Frage von lToml, 220

Wieso glauben SO VERDAMMT VIELE an Gott?

Man kann sich doch ganz von alleine denken, dass es einfach keinen Sinn geben würde, denn: -laut unzähligen Wissenschaftlern ist keine Existenz eines Gottes von nöten, damit das Universum entstehen konnte (oder auch alles andere)

-Nur eine Religion wäre richtig: Gott erschafft die ganze Menschheit und schickt nur die Muslime in den Himmel alle anderen kommen in die Hölle? Wo wäre der Sinn? Wieso erschafft er dann nicht nur Muslime? (Beispiel)

  • Es gibt weiterhin so viel Leid auf der Erde wieso kreift er nicht ein oder zeigt sich mal damit keiner mehr zweifelt? Wäre doch kein Nachteil für ihn.

  • alles was wir nicht erklären konnten/können wurde/wird auf Gott geschoben, vieles davon konnte erklärt werden aber die Gläubigen glauben immer noch das Gott den Urknall ausgelöst hat, nur weil die Wissenschaft das (noch) nicht genau erklären kann.

Das sind nur wenige Beispiele. Ich Lebe nicht so lange, wie ich Beispiele aufzählen könnte. Auch zu hierzu werden wieder gläubige blind schreiben „man soll den glauben anderer akzeptieren" aber ich finde man kann auch einfach mal logisch nachdenken.

Ich kam übrigens zu dieser Frage, da ich die ganze Zeit dazu gedrängt werde meinen Sohn doch taufen zu lassen(Wasser über den Kopf gießen lassen). Ich meine dass das einfach nur lächerlich ist!

Antwort
von ScienceBuster, 187

Weil es dafür genügend Gründe gibt-

Man kann sich doch ganz von alleine denken, dass es einfach keinen Sinn geben würde, denn: -laut unzähligen Wissenschaftlern ist keine Existenz eines Gottes von nöten, damit das Universum entstehen konnte (oder auch alles andere)

Es gibt genauso eine Anzahl von Wissenschaftlern, die wissen wie begrenzt die Wissenschaft ist und daher auf einen Gott schließen. Mit einem Schöpfer ergibt sehr vieles einen Sinn.

-Nur eine Religion wäre richtig: Gott erschafft die ganze Menschheit und schickt nur die Muslime in den Himmel alle anderen kommen in die Hölle? Wo wäre der Sinn? Wieso erschafft er dann nicht nur Muslime? (Beispiel)

Das sagen zumindest die Muslime selbst bzw. steht das so im Koran. Ich bin jetzt auch nicht gerade ein Freund des Islam, aber das ist eben ihre Meinung. Muss ja deswegen nicht stimmen.

Es gibt weiterhin so viel Leid auf der Erde wieso kreift er nicht ein oder zeigt sich mal damit keiner mehr zweifelt? Wäre doch kein Nachteil für ihn.

Für das mit Abstand meiste Leid auf Erden, sind die Menschen selbst verantwortlich. Das auf Gott zu schieben ist sehr unverantwortlich und nicht erwachsen. Es ist eben unsere Aufgabe das Leid zu beenden und gemeinsam mit unseren Mitmenschen den richtigen Weg zu finden. Dafür braucht sich also Gott auch nicht zu zeigen, zumal er auch nicht materialistisch zu verstehen ist, sonst wäre es nicht Gott.

Das sind nur wenige Beispiele. Ich Lebe nicht so lange, wie ich Beispiele aufzählen könnte. Auch zu hierzu werden wieder gläubige blind schreiben „man soll den glauben anderer akzeptieren" aber ich finde man kann auch einfach mal logisch nachdenken.

Stimmt, man kann logisch nachdenken. Als letztendliche logische Schlussfolgerung aus allem bleibt Gott. Keines der Argumente gegen Gott ist ein Argument. Ich könnte jedes einzelne davon entschärfen - mit einem Schöpfer lässt sich wie gesagt einfach vieles mehr erklären.

Ich kam übrigens zu dieser Frage, da ich die ganze Zeit dazu gedrängt werde meinen Sohn doch taufen zu lassen(Wasser über den Kopf gießen lassen). Ich meine dass das einfach nur lächerlich ist!

Tja, das ist halt ein kirchliches Ritual. Aber in dem Fall denke auch ich, dass es kaum essentiell ist sich taufen zu lassen. Egal ob man glaubt oder nicht. Es soll zwar einfach die Loyalität zu Kirche und Gott klarmachen und einen segnen, aber es geht auch ohne. Ich gehe zum Beispiel praktisch nie in die Kirche, wofür auch? Diese Dinge haben nichts mit dem persönlichen Glauben oder Nichtglauben zu tun.

Antwort
von Philipp59, 99

Hallo lToml,

allein dadurch, dass viele Wissenschaftler annehmen, das Universum sei von selbst aus dem Nichts heraus entstanden, ist noch lange nicht bewiesen, dass es auch so gewesen ist. Niemand ist in der Lage heute genau nachzuvollziehen, was bei der Entstehung des Universums oder des Lebens tatsächlich abgelaufen ist.

Eigentlich sollte doch eines jedem klar sein: Aus Nichts kann auch nichts entstehen. Die Bibel drückt diese logische Überlegung wie folgt aus: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott" (Hebräer 3:4). Wenn also schon jedes einfache Haus einen Erbauer braucht - niemand würde je daran zweifeln und sagen, ein Haus könne von ganz allein entstehen - wieviel mehr ist dann ein intelligenter Designer und Konstrukteur für all die komplexen Formen und Strukturen des Lebens erforderlich!

Um bei der Entstehung des Lebens zu bleiben: Wissenschaftler können zwar die vielfältigen Veränderungen des Lebens (Evolution) teilweise erklären und beschreiben, doch niemand ist in der Lage zu beweisen, wie Leben ins Dasein gekommen ist. Die vielen Versuche, die man in den letzten Jahrzehnten dazu gemacht hat, gingen letztendlich ins Leere und die Frage, wie Leben entstanden ist, bleibt aus wissenschaftlicher Sicht weiterhin offen.

Die Frage ist doch: Warum schließen viele Wissenschaftler eine intelligente Macht vor vornherein aus? Sind es wissenschaftliche Erkenntnisse, die sie dazu gebracht haben oder steht vielmehr eine bestimmte Weltanschauung dahinter?

Nun, es gibt zahlreiche Wissenschaftler, die ihre Überzeugung, dass es einen Schöpfer gib, durchaus mit ihren wissenschaftlichen Forschungen und Kenntnissen in Einklang bringen können. Und manche von ihnen sind erst durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit zu dem Glauben an eine schöpferische Macht gelangt. Sie haben erkannt, dass vieles in der belebten und in der unbelebten Natur eindeutig auf einen intelligenten und genialen Erschaffer hindeutet.

Deine weitere Frage, warum Gott bisher nicht eingegriffen hat, um das Leid auf Erden zu beenden, habe ich vor kurzem hier beantwortet:

https://www.gutefrage.net/frage/was-haltet-ihr-von-diesem-spruch-eines-auschwitz...

