Frage von thomasdermann80, 417

Wieso hat Gott mich verlassen?

Ich habe immer an Gott gelaubt, ich habe bis vor kurzem noch jeden Abend gebetet und trotzdem widerfahren mir so viele schlechte Dinge. Niemand interessiert sich heutzutage noch für Gott und ich glaube fest an ihn, bete, gehe in die Kirche wenn die anderen zuhause bleiben und was habe ich davon? Nichts? Wenn Gott einen "Plan" für mich hat, wieso will er mich dann bis zum Selbstmord treiben? Wieso will er es darauf anlegen, dass ich mich umbringe? Ich verstehe es einfach nicht. Was muss ich denn tun, damit Gott aufhört, mir mein Leben zu zerstören?

Antwort
von skogen, 224

Obwohl ich nicht an Gott glaube und eher das Gegenteil gehe, kann ich dir was sagen, was meine ehemalige und christliche Therapeutin gesagt hat.

Vielleicht ist das Schicksal? Damit du es später besser machen kannst, anderen Menschen helfen kannst. Damit du später positive Energie verbreiten kannst und Mut gibts, und somit neue Wege für Menschen schaffst, denen es genauso ging wie die. Damit du Vorbild sein kannst. (: Schonmal on diese Richtung gedacht?

Antwort
von MarkusKapunkt, 171

Deine Frage ist sehr naiv gestellt, was aber nicht schlimm ist. Jeder Mensch, egal wie stark sein Glauben ist, kommt einmal an diesen Punkt, wenn das Leben mit all seinen Facetten und auch Schattenseiten einem schwer wird. Manchmal ist es sogar so schwer, dass man es kaum ertragen kann. Aber kommen diese Schicksalsschläge von Gott? Dann stellt sich die Frage, warum tut er dir dieses Leid an. Kommen sie nicht von Gott, stellt sich die Frage, gibt es ihn überhaupt, wenn er mich so leiden lässt? Diese Frage nach Gottes Gerechtigkeit (Theodizee) ist eine der ältesten in der Theologie, auf die es viel zu viele, aber leider keine guten Antworten gibt.

Ich habe für mich eine Antwort gefunden. Gott ist viel zu groß, als dass ein so kleiner Mensch wie du beurteilen kann, was gerecht und ungerecht ist. Du fühlst dich von Gott verlassen? Wenn du Gott als eine Person ansiehst, die dich verlassen kann, dann hast du ein vielleicht viel zu kleines Bild von ihm. Nur weil du regelmäßig betest und zur Kirche gehst macht Gott dein Leben doch nicht zu einem Ponyhof. Vielleicht bist du nun an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du erkennen sollst, dass du selbst die Verantwortung für dein Leben trägst. Wenn es einmal nicht so rund läuft, dann gib nicht Gott die schuld dafür. Nur du kannst dein Leben verbessern, und mal werden deine Wünsche erfüllt, aber manchmal musst du auch versagen. Überleg mal, wenn jeder Mensch, der regelmäßig betet alle seine Wünsche erfüllt bekommt, was für ein Chaos dann auf der Welt entstehen würde. Es ist vielleicht eine Botschaft an dich, wenn du jetzt am Boden liegst: steh auf und mach weiter. Es liegt alles in deiner Hand. Diese Freiheit hat Gott dir und allen Menschen geschenkt, auch die Freiheit, an ihn zu glauben oder auch nicht. Gott wird dich nie verlassen. Nur du kannst Gott verlassen, auch diese Entscheidung liegt bei dir allein. Also... Vielleicht möchte Gott dich genau zu dieser Erkenntnis bringen.

Kommentar von Viktor1 ,

Hallo Mark,
es ist gut gemeint, was du da bringst, aber es geht wohl völlig am Fragesteller vorbei, da kommt nichts an, er hat wohl auch keine "Antenne" dafür. Lies mal seine Fragen/Antworten auf seinem Profil , dann solltest du Bescheid wissen.
Auch sonst, bei einem Menschen mit normaler "Befindlichkeit" kommen solche langen Texte, was man alles machen könnte, nicht an. Hier sind  keine "intellektuellen" Hinterfragungen angebracht.

Ich habe für mich eine Antwort gefunden.

Eben - du. Wie kommst du darauf, daß dies Jemandem hilft ?

Gruß Viktor

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Du hast vielleicht recht. Aber einen Versuch war es wert. 😀

Kommentar von thomasdermann80 ,

Schön dass du anhand von Fragen und Antworten die ich anonym im Internet stelle beurteilen kannst, was bei mir ankommt und was nicht. Mir hat die Antwort von Markus gefallen (und geholfen).

Wieso gehst du nicht weiter deinem eigenen Leben nach anstatt hier Detektiv zu spielen und sich am Leid anderer aufzgeilen

Antwort
von MaxMuller, 101

Hallo Thomasdermann80!

Das Leben nimmt nicht immer den Weg den wir gerne hätten und es spart auch nicht mit Leid, Trauer, Schmerz und Angst. Doch man kann niemanden die Schuld dafür geben was passiert und wie sehr es einen wehtut was mit einem gemacht wird, nichtmal Gott trägt eine Verantwortung dafür. Denn diese Welt ist unsere Welt, wir Menschen leben hier nach unseren Regeln und alles was Gott uns gegeben hat war sein Sohn und die Schrift, die uns Vergebung für all unsere Sünden versprechen, wenn wir wahrhaft glauben und bereuen. 

