Frage von julianmaxi, 1.306

Wieso hat die Gesellschaft so viele Vorurteile gegen politisch rechts orientierte Menschen?

Ich habe mit ca. 15 angefangen mich mit Politik zu beschäftigen und bin jetzt 18. Ich habe mir durch eigene Recherche, Diskussionen und eigenes Informieren eine Meinung gebildet und bei mir hat sich eine nationale Denkweise entwickelt. Mit einem national- konservativen Meinungsbild befinde ich mich politisch eher "rechts". Ich bin erst 18 Jahre alt und würde gerne offen mit politischen Themen umgehen und darüber diskutieren, ohne etwas verheimlichen zu müssen. Mir ist jedoch aufgefallen, dass dies nicht möglich ist, da ich aufgrund meiner Meinung häufig angefeindet oder bedroht werde. "Rechts" ist doch eine politische Richtung wie jede andere. Wenn jemand, der links ist, das offen preisgibt, ist er nicht den gleichen Hassattacken ausgesetzt, schon garnicht ein "linker" in meinem Alter. Ihnen wird eher selten vorgehalten, was "Antifas" wirklich sind. Patrioten und Nationalisten hingegen werden angegriffen, obwohl man nichts über Beweggründe oder sonstiges weiß. Mich macht das ziemlich traurig und es belastet mich auf eine gewisse Art. Manchmal weiß ich nicht, wie man als junger politisch aktiver Mensch damit umgehen soll. Hat jemand ggf. ähnliche Erfahrungen? Nicht jeder, der rechts denkt, ist gewalttätig oder möchte andere Ethnien auslöschen, wir möchten nur die eigene schützen. Wieso versteht das der Großteil der Gesellschaft nicht?

Antwort
von DODOsBACK, 622

Viele Schwule haben sehr darunter gelitten, dass sich lange Zeit nur "Tunten" und "Transen" geoutet haben - und man sie deswegen alle so eingeschätzt hat.

Das gleiche Problem hat die "rechte Szene": Jammerlappen, die Sündenböcke brauchen, weil ihr Leben nicht funktioniert, machen mit Schlägereien, Hitlergruß oder Brandanschlägen "auf sich aufmerksam".

Genau so, wie "ihr" euch beschwert, dass es kaum Proteste der "friedlichen Muslime" gegen Attentate und Übergriffe von Islamisten gibt, habe ich auch noch keinen "demokratischen Rechten" bei einer Mahnwache für Opfer rechter Gewalt gesehen.

Steh zu deiner Meinung, aber vertritt sie so, wie es sich gehört. Gut informiert, gut formuliert, sachlich und ... respektvoll.

Warum suchst du nicht nach Gleichgesinnten und gründest eine neue rechte Partei, bei der man weder das kalte Grausen noch das große K...otzen kriegt?

Auch wenn ich eher links stehe - so eine Partei wäre wirklich dringend nötig! In einer Demokratie sollte jeder von "Demokraten" vertreten werden!

Antwort
von woflx, 617

Um das zu verstehen, muß man sich die Denkweise von Linken vor Augen halten. Linke sind Vertreter einer Gesinnungsethik, also der Ansicht, schon dadurch ein guter Mensch zu sein, daß man politisch auf der "richtigen" Seite steht. Sie sehen sich als Erben der Widerständler gegen das NS-Regime und damit auch legitimiert für alle, auch illegale, Taten, die irgendwie "gegen Rechts" gerichtet sind und ignorieren völlig den Anachronismus ihrer Einstellung.

Durch die Hybris der vermeintlichen moralischen Überlegenheit beanspruchen Linke die Deutungs- und Diskurshoheit in allen politischen Fragen und fordern von Diskurspartnern ständig Bekenntnisse zu linken Positionen ein mit der Drohung, sie ansonsten vom Diskurs auszuschließen.

Sie sind unfähig, die Legitimität von Meinungen anzuerkennen, die nicht mit ihrer übereinstimmen. Das Vorhandensein solcher Meinungen erklären sie sich deshalb ausschließlich durch Vorliegen menschlicher Defizite, intellektueller, ethischer oder auch materieller Art, und bezeichnen deshalb Nicht-Linke immer als dumm, bösartig oder, im besten Fall, als "zu kurz Gekommene".

Kommentar von quarklabor ,

Ohje.. deiner Analyse der "Linken Denkweise" entzieht sich jeglicher Kenntniss über ihren Ursprung. "Links" entstand in einem gaaanz anderen Kontext.. Viele Linke wären froh, wenn sie sich nicht auch noch mit den braunen beschäftigen müssten.

Kommentar von woflx ,

Es ging mir nicht um die Ursprünge, sondern die aktuelle Situation, wie sie sich ja bereits auf dieser Seite präsentiert.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ich bin nicht der Ansicht, dass es einen "Anachronismus" darstellt (gegen rechts zu sein). Dazu muss man schon viele Nachrichten bewusst ignorieren, um zu so einem Schluss zu kommen. Die Sache ist weiterhin aktuell, und es ist alles andere als selbstverständlich, in einem friedlichen Europa zu leben (und nein, ich bin kein "Erbe eines Widerständlers", auch mein Vater war sehr jung, als das 3.Reich ausbrach).

Ich bin (wie alle Menschen, die in Europa leben) den (christlichen) Werten des friedlichen Zusammenlebens verpflichtet, was zunächst mal gar nicht so viel mit Politik zu tun hat. Dennoch habe ich eine politische Meinung, auch wenn diese nicht allen "gefallen" mag (denn es gibt wichtigere Dinge, als allen zu gefallen).

 

Kommentar von woflx ,

Vielen Dank für die sachliche Antwort. Mit "Erben" meinte ich natürlich geistige Erben, als die sich beispielsweise die Vertreter der 68er-Bewegung sehen, oder die Mehrheit heutiger Geisteswissenschaftler und Intellektueller, die sich an den Vordenkern der Frankfurter Schule orientieren. Jene, die die Attitude repräsentieren "Ja, wenn wir damals schon gelebt hätten, wir hätten den Nazis schon gezeigt, wo der Hammer hängt!"; die engstirnigen realen Taten des militanten Arms der linken Szene beweisen aber gerade das Gegenteil.

Die Welt hat sich in den letzten 70 Jahren stark verändert, die politischen und sozialen Verhältnisse in Deutschland sind andere als früher, auch die Probleme und das Umfeld in Europa ist anders. Ein "Kampf gegen Rechts" mit Verweis auf die Vergangenheit mutet daher an wie eine politische Ersatzhandlung, wie ein Exorzismus, ein Ritual mit dem man die Dämonen früherer Zeiten immer wieder auszutreiben versucht und sich selbst auf die Seite der "Guten" stellt.

