Frage von MillatuIbrahim, 307

Wieso hilft man den Menschen in Syrien nicht und bombardiert sie stattdessen?

Es gibt nur eine Handvoll Organisation die wirklich dort tätig sind, und auch ganze Arbeit leisten.
Aber die wenigsten Helfen den Menschen das Land wieder aufzubauen.
Syrien ist Schutt und Asche, durch den ganzen Bomben.
Im Endeffekt werden dort nur Zivilisten (Muslime) getötet und dass finde ich nicht Gerecht!

Antwort
von Jogi57L, 103

Das ist wirklich ein Problem...

Wem sollte man denn konkret helfen ?

Daher auch mein Vorschlag ( der wenig Zustimmung findet ), dass man die syrischen Männer ( Flüchtlinge )  ausbilden und bewaffnen sollte, damit sie dort "aufräumen"... 

Diese werden es wohl selbst am besten wissen, gegen wen man kämpfen sollte, und wem man helfen sollte.

Würden die rund 3 Mio männlichen Flüchtlinge aus Europa, Jordanien und der Türkei zusammengenommen.. bzw. würde nur jeder fünfte "kämpfen wollen um wieder in Ruhe in seinem Land zu leben "....

... hätte man eine Armee von 600.000 Männern.

OK; man soll niemanden in den Krieg schicken.... 

Aber ok finde ich es nicht, dass russische, türkische und europäische Soldatinnen und Soldaten ihren Kopf dafür hinhalten müssen.

Diese werden nachher eh die A-Karte haben, weil:

Wenn man den Einen hilft, benachteiligt man Andere... und sooo genau kann man das hier im Westen und auch in Russland und der Türkei wohl gar nicht einschätzen.... "Wer die Bösen sind "

Ich weiß nicht, was junge Männer der Türkei, Russlands und Europas tun würden....

.. wenn sie hätten flüchten müssen, und man würde ihnen anbieten, gut bewaffnet ihr Land zurückzuerobern....

Kommentar von kayo1548 ,

"Daher auch mein Vorschlag ( der wenig Zustimmung findet ), dass man die syrischen Männer ( Flüchtlinge )  ausbilden und bewaffnen sollte, damit sie dort "aufräumen"... "

ob sie hierher flüchten nur um dann bewaffnet wieder zurückzugehen ist da die Frage.

Auch ist das mit dem "Aufräumen" nicht so leicht und Sicherheitsbedenken gibt es auch; mitunter rüstet und bildet man somit auch die aus, die man gar nicht ausrüsten und ausbilden möchte und es ist auch die Frage ob diese dann so handeln wie man es gerne hätte.

"Diese werden es wohl selbst am besten wissen, gegen wen man kämpfen sollte, und wem man helfen sollte."

wieso sollten die es am besten wissen?

Und natürlich gibt es dort auch viele Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und unterschiedlichen Zielen, die nicht alle dasselbe wollen-

... hätte man eine Armee von 600.000 Männern.

mag sein, aber bringt das dort wirklich was?

Kann das das Land langfristig stabilisieren und wird das dort eine wünschenswerte Situaiton geben?

Und wie soll man mit der assymetrischen Bedrohung dort umgehen?

"Aber ok finde ich es nicht, dass russische, türkische und europäische Soldatinnen und Soldaten ihren Kopf dafür hinhalten müssen."

Diese zwingt aber auch niemand; das sind freiwillige Soldaten die dieser Aufgabe nachgehen wollen.

"Wer die Bösen sind ""

richtig, das können die dort aber auch nicht;

Weil es nicht "die Bösen" gibt - das ist letztendliche eine Frage des Standpunktes

Kommentar von Jogi57L ,

Danke für Deine ausführliche Stellungnahme.

Mein Eindruck bleibt bestehen, bzw. wird verstärkt, dass, wer immer sich dort auch einmischt, am Ende die A-Karte haben wird.

Blöde Situation..

Nicht einmischen ist nicht human, einmischen aber auch nicht...

Also einfach alle aufnehmen, und über die Welt verteilt unterbringen ?

Es scheint wohl keine praktikable Lösung zu geben, dass in der dortigen Region Frieden herbeigeführt wird.