Vielleicht darf ich noch etwas zu den beiden letzten Sätzen in Deiner Frage sagen. Es ist in der Tat lächerlich, einem Kind etwas Wasser über den Kopf laufen zu lassen und zu sagen, damit sei es getauft. Zum einen, sollte gem. der Bibel jemand erst dann getauft werden, wenn er selbst davon überzeugt ist, ein Jünger Jesu Christi sein zu wollen (ein Kleinkind ist dazu ganz sicher nicht in der Lage), und zum anderen besteht die echte christliche Taufe im Untertauchen einer Person.

LG Philipp

Antwort
von claushilbig, 175

Die Tatsache, dass die Wissenschaft die Existenz eines Gottes (oder meinetwegen auch von mehreren Göttern) nicht beweist, ist gerade nach wissenschaftlicher Denkweise kein Nachweis, dass es keinen gibt. Auch die Tatsache, dass ein Gott nicht nötig ist, belegt nicht, dass es keinen gibt. Wissenschaftlich gesehen gibt es also zwar keine Belege für eine Existenz göttlicher Wesen, aber eben auch keinen Beweis dagegen.

Göttliche Wesen sind aber eine gute Erklärung für alles, was nicht anders erklärbar ist - und davon gibt es trotz allem wissenschaftlichen Fortschritt immer noch eine ganze Menge.


Außerdem könnte man sich die Frage stellen: Wenn die Wissenschaft feststellt, ein "schöpfender Gott" wäre nicht nötig, dann muss doch

irgendetwas

dafür sorgen, dass alles so ist, wie es ist und dass die Welt so entstehen konnte - könnte man dieses "irgendetwas" nicht auch als "Gott" bezeichnen? (Da beißt sich die Katze in den Schwanz ...)

Kommentar von claushilbig ,

Einige Deiner "Argumente" beziehen sich aber auch "nur" auf bestimmte Religionen - die Möglichkeit, dass Götter existieren, ist aber von bestimmten Religionen unabhängig. Eine Religion ist nur eine "Idee", wie man seinen Glauben an einen Gott ausleben kann, es gibt aber auch viele Gläubige, die keiner speziellen Religion angehören oder zumindest nicht ausschließlich die Lehren "ihrer" Religion anerkennen.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Solange die Wissenschaft alles auseinander nimmt, um es zu verstehen, verliert sie das Gesamtbild was es eigentlich ist...

Kommentar von claushilbig ,

Das würde ich nicht unbedingt so sehen - es gibt immer wieder wissenschaftliche Erkenntnisse, die verschiedene Gebiete miteinander verbinden. Z. B. musste Andrew Wiles bei seinem Beweis von "Fermats letzten Satz" erst einige andere Vermutungen beweisen, die aus Teilgebieten der Mathematik stammten, von denen man bisher annahm, dass sie wenig bis gar nichts miteinander zu tun hätten.

Physiker suchen noch immer nach einer "einheitlichen Feldtheorie" - diese würde im Grunde alle Naturphänomene erklären. Bisher ist sie zwar noch nicht gefunden (und es wird allgemein angezweifelt, ob sie überhaupt gefunden werden kann), aber Relativitäts- und Stringtheorie sind Schritte in diese Richtung.

Kommentar von mrkamk ,

Wenn ihr Religiösen hier sagt, die Wissenschaft kann nicht beweisen, dass es einen Gott gibt, aber genauso wemig dass es keinen Gott gibt, dann entgegne ich mit der Forderung nach einem Beweis, dass euer Monotheismus, das Wahre ist, und warum der Polytheismus nicht stimmen kann. Beweist und Begründet dochmal warum es nur einen und nicht mehrere geben soll und warum ausgerechnet euer Gott der wahre sein soll... Gerade diese große Vielfalt an Glauben und Religion lässt mich an der Existenz eines Gottes zweifeln... Denn wenn es diesen einen supertollen, einzigaartigen und wahrhaftigen Gott geben soll, warum glauben dann andere an einen anderen Gott... Gäbe es tatsächlich diesen einen Gott, dann gäbe es eine Religion die dies beinhaltet und Alle würden daran glauben... Aber es gibt soviele Religionen die an andere Götter glauben dass sich Glauben und Religion dadurch widersprechen...

Kommentar von claushilbig ,

Ich weiß nicht , warum Du diesen Kommentar gerade unter meine Antwort schreibst, da ich doch bereits im ersten Satz auch die Möglichkeit eingeräumt habe, dass es auch mehrere Götter geben könnte. Dass ich dann im weiteren meist "ein Gott" geschrieben habe, ist einerseits Bequemlichkeit, andererseits sicherlich auch Gewohnheit - ich bin "bekennender" Christ, aber wohl hauptsächlich, weil ich eben in ein christliche Welt hinein geboren wurde. Hätte ich andere Eltern gehabt, hätte ich wahrscheinlich auch eine andere Religion.

Aber "Religion" und "Glaube an die Existenz göttlicher Wesen" (bewusst so formuliert, denn das kann einen oder auch mehrere bedeuten) sind nicht das gleiche!

Auch wenn ich "offiziell" Christ bin (und wesentliche Teile dieser Religion für "besser" halte als entsprechende Teile anderer Religionen), so bin ich trotzdem nicht sicher, was "Gott" denn eigentlich ist - und ob man das als Mensch überhaupt erfassen kann.

Wenn wir uns überlegen, ob es einen oder mehrere Götter gibt, so zwängt das Göttlichkeit in das Schema "Person(en)". Machen wir damit nicht eigentlich die Göttlichkeit "klein", indem wir sie mit menschlichen Maßstäben zu messen versuchen und mit menschlichen Eigenschaften belegen?

Meiner Meinung nach haben die verschiedenen Religionen keine verschiedenen Götter (und zumindest die drei großen monotheistischen Religionen sind sich insofern einig, als dass Jahwe, Gott und Allah wesensgleich sind).

Polytheistische Religionen glauben an ein "Geschlecht von Göttern", monotheistische an "einen Gott" - aber wer sagt uns denn, dass das nicht im Grunde beides das Gleiche ist, oder man das als verschiedene Aspekte des gleichen "göttlichen Prinzips" ansehen kann. (So wie das Licht physikalisch zugleich Wellen- und Teilcheneigenschaften zeigt, so kann doch auch das "göttliche Prinzip" vielleicht zugleich mono- und polytheistische Züge haben.)

Jede Religion hat zwar andere theologische Aussagen und andere Riten, aber alle verehren "das göttliche Prinzip" an sich. Die Unterschiede sind für mich kein Widerspruch zur Existenz des "göttlichen Prinzips", sie zeigen uns nur, dass es dem Menschen gar nicht möglich ist, das Prinzip vollkommen zu erkennen. Und dass wir das nicht können, ist ja auch völlig klar, denn wenn wir das göttliche Prinzip in allen Facetten begreifen könnten, könnten wir es (natur)wissenschaftlich erfassen, also mit menschlichen Maßstäben belegen, und damit wäre es eben nicht mehr göttlich / übernatürlich.

Antwort
von Andrastor, 197

Gläubige glauben aus verschiedenen Gründen, zu den häufigsten zählen:

Indoktrinierung (die meist im Kindesalter beginnt)

Falsche Hoffnungsvorstellungen (sei lieb und leide, dann wird alles von alleine besser)

Gruppenzwang (der gesamte Angehörigenkreis gehört meist schon der jeweiligen Religion an)

Falsche Überlegenheit (Wir sind die richtige Religion, die Auserwählten etc.)

