Wieso glaubt die Menschheit an Gott, braucht unsere Rasse etwas was über uns steht. Ich kann es nicht verstehen und glaub nicht daran, wie seht ihr es?

... komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Ich glaube, daß die Menschen, die an Gott glauben, am meisten glauben, wenn sie sehr verzweifelt sind. Der Mensch braucht dann etwas, an dem er festhalten kann.

Evtl. entstand der uns bekannte Glaube auch nur aus Hilflosigkeit, wenn man z. B. einem dreijährigen Kind erklären muß, warum die Mama nach langer Krankheit nicht mehr da ist. Welche Worte will man dann zum Trost für das Kind finden? Will man ihm die harte Realität um die Ohren schlagen? Oder wäre es nicht tröstlicher, etwas vom "lieben" Gott zu erzählen?

An etwas "Höheres" zu glauben kann nie schlecht sein, man darf nur nicht fanatisch dabei sein oder werden. Dann verliert der Glaube seinen Sinn. Dann handelt es sich nur noch um Machtausübung über andere.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Etter
29.01.2016, 02:05

Wenn man sich einfach mal viele Gottheiten ansieht, merkt man dass es häufig Naturgottheiten gibt (z.B. Zeus und Thor als Götter). Dadurch konnte man sich plotzlich vieles recht einfach erklären: Warum blitzt es? Zeus/Thor ist sauer auf uns.

Die monotheistischen Religion haben halt die Naturgottheiten zu einem Gott zusammengefasst.

0

Es ist doch interessant dass die Frage nach Gott hier so oft diskutiert wird. Und dass so viele, die sich Atheisten nennen, sich für das Thema interessieren.

Ich als Christ bin überzeugt davon dass das Thema 'Gott' durch Gott selber in uns eingepflanzt ist. Im Grunde genommen wissen wir, dass es mehr geben muss als 'leben, leiden, sterben, fertig'.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann es nur mit einer gewissen Sklavenmentalität erklären. Während die Menschheit nach Jahrtausenden Kampf sich endlich der Sklaverei entledigt hat, und in (leider nur) einem Teil der Welt auch der Diktatoren, können gewisse Menschen mit dieser Freiheit (für mich das höchste Gut, für das ich unseren Vorfahren unendlich dankbar bin) offenbar nichts anfangen. Sie streben nach Unterwürfigkeit, blindem Gehorsam, Demütigung. Also werden sie freiwillige Sklaven eines fiktiven Herrschers, vor dem sie sich auf die Knie oder auf den Boden werfen und dessen Ge- und Verbote sie prinzipiell gut finden, ganz egal wie unsinnig sie auch sein mögen, nach dem Motto " der Chef hat immer Recht" - auch wenn sie dafür ihr eigenes Gewissen ausschalten müssen.

Muss wohl ein tief in ihrem Unterbewusstsein sitzender Masosichmus sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin Christ und glaube auch an Gott. Ich habe Gründe/Argumente, warum ich daran glaube:

Ich glaube an Gott, z. B., weil ich glaube, dass diese durchdachte
Welt geplant wurde. Ich glaube nicht, dass die Welt einfach aus Zufall
entstand. Weißt du, wie gering die Chance ist, dass alle Voraussetzungen
erfüllt sind, damit Leben entstehen kann? Wenn man glaubt, dass die
Welt einfach so aus Zufall entstand, dann kann man auch glauben, dass
wenn alle Einzelteile eines Autos verstreut auf einer Wiese liegen und
ein Unwetter mit viel Wind kommt, dass dann ein fahrtüchtiges Auto am
Ende dasteht. Die Chance ist evt gleich gering.


Auch findet man in der Bibel erfüllte Prophezeiungen/Vorhersagen (z. B. was zum Nahostkonflikt passt, aber auch das falsche Propheten aufstehen werden) und auch in der
heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht
hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen
gesund wurden. Wenn du die Berichte suchst, dann kannst du im Internet
ja mal nach "Mensch Gott" schauen. Auch habe ich Sachen erlebt, die
meinen Glauben gestärkt haben.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du es nicht verstehen kannst, braucht man Dir doch nicht mitteilen, warum man an Gott glaubt oder auch nicht. Wenn Du nicht daran glaubst, wozu brauchst Du denn die Antwort von Gläubigen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nothix
29.01.2016, 01:46

Ich suche ja die Antwort wieso andere an den Gott glauben um es zu verstehen.

0

Aus Angst vor dem Ungewissen. Was kommt nach dem Tod? Aus meiner Sicht ist da nichts. Es erscheint aber nicht so tröstlich, wie die Vorstellung eines Paradieses oder allgemein eines Lebens nach dem Tod.

Zudem kann man Gott als Begründung für verschiedene Fragen nutzen. Warum bin ich? Weil Gott es so will. Ez.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von comhb3mpqy
29.01.2016, 23:13

ich habe auch richtige Gründe, warum ich an Gott glaube, ich habe auch argumente unter diese frage geschrieben. zum leben nach dem tod: du kannst im internet ja mal nach nahtoderfahrungen suchen. auch kannst du mal gucken nach "mädchen begegnet Jesus".