Kommentar von Ontario ,

Das Problem in Syrien liegt wohl darin, dass es die Gruppe gibt, welche den Präsidenten stützen, obwohl schon mehr als 250 000 Tote zu beklagen sind. Die Russen stehen zu Assad und bekämpfen die Gruppe, die gegen Assad ist. Es gibt ausreichende Gründe dafür, warum die Russen Assad unterstützen. Die andere Gruppe ist der IS.Dieser wird von den westlichen Militärs mit Bomben bekämpft. Das wird nie zum Erfolg führen. Massiv gegen den IS anzukämpfen ginge nur mit Bodentruppen, um grössere Verluste unter der Zivilbevölkerung einzuschränken.  Den IS wird man nicht mehr in den Griff bekommen, weil man viel zu lange gewartet hat, dagegen vorzugehen. Der IS will in Syrien einen eigenen Staat gründen, hat schon einen grossen Teil Syriens unter Kontrolle. Zerschlägt man die Stützpunkte des IS in Syrien, verlegen die ihre Stützpunkte in andere Länder, wie z. B. den Irak, Mali, Sudan usw. Man müsste also überall in diesen Ländern mit Bodentruppen gegen den IS antreten. Dafür würde man aber einen UN Auftrag erhalten müssen, weil man nicht ohne einen solchen Auftrag in einem fremden Land militärisch eingreifen darf. Das zeigt, wie problematisch der Kampf gegen den IS ist. Die Bundeswehr ist inzwischen auch in Syrien "angekommen".Greift zwar nicht mit Bomben ein, sondern erledigt "Aufklärungsarbeit" mit Tornados. Wie dilettantisch bei der Bundeswehr vorgegangen wird zeigt, dass sie Tornados nach Syrien schickt, die nicht über die erforderlichen Kameras verfügen, um Stützpunkte des IS auf dem Boden auszumachen. Sinnlose Geldverschwendung und Unvermögen der Bundeswehr. Wenn die Verantwortlichen Einsatzleiter bei der BW nicht mal in der Lage sind festzustellen, ob das eine oder andere Flugzeug überhaupt in der Lage ist, die gestellte Aufgabe zu erfüllen, stellen sich für mich Fragen ganz anderer  Art.  

Kommentar von kayo1548 ,

"bzw. wird verstärkt, dass, wer immer sich dort auch einmischt, am Ende die A-Karte haben wird."

ist anzunehmen, daher ist hier alles was man tut mit Vorsicht zu genießen.

"Nicht einmischen ist nicht human, einmischen aber auch nicht..."

richtig, das Problem ist halt es wird keine Handlung geben mit der jeder zufrieden ist und mit dem man jeden Schaden ausschließen kann.

"Es scheint wohl keine praktikable Lösung zu geben, dass in der dortigen Region Frieden herbeigeführt wird."

so instabil wie die Region ist rechne ich in den nächsten Jahren bis mitunter Jahrzehnten nicht damit

zu Ontario:

Es gibt ausreichende Gründe dafür, warum die Russen Assad unterstützen

ja - er ist halt momentan evtl das geringere Übel und auf jedenfall besser als die IS vor allem auch für Russland und die sonstigen Länder.

"Massiv gegen den IS anzukämpfen ginge nur mit Bodentruppen, um grössere Verluste unter der Zivilbevölkerung einzuschränken"

richtig;

aber keiner will halt nochmal so eine Katastrophe wie in der Region um Afghanistan und Irak.

Dort hat das auch nicht den Effekt gehabt, den man gerne gehabt hätte.

"Den IS wird man nicht mehr in den Griff bekommen, weil man viel zu lange gewartet hat, dagegen vorzugehen."

vor allen Dingen deshalb weil er sich durch die instabilen Regionen dort gut etablieren konnte.

" Zerschlägt man die Stützpunkte des IS in Syrien, verlegen die ihre Stützpunkte in andere Länder, wie z. B. den Irak, "

auch aus Syrien wird man sie nicht ganz herausbekommen;

das Problem ist halt dort diese oft auch assymetrische Struktur und man kann nicht überall sein und jede einzelne Person überwachen und kontrollieren.

Ich denke das beste "Rezept" dagegen ist eine stabile Region - nur wie diese wieder hinbekommen?

Schwierige Situation

"stellen sich für mich Fragen ganz anderer  Art.   "

ist halt oftmals so in Behörden: der eine weiß nicht was der andere macht und will es auch gar nicht wissen.

Das war nicht der erste Patzer dieser Art und wird sicher auch nicht der Letzte sein.

Natürlich - Fehler können passieren; die Frage ist aber ob man die Situation nutzt um daraus zu lernen oder das einfach nur verdrängt.