Er hat uns den Weg gezeigt, er hat uns nicht versprochen, dass er immer schön und sonnig ist, sondern er hat uns versprochen, dass am Ende des Weges immer er unser Vater ist, der uns liebt, uns willkommen heißt an seiner Seite in der Ewigkeit. Er hat uns gesagt wie wir leben sollten, viele tun es nicht so wie es unser Vater gerne hätte, aber das ist unsere Natur. Gott vergibt alles, wenn man es will. Aber Gott ist kein irdischer Herrcher, er kontrolliert nicht auf wundersame Weise alle Schicksäle und Abläufe der Natur und wir können ihm dafür nicht die Schuld geben sollte etwas schief gehen. Er hat die Welt erschaffen auf der wir leben und hat sie uns überlassen auf das wir unseren Weg finden. Er ist nicht der Weihnachtsmann der uns alles in  den Schoß legt und uns alle Mühen abnimmt! Es ist Gott, wie groß und unermesslich ist er für uns Menschen? Und du denkst deine oder meine Sorgen sind wichtig genug für seine Aufmerksamkeit? Für seine Wunder? Warum sollte ich für ein Wunder bitten, wenn ich mein Leben selbst in der Hand habe?

Alles was ich tue ist Gott zu danken dafür das er mir die Kraft gibt mir selbst zu helfen, dass er mir hilft in dunkler Nacht durch seine unendliche Liebe und dem Wissen, dass ich immer Willkommen bin bei ihm, egal was passiert. Das er ewig ist und ich endlich, dass ich so unbeutend bin, dass ich eigentlich dankbar sein sollte, dass er mich immer liebt und ich nicht etwas von ihm verlange sollte nur weil ich zu ihm bete. Gott ist kein Geschäft. Was habe ich davon an Gott zu glauben? Nichts sagst du?  Du hast Glaube! Du hast Liebe, du hast Brüder und Schwestern die den selben Weg gehen wie du, die an Gott und die Erlösung glauben.

Du hast das wissen, dass egal wie schwer das Leben ist, du am Ende immer bei Gott bist. Du hast das wissen wie unendlich wichtig dein Leben ist, weil Gott es dir geschenkt hat um es zu leben und deinen Weg zu ihm zu finden. Jede Narbe, jeder Schmerz, jedes gebrochenes Herz und jeder geliebte Mensch der fortgeht sind ein Teil von dir, ein Teil deiner Seele und ein Teil deines Weges. Jede Erfahrung formt dich und entweder zerbricht dein Glaube daran oder er wächst ins unermessliche, weil du als Mensch daran wächst, weil der Glaube dir die Kraft gegeben hat. Du hast einen Weg vor dir zu Gott, diesen Weg nennen wir Leben und auf diesen Weg fallen wir alle mal hin und Glaube und Liebe sind der einfachste Weg wieder aufzustehen und weiter zu laufen. Manche bleiben liegen, manche schaffen es ohne Gott weiter zu laufen, aber sie irren umher und wissen eigentlich nicht was sie tun und wieso.

Ihnen fehlt was  du hast. Glaube. Also glaube gefälligst! Dein Leben ist zerstört? Bist du Tod? Nein! Dann krempel die Arme hoch und bau dir ein neues. Zieh dich aus dem Dreck und erschaffe was neues und wenn es dir das Schicksal erneut alles in Scherben haut, dann baust du es größer und besser wieder auf, wieder und wieder. Weil du glaubst, dass am Ende alles einen Sinn hatte, dass du am Ende bei Gott verstehen wirst, dass es das Wert war, dass er immer bei dir war und dir immer Kraft gegeben hat. Aber DU MUSST ETWAS TUN. Nicht Gott muss aufhören dein Leben zu zerstören, sondern du musst anfangen es wieder aufzubauen. Du musst aufhören auf Wunder zu hoffen, welche herbei zuflehen und herbei zu beten, sondern anfangen sie selber zu erschaffen durch die Kraft die Gott dir durch den Glauben gibt. Es ist dein Weg, du musst ihn gehen, andere helfen oder motivieren dich, aber laufen musst du selber.

MfG Müller

Antwort
von Falbe, 68

Du glaubst , daß du durch deine Anstrengungen : Beten , Kirche gehen Gott beeindrucken kannst dir ein leichtes Leben zu geben ? Gott liebt dich sehr und hat auch einen Plan . In diesem Plan ist vorgesehen dir zu zeigen , daß alle deine Anstrengungen nichts nützen . In dieser Zeit deines Irrtums ist die böse Macht am Werk dich zerstören zu wollen .. Sie wollen jegliches Näherkommen zu Gott verhindern . Es ist Gottes Widersacher , der um dich kämpft . 

Was du tun kannst ist : neu zu Gott gehen , in eigenen Worten IHM alles erzählen . Die Bibel / Neues Testament lesen um Jesus kennen zu lernen , zu begreifen , was er für dich getan hat und dann erfährst du auch , daß du keine eigenen Leistungen bringen mußt , nur GLAUBEN . Wenn du durch die Annahme von dem allen ein Gotteskind geworden bist kommt von innen der Trieb nach Seinem Willen leben zu wollen . Das gibt ein erfülltes Leben , denn dann kann Gott so richtig seinen guten Plan fortsetzen  . Das Leben  wird aber wahrscheinlich dennoch nicht leicht , aber sinnvoll . Die Macht des Bösen ist besiegt , auch wenn sie hin und wieder versuchen anzugreifen solange wir hier auf dieser Erde leben . . 

