Frage von AlejandroDMed, 149

Wieso ist Chauvinismus gegen Männer akzeptabel?

Ich habe hier 1-Mal kommentiert, dass ich es ungerecht finde, dass Männer mehr in Bars bezahlen müssen, wegen ihrem Geschlecht. Oder dass Männer mehr Leistungen bringen müssen beim Militär, weil sie Männer sind.

Zack kamen ein paar Feministen und kamen mit, ich solle mich nicht beschweren, denn Frauen ginge es ja viel schlechter. Wieso spielen Feministen ständig die Opferkarte, und haben kein Mitleid mit Sexismus die gegen Männer gerichtet ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SacredChao, 75

Hi,

heutzutage gibt es (leider) sehr verschiedene Interpretationen des Feminismus. Die meisten Feministen sehen nach wie vor Gleichberechtigung und Selbstbestimmung als Ideale und kämpfen damit gegen jede Form von Sexismus. So haben z.B. zahlreiche Feministinnen jahrelange die Wehrpflicht kritisiert.

Mittlerweile bildet sich jedoch eine kleine, laute Minderheit, die die ganze Idee des Feminismus ad absurdum führt, und sich vermutlich über die fehlenden Gender-Endungen und das "Mansplaining" in meinem Beitrag beschweren würde.

Davon abgesehen haben deine Beispiele allerdings nichts mit Sexismus zu tun. Das mit den Bars nennt sich z.B. freie Marktwirtschaft - dir steht es jederzeit frei, in eine andere Bar zu gehen.

Viele Grüße,
SacredChao

Kommentar von AlejandroDMed ,

Erst einmal vielen Dank für die tolle Antwort! :-)

Mittlerweile bildet sich jedoch eine kleine, laute Minderheit, die die ganze Idee des Feminismus ad absurdum führt, und sich vermutlich über die fehlenden Gender-Endungen und das "Mansplaining" in meinem Beitrag beschweren würde.

Ich weiß, dass es auch nette Feministen gibt. Allerdings finde ich dass das meiste von Feminismus, dass ich im Fernsehen und in Zeitungen sehe, einfach purer Männerhass und Frauenverachtung ist. Alles im Stile von 'Männer sind böse' und 'wir (Feministen) müssen die schwache, dumme Frau beschützen'.

Davon abgesehen haben deine Beispiele allerdings nichts mit Sexismus zu tun. Das mit den Bars nennt sich z.B. freie Marktwirtschaft - dir steht es jederzeit frei, in eine andere Bar zu gehen.

Na ja, wenn ich ein Produkt (dasselbe) verkaufen würde, und z.B. den schwarzen Menschen das doppelte abknöpfen würde, dann wäre es illegal?

Kommentar von SacredChao ,

Allerdings finde ich dass das meiste von Feminismus, dass ich im Fernsehen und in Zeitungen sehe, einfach purer Männerhass und Frauenverachtung ist.

Ich sag ja: Laute Minderheit. Sehr, sehr laut. :)

Das Thema lässt sich momentan extrem gut verkaufen, deswegen sind die Medien leider voll davon. In letzter Zeit sehe ich aber immer wieder, dass das ganze endlich hinterfragt wird - unter anderem von anderen Feministen, denen es mit der Gleichberechtigung wirklich ernst ist.



Na ja, wenn ich ein Produkt (dasselbe) verkaufen würde, und z.B. den schwarzen Menschen das doppelte abknöpfen würde, dann wäre es illegal?

Tatsächlich ist das nicht so einfach - natürlich könnte man da mit dem Grundgesetz argumentieren, andererseits gibt es auch so etwas wie die Vertragsfreiheit. Als Verkäufer bin ich grundsätzlich nicht verpflichtet, jeden Kunden zu bedienen. Sonst wären so einige Dinge illegal - z.B. Mitarbeiterrabatte oder vergleichbares.

Letztendlich kommt es vermutlich auch auf die Hintergründe an: So zahlen die Männer ja nicht das doppelte, sondern den Branchen-üblichen Preis, Frauen kriegen einen Rabatt. Außerdem hat das ganze ja einen Grund: Ohne solche Aktionen, wäre die Anzahl an Frauen deutlich geringer - und damit wäre man(n) sicher auch nicht zufrieden ;)



Antwort
von BananenXD, 82

was sport angeht sind männer deutlich im vorteil da wir mehr muskeln besitzen
frauen sind sparsam (aufgrund der hauswirtschaft) was uns männer daher oft als verschwänderich darstellt (obwohl es doch nur trinkgeld ist :))
da männer seit jeher als das starke geschlächt gelten gibt es deutliche geschlächterrollen sodass frauen in klassichen männerberufen mehr leisten müssen als männer...

