Frage von AntjeGSB, 307

Wieso hetzen so viele gegen Feminismus?

hallo, Ich bin Feminist, denn wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden. Ein schwacher Mann mit starker Frau ist ebenso denkbar und oft Realität, dieser Lebensentwurf wird bei der AfD und Konsorten aber nie eine Plattform finden. In sehr vereinfachter Form ist damit schon die Doppelmoral und Idiotie der schönen neuen Partei beschrieben, wer sich ihr trotzdem anschließt muss eigentlich zugeben, dass er weniger gegen Feminismus als für Sexismus ist.

Antwort
von Mabur, 79

Weil es radikale Feminsten gibt die ihr Gehirn abgeschaltet haben - siehe das Video unten "Teaching man not to rape". Die Geschlechterdebatte ist wie Religion ein Thema, welches Radikalität hervorruft (es gibt zwei Lager und einem gehört man an).

Und natürlich gibt es Bereiche in den Frauen benachteiligt werden, dass steht außer Frage, aber es gibt auch Bereiche in denen Männer benachteiligt werden - in der Schule zum Beispiel sind sie in Klassen mit Mädchen, die es verhältnismäßig leichter haben, weil Mädchen sich ebend schneller entwickeln. (Und ausgerechnet in diese Zeit wird dann auch noch entschieden wer auf das Gymnasium kommt) Nichts spricht gegen starke Frauen, aber eigentlich bin ich eher für Genderismus, d.h. die Nachteile beider Geschlechter benennen und beseitigen und falls sich wer fragen sollte, gibt es die wirklich - dann muss ich sagen ja durchaus - als Mann der z.B. etwas Angst vor dem Autofahren hat, muss ich sagen wäre ich eine Frau hätte ich da wesentlich mehr Verständnis für erfahren, ich hätte keinen Fahrleher gehabt, der mir gesagt hätte: "Dich und den Typen der vor dir gefahren ist, euch müsste man beide in einen Sack stecken und dann mit dem Knüppel drauf einschlagen - es kann nicht den falschen treffen."

Ich glaube wenn mehr Feministen diese dopplte Sichtweise an den Tag legen würden, d.h. allgemein für faire Bedingungen für Frauen und auch Männern stehen würden, dann würden sie mit wesentlich mehr Respekt behandelt.

Diese Einseitige Fixierung auf die bestehenden Probleme von Frauen, bei gleichzeitiger Vernachlässigung der bestehenden Probleme von Männern ist es, glaube ich die vielen Männern nicht gefällt.

Du schreibst Frauen hätten in Beziehungen häufig die Hosen an, ich stimme dir da zu in mindestens 90% der Beziehungen die ich beobachtet habe, hat die Frau die größere Kontrolle über das was getan wird.

Aber ich will weg von Begriffen wie "männliche Gesellschaft überwinden", denn sie provozieren ein Feindbild, welches ich nicht gerechtfertigt finde, nämlich dass die Mehrheit der Männer Frauen mit Absicht unterdrückt.

Frauen sind auch nur Menschen und sie haben ebenso Fehler wie Männer - im Schnitt andere Fehler als Männer, aber eben auch Fehler - wärest du dafür irgendwie diese 90% Überlegenheit der Frauen in Beziehungen der Gleichberechtigung zu opfern und dafür zu sorgen, dass Männer "wirklich" gleichviel in einer Beziehung zu sagen haben? Falls nein warum nicht? Und falls ja wie würdest du das erreichen wollen?

Kommentar von surfenohneende ,

JA

man kann sagen, dass der der heutige Scheuklappen- Neo-"Feminismus" der größte Feind des echten Original-Feminismus ist 

Bei echter Gleichberechtigung gibt es nur 1 / JA ( 100% so weit biologisch möglich) oder 0 / Nein ... das geht bis hin zur Wehrpflicht ( d.h. wenn Wehrpflicht vorhanden, dann müssen Frauen & Sonstige genauso hin wie Männer -> d.h. noch besser als Israel es tut )