Antwort
von Viktor1, 111

Du weißt daß dein Problem nicht hier gelöst werden kann. Der Mißbrauch von Drogen wird in der Folge eben auch von Depressionen begleitet.
Das weiß du aber auch.
Auch die Verdrängung deines Problems durch "Ablenkung"  mit solchen Fragen des Selbstmitleids passt dazu.
Wenn du wirklich was ändern willst an deiner Situation mußt du umdenken wollen und endlich sehen wo die Ursachen deines Dilemmas liegt - in dir .

Was muss ich denn tun, damit Gott aufhört, mir mein 
Leben zu zerstören?

Nein, der ist nicht für die Zerstörung deines Lebens verantwortlich.
Und das weiß du auch.

Antwort
von nobytree2, 80

Das Ziel des Lebens ist es, sich für Gott zu entscheiden. Dafür brauchen wir die Freiheit, um Gott lieben zu können, um uns für Ihn endgültig entscheiden zu können.

Diese Entscheidung können wir aber auch in allergrößter Not, in Elend, in Krankheit, im ungerechten Zuständen treffen. Demnach sind solche widrigen Verhältnisse nichts, was gegen Gott spricht.

Habe immer das Ziel vor Augen. Es ist Gott. Nicht das Paradies auf Erden. Erst nach der endgültigen Entscheidung für Gott nach diesem Leben hört das Elend auf.

Du zerstörst Dein Leben, wenn Du Dich gegen Gott entscheidest. Deswegen stark sein und entscheide Dich für Ihn, aber nicht verkrampft, sondern mit klarem Kopf.

Kommentar von Viktor1 ,
Das Ziel des Lebens ist es, sich für Gott zu 
entscheiden.

Stellvertretend für ähnliche Antworten wie deine , möchte ich dies anbringen:

Welcher Religion gehörst du an ? Gell, dumme Frage, weil doch deine Aussage so oder ähnlich die Basis des christlichen Glaubens zu sein "scheint". Aber als Ziel ?
Ziel des christl.. Glaubens ist doch das "Heil" zu erlangen, entsprechend der Botschaft Jesu, oder ?
Ist dafür erst die Entscheidung für Gott (was immer auch darunter verstanden wird !!!) notwendig ?
Jesus hat jedenfalls nichts davon gesagt.
Auch seine Aufforderung ihm zu folgen (zu glauben) beinhaltet dies nicht.
Auch im übertragenem Sinne würde dies nicht passen, da ja das "Ziel" nicht der Weg (ihm folgen) ist sondern das "Heil" (die Heiligung) des Menschen.
Und was ist mit denen welche Gott nicht (er-) kennen ?
Können diese sich für Gott entscheiden, ihn lieben ?
Wohl kaum, und  dies ist dann auch nicht eine Forderung der Botschaft Jesu (die Benennung des ersten Gebotes ist nur "formal" im Disput mit Schriftgelehrten).
Paulus macht dazu, über die Heilserwartung derer welche "Gott" nicht (er-) kennen, in Röm.2,1-29 Aussagen besonders in 2,14-16.
Das TUN des Willen Gottes, der den Menschen in die Herzen geschrieben ist (Jerm.31,33) ist also der Weg zum Heil (Ziel).

Ich will mich hier jetzt beschränken, aber wieder die Frage: "Bist du Christ ?" . Gut - du weißt es eben nicht besser.
Alles was du gebracht hast ist irgendwie Frömmelei, schöne Worte
ohne Inhalt, mit dem keiner was anfangen kann, schon garnicht ein Mensch, der ganz andere Probleme hat, auch wenn diese in seiner Frage so nicht deutlich werden.

Kommentar von nobytree2 ,

Das Christentum ist keine egoistische Religion, Liebe ist das Höchste und hat keinen selbstverkrümmten Bezug.

Damit ist das Ziel Gott selbst, nicht das eigene Heil.

Eine Heilige hat gesagt, für Gott würde sei in die Hölle geht. Selbst wenn es kein Heil gäbe, wäre Gott mein Ziel.

Aber es gibt viele, die beten etc. für eine Gegenleistung. Aber Liebe ist mehr, Liebe ist nicht auf sich selbst beschränkt. Und Gott lieben heißt mehr als Lohn zu erwarten.

Kommentar von nobytree2 ,

Sorry, habe mich verschrieben: *für Gott würde sie in die Hölle gehen.

Ich würde Gott auch dann folgen und Ihn lieben wollen, wenn es für mich kein Heil gäbe. Nenne das unchristlich und dass ich es nicht besser wissen würde, es ist mir egal. Ich bleibe dabei: Auch ohne Heilsversprechen würde ich Gottes Wille tun wollen, weil es um Ihn geht.

Ich habe gerade im kath. Katechismus gesehen, ohne die katholische Kirche mit meiner Wenigkeit beflecken zu wollen (was ich sagen will: Die Ansicht ist nicht meine Erfindung):

KATECHISMUS
DER
KATHOLISCHEN KIRCHE 

 

KOMPENDIUM

[...]