Kommentar von AlejandroDMed ,

Er bezeichnet matriarchalisch geprägte bzw. sich so verhaltende Frauen, die glauben, allein aufgrund ihres Geschlechts einen Überlegenheitsanspruch über Männer herleiten zu können.

Kommentar von AlejandroDMed ,

was sport angeht sind männer deutlich im vorteil da wir mehr muskeln besitzen

Stimmt. Biologisch gesehen stimmt das.

frauen sind sparsam (aufgrund der hauswirtschaft) was uns männer daher oft als verschwänderich darstellt 

Jessica Valenti (Feministin) meinte aber, dass Männer als sparsam und Frauen als verschwenderisch gelten?

da männer seit jeher als das starke geschlächt gelten gibt es deutliche geschlächterrollen sodass frauen in klassichen männerberufen mehr leisten müssen als männer...

Nicht wirklich. Klassische Männerberufe wie die Bundeswehr senken die Voraussetzungen für Frauen. Das finde ich schon diskriminierend, da ein Beruf doch von der Leistung abhängig sein sollte, und nicht von dem Geschlecht?

Kommentar von BananenXD ,

frauen sind also verschwänderich? der runinggag ist also immeroch aktuell?

es gibt berufe in denn männer und frauen ruhig nach de rleistung bewertet werden können, allerdings gibt es auch welche in denen das nicht der fall sein sollte bspw militär (=sport) oder berufe in denen fingerspitzen gefühl nötig ist (kleinere hände und mehr geduld)

Kommentar von AlejandroDMed ,

frauen sind also verschwänderich? der runinggag ist also immeroch aktuell?

Ich habe lediglich klar gestellt, dass eine Feministin genau das Gegenteil behauptete von dem was Sie behaupten.

es gibt berufe in denn männer und frauen ruhig nach de rleistung bewertet werden können

Wieso nicht in allen Berufen? Wieso sollte man nicht den am besten geeigneten einstellen?

allerdings gibt es auch welche in denen das nicht der fall sein sollte bspw militär (=sport) oder berufe in denen fingerspitzen gefühl nötig ist (kleinere hände und mehr geduld)

Das Verstehe ich nicht. Fingerspitzengefühl ist eine wichtige Qualifikation: wenn man als Handwerker arbeiten will, dann ist man schlicht ungeeignet, wenn man zwei linke Hände hat.

Und beim Militär: wieso soll Sport dort keine Rolle spielen? Wenn die Basis beschossen wird, dann hilft der Genderbonus auch nichts, oder? Wer ungeeignet, an den Leistungen gemessen ist, sollte einfach diesen Beruf nicht bekommen.

Ich verstehe einfach nicht, wieso man nicht nach Leistung gehen sollte? Stimmt aber, dass man nicht für alle Militärjobs Elitsportler sein muss. Allerdings könnte man das ändern, damit Männer und Frauen diese abgespaltene Jobs mit neuen Leistungsanforderungen dort berweben können.

Antwort
von casala, 56

opferkarte???

lohndumping, höhere friseurkosten, kaum aufstiegsmöglichkeiten in gehobene stellungen und chefetagen - was ist daran gleichbehandlung ??? bzw. nicht beklagenswert ???

Kommentar von AlejandroDMed ,

lohndumping

Trifft auch Männer.

höhere friseurkosten

Kommt darauf an, was du beim Friseur machen lassen willst. Wenn du eine Männerfrisur haben willst, musst du auch Männerpreise zahlen.

kaum aufstiegsmöglichkeiten in gehobene stellungen und chefetagen

Vielleicht sollte man dann nicht auf Teilzeit arbeiten? Die Aufstiegsmöglichkeiten sind dieselben. So jedenfalls die richtigen Frauen, die sich nach oben gearbeitet haben.

was ist daran gleichbehandlung

Es ist Gleichbehandlung der Geschlechter. Aber keine Sorge. Es gibt jetzt ja die Frauenquote, Frauenboni und Frauenförderungen.

bzw. nicht beklagenswert 

Sicherlich gibt es auch Dinge, über die Frauen klagen können. Was ich aber fragte: wieso findet man Diskriminierung gegen Männer gut und sagt, Männer sollen mal nicht klagen, weil es Frauen auch schlecht geht. Wieso kann man nicht gegen Ungerechtigkeiten vorgehen, ohne gleich 'halt die Klappe, ich bin das Opfer' zu schreien?