Antwort
von marcussummer, 176

Es gibt sehr viele Menschen und vor allem Regierungen, welche davon ausgehen, dass zunächst der Grund für die kriegerischen Auseinandersetzungen beseitigt werden muss, bevor man an den Neuaufbau geht. Sonst würde man das Risiko laufen, dass man etwa neu aufbaut, nur damit es gleich wieder im Kampf zerstört wird. Eine logische überzeugende Gedankenführung. Aber auch eine relativ kalte Logik, welche das Leiden der Zivilisten zurückstellt.

Kommentar von Pestilenz2 ,

Kalt ist relativ.

Ist genauso wie bei den sicherheitssystemen im flugzeug.

Da wird auch eiskalt mit leben gerechnet.

Solange der tod billiger ist als ein sicherheitssystem wird es nicht "nachgerüstet"

Oder kürzlich in der zeitung treffend gesagt: 

"Es greift erst ein umdenken um sich wenn klimakatastrophen teurer werden als klimaschutz"

So ist nunmal die welt.

Antwort
von Dummie42, 76

Die Situation in Syrien ist so dermaßen verzwickt und verfahren, da gibt es keine einfachen Lösungen, vermutlich auf viele Jahre nicht. Jetzt aber die Bombenangriffe gegen den IS dafür verantwortlich zu machen, ist viel zu einfach und viel zu kurz gedacht. Die mit Abstand meisten Zerstörungen gehen immer noch auf das Konto von Assad, an zweiter Stelle folgt Daesh. Wobei man sagen muss, dass sich beide Parteien erschreckend oft unterstützen.

Antwort
von Mewchen, 35

Natürlich ist das nicht gerecht, aber wir sind im Krieg. Es macht aus strategischer Sicht null Sinn etwas aufzubauen, wo es sowieso wieder kaputt gemacht wird, nicht mal unbedingt durch westliche Bomben, auch durch ISIS.

Es ist einfach nur Kalkül. Beseitige den Feind, dann bau auf. So bescheiden es klingt, die Zivilisten sind Kollateralschäden...

Antwort
von Tom351, 75

Der deutsche Staat wird sicherlich NICHT helfen. Der macht doppelt Kohle. Erstmal verkauft er Waffen mit denen Krieg geführt wird und hinzu kommt dass Syrien ein ziemlich gutes Schul und Ausbildungssystem hat. Also viele gute Ingenieure und Handwerker usw. Eine Flucht nach Europa ist nicht bilig. Also können nur die "Gutverdiener" überreisen. Da diese Flüchtlinge schon eine ziemlich gute Ausbildung haben, muss nicht mehr so viel geld für auszubildende zahlen. Außerdem gibt es jedes Jahr in Deutschland weniger Einwohner und immer mehr Arbeitskräfte fehlen.

Kommentar von kayo1548 ,

"Erstmal verkauft er Waffen"

Belege?

"dass Syrien ein ziemlich gutes Schul und Ausbildungssystem hat. Also viele gute Ingenieure und Handwerker usw."

Merkwürdig - die meisten die hierher kommen sind für den deutschen Arbeitsmarkt völlig unqualifiziert.

Hinzu kommt, dass man die relativ wenigen Fachkräfte die man braucht bald zusammen hätte aber was macht man dann mit dem Rest?

Hinzu kommen gesellschaftliche Probleme, politische und logistische Probleme, Kosten für Unterkunft usw.

Also Kohle macht man so sicher nicht.

Antwort
von tinimini, 70

Ein Land ausplündern und die Rohstoffe ergaunern ist nie gerecht. Aber um das machen zu können müssen so viele wie möglich verjagt oder getötet werden, Das schaft man am besten indem man  Mordende Banden  die sich fanatisiert haben mit Waffen aufrüstet ,damit sie das Land destabilisiert. Und dann tut man so als ist man der Gute und bombadiert alles um sie zu vernichten. Das ganze ist das Gewinnstrebende Geldmacherei der ganz großen 2 % der Superreichen in dieser Welt.

Kommentar von TheJerror ,

Ja bestimmt sind die Waffen geschenkt von den USA usw schonmal was von beutewaffen oder selbstbauen gehört

Kommentar von Dummie42 ,

Etwas weniger Todenhöferscher Antiamerikanismus nach Art von Russia today und stattdessen etwas mehr Reutersche Sachkenntnis fände ich ganz schön.

Kommentar von tinimini ,

 Amerika Verschenkt keine Waffen, die verkaufen die, genau so wie Deutschland und Saudi Arabien usw.