Antwort
von surfenohneende, 59

Ein schwacher Mann mit starker Frau ist ebenso denkbar und oft Realität,

Schon lange Realität, wird nur verheimlicht wegen Peinlichkeit & altem Denken, besonders von Richtern (M/W)

Dem alten(!) echten 1970er Feminismus ging es um 100% Gleichberechtigung , Das ist leider Vergangenheit

Der heutige sogenannte Neo-"Feminismus" hat fast nichts mehr mit dem alten echten Feminismus der 1970er zu tun 

In sehr vereinfachter Form ist damit schon die Doppelmoral und Idiotie

Dabei nehmen dich Ewig-Gestrige wie "AfD" & Neu-Ewig-Gestrige wie Neo-"Feminismus" nicht viel

Dem heutigen sogenannten Neo-"Feminismus" dem geht es darum die Frau über den Mann zu stellen, faktisch einen "femininen" Maskulinismus ( Patriarchat wird langsam ersetzt durchs genau so üble Matriarchat, welches schon lange keine "Theorie" mehr ist ) ... diesen Neo-"Feminismus" ( = Verrat am echten Feminismus) gab es damals als ganz unbedeutende (Troll-) Minderheit ...

z.B. konstruierten "Vergewaltigungs"-Vorwürfe gegen Julian Assange (Wikileaks) weil das Kondom beim Sex verrutscht ist (normaler Sex-Unfall) kam in Schweden durch ein auf Druck von Neo-"Feminismus" erzeugtes ( DDR- / NS- artiges) Unrechts-"Gesetz" zustande

u.A. die total verkorksten geplanten Änderung des Sexualstrafrechts, wo Anklage fast fast immer Verurteilung sein wird  https://blog.fefe.de/?ts=a9891786  -> aber auch den Frauen wird es ( dieser  Neo-"Feminismus"  ) auf lange Sicht schaden

Antwort
von BlackBanan24, 58

Erstmal vorneweg: Nur weil es für AfD und Konsorten undenkbar ist, gilt das noch nicht für den Rest. Unsere Gesellschaft besteht ja zum Glück nicht nur aus solchen Spinnern ;)

Im Prinzip haben die allermeisten heutzutage nichts Feminismus an sich. Ich denke die wenigsten lehnen heutzutage ernsthaft die Gleichberechtigung von Mann und Frau ab (zumindest in westlichen Ländern). Ich glaube, die meisten haben eher ein Problem mit dem Begriff an sich: Für viele steht der Begriff "Feminismus" eben nicht nur für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern für eine extrem radikale und übertriebene Art des Feminismus, in der Männer am besten unterdrückt werden (denn das wäre ja nur fair) und generell Männer als primitiv dargestellt werden, sodass eine Art Feindbild entsteht. Eben das was im Internet gerne als "Feminazi" bezeichnet wird. So eine Art des Feminismus stößt meiner Meinung nach völlig zurecht auf Ablehnung. Nur leider wird dabei dann häufig vergessen, dass Feminismus eben nicht Unterdrückung von Männern, sonder wirklich lediglich Gleichberechtigung bedeutet. Schuld daran, sind einerseits Medien, die den Begriff häufig falsch gebrauchen, aber auch eben besagte Gruppen, die sich "Feministen" auf die Fahnen schreiben, mit ihren Aktionen aber völlig übers Ziel hinaus schießen und einfach nur übertrieben radikal wirken und sich in gewisser Weise selbst diskreditieren. Um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen: In den USA musste ein Werbeplakat für X-Men Apocalypse abgehängt werden, weil einige "feministische" Gruppen sich beschwert hatten, dass es sexistisch ist, dass auf dem Plakat eine der weiblichen Hauptfiguren vom Bösewicht gewürgt wird. Eigentlich sollte dadurch zwar nur verdeutlicht werden, wie böse der Bösewicht doch ist, aber das war denen wohl ziemlich egal - die gewürgte Figur war weiblich, also war es sexistisch und verherrlicht Gewalt gegen den Frauen (dass sie beide Figuren rein auf ihr Geschlecht reduziert haben, was ebenfalls sexistisch ist, ist ihnen ironischerweise natürlich nicht aufgefallen). So etwas wirkt einfach völlig übertrieben und lächerlich. Aber diese Gruppen bezeichnen sich halt als Feministen, und dementsprechend wird der Begriff auch so aufgefasst.

