Frage von Biofrage123, 70

Wieso ist bei Leukämie von "weißem Blut" die Rede?

Hallo zusammen, Wiki sagt zu Leukämie:

"Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von funktionsuntüchtigen Vorläuferzellen der weißen Blutzellen aus. Diese werden auch Leukämiezellen genannt."

Warum aber nur Vorläuferzellen der weißen Blutzellen? Sind das nicht auch Vorläuferzellen von Thrombo- und Erythrozyten? Es werden doch sämtliche Arten Blutzellen von den Leukämiezellen verdrängt, oder nicht?

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Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 11

Bei Leukämie / Blutkrebs ist die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten und Lymphozyten) wichtig, auch müssen intakte von fehlgebildeten Blutkörperchen differenziert werden.

Antwort
von DarthSilver, 22

Bei Leukämie bilden sich vermehrt funktionsuntüchtige Vorläufer der weißen Blutzellen, weiße Blutkörperchen! Hoffe die Antwort hat weitergeholfen! Lg DarthSilver

Kommentar von Biofrage123 ,

Hallo und Vielen Dank für deine Hilfe! Die entarteten Leukämiezellen entstehen aus Vorläuferzellen der Leukozyten, aber

Sind das nicht auch Vorläuferzellen von Thrombo- und Erythrozyten?

Kommentar von DarthSilver ,

Zuerst einmal handelt es sich bei Thrombozyten ja um die Beschreibung der Blutplättchen an sich, rote und weiße einschließlich. Und da Leukämie eine Krankheit ist, die sich ausschließlich auf die weißen Blutkörperchen bezieht sind diese auch keine Vorläufer der Erythrozyten.

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