Frage von Fabs2405, 56

Wieso haben so viele junge Menschen ein Problem mit den kommenden 30. Geburtstag?

Moin allerseits,

es ist schon der dritte den ich kenne, der bald 30 wird und irgendwo ein Problem damit hat 30. Jahre alt zu werden. Irgendwo hat dieser 30. Geburtstag eine Bedeutung oder steht für etwas.

ich jedenfalls hatte damit überhaupt kein Problem 30 Jahre alt zu werden. Im gegenteil. Für mich ging ein Jahrzehnt zu Ende voller Probleme und Katastrophen.

Dieses jahr werde ich 31..Für die nächsten 10 Jahre hab ich klare ziele. Familie, Frau, Kinder, beruflich weiter zu kommen. Manche aber so habe ich oft das Gefühl blicken auf die vergangenen 10 Jahre zurück und sehen, das sie sich nicht wirklich entwickelt haben etc.

Mit meiner Vergangenheit hab ich Frieden geschlossen. Die Jugend ist für mich seit 10 Jahren vorbei. Angst vorm Alter habe ich nicht. Für mich ist das nur eine Zahl. Innerlich fühle mich wesentlich älter. Und das war auch schon vor dem 30 so bei mir.

Eure Meinungen interessieren mich zum Thema 30. Geburtstag und das kommende Jahrzehnt und das abgeschlossene Jahrzehnt.

Für mich ist das Leben eine ständige Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Aus meiner Sicht wird man nur reifer, und erfahrener.

Beste Grüße Fabian

Antwort
von DODOsBACK, 15

Du denkst ja auch in 10-Jahres-Schritten! Warum war dein 30.
Geburtstag das "Ende eines Jahrzehnts voller Probleme und Katastrophen"? Haben die wirklich mit deinem 20. Geburtstag angefangen und am Tag vor deinem 30. aufgehört?

Wir teilen Dinge ein, damit sie "überschaubarer" werden. Genau wie gute
Vorsätze zum neuen Jahr ist das zwar lächerlich, aber eben praktisch...

10 Jahre "unbeschwerte Kindheit", 10 Jahre Jugend, 10 Jahre "Erwachsenwerden".

Und dann, mit 30, geht das "richtige Leben" los - man muss Verantwortung übernehmen, planen, vorsorgen, Karriere machen, Familie gründen usw.

Mit 40 kommt dann die Midlife-Crisis, mit 50 die Wechseljahre, mit 60 geht´s schon auf die Rente zu.

Und mit 70 bestellt man den Seniorenteller und mit 80 ist man dement und benimmt sich wieder wie ein Kleinkind...

Wer den "Jahrzehntewechsel" bedauert, hat oft das Gefühl, etwas verpasst/ noch nicht komplett ausgelebt zu haben.

Genauso oft spielt aber auch die Angst vor der Zukunft eine Rolle!

Weil man auch das eigene Leben in Zehnerschritten plant, funktioniert die Ausrede "Das kann warten, bis ich 30 bin!" plötzlich nicht mehr und man muss all die Dinge, die man bisher vor sich hergeschoben hat, tatsächlich angehen...

Kommentar von PicaPica ,

Finde ich auch schrecklich, dieses Schubladendenken. In welchem Alter passe (muss) ich in welche gesellschaftliche Schublade, muss ich was erreicht haben..

Das ist doch irgendwie schwachsinnig. Jeder ist ein Individuum und demzufolge individuell.

Antwort
von Jewi14, 25

Mit 29 kann man noch sagen, dass man jung und jugendlich ist. Mit 30 ist einen plötzlich klar, dass man nicht mehr zu den jungen Menschen gehört und das ist schon ein kleiner Schock.

Mit 40 ist es ähnlich schlimm. Auf einmal wird klar, dass man ca. die Hälfte des Leben hinter einen hat und vor allem: In der 30er erzeugt/baut man Kind, Haus und Karriere auf und mit 40 sieht man, was man erreicht hat oder eben nicht und fühlt sich dann schon ein wenig alt.

Antwort
von Norina78, 13

Ich freue mich über jedes Jahr, das ich erleben darf. Wie langweilig wäre es, wenn alles gleich bleiben würde? Ich finde die verschiedenen Lebensphasen spannend. Ich habe graue Haare und hier und da eine Falte, so what?

Das einzige, was mich manchmal stört ist, dass ältere Männer liebend gerne jungen, knackigen Mädels hinterher geiern und dabei fühlt man sich schon wie altes Gemüse. Aber ich verstehe das auch und damit muss man wohl leben ;-)

Antwort
von TailorDurden, 26

Es ist halt für die allermeisten das letzte Jahrzehnt, in dem man noch in der Ausbildung ist. Danach sollte jeder nach "Volksmeinungsdurchschnitt" spätestens und ganz offiziell im eigenständig Status und im Erwachsenendasein angekommen sein.

So zumindest meine Empfindung. Dementsprechend wäre das schon irgendwo ein Datum, wo man vielleicht empfindet, die Jugend hinter sich zu lassen.

Wer mal (wie auch ich) darüber hinaus ist, weiß, dass das Leben ganz genauso wie davor weitergeht :D

Antwort
von Ioulios, 15

Hallo Fabs,

ich kann dir gerne meine Ansicht teilen.

Bei mir ist es so, ich bin jetzt Mitte 20 meine Jungend meine ich schon gelebt zu haben, dennoch hab ich genau wie wahrscheinlich manch anderer Angst vor der Zahl 30. In erster Linie Interessiert es mich nicht was andere denken was man in diesem Alter erreicht haben sollte etc.

DENNOCH verspür ich einen Druck. Nicht von den Mitmenschen , sondern von den Gewohnheiten wie z.B. Familienplanung, Haus bauen. etc. - Für mich ist es schwierig, langsam den Übergang zum richtigen Erwachsen werden anzunehmen.

Ich weiß einerseits dass ich bereit dazu wäre, andererseits habe ich Angst vor den richtig wichtigen Verpflichtungen wie Kinder.

Ich bin Erfolgreich in meinem Job, verdiene gut und könnte Theoretisch ein Kind ernähren , großziehen und Ihm etwas bieten. Dennoch möchte ich den Schritt noch nicht gehen weil ich noch nicht bereit dazu bin.

  

Antwort
von PrinzDavideV, 17

Naja..mit 30 gehört man so gesehen nicht mehr zu den 'Jungen'.

Es ist die magische Schwelle von den jugendlichen 20ern in die wirkliche Erwachsenenwelt.
Man ist in dem Alter in dem man häufig schon verheiratet ist, Kinder hat, ein Haus baut, sesshaft wird.

Ich finde es jetzt auch nicht so schlimm, aber gerade Alleinstehende und Kinderlose denken eben ab dieser Schwelle wird es langsam eng - sie müssen sich ranhalten mit dem ganzen.

Vor 30 Jahren wäre das wohl noch richtig gewesen, aber heute finde ich, muss man da nicht gleich durchdrehen nur weil man kein Jungspund mehr ist.

Antwort
von ClinLe, 30

Naja finden 30 gehört halt schon zu 40 50 dazu. Bei 20 ist das anders

Kommentar von Lordofhellfire3 ,

Sehe ich auch so !

Kommentar von ClinLe ,

Gut :)

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