Um ehrlich zu sein, hab ich mit dem Begriff ebenfalls meine Probleme: Vielleicht liegt es an der Generation, aber für mich ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowas von selbstverständlich, dass ich mich nie als Feminist bezeichnen würde, um das irgendwie öffentlich zeigen zu wollen, einfach weil alles andere völlig unnormal wäre. Ich würde mich maximal als "normaldenkenden und aufgeklärten Durchschnittsmenschen" bezeichnen, für den so etwas überhaupt nicht zur Debatte steht.

Kommentar von surfenohneende ,

JA

Das zeigt auch warum (immer öfters) nicht immer echter  Feminismus drin ist wo "Feminismus" drauf steht

auch besonders schlimm ist , dass der Neo-FAKE-"Feminismus" ( z.B. sexistische "Feminist Frequency" auf Youtube )  immer mehr den alten Echten Feminismus im Geiste der 1970er verdrängt

Kommentar von HeinrikH ,

Man sollte aber nicht vergessen, dass Feministen nicht die einzigen sind, die sich für Gleichberechtigung einsetzen. Es gibt etliche Gruppierungen mit dem selben Ziel, die sich bloß ein anderes Label geben. Es gibt auch Leute die sich dafür einsetzen, ohne sich ein Label zu geben.

Das Problem ist in meinen Augen nicht, dass es nicht genug Leute gibt, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, sondern, dass der Feminismus als Maß genommen und kaum in Frage gestellt wird. Selbst wenn es eben heutzutage viele Menschen gibt, die unter dem Label des Feminismus sexistischen Müll verbreiten.

Antwort
von OlliBjoern, 75

Bei einem "-ismus" bin ich immer sehr skeptisch. Ich denke, wir brauchen weder einen Maskulinismus noch einen Feminismus, es genügt, eine normale Gleichberechtigung anzustreben (also einfach den gesunden Menschenverstand anzuwenden). Ein selbstbewusster Mann braucht kein "Maskulinist" zu sein, und eine selbstbewusste Frau muss keine "Feministin" sein.

Einfach normaler Respekt füreinander (was schon unzählige Menschen hier machen, ganz unaufgeregt, und ohne "Etikett"). Im Übrigen bin ich auch gegen das Familien- und Menschenbild der AFD (ohne dass das was an meiner Kernaussage ändern würde).

Kommentar von GuzTadeusz ,

Viele Menschen heutzutage vermischen da einiges bei den Debatten um die Geschlechterrollen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Klär mich auf, ich verstehe nicht, was du meinst.

Antwort
von SarcasticSard, 16

Unterschiedliche Gründe.Einige haben einfach Angst um ihre Privilegien, einige brauchen auch einfach einen Sündenbock. Und dann gibt es da noch diejenigen, die einfach den Lügen der Antifeministen auf den Leim gegangen sind. Die glauben dann tatsächlich solchen Unsinn wie dass z.B. Feministinnen radikal wären oder Männer unterdrücken wollten. 

Kommentar von HeinrikH ,

Solche Feministen gibt es leider viele. Sie mögen zwar eine Minderheit sein, bekommen aber durch ihre radikalen Forderungen die meiste Aufmerksamkeit. Und erschreckender Weise leider auch massiven Zuspruch (Siehe z.B. Feminist Frequency)

Kommentar von SarcasticSard ,

Und erschreckender Weise leider auch massiven Zuspruch (Siehe z.B. Feminist Frequency)

Und was genau soll daran radikal sein? Radikalismus ist eine Haltung, die sich durch Kompromisslosigkeit auszeichnet und darauf ausgerichtet ist, die Situation möglichst grundlegend zu verändern.

Z.B. Antikapitalismus ist, wenn seine Vertreter keine Kompromisse eingehen, eine radikale Position. Inwiefern trifft denn bitte diese Definition auf Anti Sarkeesian zu?