Wenn du dein Kind nicht taufen lassen willst, ist das gut so.

Lass ihn selber entscheiden ob und wenn wann er einer Religion beitreten möchte.

Kommentar von scrutinize ,

Alle diese Punkte treffen sehr auf eine katholische Erziehung zu, in der auch ich mich befand. Doch das alles widerspricht immens der Bibel und den darin offenbarten Wegen Gottes mit dem Menschen, wie ich aus seiner Gnade viele Jahre später auch erfahren durfte. Und diese Erkenntnis hat alles verändert, zum Guten wohlgemerkt! :)

Gott hat allen Menschen den freien Willen geschenkt. Und er übergeht ihn auch nicht, d.h. er zwingt den Glauben niemandem auf. Stattdessen ruft er, wie es in vielen Versen des Neues sowie Alten Testamentes heißt. Es gilt das Versprechen Christi an alle Menschen:

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan."

(Matthäus 7,7-8)


Das Problem ist, dass leider viele Menschen eben nicht nach Gott suchen, nicht anklopfen und nicht bitten, und darum auch nicht finden. Was übrig bleibt, ist eine leere Schale, in der kein Leben ist - und sich entweder Religion oder Atheismus nennt.

Gottes Wille ist es aber, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (2. Petrus 3,9 / 1. Timotheus 2,4) und das Heil annehmen, welches Jesus für alle am Kreuz errungen hat (Johannes 3,16). Dieses Geschenk ist für uns kostenlos, weil ein anderer den allerhöchsten Preis dafür bezahlt hat.

Dazu bedarf es keiner kirchlichen Ordination, keinem religiösem Ritus, keiner Sakramente und auch keiner christlichen Seelsorge, weil Jesus allein und in ALLEN Dingen unser Herr und Retter ist.

Du sagst vielleicht, du hast keinen Glauben? So muss es nicht bleiben.

Paulus schreibt in Römer 10,17:

"So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes."

Beachte: Der glaue KOMMT.

"Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger?Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden?"


Darum ist es auch so wichtig, dass alle Christen den Messias predigen und das Evangelium des Reiches Gottes.

Jesus hat NICHT gesagt: Gehet hin in alle Welt und macht alle Menschen zu Kirchenmitgliedern (wie es die katholische Kirche Jahrhunderte lang mit ihren Zwangskonvertierungen quer durch Europa tat), sondern:

Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. (Markus 16,15)

Warum? Weil der Glaube an das Evangelium einen Menschen zum Christen macht und nicht eine Kirchenmitgliedschaft!




Antwort
von BurkeUndCo, 137

AusTradition, weil sie es eben so gelernt haben (von Eltern, Kindergarten , Schule und Bekannten).

Wirklich aus echter Überzeugung, nämlich weil man darübrer nachgedacht und die Zweifel wirklich ernsthaft bearbeitet hat, aus diesem Grund glauben die wenigsten. Denn das wäre ja DEnkarbeit gewesen.

Antwort
von mwesterhoff, 88

Ich würde davon abraten, mein Kind gegen meinen Willen taufen zu lassen. Das würde ich mir sehr gut überlegen. Eltern übernehmen bei der Taufe eine Aufgabe. Man muss das ja nicht. Wer zwingt einen dazu? Gott bestimmt nicht. Das möchte er wohl eher nicht, weil er kein Freund von Zwang etc. ist. 

Zur Frage des Leides in der Welt eine kleine Bemerkung: kein Mensch kann wissen oder herausfinden, wie viel Leid Gott tagtäglich verhindert, wie viel Kriege er bereits verhindert hat, für wie viel Ordnung, Waffenstillstand, Gesundheit und Wohlergehen er gesorgt hat, obwohl es nicht gut aussah. Möchte nur an das Ende der DDR erinnern . 

Antwort
von DerBuddha, 156

das problem an der ganzen sache liegt hunderttausende jahre zurück, als die ersten naturvölker sich die ganzen naturgewalten nicht erklären konnten............damals entstanden die ersten religionen, die auch keinen direkten gott ansprachen sondern von mutter natur sprachen und auch aus diesem glauben heraus im einklang mit der natur lebten...........

mit der zeit veränderte sich der horizont der menschheit und da der glaube immer weiter vererbt wurde, die kinder mit dem glauben aufwuchsen und sich so nie diesem entziehen konnten, ist der glaube tief verankert und lässt den menschen immer daran glauben, denn alles, was er sich nicht erklären kann, hat immer mit einer höheren macht zu tun..........

der glaube, in verbindung mit versprechungen, belohnungen oder strafen ist eine starke menschliche schwäche............und das haben auch viele menschen damals, die schon längst viele erkenntnisse über die natur hatten, und die an der macht waren begriffen und ausgenutzt......z.b. pharaonen, die genau über mondfinsternis bescheid wussten, haben dieses ereignis dann immer voll ausgenutzt um die menschen an sich zu binden........mit dem glauben kann man viel geld verdienen und besitzt unendlich viel macht und dass ist der grund, warum die religionen mit der zeit immer mehr angepasst wurden und warum man gerade in der monotheistischen religion dann strafen und auch belohnungen einbaute....heute ist der glaube zwar vorhanden, aber er hört meistens bei jedem zuhause auf, nur nach aussen hin zeigt man ihn noch..........abgesehen von den hardcore-gläubigen und den terroristen......doch gerade bei den terroristen sieht man so schön, was sie für heuchler sind, denn sie nutzen alle schönen dinge, die sie verteufeln und bestrafen die anderen dafür, wenn sie diese auch nutzen wollen............und menschenrechte sind dabei fehl am platz, beispiel saudi-arabien, nur eines von vielen beispielen............

das die muslime behaupten, ihr glaube sei der wahre, ist doch normal, das machen alle anderen auch so.......nimmt man mal die schirften zur hand, speziell das alte testament, sieht man eigentlich dass alle den gleichen gott hätten, denn alle drei religionen haben den gleichen stammvater, das gleiche glaubensgerüst und den gleichen gott, denn der gott in der bibel ist der selbe wie der im koran oder im im buch der juden, wenn es ihn geben würde *g*.

zusammengefasst kann man einfach sagen, dass der glaube immer und zu allen zeiten dazu genutzt wird, um menschen zu beherrschen und um die eigene macht zu festigen oder zu erweitern........und da der mensch eben etwas braucht, um all seine wünsche, sorgen, sehnsüchte usw. zu manifestieren oder dinge zu erklären, die er sich nicht erklären kann, erschafft er sich dann entsprechend seinem weltbild ein "etwas", dass dann an allem schuld wäre oder das er dann mit allem zutexten kann, was ihn bewegt.........:)

irgendwann jedoch, wenn die wissenschaft so weit ist, dass sie selbst ein universum oder neue spezies erschaffen kann, wenn sie fremde lebensformen im universum entdeckt, wenn sie den vollständigen code der unsterblichkeit entschlüsselt hat, denn daran arbeiten sie, unsere zellen, die für die tägliche erneuerungen zuständig sind, hören ab einem bestimmten alter damit auf, oder wenn sie das geheimnis von unsterblichen tieren entschlüsselt haben, denn diese tiere gibt es (unsterbliche qualle, süsswasser-polypen), spätestens dann erfolgt ein umdenken, denn dann erkennt man, dass alles nur lug und trug war, was in den märchenbüchern der religionen so niedergeschrieben steht............

und wenn man dann gläubigen die wahrheit sagt, sogar mit handfesten beweisen kommt, dann lehnen sie alles ab, weil sie nicht zugeben können, dass ihr ganzes leben auf lüge aufgebaut ist und dass sie keinen sinn mehr für ihr leben hätten......denn fakt ist nämlich, dass alle gläubigen ein minderwertigkeiskomplex gegenüber dem leben haben, denn sie brauchen diesen glauben um zu leben..........sie sind also glaubensjunkies und das traurige dabei ist, dass die menschen, die sich davon lossagen wollen, im besten fall nur verstossen werden, im schlimmsten fall dann mit dem leben bezahlen müssen.........und dabei heisst es doch in den schriften immer, dass der mensch seine freie entscheidung nutzen darf...........auch nur lüge, denn wenn es einer wirklich tut, flippen die anderen, die ja sooooooooo gläubig sind und die sich immer an die schriften halten, völlig aus..........

