Wieso haben alle so ein schlechtes Bild von Drogen Konsumenten. Und warum werden Drogen so schlecht dargestellt?

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7 Antworten

1. und 2. Um Kinder abzuschrecken Drogen zu nehmen, leider wird nicht alles Objektiv dargestellt.

3. Vielleicht, weil man mir der subjektiven Methode mehr Kinder vom Drogenkonsum abhalten kann. 

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Was wäre denn eine echte, ehrliche Drogenprävention?

Man versucht doch jetzt meines Wissens, zu verhindern, dass Kinder oder Jugendliche überhaupt mit dem Substanzmissbrauch nicht anfangen.

Das Problem bei Alkohol ist die gesellschaftliche Akzeptanz; ich vermute aber, dass sich diese in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten auch noch ändern könnte, ähnlich der Akzeptanz des Rauchens, die ja in den letzten Jahrzehnten von großer Akzeptanz bis hin zur Selbstverständlichkeit - vor ein paar Jahrzehnten waren die Nichtraucher eher die Ausgeschlossenen auf vielen gesellschaftlichen Zusammentreffen bzw. in einigen Arbeitsstätten etc. - zu großer Intoleranz gegenüber Rauchern entwickelt hat, bis zur Wahrnehmung von Rauch und Rauchern als schädlich (weswegen man ja nicht im Auto oder in der Wohnung mit Kindern rauchen soll).

Abgesehen vom persönlichen Genuss sollte man auch die Kosten bedenken. Wer keine "Drogen" im engeren Sinne nimmt, spart natürlich enorm Geld. Im weiteren Sinne gehören sicherlich auch noch andere Substanzen zu den Drogen, die wir heute nicht als solche wahrnehmen z.B. Süßigkeiten (einige haben einen hohen Bedarf und es gibt viele Folgeerkrankungen von zu hohem Genuss) und vielleicht noch andere Substanzen. 

Bei "Verhaltensstörungen", also Süchten nach bestimmtem Verhalten (Spiele, Internetbenutzung, andere Aktivitäten) wird ja oft erst gehandelt, wenn die Sucht schon ausgebrochen ist und im Vorfeld wenig getan (gut, man verwehrt Kindern den Zugang zu Geräten für bestimmte Zeiten des Tages, das nützt aber nichts, wenn sie irgendwann alleine sind und ggf. Nachholbedarf haben).

Allgemein halte ich Süchte für problematisch, die Leute vom Lebe abhalten oder im Leben einschränken. Wenn jemand nur noch z.B. im Haus sitzt und Computerspiele spielt oder chattet, teilweise so intensiv, dass er vergisst, zu essen und zu trinken und alle andere Aktivitäten nach und nach weglässt, dann schadet er sich ja. Er wäre glücklicher, wenn er ein erfülltes Sozialleben und verschiedene Hobbys auch außerhalb des Hauses hätte.

Zur Frage, warum man auf Konsumenten "klassischer" Drogen herabschaut, das dürfte etwas mit den Folgen des Suchtverhaltens zu tun haben - Unruhe bei Entzug, geringe Ansprechbarkeit, Aggressivität bei Entzug und teilweise Konsum, ggf. Beschaffungskriminalität. Solche Menschen machen anderen Angst.

Zugegeben, das trifft auch auf Alkoholiker zu und sicherlich jedenfalls meines Wissens weniger auf klassische Raucher. Es ist aber akzeptiert, dass man vor starken Alkoholikern (besonders als Kind oder anderweitig Abhängiger oder Unterlegener) Angst hat, weil sie aggressiv werden können. Wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, hält sich sicherlich auch eher von Alkoholikern oder Menschen, die viel trinken fern und sieht auf sie herab.

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Hi,   Vorweg - Alkohol ist - wenn auch legal - ebenso eine Droge wie Heroin und co.  Abgesehen von Rauchern, sind die meißten Drogensüchtigen nicht arbeitsfähig, tragen nichts zum Gesellschaftlichen brutto Sozial Produkt bei (weil die meisten keiner offiziellen Arbeit nachgehen - können) und kosten daher - allen anderen Mitmenschen - mehr als sie nutzen.    Also wenn Du diesen Lebensstil fördern oder gutheißen möchtest .....     Dass Verbotene Sachen für diese Menschen offenbar einen besonderen Reitz haben, macht sämtliche Präventiven Massnahmen so schwierig.

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Weil Menschen unter starken Drogeneinfluss unberechenbar sind und eine Gefahr für das Umfeld darstellen können.

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Kommentar von Shapeless1
07.05.2016, 04:25

Warum wurde dann Alkohol als die Droge mit der höchsten Fremdschädigung eingestuft ? Und das von mehreren Studien ?

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Was ist eine "ehrliche" Prävention?

Drogen und ihre Konsumenten werden nicht durchweg negativ dargestellt, insbesondere häufig, wenn es um Alkhol, Nikotin und Koffein geht.

Auch wenn es um andere Drogen geht, begegnet mir selten oder nie eine Darstellung als "Abschaum". Das passiert eher gegenüber Menschen, die verwahrlost, herumtergekommen und aunangepasst auftreten.

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Was willst du?

Eine Diskussion über Drogenkonsum und Konsumenten bzw. die gesellschaftlichen Grenzen des Konsumes?

Oder aber einen Keks dafür das du Heavy User bist und (noch) nicht ganz deinem Dämonen erlegen bist......

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Ich kenne viele Leute die dadurch psychisch krank geworden sind.

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Kommentar von Shapeless1
07.05.2016, 04:26

Leben und leben lassen ? Man kann genauso von Alkohol eine Psychose bekommen und sogar körperlich abhängig werden

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