"Gegen rechts" zu sein, weil Rechts früher schon schlecht war, finde ich ähnlich kurzsichtig wie gegen Frankreich zu sein, weil Frankreich schon früher unser Feind war.

Kommentar von Yankors ,

Fuer OlliBjoern

Es ist sicher kein Anachronimus gegen das "Rechts" von damal zu sein, es ist aber abolut bloedsinnig und zeugt nicht von einem scharfen Verstand wenn man einen gesunden ,ehrlichen und aufrechten Patriotismus, mit dem "Rechts" von 1933 - 1945 verwechselt.Jeder Mensch auch heute noch hat das Recht zum Wohle des Volkes,in das er ohne sein Zutun schicksalhaft hineingeboren wurde zu sprechen und zu handeln.Wenn er dabei mit Andersdenkenden, von Internationalismus Sprechenden,kollidiert kann man ihm daraus keinen Vorwurf konstruieren.Auch ich bin kein Sohn eines Widerstaendlers, wohl aber gehoere ich zu einer Randgruppe, die im 3.Reich schwer  verfolgt wurde, aber  dem deutschen Volk daraus keinen Vorwurf macht.Schon gar nicht jetzt, da dieses Volk in der Lage war nach einem total verlorenem Krieg sich einen demokratischen Rechtsstaat aufzubauen,mit allem was dazu gehoert,der in der Welt seines Gleichen sucht.Ich schaeme mich daher auch nicht zu sagen:" Ich bin ein deutscher Patriot von heute, der stolz ist auf das Deutschland von heute,trotz aller Widersprueche" Bin aber nicht bereit mich deshalb von irgend jemand in die rechte Negativ Ecke stellen zu lassen,nur weil ich mich trotz aller Anfeindungen als zu diesem Land gehoerig fuehle und das Recht dies offen zu bekennen,fuer mich in Anspruch nehme.Wie  sehr muessen einige von den Gruenen, Ihr Land,Ihr Volk hassen, das sie In der Lage waren, neulich hier eingesetzten Statements, zu verfassen.Unglaublich! Wir wurden verfolgt, tausende von uns umgebracht, ich kann weder hassen noch dieses Volk, zu dem ich gehoere verachten. dazu muesste ich erst neu geboren werden.

Tareq Abdullah

Kommentar von Haldor ,

Ich habe selten einen so ausgezeichneten und treffenden Kommentar gelesen. Er gibt nicht nur die Einstellung der Linken treffend wieder, er kennzeichnet auch genau die politisch-gesellschaftliche Situation in Deutschland. Alles hängt mit dem unseligen Dritten Reich zusammen. Die Linken nun, überhaupt das politische Establishment in Deutschland sehen den deutschen demokratischen Staat als permanente Antithese zum Hitlerstaat. Diese Einstellung wird für unsere Demokratie allmählich lebensgefährlich.

Denn auch Merkels Entschluss, Millionen Menschen aus dem arabisch-islamischen Raum bei uns unkontrolliert hereinzulassen, speist sich aus den gleichen Quellen: Man muss links sein, um gegen Hitler zu sein! Hitler war extrem unmenschlich, also muss Deutschland jetzt extrem menschlich sein, es muss folglich die Welt retten. -

Überall, in allen Bereichen unserer Gesellschaft, ist zu beobachten: wer links redet, setzt sich durch: in der Literatur, in der Theaterkunst, bei den Polit-Talkshows (Rechten wird permanent ins Wort gefallen, Linke dürfen fein ausreden). Auch in den Lehrerkollegien gilt noch heute: Wer links argumentiert, findet Gehör; konservative Lehrer müssen schweigen, andernfalls werden sie ausgelacht. - Ein unerträglicher und allmählich auch ein höchst gefährlicher Zustand in Deutschland!

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 552

Geschimpft wird, weil es ganz einfach leicht ist, die Nazikeule auszupacken & weil es noch leichter ist, sich Opfer rauszusuchen die sowieso dermaßen stigmatisiert sind, dass sie sich nicht wehren können.

Ich selbst bin weder links noch rechts, sondern absolut neutral (und CDU'ler, wenn das an dieser Stelle wichtig sein sollte).

Meine Meinung ist, dass die Gesellschaft einfach linksorientierter ist, als dass sie es zugibt & gerade das auch diese Hetzerei begünstigt. Sobald jmd. etwa einen Negativaspekt gegen Flüchtlinge aufzählt - und sei es ein reell etwa wirtschaftlich oder statistisch perfekt begründeter Fakt - gilt er als Nazi oder wird wüst beschimpft als fremdenfeindlich oder aggressiv. Und genau das kann nicht sein.

Die Linken sind diesbezüglich nicht viel besser als die Rechten mit ihrer Wortwahl und ihrer subtilen Beschimpfungsarie, die aber nicht nur gegen Rechts geht, sondern gegen jegliche Form von Andersdenkenden. Links orientierte "Freigeister" halte ich für die intolerantesten Menschen überhaupt, obwohl sie sich genau damit brüsten, tolerant und weltoffen zu sein. Habe da auch anderweitig - in ganz normalen zu 120 % unpolitischen Themenlagen - meine Erfahrungen gemacht.

Kommentar von Ruehrstab ,

Da hast ja schon Schreckliches erlebt ... und davon auch noch  120% !

Kommentar von rotesand ,

"120 Prozent" ist für mich eine Redewendung, die ich dann benutze, wenn ich eine Extremität erklären möchte.. und naja, schrecklich ist relativ ----------> aber es waren tlw. sehr peinliche Situationen (peinlich aber nicht für mich, sondern für selbsternannte tolerante Individualisten). 

Kommentar von DreiGegengifts ,

sondern absolut neutral (und CDU'ler

Wenn die CDU neutral wäre, könnte man sie abschaffen. Eine neutrale Partei mit einer neutralen Wählerschaft - ist wohl eher Satire.

Meine Meinung ist, dass die Gesellschaft einfach linksorientierter

Meinungen sind Schall und Rauch. Erst Argumente, Erläuterungen oder Belege machen eine Meinung zu einem ernsthaften Diskussionsgegenstand.

Ich gebe dir zwei davon:

"Linksorientierter" sind alle demokratischen Gesellschaften, wenn du den Begriff im historischen Kontext siehst. Die Demokratie selbst ist eine linke Bewegung (guckst du französische Revolution).

"Linksorientierter" relativ zu den aktuellen Entwicklungen ist nichts in der deutschen Gesellschaft. Das kann ich an der schwindenden Sozialdemokratie in Deutschland, an dem immer größer werdenden konservativen Flügel bei den Grünen  und am massiven Rechtsruck repräsentiert durch die AfD und rechte Bewegungen wie Pegida festmachen.