BETRUG PUR im ganzen glaubenswahn......!!!

Antwort
von gernehelfen1993, 186

Ich sag es immer wieder, jeder glaubt im tiefsten Inneren das es Gott gibt! Wenn du dir da so sicher bist das es kein Gott gibt würdest du diese Frage jetzt nicht stellen.
Wieso glauben so viel an Gott? Beschäftige dich mal intensiv damit und du wirst bald selbst glauben und danach uns verstehen, die die daran glauben. Hier jetzt beweise liefern zu wollen bringt nix, die Menschheit erkaltet, wir leben in der endzeit, nicht mehr lange dann ist die gnadenzeit hier beendet!

Kommentar von cubekid ,

Ich Frage mich warum so viele gegen Flüchtlinge sind und warum immer noch so viele in Dresden bei Pegida mitmarschieren. Werde ich in 3 Wochen auch ein Flüchtlingsheim anzünden?

Kommentar von Quesnay ,

Du kannst es sagen so oft wie Du willst, aber ich glaube trotzdem nicht an Gott. Kein Stück. Nicht innen und nicht außen. Nur weil Du Dir eine Welt ohne Gott nicht vorstellen kannst, heißt das nicht, das andere das nicht könnten.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Du kannst es sagen so oft wie Du willst, aber ich glaube trotzdem nicht an Gott. Kein Stück.

Genau dafür hast du deinen eigenen Willen ja  bekommen, um zu entscheiden was für dich das beste sein wird ...Viele stolpern im laufe ihres Lebens über die Wahrheit , doch die meisten klopfen den Staub ab und gehen weiter...

Kommentar von Quesnay ,

Argumentfreies Geschwafel.

Antwort
von Geansehaut, 137

Der koran ist 1400 Jahre alt und wurde bis jetzt nicht geändert. Und ich finde es extrem verdächtig das dort der genaue Ablauf des Urknalls steht. Es stehen auch noch viel mehr Sachen drinne die man ohne Wissenschaftliche Geräte vor 1400 Jahren nicht wissen konnte.

Und du willst mir erzählen ich soll an das glauben was Wissenschaftler erst vor Jahrzehnten entdeckt haben.

Kommentar von DerBuddha ,

der koran existierte in mindestens zwei verschiedenen versionen und eine version wurde verbrannt, als die damaligen herrscher (name nicht mehr bekannt bei mir, kam mal eine interessante sendung zur geschichte des koran) ihren krieg gegen die gleichen glaubensbrüder gewonnen haben.......hätten die christen auch so rabiat unter den schriften aufgeräumt, wären heute weniger widersprüche in der bibel zu finden..........also ist deine behauptung, dass der koran nie geändert wurde, schon mal falsch......

im übrigen ist die wissenschaft in den letzten 50 jahren unglaublich weit vorran gekommen, denn durch den fortschritt in der technik konnte vieles neu entdeckt oder richtig gestellt werden.........

ach ja, schon mal darüber nachgedacht, wie es sein kann, dass ein urknall angeblich richtig beschrieben im koran steht, wenn doch gott alles erschaffen hat und nicht ein urknall?............*g*

oder willst du behaupten, dass der urknall zuerst da war und dann gott kam........egal wie du es drehst, wenn gott alles erschaffen hat, dann kann er das erst nach dem urknall getan haben und somit ist das märchen von seiner erschaffung von allem schon mal nicht mehr möglich, denn VOR dem urknall gab es nichts......jedenfalls nichts, was wir uns nach jetzigem wissensstand vorstellen können, und komm jetzt nicht damit, dass gott den urknall selbst erschaffen hat, wie soll das gehen wenn erst MIT dem urknall alles angefangen hat?

Kommentar von AlphaundOmega ,

und komm jetzt nicht damit, dass gott den urknall selbst erschaffen hat, wie soll das gehen wenn erst MIT dem urknall alles angefangen hat?

Woher willst du wissen ob Gott nicht einen Urknall auslösen kann ?

Selbst Cern hat den Urknall simuliert ...

Antwort
von systemneustart, 220

Es gibt Menschen, die brauchen jemanden, dem sie vertrauen können. Jemanden, an denen sie sich wenden können wenn ihnen sonst niemand zuhört. Auch wenn das bedeutet, dass sie ihn erfinden müssen. Sie fragen nach dem warum, und ist es nicht beruhigend zu glauben, dass nach dem Tod das ewige Glück auf einen wartet, egal wie leidvoll und verkommen das irdische Leben war? Manche können es einfach nicht ertragen, dass das ganze Leben sinnlos sein könnte, deswegen stützen sie sich an ein übernatürliches Wesen, dass sie liebt, wie sie sind. Da kann man leider nichts machen...

Antwort
von Fantho, 94

aber ich finde man kann auch einfach mal logisch nachdenken.

Und dazu bist Du schon fähig?

Ich war erschrocken über den Satz, in dem du zum Ausdruck bringst, einen Sohn zu haben, da ich bis zu diesem Satz annahm, einen sehr jungen Menschen vor mir zu haben...

Gruß Fantho

Antwort
von Eselspur, 119

Glauben ist deine Entscheidung. Gegen alle deine tollen Beispiele kann ich dir gerne viel mehr tolle Gegenbeispiele geben.

"So verdammt viele Menschen glauben an Gott", weil ER einfach ist.

Antwort
von Quesnay, 155

So verdammt viele sind das schon nicht gar mehr. Die Zahl der Kirchenmitglieder sinkt schnell. Und selbst unter den verbleibenden Mitgliedern sinkt die Religiosität.

Davon ab: Was erwartest Du? Die Religionen hatten über Jahrtausende das gewaltsam abgesicherte Monopol auf Welterklärung und Sinnstiftung. Sie verfügen über riesige Apparate, die ihre Sichtweise verbreiten. Sie sind Spezialisten in Sachen systematischer frühkindlicher Indoktrination, die schon im Kindergartenalter ansetzt. Sie hatten über Jahrhunderte (und haben in abgeschwächter Form bis heute) erheblichen Einfluss auf die Gestaltung des Schulunterrichtes. Und natürlich werden religiöse Eltern von ihren Kirchen angehalten, ihre Kinder im Sinne ihres jeweiligen Dogmas zu erziehen.