3. Wie kann man Gott mit dem bloßen Licht der Vernunft erkennen?

31-36

Ausgehend von der Schöpfung, das heißt von der Welt und von der menschlichen Person, kann der Mensch mit der bloßen Vernunft Gott gewiss als Ursprung und Ziel aller Dinge und als höchstes Gut, als Wahrheit und als unendliche Schönheit erkennen.

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche & Psychologie, 128

Dinge passieren, Menschen werden krank, sterben, haben Unfälle, verlieren ihren Job, werden verlassen, bekommen ne 5 in Mathe ...

... völlig unabhängig davon, ob Du glaubst oder nicht ... oder ob Du in die Kirche gehst oder betest oder nicht ....

All diese Dinge passieren zwangsläufig, weil das Leben so ist.

Vielleicht kommst Du weiter im Leben, wenn Du Dir vorstellst, dass die große Absicht dahinter ist, dass Du LERNST mit solchen Dingen umzugehen, dass Du wächst und Dich weiter entwickelst, dass Du die Verantwortung für Dich und Dein Leben in die Hand nimmst, anstatt zu warten, dass Gott irgendetwas für Dich regelt.

Würde er das tun, gäbe es keine Kriege, Attentate, Seuchen, Tsunamies etc.

Antwort
von sarahyousef, 47

Hallo,
Also es gibt so eine Geschichte mit 2 Engel:

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen.

Anstelle dessen, bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr einziges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können?

"Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließt die Kuh sterben." "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

Ich weis nicht genau wie schlimm deine "Probleme" sind, aber denk immer daran, dass es auch anders passieren konnte. Gott macht alles zu deinem Vorteil!

Hoffe ich konnte helfen!

Antwort
von Hamburger02, 74

Gott hat dich nicht verlassen, er war außer in deiner Fantasie bzw. deinen Wünschen nie da.

Wenn du die Energie, die du zur Anbetung Gottes aufwendest in dein eigenes Leben investieren würdest, kämst du weiter.

Kommentar von Lilly2710 ,

Kannst du beweisen, dass er nur in der Fantasie existiert?

Kommentar von Hamburger02 ,

Dass zumindest der Gott der Bibel nicht existiert, kann anhand diverser innerer Widerspüche gezeigt werden. Auch die Karriere, die Gott in der Bibel macht, von einem Berg- und Wettergott des Sinais zum Kriegsgott der Israeliten, der Wortführer in der Götterversammlung ist und eine Frau hat, über den einzigen, allwissenden und allmächtigen Gott der babylonischen Israeliten bis hin zum allgütigen und allliebenden Gott, als der er heute verkündet wird.

Das lässt sich kaum mit einem real existierenden Gott, der ewig und unveränderlich sei, vereinbaren.

Mit der These "Nicht Gott hat die Menschen nach seinem Ebenbild, sondern die Menschen haben Gott nach Ihrem Ebenbild geschaffen" lässt sich diese in der Bibel geschilderte Entwicklung sehr gut vereinbaren. 

Antwort
von Chaoist, 89

Ganz kurz:

Du hast 2 Möglichkeiten:

  1. Wenn du wirklich nicht mehr an Gott glauben kannst, dann musst du an dich selber glauben, denn dann hat dir Gott niemals geholfen und du hast immer alles selber geschafft.
  2. Oder aber du erinnerst dich an Hiob.
Antwort
von paranomaly, 74

vielleicht bringt dir dieses Buch von Gerald Clark weiter, er hat 9 Jahre lange recherchiert, es geht um die Geschichte der Sumerer und die Inschriften der Keilschrifttafeln. Die Schriften der Sumerer weisen viele paralellen zur Bibel auf. Nur dass die sumerischen Texte es etwas anders und genauer schildern.

Z. B. war Abraham auch Sumerer und als Gott mit ihm sprach, wie es in der Bibel steht. In den Keilschrifttafeln kommt auch dieses Ereignis vor in der Stadt Ur. Nur dass der Gott bei den Christen keine Geschwister hatte, bei den Sumerern schon.

Die Anunnaki. Vergessene Schöpfer der Menschheit.

Antwort
von vonGizycki, 98

 Dich thomasdermann80!

Gott hat Dich nicht verlassen, sondern Du hast dich selbst verlassen. Wenn Du Gott ansiehst als einen Vater, ein Du, den man anbeten kann und der Dir antwortet, den Menschen liebt und ihn erhört immer da ist und zuhört, dann muss ich sagen, das es diesen Gott nicht gibt. Die Welt sieht nicht danach aus, das er seine Zusagen einhält. Doch Gott hat nicht den Menschen nach seinem Bilde geschaffen. Daran gemessen und an dem was er hält, wäre er ein unmenschlicher Gott. 

Nein, der Mensch hat sich seinen Gott nach seinem Bilde geschaffen, dann wird ein Schuh daraus.

Wenn Du Gott aber als etwas verstehen kannst, was Erich Fromm, der berühmte Psychiater und Humanist meint, dann siehst Du das mit ganz anderen Augen. Er ist derjenige, der die Gottesfrage psychoanalytisch am besten beleuchtet hat. An ihm kommt niemand vorbei!