Habe da auch anderweitig - in ganz normalen zu 120 % unpolitischen Themenlagen - meine Erfahrungen gemacht.

Das ist durchaus aufschlussreich. Ich halte es für bedenklich, wenn die politische Abneigung so weit reicht und ausgeprägt ist, dass sie auf persönliche Beziehungen abstrahlt. Der Glaube die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen hänge an der politischen Überzeugung zeugt aus meiner Sicht von einer stark eindimensionalen Denkweise.

Antwort
von randomhuman, 592

Dann lass uns doch über Politik plaudern. Ich bin sehr gespannt, was du zu sagen hast. Ich bin aber wohl eher der Mitte oder links anzuordnen. Obwohl ich mich bisher noch nicht mit diesen Labels beschäftigt habe.

Es kommt eben immer drauf an, wie man sich unterhält. Macht man pauschalisierende Aussagen, beleidigt man andere, die nicht der gleichen Meinung sind usw... 

Im übrigen interessiere ich mich auch sehr für Politik und bin in einem ähnlichen Alter, wie du aber ich bin wohl zu einer anderen Einstellung gelangt.

Kommentar von julianmaxi ,

Wie kannst du dich denn etwas zuordnen, mit dem du dich noch nicht beschäftigt hast? Und gerne, schlag doch mal ein Thema vor 👌🏻

Kommentar von randomhuman ,

Ich habe z.B. nichts gegen Flüchtlinge und engagiere mich sogar ehrenamtlich. Deswegen schließe ich rechts schon mal für mich aus. Ein AfD Wähler werde ich in Zukunft auch nicht, was mir eben sagt, dass ich in der Mitte oder links bin. Habe mich aber noch nicht genauer mit den zwei Labeln beschäftigt.

Ich fange meist mit dem Thema Homosexualität an, da ich selbst schwul bin. Bisher habe ich festgestellt, dass viele eher rechtsorientierte Menschen etwas dagegen haben.

Kommentar von julianmaxi ,

Das Vermehren ist die Grundlage für das Überleben des deutschen Volkes und es gibt ohnehin zu wenig Kinder. Dem versucht die AfD entgegenzuwirken. Und ein Job ist dem nicht gleichzusetzen. Nachfahren bilden eine neue Generation und sind, im Gegensatz zu einem Job, etwas bleibendes.

Kommentar von randomhuman ,

Das deutsche Volk wird sich auch so weiter vermehren. Die AfD kann keinen dazu zwingen haufenweise Kinder zu bekommen. Von daher kann man an der jetzigen Situation nicht viel ändern.

Abgesehen davon möchte ich später ein Kind adoptieren, um etwas bleibendes zu erhalten.

Kommentar von Kometenstaub ,

Das Vermehren ist die Grundlage eines jeden Lebenswesens, nicht wahr? Aber natürlich das Deutsche Volk geht über Alles. Würg.

IRONIE OFF

Kommentar von incredulus ,

Den allergrößten Brechreiz bekommt man aber dann, wenn man sich mal vorstellt, was der unter dem "Deutschen Volk" versteht.

Kommentar von incredulus ,

Das Vermehren ist die Grundlage für das Überleben des deutschen Volkes und es gibt ohnehin zu wenig Kinder. Dem versucht die AfD entgegenzuwirken.

Wie will die AfD das denn machen. Zwangsbegattungsanstalten gründen in denen dann rassisch reine AfD-Hengste ihrer Triebabfuhr nachgehen? Das könnte man dann "Lebensborn" nennen.

Kommentar von julianmaxi ,

Die AfD wird Mittel und Wege finden. Und ein adoptiertes Kind ist kein gezeugtes Kind. Das Kind ist ja auf der Welt, aber du müsstest ein Kind mit einer Frau zeigen. Dann wäre es schon eins mehr. Ob das adoptierte Kind nun bei dir oder bei seinen leiblichen Eltern aufwächst machst ja keinen Unterschied.

Kommentar von randomhuman ,

Doch natürlich macht das einen Unterschied. Das Kind wurde von seinen heterosexuellen "Erzeugern" verlassen. Im Heim wird es kaum Zuneigung und Unterstützung erfahren, wie bei einer richtigen Familie. Hier komme ich ins Spiel, ich habe die Finanzen und die das Expertise, um den Kind eine glückliche Zukunft zu ermöglichen. Ein Kind weniger, um das sich der Staat kümmern muss. Das kommt jedem zu Gute.

Diese Mittel und Wege sind dann aber vielleicht nicht rechtens und das werden die Leute nicht mit sich machen lassen.

Kommentar von Ruehrstab ,

"Die AfD wird Mittel und Wege finden."

Das klingt gruselig.
Sag mal, willst du hier jetzt etwa auch Naziwahlwerbung veranstalten?

Kommentar von Kometenstaub ,

Für mich die Aussage der Woche:

Und ein adoptiertes Kind ist kein gezeugtes Kind
Kommentar von Ruehrstab ,

Tja, sagt man's nicht immer wieder: Nazis dürfen ab der vierten Klasse rauchen. :)

Kommentar von PeVau ,

... und für den Fortpflanzung des Deutschen Volkes sorgen.

Kommentar von PeVau ,

... die Fortpflanzung

Kommentar von Ruehrstab ,

Ach - der, die, das: ist doch alles nur Gender! :)

Antwort
von JuliusAX, 494

Hallo, 

ich bin offen links-liberal und kann dir die Frage leicht beantworten:

  • Dieser Staat und dessen Volk hat in der Vergangenheit mit deiner Sorte relativ schlechte Erfahrungen gemacht
  • Die meisten Rechten plappern nach, ohne zu denken ("wir möchten nur die eigene (Ethnie) schützen")
  • Ein großer Teil der Gesellschaft hat mittlerweile erkannt, dass hinter den Parolen von AfD, NPD und co, nur Hass, Rassismus und pure Dummheit stecken.
  • Ihr hetzt gegen Minderheiten und politisch anders orientierte ("Ihnen wird eher selten vorgehalten, was "Antifas" wirklich sind.") Was sind "Antifas" denn wirklich?
  • außerdem sind jegliche rechte Argumentationen auf Lügen oder Behauptungen basierent
  • Grüße, JuliusAX
Kommentar von julianmaxi ,

Antifas sind gewalttätiger als wir. Sie plappern  alles nach und wissen selbst nicht, gegen wen und was sie alles sind. Diese Rolle ist nicht uns zuzuschreiben.  Ich bin bei der AfD aktiv und wurde mehrmals von diesen sogenannten Aktivisten bedroht. Und dann wird die "rechte Gewalt" von der Presse in den Vordergrund gerückt. Du bist genauso weit von der politischen Mitte entfernt wie ich, also bilde dir doch bitte nicht ein, du würdest die beste Ansicht vertreten und wüsstest über alles Bescheid.