Wie viele Menschen haben dagegen wirklich Zugang zu einer fundierten wissenschaftlichen Bildung (Ich rede nicht von Bachelor-Schmalspurstudiengängen)? Wie hoch ist der Anteil derjenigen, die wenigstens einmal in ihrem Leben ein Hauptwerk eines aufgeklärten Philosophen durchgearbeitet haben?

Dies alles in einer Welt, in der das Leben vieler Menschen durch Unsicherheit und Angst geprägt ist. Wie sollten Religionen da NICHT massenhaft Anhang finden?

Kommentar von AlphaundOmega ,

Ich glaube , du kennst den Unterschied nicht, zwischen Gott und Religion !

Religion ist menschlich...!

Gott ist göttlich... !

alles klar ?

Kommentar von Quesnay ,

Religion ist menschlich, Gott ist nicht.

Mal im Ernst: Du betreibst leere Wortspielchen, um den Gottesglauben in einer Zeit zu retten, in der die Religionen massiv an Glaubwürdigkeit verloren haben. Ein sinnloses Unterfangen. Gottesglaube ist religiöser Glaube, ob er in organisierter oder nicht organisierter Form auftritt. Das eine wie das andere verliert an Boden.

Mein Duden definiert Religion u.a. als "gläubig verehrende Anerkennung einer alles Sein bestimmenden göttlichen Macht".

Mein Fremdwörterbuch definiert Religion als "1. Glaube an u. Auseinandersetzung mit einer überirdischen Macht sowie deren kultische Verehrung; 2. Gottesglaube, Gottesverehrung."

Mein philosophisches Wörterbuch definiert Religion als "die Weltanschauung aus dem Glauben und die Lebensführung aus dem Verbundenheits-, Abhängigkeits- und Verpflichtungsgefühl gegenüber Gott, Göttern, Geistern oder anderen geheimnisvollen, haltgebenden und zu verehrenden obersten Mächten."

Welche dieser Definitionen widerspricht meiner obigen Argumentation?

Kommentar von AlphaundOmega ,

Welche dieser Definitionen widerspricht meiner obigen Argumentation?

Ich widerspreche sie dahin gehend, das ich

Erstens, die Existens Gottes, nicht ablehnen kann, aufgrund irgendwelcher Sekten und Religionen.

Zweitens , ich weder Vergötterung noch Anbetung noch Abbilder erschaffe  ( was eine Praktizierung einer spiritistischen Sitzung gleicht ) = ( Anrufung von Mächten ) oder für sinnvoll erachte...

Drittens, das sich Gott nicht im Aussen befindet , sondern in allem Inneren, was letztendlich aus Geist und Bewusstsein , sich im Wandel weiter entwickelt...!

Viertens , ich auch Erfahrungen gemacht habe, die mich nicht mehr nur glauben lassen,... sondern Wissen gaben...

Kommentar von Quesnay ,

Zu erstens: Ich lehne die Vorstellung von Göttern nicht aufgrund von Religionen oder Sekten ab, sondern aufgrund von fehlenden Beweisen. Aus demselben Grund lehne ich Religionen ab.

Zu zweitens: Das tut absolut nichts zur Sache.

Zu drittens: Dies ist eine Behauptung. Beweise?

Zu viertens: Warum sollte ich Dir abnehmen, dass Deine Erfahrungen etwas anderes sind als Einbildungen? Warum sollte ich Dir mehr glauben als Leuten, die die Erfahrung gemacht haben, Vishnu begegnet zu sein? Oder die Erfahrung, von Aliens entführt worden zu sein? Oder die Erfahrung, dass dieser oder jener Guru heilende Hände hat? Oder die Erfahrung, dass sie selbst die Zukunft lesen können? Leugnest Du die Existenz von Illusionen, Halluzinationen, Fehldeutungen von Gefühlen, Wahnvorstellungen oder Autosuggestionen? Wenn nicht, woher weißt Du, dass ausgerechnet Deine Erfahrungen authentisch sind?

Kommentar von AlphaundOmega ,

woher weißt Du, dass ausgerechnet Deine Erfahrungen authentisch sind?

Das weis man, wenn unabhänige Quellen das gleiche erlebt haben...

Den Rest erspare ich mir , denn nur du selbst musst dahinter kommen , wie man seine Zweifel beseitigt...

Das heisst suchen, was mit Arbeit verbunden ist  und  eine Lebensaufgabe darstellt,... es für sich auch verstehen zu können und an diesem Punkt lösen sich Fakten , Beweise auf irrreale weise auf, weil sie nur noch erfahrbar sein können...

Aber ich habe den Verdacht , das du lieber andere die Arbeit machen lässt und deine eigenen Zweifel auf einen Tron stellen musst, um für dich zu erkennen, das du Nichtsucher bist und bleiben kannst...Lehn dich ruhig zurück  und warte es in deiner Besonnenheit ab....

Schließlich ging es hier um den Fragesteller und nicht um mich oder dich...

Kommentar von Quesnay ,

Du kannst Gott intersubjektiv und reproduzierbar empirisch beweisen? Glückwunsch: Du hältst die größte wissenschaftliche Sensation der Menschheitsgeschichte in Händen und solltest dich schnellstmöglich nach Oslo begeben. Diverse Nobelpreise sind Dir sicher.

Im Gegensatz zu Dir will ich meine Zweifel nicht beseitigen. Ich halte die Fähigkeit zu zweifeln für eine intellektuelle Tugend allererster Ordnung. Zweifel sind der Motor allen wissenschaftlichen Fortschritts, die gläubige Affirmation "zweifelsfreier" Dogmen ist sein Tod.

Du lobst das Suchen? Ich auch. Aber Du bist es nicht, der sucht, denn Du redest Dir ein, die Wahrheit schon gefunden zu haben. Den Zweifel versuchst Du zu "beseitigen" (Deine Formulierung), denn er stört Dich beim Anstaunen Deiner allzu brüchigen Wahrheit. Ohne Zweifel gibt es aber keine Suche.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Völlig richtig ! ich suche nicht mehr ,...ich schaue nur noch zu ..,die Bestätigungen fallen inzwischen aus allen Wolken, nur würdest du sie nicht erkennen ,...noch nicht mal wenn sie direkt auf deinem Kopf landen würden ;)

Aber was red ich eigentlich noch , das Thema ist doch für dich sowieso schon abgeharkt und habe dir folgendes weiter Oben geschrieben ...

Genau dafür hast du deinen eigenen Willen ja  bekommen, um zu entscheiden was für dich das beste sein wird ...Viele stolpern im laufe ihres Lebens über die Wahrheit , doch die meisten klopfen den Staub ab und gehen weiter...

Alles Gute...

Kommentar von Quesnay ,

Argumente braucht man von Dir anscheinend nicht zu erwarten, alles was kommt sind nachdrückliche Versicherungen und flotte Sprüche. Wenn Dir das genügt ... manche sind mit wenig zufrieden.

Kommentar von Fantho ,

Aber Du bist es nicht, der sucht, denn Du redest Dir ein, die Wahrheit schon gefunden zu haben.

Und wieder eine Polemik! Darin scheinst Du Talent zu besitzen...

