Frage von koeningsblau00, 61

Wieso hat sich das so geändert?

Hallo, ich bin eher jung und weiss von meinen Großeltern, dass mein Opa Hauptverdiener war (1 Frau + 6 Kinder). Er hatte einen Hauptschulabschluss und hat dann beim Zoll eine Ausbildung gemacht. Wie kann es sein, dass heutzutage ein Mann der studiert hat kaum seine Familie ernähren kann? Hat das auch mit dem “ aufstreben “ der Frauen in der Arbeitswelt zu tun (1950-2016)?

Antwort
von soissesPDF, 19

Hat es, ja.
Wenn zwei verdienen gibt es 2 halbe Gehälter, das nennt sich Gleichberechtigung.
Die Arbeitsplätze haben sich schließlich nicht verdoppelt.

Dankesbriefe sind zu richten an SPD/Grüne, die Urheber der Agenda 2010.
Und an Kanzlerin Merkel (CDU) mit ihrer wirtschaftshörigen Politik.
Rekordgewinne für die Wirtschaft und Niediglöhne für die Bürger schafft keinen Wohlstand.

Banken retten und die Renten kürzen ist nicht sozial, sondern neoliberal.
Neoliberal ist asozial.

Antwort
von wolfgang11, 17

Ich gehöre noch zu der Generation von deinem Großvater.

Menschen sind manipulierbar. Das wusste nicht nur Hitler.

Nicht nur Politiker manipulieren Menschen, sondern auch die Werbung.

Die Wegwerfgesellschaft bezahlt unbewusst wozu sie manipuliert wird.

Dein Großvater wird als Alleinverdiener 48 Stunden in der Woche gearbeitet haben. Seine Wohnung war bei weitem nicht so komfortabel wie heute. Die Wohnung wurde einmal eingerichtet und das reichte ein Leben lang, usw.

Heute arbeiten Mann und Frau je 35 Stunden in der Woche, also zusammen 70 Stunden in der Woche. Warum? Die Wohnungen werden immer größer. Die Einrichtungen mehrmals im Leben erneuert, usw. 

Gegen den technischen Fortschritt ist nichts zu sagen. Aber wie man damit umgeht. Ließen sich die Konsumenten weniger manipulieren, würde wenige Konsum mehr Lebensqualität bedeuten. 

Antwort
von TreudoofeTomate, 61

Nein, mit den ständig steigenden Ansprüchen.

Antwort
von Kodringer, 50

Heutzutage gibt es einen deutlich höheren Lebensstandard.

Kommentar von wolfgang11 ,

Natürlich gibt es heute einen wesentlich höheren Lebensstandard. Der ist auch uneingeschränkt zu begrüßen. Die vielen Elektrogeräte haben die Hausarbeit wesentlich erleichtert. Roboter haben die Arbeit in den Fabriken erleichtert.

Es gäbe aber viele Beispiele, wo weniger mehr bedeuten würde. Nur ein Beispiel. Aus Bauernhöfe wurden Agrarfabriken. Die werden mit Steuergeldern subventioniert. Produzieren Milchseen und Butterberge und der Staat hilft weiter. Wenn ich heute sehe, was an Nahrungsmitteln weggeworfen wird, dreht sich mir der Magen um. Die heutige Generation weiß nicht was Hunger ist, wie wir ihn nach dem Krieg erlebt haben.

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