Frage von xxxxliiiiisa, 24

Wieso haben Fleischesser ein höheres Diabetes Typ zwei Risiko?

Wie kommt das?

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 13

Das ist in nur wenigen Studien festgestellt worden, aber es scheint ausschließlich am BMI zu liegen.

Grundsätzlich ist der Diabetes Typ 2 eine genetische Erkrankung. Wenn du die Veranlagung hast, solltest du darauf achten, dich regelmäßig zu bewegen und nicht übergewichtig zu werden, dann kannst du die Manifestation hinauszögern. Meistens nicht ganz vermeiden, denn die Veranlagung ist sehr stark.

In diesem Fall kann eine vegetarische Ernährung eventuell dabei helfen, schlanker zu bleiben. Muss aber auch nicht.

Wenn du die Veranlagung nicht hast, bekommst du keinen Diabetes Typ 2.

Wenn du dein Risiko abschätzen willst: Schau nicht auf deinen Teller, schau auf deine Verwandten.

Alledings haben Vegetarier insgesamt keine höhere Lebenserwartung als Omniivoren http://www.huffingtonpost.de/uwe-knop/mythos-widerlegt-vegetarier-leben-nicht-la... und sie fühlen sich sowohl körperlich als auch seelisch schlechter http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372.

Wenn du also Vegetarier werden willst, mach es nicht aus gesundheitlichen Gründen - es bringt nichts.

Expertenantwort
von beamer05, Community-Experte für Medizin, 14

Einer der wesentlichen Gründe liegt darin, daß Omnivoren ("Allesesser") im Durchschnitt häufiger übergewichtig sind als Vegetarier/Veganer.

Und Übergewicht ist EIN wesentlicher Faktor für die Entwicklung von Insulinresistenz und Diabetes.

Auch in anderen Faktoren des sog. Lebensstils gibt es unter den beiden o.g. Gruppen relevante Unterschiede, u.a. in der Ernährung (auch über die Ebene Fleisch/ kein Fleisch hinaus), als auch in der Häufigkeit von Bewegung und auch in Bezug auf Zufuhr schädlicher Stoffe (Alkohol, Tabak ...)

Wenn Fleischesser auf den Energiegehalt und Qualiät ihrer Ernährung achten (würden) UND sich ansonsten ähnlich verhielten wie die Fleischlosen, dann wären die Unterschiede in div. Krankheitshäufigkeiten sehr wahrscheinlich nur gering!

Antwort
von Cassiopeija, 10

Die Aussage stimmt eigentlich nicht, somit kann man die Frage auch nicht korrekt beantworten.

Menschen sind Allesfresser. Für eine komplette Versorgung mit allem was wir brauchen, ist auch Fleisch prinzipiell notwendig. Nur durch Nahrungsergänzungsmittel bekommen Vegetarier und besonders Veganer die fehlenden Substanzen.

Was oft zu diesen angeblichen länger lebenden Vegetariern/Veganern führt sind auch andere Faktoren. So ist die Anzahl der Raucher oder derer, die regelmässig grössere Mengen Alkohol konsumieren (nicht Alkoholiker) weitaus geringer als beim Rest der Bevölkerung.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fleischqualität und die Häufigkeit des Fleischessens. Wer sich heute mal wirklich informiert, was Massentierhaltung bedeutet, wie krank diese Tiere werden, welche Medikamente sie bekommen, wie sie durch Süssstoffe und Insulingaben zusätzlich gemästet werden, damit sie schneller Fett ansetzen und sich auch sonst das tolle "Futter" dieser Tiere genau anschaut, muss sich ganz sicher hinterher nicht wundern.

Besonders schlimm ist das tierische Fett dieser Masttiere. Von moralischen Gesichtspunkten ganz zu schweigen, aber das betrifft Deine Frage nicht.

Der ganze "Müll" wird doch mitgegessen und hat mit dem, was wir eigentlich unter Fleisch verstehen, nichts mehr zu tun.

Die meisten müssen täglich Fleisch in sich hinein schieben. Dazu muss es billig sein und dann bekommt man eben irgendwann die Quittung. Frag mal Deine Grosseltern, wenn Du noch welche hast, wie das früher war.

Fleisch gabs am Wochende, denn Fleisch war teuer und man konnte es sich nicht jeden Tag leisten. Ich mache das auch heute wieder so. Das Fleisch was ich esse ist von Tieren, die natürlich ernährt wurden, die jeden Tag auf der Weide sind und im Winter, wenn sie im Stall stehen mit Heu gefüttert werden und die in der Regel 2 Jahre alt sind, bevor sie geschlachtet werden.

Natürlich dauert es dann und der Bauer verdient halt seltener als Massentierhalter. Dadurch ist das Fleisch natürlich teuerer. Aber es schmeckt besser, es verliert nicht jede Menge Wasser, wenn man es brät und es verkürzt auch nicht die Lebensdauer.

Unter der Woche essen wir ganz normal, nur eben fleischlos.

Es ist kommt also immer darauf an, wie man sich ernährt, ob man auf Qualität achtet oder ob es "billig" sein muss. Du bist, was Du isst und so ist auch Deine Lebenserwartung.

Expertenantwort
von HikoKuraiko, Community-Experte für Ernährung, 10

Haben sie nicht da Typ 2 Genetisch bedingt ist und es auch Veganer/Vegetarier gibt die daran leiden (kenne selbst welche). Nur weil man Fleisch konsumiert heißt das nicht das man ein erhöhtes Risiko hat. Du lebst ja auch nicht automatisch gesünder nur weil du auf Fleisch verzichtest ;)

Antwort
von Archimedeshiwi, 1

Fleisch schadet in Hinsicht Diabetis nicht. Fleisch hat aber eine hohe Kaloriendichte. (500 Gramm SChweinefleisch Vs 500 Gramm Rosenkohl). Fleisch hat keine Ballaststoffe. Deswegen kann man mit wenig Sättigungsgefühl echt sehr viel davon Essen. 

Als ich noch Fleisch gegessen habe, habe ich meinen Langzeitzuckerwert trotzdem runter bekommen. Es kommt halt auf die Menge und Bewegung an. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community