Kommentar von tinimini ,

Entgegen dem weltweiten Trend konnten deutsche Rüstungsunternehmen ihre Umsätze im vergangenen Jahr um knapp 10 Prozent steigern. Ganz oben mit dabei sind die Waffenschmieden ThyssenKrupp und Rheinmetall. Ich finde es unerträglich, dass der untertänige Rüstungsexportsgenehmigungsminister und Noch-SPD-Chef Gabriel bis heute nicht das Kreuz hat, Waffenlieferungen wenigstens an Staaten wie Saudi-Arabien und Katar zu verbieten, die bekanntermaßen Oppositionelle auspeitschen und köpfen und zu den größten Förderern des islamischen Terrorismus gehören.

Kommentar von Dummie42 ,

Und wieder russia today propaganda. Ist dir auch bewusst, dass Russland der zweitgrößte Waffenlieferant der Welt ist?

Kommentar von tinimini ,

Jedes Land macht für seine Sache Propaganda, das ist nun ml so , da muss man die Spreu vom Weizen trennen.

Kommentar von Dummie42 ,

Eben! Und Russia Today ist eindeutig Spreu. Das sind die Enkel vom Sudel-Ede. Die arbeiten immer mit den selben Mitteln. Sie legen den Menschen etwas in den Mund, was die so nie gesagt haben. Das hat RT vor kurzem auch bei Assange so gemacht.

Hier hast du ein gescheites Interview mit Flynn:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ex-us-geheimdienstchef-mike-flynn-ueber-de...

Kommentar von tinimini ,

Bertelsmann übernimmt Gruner+Jahr, zu den Flaggschiffen des Verlags gehören Zeitschriften, wie der Stern und 25,% am Spiegel, aber auch Chefkoch.de.

Wie es so ist hören wir nur das was wir wissen sollen, alles andere ist rauszensiert. Der Leser bleibt dumm.Haben Sie schon mal etwas über Medienkonzerne gehört? Das bedeutet: ein Eigentümer besitzt mehrere Zeitungen oder Fernsehstationen. Solche Unternehmen können die Meinung im Lande beeinflussen, denn eine Meinung kann dann in mehreren Zeitungen präsentiert werden. Man nennt das „Pressekonzentration“. Es ist gut zu wissen, wem welche Medien gehören.

Kommentar von Dummie42 ,

Ich kenne diese Verstrickungen. Deshalb aber immer gleich zu unterstellen, dass deutschen Journalisten alles von der Konzernspitze in die Feder diktiert würde ist gefährlich. Nach dieser Logik hätte es so gut wie noch nie und nirgendwo eine freie Presse gegeben.

Und deshalb jetzt aber ausgerechnet den moskaugesteuerten Säbelrasslern von RT zu vertrauen, ist mit Verlaub unglaublich naiv. Ganz besonders, wenn man sich auch dieses Interview mal ganz genau ansieht und nicht nur der freundlichen Dolmetscher-Stimme zuhört. Dann hört man nämlich, wie im Original Flynn etwas in den Mund gelegt wird, was er so nicht gesagt hat. Und dazu sollte man dann auch noch wissen, dass für Assad die Rebellen die Terroristen sind und der IS ein ungeliebter aber nützlicher Verbündeter ist, und dass Putin hinter Assad steht um seinen riesigen russischen Militärhafen im Mittelmeer zu schützen.

Der SPIEGEL gehört übrigens zu über 50 % immer noch den Mitarbeitern und das ist so ziemlich einzigartig.

Antwort
von voayager, 60

so lange der Bürgerkrieg tobt, kann man keine wirkliche Hilfe leisten. Das kann erst nach beendeten Bürgerkrieg geschehen.

Antwort
von peace1287, 54

Was ist schon gerecht!!? Syrien ist bei weitem nicht das einzige land das in asche liegt.. sieh dir somalia, sudan, westafrikanische republik, kongo usw.. an! 

Fakt ist! Krieg ist ein milliarden schweres geschäft und unglaublich viele menschen profitieren davon! (Vor allem die westlichen Industrienationen) solange das so ist, wird es auch kriege geben! 