Kommentar von wickedsick05 ,

ganz genau. wenn man bedenkt:


Das Beiwort „links“ hat einen derart guten, altmodisch völkerbeglückenden Klang, dass es zum Schmuckpapier des Hasses wird und ihn versüßt. Linker Hass – ist das nicht ein Widerspruch in sich?



Als etwa am 1. Mai in Berlin bei der "traditionellen linksautonomen Demonstration" (ja, auch Randale ist traditionsfähig) 59 Polizisten verletzt worden waren, sprach Innensenator Frank Henkel von einer
„überwiegend positiven Bilanz“. Man stelle sich vor, bei einer Manifestation rechten Hasses wären 59 Asylbewerber verletzt worden und danach erklärte ein Ortsbürgermeister, die Demonstration sei „überwiegend positiv“ verlaufen: Die Hölle wäre los, zu Recht. Den Opfern linken Hasses, speziell Polizisten, schlägt kein vergleichbares
Mitgefühl entgegen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-linke-ge...

Dazu sind ein großteil der Linkswähler zur AFD gewechselt...

Kommentar von JuliusAX ,

Hallo,

Polizeibeamte setzen Gewalt gegen Demonstrationen für den Frieden ein und auch gegen völlig friedliche Demonstranten. Ich würde nie selber zu physischer Gewalt greifen, kann aber den Hintergrund verstehen. Wenn man Asylbewerber bewusst verletzt, wegen ihrem Aussehen, Herkunft usw., ohne, dass sie irgendetwas aktiv getan haben, ist das dumm - so wie deine Argumentation. Jetzt wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag und viel Spaß am Leben.

Grüße, Julius

Kommentar von wickedsick05 ,

Wenn man Polizisten bewusst Verletzt, mit Pflastersteinen und 
Molotov Cocktails bewirft weil sie den falschen Beruf gewählt haben ohne dass sie aktiv irgendwas gatan haben ist das dumm

Mensch ist Mensch. Alle Menschen sind gleich.

Straftaten sind Straftaten sind Straftaten


Bei den Körperverletzungen verzeichnet die Statistik 1354 auf der linken und 1177 auf der rechten Seite.

Es kam zu 20 versuchten Tötungsdelikten, davon werden jeweils acht den Bereichen "links" und "rechts" zugeordnet.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155643518/Linke-Gewalttaten-werden-...

Gewalt gegen Menschen in Berufe unterteilem ist DUMM und nicht besser als Rechte Gewalt

Kommentar von DreiGegengifts ,

Antifas sind gewalttätiger als wir.

So viel Realitätsverweigerung hat wohl schon System.

Aber immerhin wissen wir jetzt, dass du dich zu den Gewaltbereiten zählst. Wundert hier sicher niemanden.

Kommentar von JuliusAX ,

Hallo,

du förderst und bejahst Hass gegenüber Fremden. Und ich weiß wieso: weil du Angst hast und weil du eine völliger Taugenichts bist. Das ist es, was Idioten so an der rechten Ideologie reizt: Man muss nichts tun und kann sich trotzdem gut fühlen, wegen seiner Herkunft. Ich würde jetzt schreiben: "Denk mal über den Müll nach, den du schreibst, sagst, denkst", aber ich möchte dich nicht überfordern. Daher wünsche ich dir noch einen angehmen Sonntag.

Grüße, Julius.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Oh. Das scheint ins Schwarze getroffen zu haben.

Nur mal so als persönlicher Tipp: lass den Pathos und die Theatralik weg - das wirkt eher tumb.

Antwort
von Biance, 264

Weil rechts immer wieder mit der H.Zeit verglichen wird das steckt den Menschen noch in den Köpfen!So lange her aber das wird immer wieder aktuell gehalten!

So eine Zeit wird es nie mehr geben.Und derzeit ist das Thema Rechts so explusiv geworden das ja alles dazu zählt!Man weiss ja gar nicht mehr wie man sich verhalten soll gerade zum Thema Islam.Wie schnell man als rechts abgestempelt werden kan zeigt doch das Thema AFD .Aber was genau macht die Rechts?

Antwort
von marconie, 456

Wenn man sich nicht selbst mit dem Thema auseinandersetzt (bzw. das nur in Einklang mit den gängigen Vorurteilen tut) oder nicht einmal politisch interessiert ist, dann bleibt einem nicht viel übrig. Das Bild der national-denkenden Menschen wird dann durch die Medien geprägt und die sind bekanntlich nicht immer sehr objektiv, gerade bei diesem Thema.
Eine nationale Einstellung ist nichts verwerfliches, das gibt es überall auf der Welt und wird es immer geben, da sich niemals alle Menschen mit Gleichmacherei, Weltkapitalismus und Kulturlosigkeit abfinden werden. Es ist nichts verwerflich an der Liebe zum Eigenen, wenn man das Fremde achtet und respektiert. Nicht umsonst fordert bspw. die IB ein sog.  „Europa der Vaterländer“. Jedes Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung, Heimat und Kultur. JEDES. In allen Ländern Europas gibt es Patrioten und Nationalisten, die freundschaftlich zusammenarbeiten. Es wäre sehr unlogisch, wenn diese sich (im Falle der Umsetzung ihrer Ziele) anschließend hassen und bekämpfen würden, da sie nicht dem jeweils eigenen Volk angehören. Gewalt darf es selbstverständlich nicht geben.

Ich weiß, einige werden mir jetzt ebenso vorwerfen, ich wäre manipuliert und würde nur nachplappern, das zieht aber nicht. Das Problem ist, dass man uns immer und immer wieder die selben zwölf Jahre unserer Geschichte vorhält und uns einreden will: Jeder der auch nur im Ansatz "rechts" oder "national" ist, würde Krieg, Massenmord, Diktatur und Abschottung von der Welt wollen. Dass das nicht stimmt, SOLLTE EIGENTLICH jedem klar sein. Ist es aber leider nicht. Und das liegt vor allem daran, dass wir pausenlos, entweder von den Medien oder auch in der Schule (ich erinnere mich) unsere große deutsche Schuld vorgehalten bekommen, die wir auf ewig begleichen müssten. Schade drum. Statt links gegen rechts aufzuhetzen, sollte man sich lieber um eine friedliche und freie Auseinandersetzung bemühen.