Spirituelle Gottglaubende müssen hinterfragt haben, denn von alleine wird man nicht spiritueller Gottglaubender. Das steht ein langer Prozess dahinter. Entweder war man zuvor Atheist oder  religiöser Theist; von mir aus auch Agnostiker. Da man dies nicht mehr ist, resultiert doch daraus, dass man mit all dem sich beschäftigt hat, all dies hinterfragt hat und letztendlich zu einer anderen Sichtweise gelangt ist. Und nur weil Dir seine oder die Sichtweise eines Andersgesinnten sich nicht mit Deiner übereinstimmt, finde ich das schon sehr betrüblich, wie Du über diese anderen schreibst und welche Polemik Du dann ins Spiel bringst...

Vielleicht solltest Du mal anfangen, mit Dir selbst auseinander zu setzen und Deine Toleranzschwelle neu zu überdenken...

Du kannst Gott intersubjektiv und reproduzierbar empirisch beweisen?

Beweisen ja, aber dies gelingt nur bei und für sich selbst....

Wenn Du Bauchkribbeln empfindest, weil Du Dich verliebt hast, wirst Du dies mir ebenso nicht beweisen können, sondern diese Erfahrung nur bei Dir selbst immer wieder von neuem machen - das nennt man ebenso eine emprische Reproduzierbarkeit, wenngleich Du keinen Einfluss auf die Reproduzierbarkeit nehmen konntest...

Aber diese empirische Reproduzierbarkeit kannst Du auch bei einer Meditation erzeugen, oder, falls die Meditation für Dich einen zu esoterischen Touch besitzen sollte, bei Autogenes Training; nur als Beispiel...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Meine "Polemik" (ich habe übrigens nichts gegen Polemik, einige der erhellendsten Bücher der Philosophiegeschichte sind Polemiken) hatte einen sehr konkreten textlichen Bezug zu Aussagen meines Diskussionspartners. Der scheint Dir entgangen zu sein.

"Beweisen nur für sich selbst" funktioniert nicht, da Du nie weißt, ob Du nicht einer Einbildung aufsitzt.

Deine Beispiele passen nicht: Das "Bauchkribbeln" beim Anblick der Geliebten ist biochemisch perfekt erklärbar und messbar. Die Fähigkeit zu solchen Gefühlen ist evolutionär entstanden und biologisch zweckmäßig. (Dass das auch schön ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.)

Mit Deinen anderen Beispielen schießt du Dir selbst ins Knie: Ja, der religiösen (oder meinetwegen "göttlich inspirierten") Verzückung ähnliche Gefühle lassen sich künstlich erzeugen. Mit autogenem Training, Meditation, Musik und mit diversen psychologischen Techniken. Genau dies belegt aber, dass dafür kein Gott notwendig ist. Diese Gefühle sind Produkt Deines Gehirns - und jeder Neurologe kann dir ganz ohne Anrufung jenseitiger Mächte erklären, wie sie zustande kommen.

Kommentar von Fantho ,

Wenn Du wenigstens den Begriff 'Religion' auch in diesem Kontext verwenden würdest, dann kämen wir ja schon etwas näher. Aber Du missbrauchst die Begrifflichkeit, indem Du diesen Begriff in Kontext zu Kirche, kirchliche Rituale und Gottes Bücher etc stellst...

Jedoch, und da muss ich Dich in Schutz nehmen, hat sich dieser Begriff in der Weise verändert, dass sie nur noch im Kontext zu Kulten, Ritualen, Kirchen usw. usf. gesehen wird, so wie Du dies auch tust, und aus diesem Grund verwehren sich spirituelle Gottglaubende, in einen Bezug zu Religionen gestellt zu werden...

...da spirituelle Gottglaubende sich jedoch keiner kirchlichen Rituale und Werke mehr bedienen, keiner Konfession mehr angehören, keine kirchlichen Gottheiten als wahre Gottheiten erachten uvm, werden sie eine Beziehung zu einer Religion, so wie sie heute verstanden wird, immer wieder abstreiten...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Wir haben einfach einen anderen Religionsbegriff. Ich verstehe schon, dass Du keiner der traditionellen und institutionalisierten Religionen angehörst. Mir geht es aber nicht um die Form der Religiosität (oder meinetwegen: des Gottglaubens), sondern um den Glauben an (unbewiesene) transzendente Kräfte als solchen. Für meine Argumentation ist der Dir so wichtige Unterschied sekundär. Wenn ich in aller Regel gegen das Christentum argumentiere, so nur deshalb, weil es in diesem Land die dominierende Form des Gott-/Götterglaubens ist.

Antwort
von chemikant2, 198

Weil es eben noch Menschen gibt die nicht verlernt haben mal nachzudenken und zu merken das das hier kein Zufall ist ... ihr werdet es schon merken es noch nicht zu spät auf den rechten Pfad zu gelangen ihr müsst es nur wollen.
Gott segne euch :)

Kommentar von DerBuddha ,

da ist doch lächerlich, denn wenn du dir mal dein glaubensgerüst, das alte testament anschaust, dann willst du doch wohl nicht im ernst behaupten, dass dieser dort beschriebene gott wirklich ein gott war?.........wie kann ein gott eigenschaften wie eifersucht, machtgier und tötungsverlangen besitzen?

ich gebe dir deine aussage zurück:

ihr werdet es schon noch merken, noch ist es nicht zu spät, mal das hirn einzuschalten und zu erkennen, dass eure drei großen religionen aus anderen entstanden sind, dass eure schriften niemals ein wort gottes enthalten, und dass der rechte pfad nie von einem gott, sondern von einem menschen selbst abhängt.....UND von den umständen, vom eigenen wissensstand, vom eigenen weltbild und von dem, was man imstande ist zu leisten....!!!!

denn fakt ist, wie will man einen rechten pfad einschlagen, wenn man in einem dritte-welt-land lebt und täglich stehlen muss, um nicht zu verhungern....denkt mal darüber nach ihr dumpfbacken.........

ich segne euch..............:)

Kommentar von claushilbig ,

"eigenschaften wie eifersucht, machtgier und tötungsverlangen" zeigen nicht nur der christliche Gott des alten Testamentes, sondern eigentlich fast alle Götter aller bekannten Religionen (schau Dir mal die Kämpfe der griechischen Götter untereinander an) - das sind also gerade durchaus "typische" göttliche Eigenschaften ;-)

Kommentar von scrutinize ,

@ claushilbig:

Als Paulus zur Gemeinde in Thessalonich predigte (die in Griechenland lag), sprach er zu ihnen:

"Denn sie selbst verkündigen von euch, was für einen Eingang wir zu euch gehabt haben und wie ihr bekehrt seid zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gottund zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, welchen er auferweckt hat von den Toten, Jesum, der uns von dem zukünftigen Zorn erlöst.

(1. Thessalonicher 1,9-10)

Diese griechischen Gläubigen wurden also von den falschen Göttern (Abgöttern) bekehrt zu dem einen, wahren und lebendigen Gott. Allein dieses Beispiel sollte ausreichend sein, um zu zeigen, dass Gott NICHTS mit heidnischen Götzen wie Zeus, Poseidon, Artemis, Apollon und anderen zu tun hat. Daher ist es auch unsinnig, ihnen irgendeine Gleichheit zuzuschreiben.


Kommentar von Quesnay ,

Das alte Lied jedes Anhängers jeder Religion: Alle Götter sind menschliche Erfindungen, nur meiner nicht.