0

Ich will es dir so schreiben, wie ich es selbst erfahren habe und wie die Bibel, Gottes Wort, es uns sagt:

Gott hat die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt. Jeder Mensch fühlt, da ist noch etwas, was über mir steht (eine göttliche Macht) und er kann es doch nicht "erfassen" (nicht herausfinden). Prediger 3,11

Wenn man es herausfinden will, ob es Gott wirklich gibt, dann offenbart er sich uns, dass es ihn gibt. (Durch das Lesen seines Wortes und durch die Natur.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von pinkyitalycsb
30.01.2016, 00:53

Entschuldige bitte! Ich muss wohl auf den falschen Pfeil geklickt haben, denn es kam eine Null dabei heraus. Sollte aber der Pfeil nach oben sein!!

0

Es leuchtet mir durchaus ein, dass du dir niemand "über dir" wünschst, welcher dir Regeln vorgibt, welche dir vielleicht nicht gefallen und dem du letztlich über dein Tun Rechenschaft ablegen musst. Das liebt der Mensch ganz allgemein nicht so sehr.

Wenn es aber einen Gott gibt - ich glaube zum Beispiel daran, dann erübrigt sich deine Frage. Dann bist du ihm vermutlich auch auf "Gedeih und Verderb" ausgeliefert. Es steht also alles mit der Frage, ob es einen allmächtigen Gott gibt oder nicht. 

Niemand kann ihn beweisen. - Aber auch kein Mensch kann seine Existenz widerlegen. In diesem Spannungsfeld musst du zurecht kommen. Da kann dir niemand weiterhelfen.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist eigentlich ganz einfach. Es ist die pure Angst vor dem Ungewissen, dieser Happy-End Gedanke ohne den viele nicht leben können. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von hummel3
29.01.2016, 11:43

Du denkst mir doch etwas zu einfach! - Woher hast du dein "Überwissen"?

1

Ich glaube an Gott, weil ich ihn wegen der Wahrscheinlichkeit, dass es so etwas geben könnte suchte und er sich finden ließ sowie mich von seinem Wesen überzeugte.

Der Teufel glaubt an einen Gott, weil, naja, der kommt ja von da.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CemIst
29.01.2016, 01:37

Hast du schonmal dran gedacht das Wir der Gott von (Gott) sind ?

0

Der Mensch ist eben kein Zufallsprodukt! Wer das meint, denkt zu kurz. Das Leben ist Gott und Gott ist das Leben! Wenn es Gott gibt, dann besteht ja kein Zweifel, daß ER über allem steht. Warum auch nicht? Gott muss sich ja nicht kleiner machen als er ist. Ob du nun anerkennst, daß es einen Schöpfer gibt oder nicht, ändert ja nichts daran (falls alles so ist) daß ER existiert.

Entsprechend sollte man dann auch darüber nachdenken, was dieser Gott von mir will und was der Sinn des Lebens ist? Wem das egal ist, dem ist es eben egal. Aber ob das klug ist, bleibt eher zweifelhaft - zumindest wenn man sein Gewissen ernst nimmt und über das nachdenkt, was uns die Bibel über Gott, Jesus und dem Menschen mitteilt. Man beschäftigt sich mit so vielen Dingen, und viele davon sind ja wirklich überflüssig oder nur flüchtig interessant.

Aber über Dinge des Lebens, der Seele, der Ewigkeit sollte man schon intensiver nachdenken, bevor man es ablehnt oder in das Reich der Märchen verfrachtet. Es gibt einen Sinn im Leben und der ist nicht Geld verdienen oder Kinder zeugen oder berühmt werden...eines ist klar, das Leben endet (für jeden), aber es gibt eine Auferstehung für alle (so sagt die Bibel) - darauf kann man sich vorbereiten...

http://daily-message.de/archiv/archiv3472.php

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Ein m. E. sehr empfehlenswerter Artikel dazu ist folgender: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das wirst du spätestens im Reich Gottes erkennen (Offb.20,5).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

der mensch besteht nicht nur aus materie, sondern auch aus geist. und der ist übersinnlicher, oder auch göttlicher nattur

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das unterscheidet den Mensch vom Tier

der Glaube an Gott und das  Wissen um die Endlichkeit seines  eigenen Lebens

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Etter
29.01.2016, 02:02

Also ist jeder der nicht an einen Gott glaubt ein Tier? Find ich ziemlich vermessen.

Dann wäre da noch die Definition von "Leben". Ist ein Leben nach dem Tod nicht die Weiterführung des Lebens? Ist somit das Leben in einem Paradies nach dem Tod nicht unendlich (bis in alle Ewigkeit)?

Was heißt das dann für den Unterschied Mensch <-> Tier nach deiner Definition? Es gibt keine Menschen?

0