Und wenn sie schon radikal sein soll: Was ist dann dieser antifeministische Mobb, der sie beschimpft und mit dem Tod bedroht hat? 

Antwort
von Gilgeasch, 70

Ich denke weil heutige Feministen grundsätzlich engegen jetwede Gleichberechtigung sind. So ist es für sie ok das Männer in Filmen verstümmelt oder gewürgt werden aber bei Frauen geht das nicht. Das ist gegen das Recht der Frau gleich wie der Mann dargestellt zu werden.

Ich bin für absolut gleiche Behandlung von allen also eher für den Humanismus. Feministen sind nur Personen, welche das Geschlechtsbild umkehren wollen aber keinesfalls aufheben.

Kommentar von GuzTadeusz ,

Viele Menschen heutzutage vermischen da einiges bei den Debatten um die Geschlechterrollen.

Antwort
von RheumaBaer, 40

Es ist leider noch nötig,gegen Ungleichbehandlung und Unterdrückung der Frauen vorzugehen,und es sind durch die Zuwanderung viele neue Aufgaben dazugekommen,wie man an Köln sieht,oder den Reaktionen nach Vorfällen in Bädern,Belästigung usw.
Der Alice-Schwarzer-Feminismus hat völlig ausgedient,subtiler,selbstbewusster,frecher,nicht so lila-Tücher-schwenkend ist heute besser. Das Verbissene,Verbitterte,überharte Auftreten gibt den Feministinnen genauso Angriffsfläche wie Extremen Veganern,Nichtrauchern usw.
Und da muss ich manchmal mitfühlen,oder hämisch grinsen,je nachdem,wenn den Femis die eigenen "Schwestern" in den Rücken fallen,die It-Girls,die nichts sind außer stöckelnden Klischees,die ihre Körperlichkeit einsetzen,nichts auf Gleichberechtigung usw.geben. Werde nie vergessen,es war mal die Diskussion,wie man die TV-Zuschauerzahlen für Frauenvolleyball steigern könnte,und das Herrengremium vermeldete-engere Trikots. Uh,ich schämte mich als Mann schon etwas fremd. Dann Interview mit Spielerin:"Find ich gut,wir haben ja gute Körper!"
Voilá.  So wird's nix.

Kommentar von HeinrikH ,

Naja, funktionieren würde das mit den Trkots wohl ;D

Kommentar von RheumaBaer ,

Schande! Aber,wie würden Schiller und Goethe sagen: Ja.
:)

Antwort
von NameInUse, 96

Also wenn dann müsste das bei Dir Feministin heißen, dieser moderne Feminismus ist nur noch Genderquatsch. und gegen diesen Genderquatsch sind nicht nur AfDler. Von Dir hätte ich aber bitte gerne einen Beweis für Deine Behauptung bzgl der von Dir zitierten Partei. Genauo könnte man einfach unterstellen die Linken oder die Grünen wollen alles männliche vernichten.

Ich bin für Gleichberechtigung, aber gegen Gleichbehandlung, denn ein biolgisch orininärer Mann bekommt keine Kinder, der braucht nicht zum Gyn. Genausowenig braucht eine bilogisch originäre Frau eine Prostatauntersuchung. Vor lauter gleich ist gleich vergessen wir was was bedeutet. Der morderne Feminismus ist der Feind der Frau, er ist der Freind der männlich-weiblichen Dualität. Der Profesix-Müll zeugt von überheblicher Dekadenz, die abgehoben ist von den echten Problem des noch real existierenden Sexismuses

Kommentar von GuzTadeusz ,

das ist ziemlich feministisch.

Antwort
von voayager, 77

Letztlich entscheiden Interessen und Bedürfnisse und nicht eine bloße abstrakte Moral.

Kommentar von GuzTadeusz ,

Mann und Frau sind ganz einfach nicht gleich, das ist einfach ein Fakt.

