Bzw ist ja heute noch bei einigen so, in der Familie. Was bringt sich das?

Damit keine unehelichen Kinder zur Welt kommen. Das war jedenfalls der häufigste Grund.

man wollte schließlich anständige schwiegersöhne/-töchter und eine gute bzw bessere zukunft für die eigenen kinder

Das soll das Weiterleben der Sippe oder Familie sichern und für Nachwuchs sorgen.
Andersinn am 5. Januar 2009 14:03 Gute Antwort
Das gibt es auch heute noch, auch in Deutschland. Allerdings werden die Töchter dann kurzfristig mal ins Heimatland geschickt. Lies mal das Buch "Mich hat keiner gefragt". Es ist sehr informativ. Früher kamen viele uneheliche Kinder zur Welt. Das kann nicht der Grund gewesen sein. Sicherlich bei manchen, aber die die Geld hatten, haben für rechtzeigig Abtreibung gesorgt oder haben wir Kind heimlich in bestehenden Mütterheimen zur Welt gebracht und dort gelassen. Mit Geld war schon immer alles möglich.
hy, Danke für Info mit dem Buch. Werd ich mir demächst in meiner Schublade haben.
Mfg. julia aus wien
Bin gespannt, ob Dir dieses Buch gefällt. Sicherlich nicht jedermanns Sache, sich für andere Länder, Sitten und Gebräuche zu interessieren.

Damals waren einzelne Menschen nicht in der Lage so leicht alleine zu leben wie sie es heute tun. D.H. Wer heute alleine Leben will kann problemlos ne Wohnung Mieten und arbeiten gehen. Früher war man in der Familie auf jedes Familienmitglied angewiesen, um den Wohlstand und das Überleben der Familie zu sichern. Daher machte man eben auch nicht vor der Ehe halt und versuchte seine Kinder möglichst "günstig" zu verheiraten.

Denke mal, gerade bei Ausländern, ist es so, dass sie ihre Töchter zwangsverheiraten, weil auch anderen Männer eine Putze und Köchin für ihren Haushalt suchen. Und wenn nicht verheiratet, dann wird auch nicht umsonst gekocht und geputzt.
seregwen am 5. Januar 2009 14:05 ich hoffe einfach mal, dass du diese antwort nicht ernst gemeint hast...wobei es auch nicht wirklich lustig ist...
firstguardian am 5. Januar 2009 16:31 Da war aber noch was, was dann für "lau" zu haben ist!

Das Buch "Die fremde Braut" von Necla Kelek behandelt dieses Thema auch sehr ausführlich.