Kommentar von Ruehrstab ,

Wir Deutsche haben ja eine Verantwortung gegenüber der Weltgeschichte, die ohne die deutschen Nazis nun zweifellos anders verlaufen wäre. Die schreckliche, entwürdigende und nachhaltige Erfahrung des Nationalsozialismus und die Lehren daraus sind etwas, das heute in Europa besonders die Deutschen im Blick halten müssen. Dies gerade angesichts der faschistoiden Entwicklungen in einigen Nachbarländern, in der EU, in der Türkei mit Erdogan oder wie sie in den USA mit Trump und Konsorten drohen.

Kommentar von marconie ,

Verantwortung trägt jedes Land in erster Linie selbst, vor allem, weil unsere Generation diese Zeit nicht einmal selbst erlebt hat. Die Entwicklungen in den besagten Ländern, vermutlich sind in Europa bspw. Frankreich und Österreich gemeint, kommen aber vor allem daher, dass die Menschen mit der jetzigen Politik immer unzufriedener werden. Ob diese Entwicklungen "faschistoid" sind, sei einmal dahingestellt. Die Menschen wollen keinen Faschismus, sondern mehr Mitbestimmung und dass die Politik sich in erster Linie auch um die Interessen des eigenen Landes bzw. des eigenen Volkes kümmert und diese nicht hintergeht. Diese Entwicklung ist so gesehen eine logische Konsequenz aus dieser heutigen Politik. Wenn man die Interessen der Bürger ernster nehmen würde, dann gäbe es diese Entwicklung vermutlich gar nicht. Die Fülle der Probleme und die Unfähigkeit, diese zu lösen trägt natürlich dazu bei, dass die Menschen sich von dieser Politik abwenden. Aber nicht, weil sie plötzlich zu Faschisten werden, sondern aus Sorge und dem Willen zu Veränderung.

Es gibt da einen bekannten Spruch: Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert. Aber es muss sich etwas ändern, damit es besser wird.

Kommentar von Ruehrstab ,

Unzufriedene, ja: Besorgte überall  - zu faul, sich mit den Problemen zu beschäftigen, die ihre Bräsigkeit mit verursacht - versuchen, sich hinter nationalistischen Bollwerken zu verschanzen, Grenzzäune allerorten hochzuziehen, und der Rest der Welt soll sie gefälligst in Ruhe lassen.

Kommentar von marconie ,

Sie versuchen nicht, sich hinter irgendetwas zu verschanzen, sie sehen national ausgerichtete Politik als einzigen Ausweg. Wenn die EU ihr Versprechen, die Außengrenzen sichern zu können, einhalten würde, dann bräuchte man auch keine Grenzzäune. Glauben sie nicht, dass die Menschen sich plötzlich selbst von der Welt abschotten wollen. Sie wollen, dass die Sicherheit gewährleistet ist und die vorhandenen Probleme nicht noch dramatischer werden. Man kann diesen Leuten nichts vorwerfen, denn böse Absichten haben sie sicher nicht. Sie müssen die Meinung ja nicht teilen, aber wie gesagt: Eine konstruktive Auseinandersetzung ist das Einzige, was hilft. Dazu gehört auch, dass man die andere Meinung zumindest akzeptiert und sie nicht verteufelt. Sonst wird es niemals eine Lösung geben.

Kommentar von randomhuman ,

Ich glaube, dass ein Europa der Vaterländer nicht möglich ist. Wenn jeder wieder sein eigenes Süppchen kocht, dann wird es früher oder später auf genau die gleichen Differenzen hinauslaufen, wir damals. Deutschland kann sich ein Europa der Vaterländer nicht leisten, da wir am Ende wieder die Dummen sind. Zu machtvoll, wirtschaftlich zu stark und was noch alles so dazu kommt. 

Bisher hat rechts und/oder national aber nur zu solchen Entwicklungen, wie Krieg, Massenmord, Diktatur und Abschottung geführt. Es gibt so viele Beispiele aus dem 20. Jahrhundert und sogar heute ist es wieder ganz aktuell. 

Diesmal werden die Rechten der Bevölkerung auch wieder nur Honig ums Maul schmieren, wie damals bei Hitler. Er hatte die einfachen Lösungen nach der Weltwirtschaftskrise parat und die Leute glaubten es. Jeder weiß wohin es geführt hat. Heute glauben die Leute den einfachen Lösungsansätzen der AfD und man kann nur erahnen wohin es führt und ich möchte es nicht herausfinden.

Antwort
von SteamTitanbein, 407

Ich kenne das nur zu gut. Wenn man mit jemandem eine normale politische Disskusion führen will ist dieser dann meistens sofort abweisend oder beleidigt. Ich finde das auch sehr schade, weil ich auch finde, dass "Rechts" nur eine normale politische Richtung ist.

Das viele Menschen so denken liegt an den Medien. Ohne zu suchen findest du keine pro rechten Beiträge oder Artikel, nur rechte Gewalt, nur rechter extremismus wird gezeigt. Ich habe noch nie in den Nachrichten etwas über linke Gewalt gehört etc.

Viele lassen sich ja so leicht durch die Medien beeinflussen, da sie sich nicht anderweitig mit so etwas beschäftigen. Und das ist wirklich sehr schade. So wird die Politik wahrscheinlich immer sehr eintönig bleiben.

Unsere angeblich so freien und unabhängigen Medien sind nichts weiteres als eine Moderen, abgeschwächte Form der Propaganda.

Kommentar von Ruehrstab ,

Aber zum Glück gibt es ja welche wie dich, die alle Lügenmedien sofort und schonungslos bloßstellen, weil sie eben einfach viel besser Bescheid wissen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Aber zum Glück gibt es ja welche wie dich, die alle Lügenmedien sofort und schonungslos bloßstellen, weil sie eben einfach viel besser Bescheid wissen.

Klar, und zur Not wird halt mal die seriöse Presse befragt (BILD, MOPO, Focus, Kopp & RT deutsch) :-)

Kommentar von randomhuman ,

Also in der Zeitung lese ich schon was davon wenn Linksautonome wieder durch die Straßen ziehen und ganze Abschnitte zerstören. Weiß ja nicht wo du dich informierst?

Du suchst also nach pro Rechten Beiträgen. Dann bist du ja im Endeffekt nicht besser als alle anderen, da du die Gegenseite komplett außen vor lässt und dich nur einseitig und somit weltfremd informierst.

Das Problem bei euch Rechten ist, dass ihr die eigene Propaganda, die euch vorgesetzt wird nicht auch in Frage stellt und kritisch betrachtet, sondern nur als die einzige Wahrheit hinnehmt.