Antwort
von BTyker99, 18

Feminismus hat in der Form, wie man sie aus Deutschland oder den USA kennt, nicht das Ziel, eine gleichberechtigte Gesellschaft zu erreichen, sondern die Frauen besser zu stellen und Männer zu unterdrücken. Inzwischen gehen die "neuen" Mainstream-Feministen in einigen Punkten so weit, dass sie Frau Schwarzer aus den Diskussionen ausschließen, da sie zu Männerfreundlich argumentieren würde (In der Frage, ob "Männer" oder "Nordafrikanische Männer" für das Verhalten am Kölner Bahnhof an Sylvester verantwortlich waren).

Den Feminismus, in der Form, wie er in den letzten 10 Jahren in der Öffentlichkeit diskutiert werde, verabscheue ich abgrundtief. Damit schließe ich auch dass ein, für das Frau Schwarzer in dieser Zeit stand.

In meinem Lebensumfeld gibt es keine Benachteiligung von Frauen, daher ist ein Feminismus (inzwischen) völlig unnötig. Meiner Meinung nach sollten die Feministen lieber nach Afrika (oder eventuell in mulimische Länder) auswandern, und den Leuten da beibringen, wie man sich Frauen gegenüber korrekt verhält.


PS: Wenn du nicht als Sexistin gesehen werden möchtest, solltest du sagen "ich bin Feministin". :-D

Antwort
von DerTroll, 76

Das hängt davon ab, was du jetzt unter Feminismus verstehst. Ich denke, die meisten sind durchaus für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Aber was viele Feministen zeigen ist so ein typisches wie Alice Schwarzer es verkörpert. Also der Man wird zum Feindbild, die Frau darf keine weiblichen Reize mehr ausüben. Wenn eine Frau behauptet, von einem Mann vergewaltigt worden zu sein, hat man gefälligst der Frau zu glauben (was ja gegen jeden Rechtsgrundsatz ist) Und durch Sachen wie Frauenquote und ähnlichem sollen Frauen auch noch bevorzugt werden, selbst wenn ein man besser qualifiziert ist usw. So treten halt viele Feministen auf. Das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun. Und dagegen sind halt viele.

Kommentar von GuzTadeusz ,

n erster Linie sollen wir Mensch sein, uns als Individuum wahr nehmen, nicht in erster Linie welches Geschlecht man hat.

Antwort
von 1900minga, 64

Feminismus ist nur nervig.
Man kanns nämlich auch übertreiben.
Den Frauen geht's doch hier gut.
Und obwohl es Einschränkungen gibt, fast nmd fühlt sich dadurch benachteiligt.

Kommentar von GuzTadeuzs ,

Das ist falsch.

Kommentar von HeinrikH ,

Nenn mir fünf Dinge in denen Frauen objektiv benachteiligt sind

Kommentar von 1900minga ,

Ok.

Kommentar von 1900minga ,

Meinst du mich?
Habe an Gender gedacht, betrifft aber auch Männer.
Gehaltszahlungen würden mir noch einfallen.
Und sexismus blablabla...

Antwort
von Philippus1990, 85

Weil der Feminismus gegen Männer hetzt? Feminismus kümmert sich nur um die Anliegen von Frauen und lässt die Interessen von Männern außer acht. Diese sollen Quotenfrauen weichen, eine unleserliche Gender-Sprache ("SchülerInnen" usw.) ertragen, mit Steuermitteln für besondere Frauenbüros bezahlen und sich dafür dann noch als Unterdrücker beschimpfen lassen. Dein Beitrag ist ein Bilderbuch-Beispiel für bornierte Ideologie.

Kommentar von GuzTadeusz ,

Ich frag mich,ob ich weinen, lachen oder brechen soll.

Kommentar von Marc8chick ,

Es gibt natürlich einige Feministinnen, die so sind wir du es beschreibst aber das eigentliche Ziel des feminismu ist Gleichberechtigung.

Kommentar von GuzTadeusz ,

"Mann und Frau sind ganz einfach nicht gleich, das ist einfach ein Fakt."

Sagt wer?!
Nicht
mal Zwillinge sind gleich. Aber die Unterschiede die zwischen Männern
und Frauen gemacht werden sind hartnäckige Klischees, die seit
Jahrhundert wiedergekäut und reproduziert werden. Und als vermeintlich
natürliche, evolutionsbiologische Tatsachen hingestellt werden.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Das ist völliger, bodenloser Unsinn. Wie kommst du auf die Idee dass es keine natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt?