Kommentar von casala ,

du hast anscheinend einen etwas eingeschränkten blickwinkel bei deinem korrekturversuch meiner antwort.  allein der satz: "Sicherlich gibt es auch Dinge, über die Frauen klagen können." läßt mir die haare (als mann) zu berge stehen.

in einem kann ich dir aber recht geben: MANCHE feministinnen übertreiben gelegentlich. aber andere andere frauen dulden  hilflos die ungerechtigkeit.

Kommentar von AlejandroDMed ,

du hast anscheinend einen etwas eingeschränkten blickwinkel bei deinem korrekturversuch meiner antwort.

Ich versuche gar nicht Ihre Antwort zu korrigieren. Ich kommentiere Ihre Antwort von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtend.

allein der satz: "Sicherlich gibt es auch Dinge, über die Frauen klagen können." läßt mir die haare (als mann) zu berge stehen.

Sie haben also ein Problem damit, dass es auch Sexismus gegen Frauen gibt? Oder haben Sie ein Problem damit, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass Feministen jeden Sexismus gegen Männer mundtot machen wollen, indem sie alle Männer als Chauvinisten bezeichnen und ständig die Opferkarte zücken?

Kommentar von casala ,

woraus beziehst du deinen wissenschaftlichen standpunkt?

lohndumping: ich habe nicht ausrutscher und werkverträge gemeint, sondern, daß frauen im durchschnitt um 23% weniger als männer in vergleichbaren jobs verdienen.

friseurkosten: anscheinend null ahnung

aufstiegschancen/chefetage: die jahrzehntelange diskussion darüber verpennt oder ignoriert. anteil der frauen in spitzenpositionen wohl auch ignoriert? der dortige anteil an teilzeit dürfte wohl gegen null gehen und somit als argument auch nicht stechen.

frauenquote usw: das ist lediglich die konsequenz aus jahrzehntelanger ungerechtigkeit und kein boni.

wo soll denn nun dein wissenschaftlicher standpunkt sein ?

und warum mir die haare zu berge stehen ist der tenor deiner meinung, die ich für absolut frauenverachtend finde, als wenn frauen das alles hinnehmen müßten und männer sich alles erlauben dürfen.  aber dann flennen, wenn mal widerspruch erfolgt. tztztz....

Kommentar von AlejandroDMed ,

woraus beziehst du deinen wissenschaftlichen standpunkt?

Scholarly Articles.

lohndumping: ich habe nicht ausrutscher und werkverträge gemeint, sondern, daß frauen im durchschnitt um 23% weniger als männer in vergleichbaren jobs verdienen.

Duden sagt: 'Zahlung von Löhnen, die deutlich unter dem Tarif liegen'. Somit meinst du nicht Lohndumping, sondern den Gender Pay Gap.

Frauen verdienen durchschnittlich 23% weniger als Männer. Aus gutem Grund. Frauen arbeiten weniger, arbeiten Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen. Bereinigt man das meiste (bis auf Leistung und Verhandlungsgeschick bei Männern) bleibt der Gender Pay Gap gerade Mal bei 2%. Vollkommen akzeptabel, weil dies an Leistung und Verhandlungsgeschick liegen kann.

friseurkosten: anscheinend null ahnung



Gut, dass wenigstens Sie den Durchblick haben. Bei meinem Frisör bezahlt man für den Haarschnitt und nicht für per Geschlecht.

aufstiegschancen/chefetage: die jahrzehntelange diskussion darüber verpennt oder ignoriert. anteil der frauen in spitzenpositionen wohl auch ignoriert? der dortige anteil an teilzeit dürfte wohl gegen null gehen und somit als argument auch nicht stechen.

Stimmt: es gibt weniger Frauen in Chefetagen. Und ja, ich kenne die Diskussion von Männerhassern. Bislang konnte keine Diskriminierung nachgewiesen werden. Statistiken belegen sogar, dass alles seine Richtigkeit hat: Frauen entscheiden sich lieber Teilzeit zu arbeiten, und haben deshalb auch keine Aufstiegschancen. Oder kommen erst spät in die Firma rein.