Antwort
von Lukasx97, 465

Ich glaube bei vielen schwebt im Kopf noch der "alte" Rechte. Die rechte gedankliche Reform wurde von diesen ja nicht anerkannt. Viele "linke" besonders Antifa und co. suchen den echten Nationalsozialisten und weil sie ihn nicht mehr finden, wird jeder der nicht ihrer Ideologie entspricht als "Nationalsozialist" abgestempelt. 

pro nation

Kommentar von quarklabor ,

lustig wie du in deinem Argument Linke und Antifa in einen Topf wirfst und auf der anderen Seite von "der alte Rechte" und "rechte gedankliche Reform" faselst.. 

Kommentar von Lukasx97 ,

"Besonders die Antifa". Solltest du geglaubt haben, dass ich alle in den gleichen Topf werfe, entschuldige ich mich dafür. 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Es gibt keine Antifa. Nur Antifas. Das ist keine Organisation, sondern  ein Überbegriff für verschiedene und voneinander unabhängige antifaschistische Gruppierungen. Du bist ziemlich Ahnungslos - trotzdem meinst du dir ein Urteil erlauben zu können.

Antwort
von Machtnix53, 218

Ich habe keine Vorurteile gegenüber Rechten. Aber wenn sie ihren Mund aufmachen und es kommt nur Braunes raus, sind Nachurteile unvermeidlich.

Antwort
von Interesierter, 465

Nun, der Großteil der Gesellschaft versteht es nicht, weil "Patriotismus" und "Nationalismus" in aller Regel einhergehen mit einem Feindbild, vor dem man sich "schützen" muss. Und um sich zu schützen, muss man das Feindbild bekämpfen.

Von diesem Denkmodell ist es nicht mehr weit bis zur "arischen Herrscherrasse". Wie dies letztlich zur Judenverfolgung geführt hat, wissen wir.

Grundsätzlich kannst du von Anderen nur Akzeptanz einfordern, wenn du Andere, die auch anders aussehen und/oder anderen Glaubens sind, als gleichwertig und gleichberechtigt ansiehst. Damit wird der "Schutz", den man für sich selbst und seine Denkweise sucht, eigentlich obsolet.

Und wenn du wirklich das christliche Abendland verteidigen willst, dann tue das mit den christlichen Tugenden, zu denen vor allem die Nächstenliebe gehört.

Antwort
von LordFantleroy, 270

Wie kann sich eigentlich jemand über gesellschaftliche Vorurteile echauffieren, der beabsichtigt, sich ausgerechnet bei PEGIDA zu engagieren, die selbst nur gesellschaftliche Vorurteile schürt?

Antwort
von Apfelkind86, 315

Da von Rechten (eigentlich muss man ja von Neurechten sprechen, den politisch rechts der Mitte würde ich mich auch verorten) in der Regel spätestens der 2. Satz wahlweise sehr dumm, gelogen oder menschenverachtend ist, habe ich für diese Gruppe wenig Sympathien übrig.

Antwort
von ThommyHilfiger, 431

...wir möchten nur die eigene schützen...

Das sagt schon einiges aus: Z.B. daß du nicht selbst denkst, sondern nach-plapperst. Oder dich nur unter Gleichgesinnten sicher fühlst, oder beides...

Antwort
von wfwbinder, 302

   Nicht jeder, der rechts denkt, ist gewalttätig oder möchte andere Ethnien auslöschen, wir möchten nur die eigene schützen.

Das Du keine Ethien auslöschen willst, glaube ich Dir gern. Aber was verstehst Du unter "die eigene Ethnie schützen?"

Antwort
von catchan, 173

Hat jemand ggf. ähnliche Erfahrungen?

Ich wurde mal als Gutmensch mit Baseballschläger bezeichnet. Dabei hätte ich vermutlich erhebliche Schwierigkeiten das richtige Ende eines Baseballschlägers zu finden. denn wenn ich eins nicht in Ordnung finde, ist es Gewalt.

Mal abgesehen davon, dass ich immer wieder angefeindet, wenn ich sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt sowie Sexismus anprangere.

Inzwischen wäge ich stark ab, bevor ich etwas schreibe. Ist das Thema wichtig genug, um es zu sagen? Was haben andere User bereits geschrieben?

Diesen Hass im Internet sind vor allem Frauen ausgesetz, wie eine Studie des Guardian bewiesen hat.

Unter den zehn am meisten geschmähten Schreibern der Seite waren acht Frauen. Die zwei Männer waren schwarz.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/re-publica-vortrag-zu-organisierter-liebe-has...

Dort wird unter anderem mit Mord und Vergewaltigung gedroht. Hast du auch schon so etwas erlebt?

Wieso versteht das der Großteil der Gesellschaft nicht?

Weil der Großteil eben weiter denkt und sich fragt vor was soll man die eigene Ethnie schützen, wenn nicht vor andere "bösen" Ethnien. Wer legt fest, wer die bösen und wer die guten sind? Ist es die Hautfarbe? Die Religion?

Und vor allem: Wie ist es möglich alle Menschen mit einer Hautfarbe oder einer Religion über den Kamm zu scheren?

Antwort
von incredulus, 273

 "Rechts" ist doch eine politische Richtung wie jede andere.

Rechts bedeutet, menschenverachtend, unsolidarisch, mitleidlos, antidemokratisch, chauvinistisch, antiemanzipatorisch zu sein. Rechts zu sein bedeutet an die niedrigsten Instinkte zu appellieren und ein Raubtiergesetz zu propagieren, dessen Prinzip das Recht des Stärkeren ist.

Rechts zu sein ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was eine Gesellschaft ausmacht, an der alle ihre Mitglieder gleichberechtigt mitbestimmen und partizipieren. Rechts zu sein bedeutet Menschen auszuschließen, ihnen ihre Menschenrechte nicht zuzugestehen und Menschen nach biologistischen und nach willkürlich festgelegten kulturellen und sozialen Merkmalen in Wertkategorien einzuordnen.

Rechts zu sein ist in der Konsequenz die Absage an eine funktionierende menschliche Gesellschaft.

Rechts zu sein ist asozial!

Kommentar von wickedsick05 ,

richtig genau wie links

Kommentar von incredulus ,

Äußerst schwache Replik. Das Muster "selber doof" ist argumentativ nicht besonders tragfähig.

Kommentar von wickedsick05 ,

rechte sortieren nach Rasse und Herkunft

Linke sortieren nach Beruf und Position


Mensch ist Mensch. Alle Menschen sind gleich.