Bitte nehme Dir einmal die Zeit und lies es. Dann wirst Du Dich sicher besser verstehen.


Auszug aus dem Buch Psychoanalyse und Religion (Seite 49 und 50) von ErichFromm:

https://db.tt/XHz8zjor

Und dann hast Du auch eine Erklärung, warum Du meinst, dass Gott Dich verlassen hat.

Wie bereits gesagt, verabschiede Dich von Deinem einem Gottesbild. Das kann ich leicht sagen, ja, aber obwohl das schwer ist, es wäre die Rettung aus einer selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Der große Philosoph Kant hatte folgendes gesagt und es kommt niemand auf der Welt daran vorbei, deshalb ist dieser Ausspruch auch so berühmt:

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung."

Immanuel Kant

(1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, 1784

Keine Schule, keine Religion und kein ideologisches oder politisches System kann daran vorbei und muss sich daran messen lassen. 

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Lieber thomasdermann80

Zur Frage des Leidens in Dir, in anderen und in der Welt. Warum lasst Gott das zu, was will er?


... und trotzdem widerfahren mir so viele schlechte Dinge.

Das Problem nennt man Theodizee!

Das Problem der Theodizee ist also die Frage, warum lässt Gott die Menschen Leiden und toleriert soviel Grausamkeit, wenn er doch ein liebender, allwissender und allgütiger Gott sein soll, wobei Allwissenheit und Allgütigkeit nicht gleichzeitig in einem so gedachten Gott existieren kann und sich ausschließen. Das Problem der Theodizee kann deshalb in den Offenbarungsreligionen, Christentum, Judentum und Islam nicht gelöst werden.

Auch merkwürdige und mühsame und komplizierte Gedankenkonstruktionen werden das nicht schaffen.

Hier ist eine Argumentationen. Sie stammt aus dem alten Griechenland, ist also fast 2000 Jahre alt:


Zitat 


 Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht: Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft, Oder er kann es und will es nicht: Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist, Oder er will es nicht und kann es nicht: Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott, Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt: Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Ich sehe nur eine Lösung für dieses bzw. Dein Problem und deshalb habe ich es als religiöser Atheist nicht: Gott existiert nicht, jedenfalls nicht als Person. Gott wäre dann ein Begriff für etwas ganz anderes.Ich schlage vor: schöpferische Kraft, Urgrund, ES, Das Eine, Das Geheimnis des Seins oder auch Wirkkraft. Von dieser Auffassung her zerplatzt das Theodizeeproblem wie eine Seifenblase und ist nicht mehr existent.Gott ist sich dabei auf keinen Fall als eine Person vorzustellen. Denn diese schöpferische Kraft (Fromm, das höhere Selbst des Menschen), mit der Du sich letztlich seelisch selbst erschaffst, bist Du selbst, wenngleich Du letztlich als Lebewesen Dich nicht Dir selbst zu verdanken hast.

Letzteres aber müsste man dann extra erörtern, warum.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von Philipp59, 42

Hallo thomasdermann80,

es ist tatsächlich so, dass wenn man Schlimmes durchmacht, sehr schnell das Gefühl aufkommen kann, Gott habe einen verlassen. Das erging auch einigen treuen Dienern Gottes aus alter Zeit so. Beispielsweise schrieb der in der Bibel erwähnte König David einmal in einem seiner Psalmen: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? [Warum bist du] fern davon, mich zu retten?[Fern von] den Worten meines Schreiens?" (Psalm 22:1).

Doch David blieb in diesem Gefühl nicht für immer stecken. Er machte in seinem Leben immer wieder die Erfahrung, dass sein Gott ihn aus all seinen Bedrängnissen befreite. Denn gleich in dem nächsten von König David verfassten Psalm bezeichnet er Gott als seinen "Hirten" und sagt dann: "Auch wenn ich im Tal tiefen Schattens wanderte, fürchte ich nichts Böses, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich" (Psalm 23:4).

Manchmal ist es in unserem Leben so dunkel wie in einem "Tal tiefen Schattens". Vor allem Menschen mit Gemütskrankheiten wissen ein Lied davon zu singen. Wenn Dich Selbstmordgedanken quälen, dann denke bitte daran, dass diese ganz bestimmt nicht von Gott kommen! Selbstmordgedanken können Ausdruck einer schweren Depression sein. Doch nicht Gott legt einem irgendeine schwere Krankheit auf, denn in der Bibel heißt es über ihn: "Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand" (Jakobus 1:13). Wenn wir krank werden, dann hat das oft mit Einflüssen von außen und unserer eigenen Unvollkommenheit zu tun.

Da Du offenbar ein tiefgläubiger Mensch bist, fragst Du Dich verständlicherweise, warum Gott dich noch nicht von Deinen trüben Gedanken befreit hat. "Hilft mir denn Gott gar nicht?" magst Du denken. Es kommt jetzt jedoch darauf an, dass Du Deinen Glauben an ihn nicht vorschnell aufgibst und Dich von ihm abwendest. Denke doch bitte einmal über folgende Aussagen der Bibel nach, die zeigen, dass Gott sehr wohl Interesse an denen hat, die sich niedergedrückt und verlassen fühlen:

"Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die, die in allerlei Drangsal sind, zu trösten vermögen durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden."(2. Korinther 1:3, 4)

Hört sich das nach einem Gott an, dem wir gleichgültig sind? Doch Gott schaut nicht nur passiv aus der Ferne zu. Wenn er als "der Gott allen Trostes" bezeichnet wird, dann muss er aktiv werden. Ja, dieser Gott wird für Dich aktiv, wenn Du Dich ihm zuwendest!