Antwort
von pbheu, 68

von gerecht kann keine rede sein, da hast du recht.

die zivilbevölkerung hätte gern ein wenig mehr freiheit als sie es unter diktator assad hatte. also gabs eine revolution der opposition, allerdings eine ohne viel macht.

also bombardiert diktator assad die opposition (plus zivilbevölkerung)

die is sieht, dass da niemand die macht hat und macht auch revolution, und kämpft gegen die opposition und gegen assad (plus zivilbevölkerung)

is wird von amis, franzosen und türken bombardiert, und da sie auch da sitzt, wo syrische zivilbevölkerung lebt, bekommen die es mit ab (plus zivilbevölkerung)

diktator assad braucht is nicht zu bombardieren und kann sich auf die opposition konzentrieren, weil die amis, franzosen engländer und türken ja die is bekämpfen (plus zivilbevölkerung)

die russen helfen nun wieder assad, weil sie nicht den amis, franzosen, engländern und vor allem nicht den türken helfen wollen

die türken wollen nicht, dass die kurden in syrien einen eigenen staat bekommen, weil sie jede menge kurden in der türkei haben, die das auch gerne hätten. also kämpfen sie ein wenig gegen die kurden (plus zivilbevölkerung)

da die kurden gegen die is kämpfen, sagt man den türken nach, mit den is auch geschäfte zu machen. deswegen sind die russen sauer auf die türken.

die türken sind sauer auf die russen, weil die die türkischen verbündeten gegen assad bombardieren (plus zivilbevölkerung).

kann sein, dass ich noch die ein oder andere volksgruppe vergessen (oder verwechselt) habe, die auch noch mitmischt. jeder hätte gern was vom kuchen ab, und solange es keine stabilität gibt, versucht es auch jeder.
jetzt oder nie!

***

wer soll also da jetzt was aufbauen? das hat keinen zweck, das hält ja nicht mal solange bis der mörtel trocken ist.

wer hat nochmal gesagt "anarchie ist machbar, herr nachbar?" hier sieht man, was das tatsächlich bedeutet. wenn man überhaupt etwas daraus lernen kann ist es nur, dass der übelste staat manchmal noch besser sein kann als gar kein staat. traurig, nicht wahr?

Kommentar von clemensw ,

Sehr gute Analyse der Interessen der beteiligten Parteien. 

Zwei Anmerkungen hätte ich aber noch:

1. Für die Türkei sind die Kurden die größere Bedrohung, weswegen sie hauptsächlich gegen diese vorgehen und nur "nebenbei" den IS bekämpfen. 

2. Russland unterstützt Assad auch aus geopolitischen Interessen. Der Stützpunkt und Mittelmeer-Hafen Tartus ist für Russland strategisch wichtig.

Kommentar von sarahj ,

Ich würde sogar sagen: die Türken spielen ein falsches Spiel. Sie geben vor den IS zu bekämpfen, in Wahrheit gehen sie aber ausschließlich gegen die Kurden vor.

Tatsächlich unterstützen sie die IS, indem sie billig Öl von ihnen abnehmen (20$/barrel = halber Marktpreis) und weiter verkaufen (zynischerweise einen Großteil an die Israelis).

Die Türken sind sauer auf Russen, weil sie die Öltransporte bombardiert haben.

Und am Transportunternehmen ist die Familie Erdogan beteiligt...
Noch Fragen?

Kommentar von Dummie42 ,

Oops, ich fürchte ich habe gerade mit zu schnellem Fingerchen das Daumenrunter-Knöpfchen erwischt, das sollte natürlich ein Daumenhoch sein.

http://pbs.twimg.com/media/CU5IFKpXAAAv7r5.jpg

Kommentar von tinimini ,

Sieht fast aus wie eine Tapete. Grins

Antwort
von Mark1616, 40

Das nächste mal solltest du vielleicht einen Namen wählen, welcher nicht so klar an eine salafistische und hier in Dtld. verbotene Organisation angelehnt ist.

Nun, es tut mir leid für dich (nunja, eigentlich gar nicht),  aber deine salafistischen Freunde, die dort in irgendwelchen Terrororganisationen kmäpfen kannst du nicht so einfach "schön reden". Allesamt werden sie über kurz oder lang vom Westen, Russland oder der SAA getötet werden. Wenn sie Glück haben landen ein paar vielleicht noch im Gefängniss und haben dort Zeit über ihre Untaten nachzudenken. An deiner Stelle würde ich anfangen endlich einmal deinen Gott gegebenen Kopf zu verwenden.

Antwort
von arevo, 17

Warum nehmen islamischen Länder keine syrischen Flüchtlinge auf ?.Es wird geholfen; hauptsächlich durch den Westen.

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