Solange es kriminelle Handlungen gibt, die zurecht verurteilt werden,
weil sie kriminell sind, und kriminelle Handlungen, die minder schlimm sind, weil sie irregeleitete politische Statements seien, entfaltet das doppelte Maß seine verdummende Kraft. Die Linke
ist auch deshalb in Wort und Tat so ziemlich heruntergekommen, weil ihr ein kritischer Widerpart fehlt, der ihre Selbstwidersprüche entlarvte. Sie "hat sich von ihren aufklärerischen Wurzeln entfernt", hält sich "per se für moralische Wahrheitsbesitzer" und hat vergessen, wofür sie einmal stritt: dass Kritik die andere Seite der Selbstkritik ist – und keine Wahrheit ohne Argument sein kann. Der Schlaf der Vernunft im Schnellzug zur Macht rächt sich. Die Linke bezahlt ihre Erfolge mit Differenzierungsscheu und Relativierungsgier im Angesicht des Hasses.


http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-linke-ge...

Polizisten, die in den Hinterhalt gelockt und vorsätzlich auf lebensbedrohliche Weise angegriffen werden, Bewohner und Geschäftsleute, die sich über Monate verbalen und tätlichen Angriffen ausgesetzt sehen, Brandanschläge auf die Deutsche Bahn, die immense Sachschäden und stundenlange Verzögerungen im öffentlichen Nahverkehr zur Folge haben oder auch organisierte Plünderungen und Straßenblockaden sind nur einige Beispiele für kriminelle Handlungen, die mit diffusen Versatzstücken einer linken Ideologie gerechtfertigt werden: Weltverbesserung als Deckmantel für die Lust an der Gewalt und den Hass auf den Staat.

Quelle: Bericht "Linke Gewalt in Berlin"

Antwort
von Michipo245, 372

Weil man rechts immer mit Nazi sein verbindet. 

Antwort
von leomaus11, 261

Ich denke das liegt daran, dass in den Köpfen der Menschen "links sein" automatisch mit "sozial sein" gleichgesetzt wird, dabei ist ihnen aber nicht bewusst, das linksradikale Menschen genau so schlimm sind wie rechtsradikale. Ich befinde mich politisch gesehen - so wie du - auch eher rechts, bin deshalb aber noch lange nicht dumm oder assozial.

Trotzdem ist in der Gesellschaft fest verankert das "rechts sein" automatisch "Nazi!" bedeutet. So könnte ich mir das vorstellen

Kommentar von DreiGegengifts ,

das linksradikale Menschen genau so schlimm sind wie rechtsradikale

Du meinst wahrscheinlich linksextreme und rechtsextreme Menschen. "Radikal" als Begrifflichkeit wurde im Nachkriegsdeutschland vom Verfassungsschutz geprägt - der war damals noch mit zahlreichen Ex-Nazigrößen besetzt.

Und nein - da bestehen massive Unterschiede.

Kommentar von leomaus11 ,

ja, ich meinte extreme, nur das wort ist mir in diesem Moment entfallen.

Ich denke nicht dass es da große Unterschiede gibt ;) teilweise sind linksextreme Demonstranten in Berlin gewalttätiger als rechtsextreme, wobei die doch für etwas anderes Appellieren sollten. Natürlich haben beide "Gruppen" total gegensätzliche Meinungen, allerdings vertreten sie diese gleich stark und extrem 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ich denke nicht dass es da große Unterschiede gibt

Es ist dennoch falsch. Es wird leider immer wieder versucht die drastischen Unterschiede unter den Teppich zu kehren. Zum einen von der Querfrontbewegung, aber nicht zuletzt auch von den Verfassungsschutzbehörden, die selbst ein massives Rechtsextremismusproblem haben (bei einer der NSU Hinrichtungen war sogar ein Angestellter des Verfassungsschutze während der Tat anwesend. Der Fall ist bis heute unaufgeklärt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-mord-im-internetcafe-in-kassel-kritik-... Eine von vielen Verstrickungen in die Naziszene, die durch Auffliegen des rechtsextremen Netzwerkes rund um die NSU aufgedeckt wurde).

Heutige Linksextremisten sind in keiner Weise mit heutigen Rechtsextremen zu vergleichen. Die Gewalt, die von Rechtsextremisten ausgeht, übersteigt an Brutalität alles, was man im Bereich der politischen Gewalttaten kennt. Die Todesopfer rechter Gewalt füllen eine sehr lange Liste. In den letzten 12 Monaten hat es durchschnittlich alle 1,5 Tage einen schweren Angriff oder einen Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Gerade einmal 5% von diese Taten wurden aufgeklärt. Treffen tut die heftige Gewaltwelle fast ausschließlich Zivilisten und macht weder vor Frauen, noch vor Kinder, noch vor vollkommen wehrlosen Personen halt. Es wird auf bewohne Häuser geschossen, es wird in der Nacht über gekippte Fenster Säure auf Schlafende geschüttet, es werden Brandsätze geschmissen und Menschenjagden veranstaltet. Aber die Gewalt trifft neben Zivilisten auch Journalisten und Politiker. Die Messerattacke auf Reker ist nur ein trauriger Höhepunkt der Gewalt gegen Menschen, die eine andere Meinung vertreten.

Der Verfassungsschutz hat in der Vergangenheit immer wieder suggeriert Rechte und Linke wären vergleichbar. Heute würde er sich mit so einer Aussagen auch in der weniger informierten Öffentlichkeit  nur mehr zum Gespött machen - jetzt wo man eine Ahnung hat, wie tief er mit drin steckt im braunen Sumpf.

Kommentar von wickedsick05 ,

wenn man mal den "linken Filter" deaktiviert:

Bei der politisch motivierten Gewalt sieht es dagegen anders aus. 2246 linken Gewalttaten stehen 1485 rechte gegenüber.

Bei den Körperverletzungen verzeichnet die Statistik 1354 auf der linken und 1177 auf der rechten Seite.

Es kam zu 20 versuchten Tötungsdelikten, davon werden jeweils acht den Bereichen "links" und "rechts" zugeordnet.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155643518/Linke-Gewalttaten-werden-...

Menschen, die (glauben) das Gute für sich zu reklamieren, fühlen sich oft grundsätzlich im Recht. Folglich glauben sie, sich über lästige Grundsätze des Rechtsstaates hinwegsetzen zu dürfen. Im Namen der guten Sache darf beleidigt und erpreßt werden, Sachbeschädigung gilt als Kavaliersdelikt, Gewalt gegen Menschen als hinnehmbar.

linke wie rechte Gewalt ist ein "NO GO"
Straftaten sind Straftaten sind Straftaten, unbeschadet aller rhetorischen Einkleidung.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Die Zahlen des Verfassungsschutzes sagen halt  nichts aus über die Brutalität und die Reichweite politischer Gewalt und welche Opfer es trifft (Politisch Aktive, vorbereitet Polizisten oder  wehrlose Zivilisten).

