Wieso ist das pH Optimum nicht am Äquivalenzpunkt?

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2 Antworten

Was Du zum Halbäquivalenzpunkt geschrieben hast ist richtig.

Nun wird aber weiter titriert. Der Sinn dieser Titration ist doch, dass die ganze vorgegebene Säure (in Deinem Beispiel Essigsäure) durch Zugabe von z.B. Natronlauge umgesetzt wird. Am Äquivalenzpunkt liegt dann eine Natriumacetatlösung vor.

Da die Acetationen eine schwache Base (pKB = 9,25) darstellen, ist die Lösung schwach alkalisch.

Der pH einer durch Titration hergestellten Natriumacetatlösung der Konzentration c = 1 mol/L wäre dann

pH = 14 – 0,5 · [pKB – lg c(Acetationen)] = 14 - 0,5 · (9,25 - 0) ≈ 9,4

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Kommentar von roromoloko
27.07.2016, 16:10

Also ist die Konzentration am Äquivalenzpunkt um einen bestimmten Faktor größer als die Konzentration der Essigsäure?

Die Stoffmenge des Titrationsmittel ist aber am Äquivalenzpunkt gleich der Stoffmenge der vorhandenen Säure (bzw.Base), oder?

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Bei der Hälfte des Äquvalenzpunktes wird die Hälfte der Säure (z.B.Essigsäure) in die konjugierte Base (Acetat-Ion) umgesetzt. Die Konzentrationen sind gleich --> lg(1) = 0

Sorry, aber das ist einfach falsch, bei der Hälfte des Äquivalenzpunktes sind die Konzentrationen nicht gleich. Denn wenn sie gleich sind, dann wurde der Äquivalenzpunkt erreicht.

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