Die meisten Chefs sind außerdem in Firmen, die sich in MINT Richtung bewegen. Und da gibt es kaum Frauen.

Unterm Strich: Es liegt an der Entscheidung von Frauen, dass weniger Frauen in Chefetagen gibt.

Es ist statistisch nachweisbar. Außerdem auch logisch nachvollziehbar: wieso sollte jemand den schlechteren Chef einstellen? Würde die Firma doch nur schaden!

Wahrscheinlich habe Sie auch nicht MINT studiert und haben auch nicht versucht Chefin zu werden. Machen Sie das doch einfach! Wenn Feministen einfach handel würden, anstatt Männer die Schuld an allem zu geben, dann gäbe es mehr Chefinnen und Wissenschaftlerinnen. Aber dafür muss man ja arbeiten, und das wollen Feministen ja den Frauen überlassen ;-)

frauenquote usw: das ist lediglich die konsequenz aus jahrzehntelanger ungerechtigkeit und kein boni.

Frauenquoti und Frauenförderungen sind Boni. Sie finden es also ungerecht, dass Frauen einfach durchschnittlich fauler sind und deshalb nicht in Chefetagen kommen? Dann arbeite doch einfach härter. So einfach ist das.

wo soll denn nun dein wissenschaftlicher standpunkt sein ?

Immer noch: Scholarly Articles.

und warum mir die haare zu berge stehen ist der tenor deiner meinung, die ich für absolut frauenverachtend finde, als wenn frauen das alles hinnehmen müßten und männer sich alles erlauben dürfen.  aber dann flennen, wenn mal widerspruch erfolgt. tztztz.... 

Ich halte Sie für frauenverachtend und männerfeindlich.

Können Sie i.wo belegen, dass ich sage, dass Frauen alles hinnehmen müssen? Ich habe lediglich bewiesen, dass es keine Diskriminierung gegen Frauen gibt, die Sie behaupten.

'Männer dürfen sich nicht alles erlauben'. Aha. Nein, Männer müssen sich auch an Gesetze halten. Aber Sie können das Bild vom bösen Mann malen, der alle Frauen unterdrückt. Merken Sie nicht, dass Sie eine Chauvnistin sind und vollkommen menschenfeindlich?

'Flennen'. Unverschämt werden. Aber was hätte ich anderes von Menschenfeinden erwartet? Nein, ich finde es einfach lächerlich, dass Sie sagen, dass Diskriminierung gegen Männer vollkommen in Ordnung ist, und dann mit falschen Behauptungen kommen, es gehe Frauen ja auch nicht besser. Das finde ich äußerst bedenklich und lächerlich.

Und welcher Tenor gefällt Ihnen nicht? Dass Sie nicht Recht haben?

Kommentar von casala ,

offenbar sprechen wir zwei verschiedene sprachen oder du willst mich bewußt nicht verstehen. da wir sowieso schon im forumsbereich sind und die gefahr von beleidigungen zunimmt, glaube ich, daß wir hier besser abbrechen.

Antwort
von StevenArmstrong, 21

Hallo,

die Männer unterdrückens seit etwa 12.000 Jahren die Frauen. Dabei ist erwiesen, dass Frauen besser sind:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/matriarchat-maenner-leben-besser-wo-...

Während Mänenr versuchen, Konflikte mit Gewalt zu lösen, versuchen Frauen mit friedlichen Mitteln Streitereien und Konflikte beizulegen.

Den sog. "Chauvinismus gegen Männer" nennt man übrigens "FEMINISMUS"! Und dieser ist nach 12.000 Jahren des Patriarchats, der Unterdrückung der Frauen und Zeiten mit zahlreichen Kriegen mit Opfern in Millionenhöhe GERECHTFERTIGT!

Leider haben Männer heutzutage immer noch das sagen:

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/bravo/

http://missy-magazine.de/2013/03/28/sexismus-abschaffen-10-punkte-plan-fur-eine-...

Außerdem sind die Frauen gesundheitlich stärker, da die Konstellation XX in den feminien Genen stärker ist, als die Konstellation XY in den Genen bei Männern!

Quelle: Schulunterricht und dieser Link:

http://www.rainer-weiher.de/bio/meiose.htm

Also ist jede Kritik am Feminismus nicht gerechtfertigt.

MfG

Steven Armstrong


Kommentar von AlejandroDMed ,

Das ist wohl das sexistische was ich je gelesen habe. Danke dafür.

Kommentar von StevenArmstrong ,

Bitte :)

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