Es macht halt einen drastischen Unterschied, ob ein Linker bei der Festnahme um sich tritt oder Gegenstände in die Reihen von Polizisten schmeißt oder Rechte Säure über Schlafende schütten oder Obdachlose ins Krankenhaus prügeln. Die Auswirkungen dieser Gewalt sind grundverschieden. Doch in allen vier Fällen wird beim Verfassungsschutz die Zahl der Körperverletzungsdelikte eines nach oben angehoben.

Die Zahlen werden vom Verfassungsschutz auch deshalb nicht interpretiert oder gewertet, weil er ein Rechtsextremismus Problem in den eigenen Reihen hat. Er hat kein Interesse an einer differenzierteren Betrachtnug.

Das habe ich ja oben versucht deutlich zu machen. "Verstehen" muss schon jeder selbst.

Kommentar von wickedsick05 ,

um es in wenigen Worten zusammenzufassen:

rechte sortieren nach Rasse und Herkunft

Linke sortieren nach Beruf: Körperverletzung am Polizisten = nicht schlimm

Ergebnis = kein deut besser....

Mensch ist Mensch. Alle Menschen sind gleich. Außer Polizisten?

Es macht halt einen drastischen Unterschied, ob ein Linker bei der Festnahme um sich tritt oder Gegenstände in die Reihen von Polizisten schmeißt

AUCH der Polizist ist ein Mensch der am Abend sein Kind ins Bett bringt. Diesem Pflastersteine an den Kopf werfen und bei der Festnahme dann auch noch um sich zu treten und weitere Polizisten zu verletzen ist gleichzustellen mit Rechtem übel

Links = rechts = beschissen

Denn Straftaten sind Straftaten sind Straftaten

Verstanden?

Kommentar von Omnivore10 ,

Mensch ist Mensch. Alle Menschen sind gleich. 

Mehr braucht man nicht zu sagen!

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ist das echt so schwer?

Ein Polizist ist vorbereitet (durch Situation und Ausbildung) und geschützt (durch Schutzkleidung, Helme, Schilde, Waffen und Kampfsportausbildung). Die Auswirkungen von Gewalt auf diese Personengruppe ist aus diesem Grund immer sehr viel geringer.

Wehrlose Zivilisten sind ungeschütz, unbewaffnet, wehrlos und  unvorbereitet. Die Gewalt kommt auch nicht aus der Distanz (sog. Distanzwürfe), sondern aus der Nähe. Die Auswirkungen der Gewalt sind dementsprechend verherrend.

In beiden Fällen klettert die Statistik der Körperverletzungen eines nach oben. Die Qualität der Gewalt ist aber in keiner Weise vergleichbar.


Kommentar von randomhuman ,

Ja linksradikal und rechtsradikal nimmt sich nicht viel, wenn es ums zerstören von Sachen geht oder von irgendwelchen übertriebenen Positionen.

Das heißt aber nicht, dass links an sich schlecht ist. Nicht jeder eher links eingestellte Mensch rennt auf der Straße rum und zerstört Dinge.

Die meisten Rechten sieht man aber ständig irgendwelche haltlosen Parolen skandieren. Anders können die sich ja kein Gehör verschaffen, weil sich der normale Mensch mit solchen Positionen meist nicht wirklich identifizieren kann.

Antwort
von Biance, 144

Weil Rechts immer verurteilt wird.Sieh dir mal Deutschland an die ganzen Natinalitäten und dan Deutschlands Vorgeschichte!

Rechts wird abgelehnt verurteilt und das bleibt.

Antwort
von Marc8chick, 262

Wer rechts ist ist eher egoistisch und nicht sozial gegenüber anderen Menschen eingestellt.

Antwort
von telesphorus, 305

Mich persöhnlich würde es sehr interessieren, wie du zu deinem eher rechten Weltbild gelangt bist. Und natülich würde mich interessieren was du zu sagen hast, besonders wie du deine Heimat schützen willst.

Natürlich gehört rechts wohl zum politischen Spektrum, alleine um die Linken ins links Spektrum einzuordnen. Rechts ist halt ein schwieriges Pflaster in Deutschland...wohl verständlich. Man kann nichts gegen solche Vorurteile im großen Maße machen. Es hat natürlich alles was mit dem Auftreten zu tun, und wie, wo man sich betätigt. 

Als FDP Mitglied hat man auch mit so manchen Vorurteilen zu kämpfen, zwar nicht welche mit Links/Rechts aber hakt mit anderen. Siehe es positiv, wenn du nicht von deiner politischen Position abkommst, festigst du sie und lernst mit ihr umzugehen. 

Kommentar von julianmaxi ,

Wie kommt man denn zu einer Meinung? Wir kommen Leute zu einem "linken" Meinungsbild? National- konservative Anschauungen sind für mich rational und richtig.

Kommentar von telesphorus ,

Naja ich bin zu meiner Meinung gelangt, das ich die einzelnen Punkten abgewogen habe. Rational und richtig erschienen mir dabei nicht die nationalen Aspekte sondern eher die Politik die auf den einzelnen gerichtet ist. Genauso ist mir die Freiheit sehr wichtig, daher auch die Freiheit der anderen, also zB auch der Homo Ehe etc, aber auch die Chancen für mich selbst. 

Ich frage mich immer bei konservativen Menschen, ob sie Angst vor dem Fremden haben und ob alle eher schockiert zur Globalisierung hoch schauen, wobei Globalisierung nicht mit Identiätsverlust gleichzusetzen ist. 

Kommentar von woflx ,

Ich versuche mal, das zu erklären. "Politik, die auf den einzelnen gerichtet ist" ist ein typisch liberalistischer Gedanke: Jeder Einzelne weiß selbst am besten, was gut für ihn ist, man muß ihm nur entsprechende Freiheiten gewähren.

Der Konservative sieht den Mensch immer als Teil einer Gemeinschaft und vertritt die Ansicht, daß nur eine funktionierende und leistungsfähige Gemeinschaft in der Lage ist, dem Einzelnen auch optimale Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Eine Gemeinschaft, die nicht einfach "entsteht", indem sich Individuen zusammenfinden, sondern wie ein Organismus über Generationen dadurch gewachsen ist, daß jeder Mensch im Sinne dieser Gemeinschaft erzogen wurde.

Auf einen Konservativen wirkt der Liberalist wie jemand, der das Erbe der Vorfahren zum eigenen Nutzen verschleudert und nicht erkennt, daß die Traditionen, die er "überwinden" will, letztlich die Grundlage dafür sind, daß er überhaupt seinen Liberalismus ausleben kann.

Antwort
von voayager, 129

Immer mehr rechtslastige Gestalten nutzen gf als Werbeplattform. Dies ist nur deshalb möglich, weil etliche User einfach zu gutmütig sind, statt solchen Typen wie den Fragesteller was vor den Koffer zu sch....

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