Wieso haben manchmal so ganz normale Frauen extrem krasse Ehemänner?

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7 Antworten

Hallo HalloRossi :-)

Das muss ich erst mal verarbeiten, was du da schreibst. Ich glaube, unter diesen Umständen wäre ich geschieden, weil meine Frau es mit mir nicht ausgehalten hätte.

Aber eines gilt: Ehepartner verändern sich im Laufe ihres gemeinsamen Lebens. Wenn es richtig läuft finde ich das großartig, weil Veränderung zeugt von Leben. Wenn ich mich selbst so betrachte, haben meine Frau und ich uns doch gut verändert, aber nie auf Kosten des Anderen.

Wir haben immer zugesehen, dass es eine gemeinsame Mitte gab, d.h. gemensame Unternehmungen, gemeinsamen Urlaub und Zeit, die wir einfach für uns haben und hatten.

Dazu gehört genauso sich mal gemeinsam zu streiten und seinen Ego durchsetzen zu wollen. Alles normal. Ja und dazu gehört sogar auch im Bett mal nicht zusammen zu harmonieren. Dennoch gibt es immer noch eine gemeinsame Basis. Ohne die geht nichts.

In dem Moment, wo einer von uns beiden sich so krass entwickelt hätte, wie du es beschreibst, würden wir uns vermutlich nur noch über einen Anwalt unterhalten. Allerdings, dass es anders laufen kann schreibst du ja.

Ich kann nur schwer verstehen, was diese dann noch zusammen hält. Eventuell so etwas Gewohnheit, Verlustängste, Ängste vor der Einsamkeit?

Schwer zu sagen. Aber viel mehr Gründe würden mir dazu jedenfalls nicht einfallen. Wenn allerdings solche Gründe tatsächlich ausschlaggebend sind, dann kann die Frau noch so attraktiv sein, dann wird sie durch ihre "Ängste" getrieben.

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Kommentar von HalloRossi
13.05.2016, 12:59

Ja hab das gleiche vermutet

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Hallo :-) HalloRossi

interessante Frage. Ich denke, dass wir uns oft unterbewusst einen anderen Menschen suchen, der ähnliche Probleme hat, um diese auszuleben. Oder wir selbst haben das Problem und der andere ist der Leidtragende.

Es ist häufig auch ein Machtspiel. Der eine will beherrschen kann aber nicht, da der vermeintlich devote Partner noch 2 - 3 % Eigenständigkeit hat, mit der er wiederum den anderen indirekt lenkt.

Häufig ist es auch so, dass wir für erlittene Verletzungen einen Gegenpaart suchen. Einen Menschen, der das auslebt was ihnen auf eine andere Art und Weise schon einmal passiert ist (Unterdrückung z.B. in der Kindheit.)

Warum sie bei ihm bleibt? Weil sie gemeinsam das Problem und einen gegenseitigen (destruktiven) Nutzen haben.

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„Was aber ist das? Abhängigkeit? Verzweiflungen?“ Das ist schlicht und einfach die Angst vor der Einsamkeit.

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Kommentar von HalloRossi
14.05.2016, 07:12

Und wieso Angst vor Einsamkeit? Man kann sich ja einen anderen Suchen! Die Frau ist nicht hässlich und auch noch klug!

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Ich finde es komisch das Privatleben deiner ehemaligen Schulfreundin und ihres Mannes in einem Forum breitzutreten. Weiss sie davon? Mir wäre es unendlich unangenehm wenn jemand das Gefühl hätte Beziehungsthemen zu //meiner// Beziehung eröffnen zu müssen. Es ist doch weder deine noch unsere Angelegenheit deren Ehe zu bewerten. Wenn man 10 Jahre verheiratet ist verbindet die Beiden sicher mehr als Abhängigkeit und Verzweiflung. Was da dahinter steckt kannst du nicht beurteilen, wir nicht beurteilen und ist auch nicht unserer Aufgabe.

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Naja... "nobody is perfect" wäre hier wohl etwas zu lasch... ;) Aber der Text bei der Hochzeit: "...in guten wie in schlechten Zeiten", trifft es wohl irgendwie...

Ein Beziehung/Ehe bedeutet meiner Meinung nach immer eine gewisse Arbeit, diese "Walt Disney-Liebe" gibt es einfach in der Realität nicht! Aber die Frau muss sich bei den o. beschriebenen Verhältnissen schon sehr ausgenutzt vorkommen.

Evtl. klammert man sich an die Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird, oder man ist einfach zu sturr um sich einzugestehen, dass die Beziehung gescheitert ist. Evtl. denkt die Frau ja auch, dass der Ofen eh aus ist und danach nichts mehr kommen kann, wobei ein Leben alleine wohl auch nicht schlechter sein kann...

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Angst Nichts anderes zu finden? Oft gibt es auch Kinder.
Ist mir auch schon aufgefallen.

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betreffend deiner Frage könnte ich dir ein Buch voll ähnlicher Dinge empfehlen.

Titel des Buches: Wenn Frauen zu sehr lieben.

Im Buch werden gewisse Seiten von Frauen beschrieben, die bis zu einem gewissen Maße nicht mehr als normal und durchschnittliche Frauenbedürfnisse gelten.

Interessant ist, worüber du den Kopf schütteln würdest.
Wie realistisch ist denn so einiges in deiner Vorstellung von Leben und Realität? Was wäre deiner Meinung nach besser, ein durch und durch geregeltes, organisiertes Leben, oder ein Leben mit allen möglichen Freiheiten? ;-)

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