Kommentar von DerBuddha ,

@claushilbig

richtig, nun könnte man den faden weiterspinnen und somit eine überleitung von älteren religionen zum monotheismus führen und dann wären wir wieder bei dem, was die geschichte der religionen zeigt, dass nämlich die drei letzten großen monotheistsichen religionen nur aus anderen geklaut haben.........:)

zur behauptung, dass der in der bibel beschriebene gott lieb und friedlich wäre, zudem noch ein geistwesen, passt aber wieder der text, dass menschliche eigenschaften diesen gott nicht zu dem machen, was die gläubigen denken.........:)

Antwort
von tryanswer, 171

Weil der Glaube an Gott die Menschen erfüllt. Gleichzeitig kann der Glaube all jene auf dem rechten Weg leiten, die nicht in der Lage sind sich die komplexen Fragen des Lebens zu erschließen (und das sind, auch wenn zuweilen ein anderer Eindruck entsteht, die Mehrheit der Menschen).

Antwort
von Schoggi1, 106

Hallo,

Du machst einen Fehler... du hörst von irgendwo etwas was Religionen sagen und kritisierst dann, dass es unlogisch ist.. ohne dich mit der Thematik zu befassen, ohne etwas zu hinterfragen und nach dem Warum zu fragen... 

Ich bin Christin.. weisst du wie viele Dinge ich nicht verstanden habe oder immer noch nicht verstehe??? Denkst du man glaubt einfach blind an etwas...? 

Weisst du wie ich mich am Anfang meines glaubens aufgeregt hatte, als Leute sagten: ''Gott hat mir gesagt''... Ich konnte nicht verstehen wie die sagen können dass ihnen Gott etwas sagt. Ich meine Ich wollte Gott hören am besten mit einer tiefen stimme die sagt: '' Hallo schoggi, ich bins dein Gott, ich will das du dies oder jenes tust''.... aber ich hörte diese Stimme nie... 

Heute bin ich in meinem glaubensweg etwas weiter und ich verstehe nun was es heisst auf Gott zu hören. 

Was ich damit sagen will.... der glaube an Gott ist ein Weg voller Erkenntnisse ein ''Studiengang'' sozusagen. Man stösst immer wieder an Dinge die man nicht versteht. Aber man kann sich entweder denken; Dass ist alles eh schwachsinn und Märchen oder man kann sich damit auseinandersetzen und lernen zu verstehen und immer wieder neue Dinge zu erkennen. Ich finde es super spannend. 

Ich glaube an Gott weil ich ihn erlebe. Gott erleben kann man aber nur, wenn man ihm auch die Türe öffnet und ihn rein lässt. 

LG 


Antwort
von Elisamaus55, 88

Ich denke es ist bzw. wer unlogisch nicht an einer höhere Macht (Gott) zu glauben. Die Wissenschaft mit ihrem Urknall konnte dies nicht beweisen! Gott bzw die Bibel (Heilige Schrift) beweist mit ihren immer wieder erfüllenden Prophezeiungen das da ja doch was dran sein muss. Dieses Buch (von Menschen geschrieben die durch Gottes, Heiligen Geist erfüllt waren) wusste vor den Menschen ja auch unter anderen das die Welt nicht eine Scheibe ist wie damals viele Behaupten sondern eben eine frei hängende Kugel..... man sollte sich erst einmal mit etwas richtig auseinander setzten bevor man dies abtut....

Desweiteren hat Gott an sich nichts mit Religion zu tun, sondern mit Liebe und Glauben.....

Was das Leid anbelangt, strafft er nur die die seine Gebote missachten (und dies über Jahre und Jahrzehnte), und wenn man sich heute die Welt so anschaut, wer tut tatsächlich noch die Gebote die in der Heiligen Schrift stehen? Wohl kaum jemand....Eltern bestrafen ihre Kinder aus Sorge und Liebe zu Ihnen doch schließlich auch wenn sie die Regeln missachten und immer wieder ihren eigenen Kopf durch setzten ...wieso sollte Gott das anders machen wenn doch geschrieben steht das wir seine Kinder sind (Matthäus Kapitel 5, Vers 45, Johannes Kapitel 1, Vers 12, Römer Kapitel 8, Vers 14,... uvm.), das ist auch ein Zeichen wie er sich uns Offenbart. 

Desweiteren hat er sich so oft Offenbart (bsp. mit Heilung von Sündern und Kranke), und dennoch zweifeln immer wieder Leute, egal wie oft er dies tat, immer wieder kamen die Leute die es eben aus Neid oder Frustration nicht glaubten das Gott  eben Gott ist/war und bleibt....

Immer wieder war die selbe Sache im Weg, Neid und Gier...

Also bevor du das alles abtust, prüfe einmal die Heilige Schrift bzw die bereits erfüllten Prophezeiungen (waren ja genug) und nicht sich von irgendwem erzählen lassen was drin steht sondern selbst lesen und recherchieren! Dein Kind kann schließlich nichts für dieses Weltliche Chaos, somit solltest du ihm das Heiland nicht enthalten nur weil du nicht daran glaubst....

Wenn du selbst die Heilige Schrift komplett gelesen hast dann kannst du mit Gewissheit Urteilen, vorher ist dies Unmöglich.

Antwort
von Matzko, 106

Das Wort "VERDAMMT" und dann noch groß geschrieben in Verbindung mit Gott zu nennen, ist mehr als unpassend und disqualifiziert dich für eine seriöse Antwort, denn die willst du gar nicht haben, sondern durch die Formulierung deiner Frage willst du provozieren. Schade, ich hätte dir bei ehrlichem Interesse gerne eine entsprechende Antwort gegeben. Außerdem legst du dir selbst schon so viele Argumente gegen den Glauben an Gott in deine Frage rein, dass du keine anders lautenden Antworten haben willst.

Antwort
von Knowhower, 163

Am Gott glauben ist einfach eine Hoffnung, die auch in den aussichtslosen Situationen noch da ist.
Ein Ohr, das immer zuhört.

Antwort
von AlphaundOmega, 164

Gott existiert , weil du existierst...

Alle die an Gott glauben , glauben an den selben , nur wissen sie das nicht , weil Religionen immer ein anderes Abbild erschaffen...

Kommentar von DerBuddha ,

gott "existiert" nur, weil menschen sich ihren gott vorstellen, deshalb erschafft sich der mensch damit seinen eigenen gott.........

in wahrheit jedoch wird der mensch mit jeder neuen erkenntnis in der wissenschaft seinen gott immer weiter in die ferne rücken lassen, so lange, bis er zugeben muss, dass es keinen gott mehr gibt, weil der mensch dann selbst ein gott ist.............spätestens dann, wenn er durch genforschung neue arten entwickelt hat, durch die forschung und entschlüsselung der unsterblichkeit sogar selbst sein leben verlängern kann (was schon möglich ist, denn bei fliegen verliefen die versuche erfolgreich), wenn er bewiesen hat, dass wir nicht alleine im universum sind.......

und dann kann man die schriften im klo runterspülen, denn dann sind die behauptungen darin widerlegt, von wegen, wir sind die krone der schöpfung, oder gott hat nur uns erschaffen usw.......alles schöne amenmärchen, um dem menschen zum glauben zu überreden..........

Kommentar von AlphaundOmega ,

Glauben,... ist immer die Brücke, die zu Erkenntnis und Wissen führt,....niemand muss dazu überredet werden ...