" Ich aber bin niedergedrückt und arm. Jehova selbst beachtet mich. Du bist mein Beistand und der für mein Entrinnen Sorgende. O mein Gott, verspäte dich nicht."(Psalm 40:17)

Diese Worte stammen von dem berühmten König David. Auch er machte in seinem Leben schlimme Phasen durch und fühlte sich oft sehr niedergedrückt. Doch dabei blieb es nicht. David, der schon von seiner Jugend an ein enges Verhältnis zu Gott hatte, verspürte immer wieder die Hilfe und den Beistand Gottes. Wenn David hier davon sprach, dass Gott sogar für sein Entrinnen (manchmal aus Todesgefahr) sorgte, dann machte er die Erfahrung, dass Gott für ihn ganz persönlich da war und ihm half.
Diese Hilfe steht auch uns heute zur Verfügung, wenn wir uns in allerlei Drangsal befinden. Ist das nicht ein großer Trost?

"Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, Auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, Und die Seelen der Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen".(Psalm 72:12-14)

Auch in diesem Text wird deutlich, dass sich Gott den Benachteiligten zuwendet, wie es hier heißt den "Armen", "Niedergedrückten" und den "Geringen". Gott hat also tiefes Mitgefühl für diese Menschen und somit auch für Dich! Wie hier beschrieben, sieht Gott nicht nur die Bedrückung, sondern er unternimmt auch etwas dagegen: Er wird "befreien", "retten" und "erlösen".


Gemäß der Bibel wird Gott in naher Zukunft etwas Wunderbares für die körperlich und auch psychisch Kranken tun: Er wird sie vollständig heilen und von jeglichen Beschwerden befreien. In der Prophezeiung Jesajas heißt es: "Und kein Bewohner wird sagen: Ich bin krank" (Jesaja 33:24). Bis es jedoch so weit ist, sichert er denen, die auf ihn vertrauen, zu: "Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen könnt" (1. Korinther 10:13). Um dieses Vertrauen zu Gott entwickeln zu können, wäre es gut, wenn Du Dich noch eingehender mit Gottes Wort beschäftigen würdest. Je mehr Du Gott kennenlernst, umso besser verstehst Du sein Handeln.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ein persönliches Verhältnis zu Gott das Beste ist, was man im Leben überhaupt erlangen kann. Man hat dann einen Helfer und Tröster an seiner Seite, der einem weitaus mehr geben kann als jeder Mensch. Gerade in Krisenzeiten, wie Du sie ja momentan erlebst, ist dies besonders wichtig. Ihn als einen Freund kennenzulernen setzt jedoch den inneren Wunsch voraus, mehr über ihn und seine Gedanken zu erfahren.

LG Philipp

Antwort
von Whaaateever, 45

Vielleicht weil es "Gott" gar nicht gibt? Du hast dein Leben selbst in der Hand. Nicht Gott hat den "Plan", sondern du erschaffst dir selber einen Plan.

und was habe ich davon? Nichts? 

Genau, nichts. 

Jedem widerfahren mal schlechte Dinge. Ich weiß zwar nicht, was jetzt bei dir passiert ist, aber wenn du "so" denkst, dann würde dir vielleicht ein Psychologe helfen. Vielleicht hilft es dir, mit jemanden darüber zu reden, der deine Lage dann nachvollziehen kann und vielleicht hat er Tipps wie du deine Lebensumstände verändern kannst, damit es dir besser geht und nicht auf die "Erlösung" von Gott wartest. 

Antwort
von PicaPica, 126

So es einen Gott gibt, hat er dir dein Leben gegeben.

Verantwortlich dafür, was du daraus machst, bist du selbst.

Ist wie, wenn du Jemandem einen Teller Essen hinstellst, essen muss er selbst.

Kommentar von thomasdermann80 ,

Das ist ja schön und gut, aber wenn ich die schlechten Dinge nicht beeinflussen kann? Wieso schenkt Gott mir ein Leben um mich dann leiden zu lassen?

Kommentar von PicaPica ,

Die berühmten Fragen Wieso und Warum sind sicher schon so oft gestellt, wie die Menschheit existiert und ich bin sicher, nie erschöpfend zufriedenstellend beantwortet worden.

Wenn du leidest, aber die schlechten Dinge nicht beeinflussen kannst, deretwegen du das tust, ist dir versagt, sie zu ändern, aber du könntest sie meiden, oder überstehen und zu einem späteren Zeitpunkt damit fertig werden.

Kommentar von Greenwolf19 ,

Leben ist Leiden

Kommentar von PicaPica ,

Auch da bist du nicht der Einzige, aber der Einzige, der an deiner speziellen Situation etwas ändern kann.

Ich weiß, ist jetzt nicht hilfreich, zu sagen, es geht Hunderten da draußen genauso. Wenn Hunderte eine giftige Speise zu sich nehmen (müssen), wird sie deshalb nicht weniger giftig a b e r - du könntest diese spezielle Speise meiden und dich innerhalb derselben Küche (Leben) nach einer dir bekömmlicheren umsehen, verstehst?