Kommentar von Philippus1990 ,

War es vielleicht mal. Gleichberechtigung ist aber längst hergestellt. Nun geht es dem Feminismus darum Frauen mit aller Macht Vorteile und Jobs zu verschaffen - auch wenn es dafür keinen sachlichen Grund wie bessere Ausbildung gibt. Nennt sich "Gleichstellung". Als Begründung muss regelmäßig eine imaginierte "gläserne Decke" herhalten. 

Kommentar von GuzTadeusz ,

Viele verwechseln auch Feminismus mit Männerhass, was leider zu so
absurden Schildchen da oben führt. Viele der Aussagen widersprechen
feministischen Zielen einfach nicht.

Kommentar von Philippus1990 ,

Ihr seid euch doch selbst nicht einig was "Feminismus" ist. Eine Ideologie, die sich nur auf die Wahrnehmung der Interessen von Frauen fokussiert, lehne ich jedenfalls entschieden ab.

Kommentar von GuzTadeusz ,

Viele Menschen heutzutage vermischen da einiges bei den Debatten um die Geschlechterrollen.

Kommentar von surfenohneende ,

Viele verwechseln auch Feminismus mit Männerhass,

Leider durchmischt sich immer öfters Männer-Hass mit Feminismus

Extrem-Beispiel:  diese (Super-)-She-Hitler-"Feministin" https://www.youtube.com/watch?v=uSCPPkI-Ywo -> Das ist nur eine von Vielen


Kommentar von surfenohneende ,

Es gibt natürlich einige Feministinnen, die so sind wir du es
beschreibst aber das eigentliche Ziel des feminismu ist
Gleichberechtigung.



Wir sind leider nicht mehr in den schönen 1970ern ... heute ist es immer öfters umgekehrt & die Radikalen Männer-Hasser ( = Verräter am guten alten Kern des Feminismus ) immer mehr Mainstream beim Feminismus

-> unternehmt endlich mal Etwas gegen Die, wenn ihr Gleichberechtigung & Echten Feminismus retten wollt ... denn sonst passiert:

a) Matriarchat -> genauso übel wie das alte Patriarchat, nur "feminin" ! -> das kann aber auch später wider zum Patriarchat führen ...

b) original Patriarchat kommt (als extreme Selbstverteidigung) schneller zurück als Du denkst !

Die Männer-Hasser / Neo-"Feministen" / Martiarchen sind der Totengräber des alten Echten Feminismus der 1970er

Antwort
von Grobbeldopp, 38

Ich hetze gern gegen Feministen, weil sie solche hohlen Aussagen bringen wie du:

"Wer die menschliche Gesellschaft will muss die männliche Überwinden".

Das ist eine komplett interpretationsbedürftige, sehr undeutliche Aussage mit einem anti-männlichen Touch. Was ist denn die männliche Gesellschaft? Was ist das Problem damit? Ist es irgendwie schlecht ein "männlicher" Mann zu sein? Der Eindruck entsteht natürlich.

Was hat das mit einer starken Frau und einem schwachen Mann zu tun? Natürlich gibt es das. Ist es gut schwach zu sein oder wie als Mann?

Antwort
von CaptainBozo01, 72

Wahrscheinlich aus dem Grund, dass es auf Außenstehende oft den Eindruck macht, dass Feministen Männer für "minderwertig" halten oder alle Männer als vergewaltigende Schweine darstellen (nicht meine Meinung, Feminismus in nicht extremistischen Formen ist wichtig und richtig!).

Im Fall der AfD (die diesen Namen nicht verdient), liegt es wahrscheinlich daran, dass dort erzkonservative Werte aus der NS-Zeit gepredigt werden (die Frau ist eine kochende Gebärmaschine), wie im rechten Milieu üblich.

Kommentar von GuzTadeusz ,

Mann und Frau sind ganz einfach nicht gleich, das ist einfach ein Fakt. Dass sie gleichwertig sind, das steht dabei außer Frage.