Unsterblich ist der, der einen Unsterblichen Geist hat , eine Seele ,die keine Manifestation eines Glaubens braucht, denn Leben ist eine Form des Wandels und der Vergänglichkeit...

Nichts bleibt wie es ist,...das ist das göttliche Prinzip...

Antwort
von comhb3mpqy, 150

Ich bin Christ.
Ich habe Sachen erlebt, die mich glauben lassen, auf youtube gibt es Menschen, die von ihrer Begegnung mit Jesus berichten und Prophezeiungen aus der Bibel wurde wahr. Viele Jünger von Jesus wurden damals verfolgt und getötet, sie hatte also kein Interesse sich die Religion einfach nur auszudenken. Das sind einige meiner Gründe, warum ich glaube.
Warum es Leid gibt fragen sich einige Menschen. Das Buch Hiob in der Bibel ist schon sehr alt. Und man hat sich mit dem Thema Leid in der Theodizee Frage beschäftigt. Beides kann man im Internet ansehen.
Wissenschaft und Religion schließen sich nicht gegenseitig aus, auch einige berühmte Wissenschaftler waren religiös.

Antwort
von ItsJustMe38, 173

"laut unzähligen Wissenschaftlern ist keine Existenz eines Gottes von nöten."
Wie kommst du den darauf? Die Wissenschaft schließt Gott nicht aus!

"Nur eine Religion wäre richtig: Gott erschafft... Wieso erschafft er dann nicht nur Muslime?"
Gott hat uns dafür erschaffen, damit wir ihm dienen. Dabei hat er uns einen eigenen Verstand, einen eigenen Willen und Triebe gegeben.
Zum Beispiel die Engel haben keine Triebe: sie tun nur das was Allah von Ihnen will.
Daher können glaubige Menschen eine höhere Stufe als Engel erreichen.

Diese Eigenschaften nutzt der Mensch, und fällt in den Unglauben... Gott jedoch belohnt die jenigen, die sich entgegen aller Hindernisse dennoch zu ihm widmen.

"Es gibt weiterhin so viel Leid... Wieso greift er nicht ein"
Er hat jedem Menschen bis zum Tod die Chance gegeben, zu glauben, würde er eingreifen und zb. alle rechtleiten wäre das wieder entgegen dem obigen: der Mensch muss trotz aller Hindernisse zu Allah finden, um einen Gewissen Grad bei ihm zu erlangen!

Außerdem liegt der Sinn nicht auf dieser Welt, was der Mensch hier erntet, Säht er im Jenseits...

"weil die Wissenschaft das noch nicht ganz erklären kann" wird sie auch nicht, niemals, jede Wissenschaftliche Erkenntnis wirft die nächste Frage auf. Wer sich mit der Oberfläche zufriedengibt, wird nicht zu Allah finden.

Kommentar von LibertyFire ,

Du hast Feuerbach bitter nötig. Ersetze einfach jedes mal das Wort "Christentum" durch "Islam". 

Antwort
von chrisbyrd, 108

Ich glaube an Gott und bin davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von DerBuddha ,

die logik der bibel?

komisch nur, dass durch die ganze unlogik, die ganzen widersprüche darin, selbst die fachleute im vatikan ständig diskutieren......

freie entscheidung und wollten ihr eigenes ding machen?

dann lese mal das buch nocheinmal genau durch, denn wie kann ein unwissender mensch, der gar nicht wieß welche konsequenzen seine tat hat, dann ein eigenes ding machen?...die wahrheit ist doch, dass gott nur dumme menschen wollte, denn deshalb hat er ihnen die erkenntnis verwehrt und als sie dann diese erkenntnis erlangten, wurden sie bestraft......der gütige gott ist ja soooooo lieb, dass er also unwissende menschen dafür bestraft, wenn sie wissen erlangen wollen.....ausserdem wiedsreprichst du dir ja selbst, wenn du erst schreibst, dass alles klar und logisch ist und dann aufeinmal schreibst du "Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleibe...."....ja so seid ihr gläubigen immer, voller widersprüche........*g*

jesus an einem kreuz gestorben?

ist er nicht............das ist eine fette lüge und der vatikan selbst ist im besitz der wahrheit, denn im ältesten noch gut erhaltenen neuen testament steht, dass jesus nur an einem pfahl gebunden wurde......*g*, und bei diesem im alten testament beschriebenen verbrecher möchte ich nicht nach meinem tod bleiben..........:)

wir sollen gott gefallen und stehen dann vor einem gerechten gott?

lächerlich, denn warum sollte ein geistwesen menschliche eigenschaften wie stolz oder machtgier, eifersucht oder beeinflussung besitzen? denn wenn ich ihm gefallen soll, dann muss ich ja das machen was er will und dann wäre die freie entscheidung schon mal blödsinn..........ausserdem sagt er selbst dass er eifersüchtig ist, und ALLE dinge im alten testament zeigen einen verbrecher, der alle eigenschaften von uns menschen besitzt.......oder umgekehrt *g*....und gerecht ist ja wohl ein hohn, soll ich mit bibelziaten kommen?..........ach ja, in dem moment wo du dir vorstellst, dass der gott so wäre, wie du es möchtest, in dem moment hast du dir gerade einen eigenen gott erschaffen..........

wenn die bibel recht hat....

  • wäre der dort beschriebene gott ein monster
  • würde man sie verfilmen, wäre das der schlimmste film aller zeiten
  • könnte es auch sein, dass er selbst der wolf im schafspelz wäre, also der teufel
  • wären alle enthaltenen widersprüche und schlimmen dinge erklärbar
  • würde die welt mit allen schlimmen dingen und menschen erklärbar, denn sie glauben ja den mist und handeln so wie der gott selbst gehandelt hat, beeinflussen, morden, täuschen, ausrotten usw.....



Kommentar von Fantho ,

die wahrheit ist doch, dass gott nur dumme menschen wollte, denn deshalb hat er ihnen die erkenntnis verwehrt und als sie dann diese erkenntnis erlangten, wurden sie bestraft.

So was an den Haaren herbei gezogenes habe ich schon lange nicht mehr gelesen...

...außer Du beziehst Dich auf den biblischen Gott, dann versteh ich Deine Unkenntnis....

das ist eine fette lüge und der vatikan selbst ist im besitz der wahrheit, denn im ältesten noch gut erhaltenen neuen testament steht, dass jesus nur an einem pfahl gebunden wurde.

Wer sagt denn, dass dies dann die Wahrheit ist? Weil es ein altes Testament dies aussagt?

ach ja, in dem moment wo du dir vorstellst, dass der gott so wäre, wie du es möchtest, in dem moment hast du dir gerade einen eigenen gott erschaffen

Super Taktik! Gleich jedwede andere Gottes-Argumentation im Keime  ersticken; könnte ja womöglich doch korrekt und man selber der Gelackmeierte sein...

Ausserdem macht man sich mit einer Vorstellung von Gott ein Bild von Gott, doch Gott lässt sich nicht in ein Bild drücken, oder durch ein Bild erklären...Für eine Vorstellung benötigt man Gehirn, für Gott benötigt man tiefer Glaube...

Gruß Fantho

Antwort
von Alexneumann, 159

Gehört eher ins Forum.

Kommentar von Fantho ,

Ach, da bist Du! Und ich hatte Dich im Forum gesucht gehabt ;-)

Gruß Fantho

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community