Was gibt es denn Positives? Und sag jetzt nicht, es gäbe Nichts. Irgendwas gibt es immer und nichts ist so schlecht, dass es nicht auch seine guten Seiten haben könnte und sei es nur, dass Manches als schlechtes Beispiel dient.

Kratz also deinen letzten Restwillen noch zusammen und raff dich auf, die positiven Seiten dieses Daseins zu erkunden. Viel Erfolg und alles Gute.

Antwort
von MrBrueger, 153

Ich bin jetzt keiner, der an Gott glaubt, aber jedem Menschen passieren mal schlechte Dinge, manchen mehr, manchen weniger, das kann man oft nicht beeinflussen.

Aber helfen kannst nur du dir selber, nicht "Gott", weil du da an etwas festhältst, das du nicht bestätigen kannst, dass es ihn gibt...


Kommentar von thomasdermann80 ,

Letzteres. Verwandte die Totkrank werden, Herzensbrüche..

Tausend Geschichten die einfach außerhalb meines Einflussbereichs liegen.

Antwort
von Baoshan, 63

Niemand, aber auch wirklich niemand hat einen Plan für dein Leben. Der einzige, der eine Plan für dein Leben hat bist du selbst.

Es gibt Dinge im Leben, die man nicht beinflussen kann. Deine Freundin stirbt bei einem Unfall, der Vater erkrankt an Krebs?

Das wäre passiert, ob du nun zu einem Gott betest, oder nicht.

Deiner Verzweiflung entstammt der (irrigen) Annahmen, dass durch den schieren Glauben an einen Gott alles gut sein wird. Daher bist du noch verzweifelter, da du glaubst selbst etwas falsch gemacht zu haben. Aus welchem Grund sollte Gott diese Dinge sonst zulassen.

Befreie dich von dieser Annahme.

Du trägst einzig und allein die Verantwortung für die Folgen, welche aus deinem direkten Handeln entstehen. (Diese Verantwortung kann dir allerdings auch niemand abnehmen).

Für Folgen, die nicht aus einem direkten Tun deinerseits resultieren trägst du keine Verantwortung und kannst diese auch nicht beeinflussen.

Antwort
von warehouse14, 61

Zerstört wirklich Gott Dein Leben oder eher Du selbst bzw. Deine Erwartungen?

Ich meine, oft ist es so, daß Menschen, welche sich von Gott verlassen fühlen, das an schlimmen Ereignissen festzumachen glauben wollen. Sie sehen leider nur eine Seite des Ganzen und dann auch noch mehr oder weniger bewußt absichtlich nur die schlechte.

Sie beten beispielsweise dann dafür, daß ein geliebter Mensch nicht an Krebs stirbt, vergessen aber, daß der Tod nunmal zum irdischen Leben gehört und womöglich der Tod das Leiden des Geliebten beendet.

Sie vertrauen dann auch nicht darauf, daß Gott den Verstorbenen wieder zum Leben erwecken kann. Ein Leben ohne den Schmerz, der zum Tod führte...

Und wenn jemand nur an Gott glaubt und ihm dienen möchte, weil er sich was vorteilhaftes davon verspricht ist das sicher keine gute Basis für den Glauben, den Gott von uns erwartet.

Die biblische Geschichte von Hiob zeichnet das Dilemma doch sehr deutlich: dienen wir Gott aus egoistischen Motiven oder aus Liebe?

Was Du nun tun kannst ist folgendes:

Versuche mal, auch die positiven Ereignisse Deines Lebens überhaupt wahrzunehmen, nicht nur die negativen. Nur dann erhältst Du ein korrektes Bild davon, was Gott speziell von Dir möchte.

warehouse14

Antwort
von Fantho, 27

Es ist immer wieder interessant zu lesen, welche Vorstellungen viele Menschen betreffend Gott, Gebete, Lebenswege usw. usf. besitzen, um nicht zu schreiben: Naive Vorstellungen

Wenn Du an Gott glaubst, weshalb glaubst Du dann, dass Gott Dir Dein Leben zerstört? Solltest Du wirklich glauben, dass Gott Dein Leben zerstört, weshalb glaubst Du dann noch an Gott? Das ist doch ein schizophrenes Verhaltensmuster, welchs Du hier beschreibst...

Viele Menschen meinen, dass sie durch das Befolgen bestimmter Rituale, welche zudem von den Kirchen bzw. religiöse Institutionen vorgeschrieben wurden, Gottes Gehör finden könnten. Aber dieses Verhalten ist ja ein eigennütziges Verhalten, denn hier ist das Motto gegeben: Geb' ich Dir was, dann gib Du mir auch was...

Wenn ich jemanden aus tiefstem Herzen liebe, dann gebe / schenke ich doch ohne Hintergedanken, uneigennützig, bedingungslos, aus Freude, aus Liebe, ohne Erwartung und Forderung...

Gott hat keinen Plan für Dich, sonst wärst Du nur eine Marionette. Wäre dies so, dann dürftest Du Dich nicht beklagen, wenn Gott mit Dir spielte, denn schließlich läge dies ja dann in Gottes Plan...