Kommentar von GuzTadeuzs ,

Wie kommmst du darauf?

Kommentar von GuzTadeusz ,

Viele verwechseln auch Feminismus mit Männerhass, was leider zu so absurden Schildchen da oben führt.

Kommentar von CaptainBozo01 ,

Und inwiefern hat das jetzt etwas mit meiner Antwort zu tun?

Kommentar von GuzTadeusz ,

Du willst Männer relativieren.

Kommentar von CaptainBozo01 ,

Ich verstehe jetzt nicht ganz was du damit meinst :3

Kommentar von GuzTadeuzs ,

Inwieweit?

Kommentar von CaptainBozo01 ,

Ich verstehe nicht ganz welche Bedeutung das Wort "relativieren" in diesem Fall hat.

Antwort
von soissesPDF, 14

Das ist ein veritabler Schmarrn, zu behaupten wer xy-wählt wäre sexistisch.
Womit wir beim Feminismus wären, nichts anderes als ein -ismus, eine Ideologie.

Sei's drum, Zeit hat es ausreichend genug, warum nicht einmal eine neue Sau durchs Dorf treiben.
Die nächste Idee wird Fluftel heißen und mit Sicherheit erfolgreich sein.

Antwort
von earnest, 14

Ist das so? 

Mein Eindruck ist, dass der Feminsimus den meisten Menschen schnurzpiepe ist.

Bei der AfD wird vieles keine Plattform finden. Auch der Humanismus. Das überrascht aber nun nicht wirklich.

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

-edit: Auch der Humanismus nicht.

Antwort
von Ceddosh, 61

Weil, meiner Meinung nach, ein Großteil der Feministinnen die richtige Ansicht der Realität verloren haben. An allem ist der Mann schuld, aber nie die Frau.

Es muss Kooperation zwischen Mann und Frau herrschen und keine totale Blockade aufgebaut werden. Die Feministinnen können alleine nicht viel anfangen. Genauso wenig wie die Männer es in dieser Situation könnten.

Hier ist eine verdammt gute Rede von Emma Watson, welcher in der diesjährigen Abschlussprüfung der FOS Hessen in Deutsch benutzt wurde:

http://www.unwomen.org/en/news/stories/2014/9/emma-watson-gender-equality-is-you...

Persönlich stimme ich Emma da komplett zu.

Weiß jetzt nicht in wie weit du Feministin bist, wenn du allerdings alles auf den Mann schiebst - mein Beileid.

Antwort
von BerlinEastside, 47

Ich kann jetzt deine Frage nicht beantworten. Das kann man pauschal nicht sagen. Da müsstest du alle, oder zumindest eine statistisch relevante Menge, Menschen befragen, die das tun.

Warum hetzt du gegen die AFD? Ich tue das auch, und weiß warum. Aber warum das andere tun, darüber kann ich ja nur spekulieren.

Würden dich meine Spekulationen weiterbringen?

"Alle Macht den Frauen. Und den Männern, die es werden wollen"! :D

Kommentar von GuzTadeusz ,

Erzähl doch mal, wozu Frauen im Zuge der Gleichberechtigung gezwungen werden, wogegen sie sich nicht wehren können. Erzähl mal.

Kommentar von BerlinEastside ,

Ich erzähle dir gar nix. Deine gelöschte Antwort war mir unheimlich. ;)

Kommentar von GuzTadeusz ,

Die jungen AfDler haben offensichtlich nicht verstanden, was Feminismus
ist. Und das treten sie auch noch in einer zusammengekritzelten
Zettel-Kampagne breit.

Kommentar von BerlinEastside ,

Sie reden wirr guter Mann. Sehr wirr sogar. Keine Macht dem Alkohol! ;)

Kommentar von GuzTadeusz ,

Es wurde schon immer versucht, Menschen, die sich von
Rollenzuschreibungen emanzipieren wolten, durch vermeintliche
Biologismen in ihre Schranken zu weisen. Das traurige ist, dass viele
Frauen sich selber in die Schranken weisen.

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