Omas haben im Krieg wohl mitbekommen was wirklich Hunger ist...ein Trauma das sie bis an ihr Lebensende nicht vergessen werden und was sie Menschen die sie lieben nie erleben lassen möchten. In dieser Beziehung können sie wohl die Realität nicht ganz erkennen, aber sie meinen es ja nicht böse....im Gegenteil.

Omas haben in der Regel schlechtere Zeiten erlebt, in denen es verbreitet Hunger gab, zumal wenn sie die Nachkriegszeit erlebt haben. Daher halten sie es für ganz normal, daß man reinstopft was reingeht.
Weil Essen Leib und Seele zusammenhält... Das ist kein Dummer Spruch, das ist so. Und Essen ist auch sozial, ein gemeinsames Essen machen sogar unsere Politiker und noch können sich das viele Familien ( nicht alle) auch leisten. Omas wissen den Wert! L.G.
Lern mal eine Italienische Nonna kennen... dann bist du froh über deutsche Omis :) aber zur Frage: vermutlich durch den Krieg und die Mangelzeiten davor. Sowas prägt eben die Ansicht: wir mussten hungern, jetzt haben wir, also iss

grins
Das gehört genauso dazu wie das "in die Wange kneifen".
Maienblume am 9. Oktober 2008 23:10 Oder einen Fleck auf der Wange mit Spucke wegwischen... Megaekel
KalalaKa636 am 9. Oktober 2008 23:11 Da dachte ich auch schon dran, wollts aber nicht schreiben kicher
waggerla am 9. Oktober 2008 23:13 Das ist Instinkt. ;o)
wandpilz am 9. Oktober 2008 23:14 schlimm ist, wenn man hört, wie die Wangenfleckentfernspucke von gaaaaaaaaaaanz tief unten hochgesogen wird und dann mit einem "hrrruäggg!" auf dem Gesicht landet.
Jaja, Omas sind schon toll.
KalalaKa636 am 9. Oktober 2008 23:18 Ach je, das ist ja mal ein unschönes Bild, Wandpilz, das Du da gerade gemalt hast und das jetzt in meinem Kopf Gestalt annimmt.
waggerla am 9. Oktober 2008 23:18 Iiiik! Das kommt gleich nach der Sportplatz-Rotzmethode!!!!

...sie meinen es nur gut. (Glauben tun sie es schon)

lach
Hast du also auch so eine "willste noch ne Stulle?" Oma wie ich :-D
waggerla am 9. Oktober 2008 23:15 Bei uns warens keine Stullen, sondern Apfeldietschn und Riwanzerln, aber das kommt i.E. auf dieselbe Oma raus ;o)

Die meinen es halt gut mit einem. Ich hab damals immer Portionen aufgetischt bekommen...der Wahnsinn. Glücklich, dass ich ne schnelle Verdauung habe, sonst wäre ich kuuuugelrund. lach

Meine Oma hat immer gesagt "Kind, du bist ja so dünn", isst du auch richtig? (Ich war nie zu dünn!) Das kommt von früher her, schlechte Zeiten, wenig zu essen, schwere Arbeit etc. Omas sind schon tolle Frauen.

Wegen dem Krieg, deswegen bunkern sie auch so viel. Man soll ja wenigstens satt in den Kampf ;)

Vielleicht, weil die Kinder in ihrer Jugend Sachen gemacht haben (draußen spielen, arbeiten, 15 km zu Fuß zur Schule gehen, im Haushalt helfen, Sport treiben), die Hunger verursacht haben, anstatt vor der Playstation oder am Rechner zu sitzen.

Weil sie wissen, daß solche Aussagen sie unsterblich machen. Wartet´s ab. Ich erinnere mich gerne an meine Oma, die immer angst hatte, ich könnte noch einen Quadratzentimeter Platz im Magen haben.

so sindse halt. ich wollte nie so werden und bin doch genau so,

so sindse halt. ich wollte nie so werden und bin doch genau so,

Weil sie das gleich auf das ganze Leben beziehen und wissen, das neuer Hunger kommen wird.
der Fütter-Trieb ist ganz natürlich....ist einfach so... und schwer zu korregieren
du bist bestimmt noch im wachsen, da brauchst du doppelte portion
weil sie angst haben, dass man verhungern könnte, bzw,dass sie unseren bedürnissen nicht gerecht werden kann. omas sind einfach so und meinens nur gut mit uns und warun sie des tun? vielleicht entsteht mit der zeit so a gen oder sowas, des dafür verantwortlich is :-)