut!

...und das liebe Kinder, nennt man Ironie.

Kommentar von Turkmen1996 ,

Wie Otto walkes war linker 😂okay

Antwort
von archibaldesel, 30
Ja die ist rechts gerückt gefährlich aber,.........

Naja, Faschismus ist zwar eine dumme Ideologie, aber bedeutet nicht zwingend Krieg. Die Spanier hatten fast 50 Jahre einen faschistischen Diktator, ohne einen Krieg zu führen. 

Rechte Parolen sind simpel und appellieren an einfache Instinkte. Das macht sie erfolgreich. "Du bist nicht Schuld an deinem Elend, sondern die Ausländer, Juden oder sonstigen Minderheiten." Das hört jeder Verlierer gerne.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Die Spanier hatten fast 50 Jahre einen faschistischen Diktator, ohne einen Krieg zu führen. 

Wenn Du vom Franquismus sprichst, ist dies nicht ganz korrekt. General Franco kam nicht durch eine Wahl an die Macht, sondern durch einen Krieg unter Mithilfe Hitler-Deutschlands. Die Jahre nach WW2 waren durch ein ziemlich schlimmes Unterdrückungsregime bestimmt, dem zahllose Menschen zum Opfer fielen. Die Herrschaft Francos dauert 39 Jahre.

Mit dem Rest gebe ich Dir vorbehaltlos recht.

Kommentar von archibaldesel ,

An welcher Stelle habe ich denn geschrieben, dass Franco gewählt wurde?

Ach so, das ist ein Missverständnis. Den Bürgerkrieg habe ich nicht gemeint. Der FS hat ja den Schluss gezogen, dass Faschismus wie in Deutschland Krieg bedeutet. Einen Krieg mit anderen Nationen haben die Spanier ja nicht geführt, obwohl Hitler sie in den Krieg ziehen wollte. Und als dritte große europäische faschistische Nation, war das ja nicht völlig abwegig.

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