Da aber jeder Mensch / jede Seele einen von Gott gegebenen freien Willen besitzt, ist der einzige Lebensplan jener, den der Mensch sich selbst gibt, sprich auch Du Dir selber...

Gott kann man nicht mit dem Verstand, mit der Ratio erfassen; das ist nicht möglich. Hier muss man in sich gehen, sich selbst erfahren, auf die emotionale Ebene und Gefühlsebene sich begeben. Gott ist nur mit dem Herzen erfass- und wahrnehmbar, auch wenn sich dies nach einer Gefühslduselei anhört..

Versuche Dich mal von diesem das Leben einengenden Ritual zu befreien, sondern Gott mehr als ständig begleitenden Freund zu betrachten und wahrzunehmen, mit dem man diskutieren, streiten, unterhalten, um Rat fragen etc. pp. kann wie einem 'realen' Freund...

Denke nicht Gott - Fühle wie Gott; Ritualisiere nicht Gott - Sei wie Gott

Gruß Fantho

Antwort
von Michy72, 21

Gott hat dich nicht verlassen. Er hat einen Plan für dich, auch wenn du ihn noch nicht verstehst. Je mehr du an ihn glaubst, desto mehr wird er dir auch im Leben begegnen. Gott begegnet dir so wieso in allem was du tust, auch wenn du es nicht so spürst, wie du es gerne hättest. Aber verlassen hat er doch niemanden.

Antwort
von Greenwolf19, 89

Hey,

zuerst, ich bin Atheist :3 Na ja aber sowie ich das kenne ist das Gott dich prüfen möchte, also ob dein Glaube an ihn stark genug ist um selbst die schlimmste Krise zu überstehen...und hey, nach nem Tief folgt immer ein Hoch!! Vielleicht bist du grad im Marianengraben, aber irgendwann ist es vorbei....und Selbstmord ist feige & richtig mies für deine Familie, also lass es lieber....

Gott zerstört doch nicht dein Leben! Das sind andere Faktoren, ob nun Menschen, Gesundheit oder Geldprobleme...

Antwort
von Patrickson, 5

Höre damit auf an dich selber zu glauben und tue was gott will. 

Antwort
von ThomasAral, 143

Gott lässt doch alle wursteln wie sie wollen ... der schaut alle 2000 Jahre erst mal vorbei. Könnte also evtl. in nächster Zeit wieder so weit sein.

Kommentar von PicaPica ,

Wie kommst du auf die Zeitspanne 2000 Jahre?

Kommentar von ThomasAral ,

war so ne Eingabe :-)   ich bin Medium

Kommentar von PicaPica ,

Ah ja. Ist sicher Segen und Fluch zugleich so etwas zu sein.

Kommentar von Greenwolf19 ,

Ich denke eher du hast da an Jesus gedacht ;) Joa wäre mal zeit für den Messias der Juden

Kommentar von ThomasAral ,

Jesus ist doch auch nur eine Erscheinungsform von Gott ...  der Sohn ist nicht wirklich eine zweite Person.

Kommentar von Greenwolf19 ,

Tja und für Andere ist er bloß ein Prophet (Muslime)...jeder denkt sich da was anderes ;)

Antwort
von nilsens, 47

Du.. du hast Wahnvorstellungen. Du wurdest nicht verlassen. Gott prüft uns Menschen. Menschen die ihn lieben, prüft Gott. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du vom Teufel zugeflüstert wurdest. Und das ist dein Test. Du musst dich diesem negativen rauswinden. Bete weiter!

Antwort
von Nummer1212, 91

Ganz einfach:

Wenn du dein Leben auf z.B. eine Zeichentrick Figur konzentrierst kannst du nicht erwarten, dass diese alles für dich regelt. Und wieso sollte Gott wenn es ihn gibt sich nur auf eine Person konzentrieren ? Alle Menschen wurden von Gott geschaffen ? Alle Menschen sind für Gott gleich viel Wert ? (steht in der Bibel)

Antwort
von JTKirk2000, 50

Also ich sehe in Deiner Frage nichts, was Dir schlechtes widerfahren wäre. Und nur in der Kirche zu sein und zu Gott zu beten, sorry, aber da sagt die Bibel schon aus, dass das allein nicht viel bringt. Gute Werke, die man aus Liebe tut, bewirken sehr viel mehr. Dennoch sind Glaube und Gebete nicht unwichtig, aber wenn Du das Gefühl hast, dass Gott Dich verlassen hat, liegt es vielleicht vielmehr daran, dass Du Dich, vielleicht ohne Dir dessen bewusst zu sein, von ihm abgewandt hast. Er entfernt sich aber von niemandem, denn er ist so voller Liebe, dass er durch den Tod und die Auferstehung Jesu, den Menschen die Möglichkeit gegeben hat, trotz Sünden zu ihm zurückzukehren. Wenn er also so voller Liebe ist, ist er trotz allem auch Dir immer noch nahe, und Du brauchst nur zu ihm umzukehren um es zu erkennen.

Antwort
von RoentgenXRay, 64

1) Gott mischt sich nicht in die Geschicke der Menschen ein.

2) Sollte der Plan sein dich gedanklich bis zum Suizid zu treiben ist es wohl deine Prüfung ob du standhältst. Das Paradies wird einem ja nicht geschenkt.

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