Wieso glauben noch so viele Menschen an Gott?

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42 Antworten

Die Frage ist, was heißt der Satz "alles ist wahr"? Auch wenn ich ab und an in der Bibel lese, heißt das nicht, dass ich "alles" kritiklos übernehmen würde. Ich lese, was mich interessiert, und das ist nicht unbedingt "alles".

Vielem kann ich zustimmen, manchem aber auch nicht.

Bei der "Kirche" ist die kritische Ablehnung (bei mir) noch etwas ausgeprägter. Aber auch da gibt es hie und da Punkte, bei denen ich zustimmen kann.

Ich denke, dass vielen Menschen der Glaube ein Gefühl von Sinn vermittelt (ein Sinn, der nicht nur bis zum Tod reicht, sondern auch darüber hinaus geht; ob das sinnvoll ist, ist naturgemäß umstritten).

Ich lese die Bibel nicht als naturwissenschaftlichen Bericht, sondern als Sammlung von Erzählungen, die zu einem Teil viel "übertragenen" (und übertragbaren) Sinn ergeben (und in Teilen wiederum eher weniger). Zu einem großen Teil ist der Stil "historisch" gehalten, in anderen Teilen stark fiktiv geprägt.

Und die Trennlinien zwischen historisch/sieht nur historisch aus/fiktiv sind oft nicht leicht zu ziehen. Das hat die Bibel aber mit vielen alten Werken gemein (auch wenn man Homer liest, steht man vor diesen Schwierigkeiten).

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Hallo!

Es gibt doch so viele Gegenbeweise, die vollkommen gegen die Schöpfungsgeschichte, oder ähnliches sprechen.

Wenn du die konkreten Aussagen darin meinst stimmt das. Beweist aber nicht grundsätzlich dass es keinen Gott gibt.

Die Schöpfungsgeschichte wurde von Menschen geschrieben - ob diese Inspiriert waren oder nicht

Viele Menschen finden eben bei einem wenn auch vielleicht nur fiktiven Gott mehr Halt als bei ihren Mitmenschen.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

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Kommentar von comhb3mpqy
10.04.2016, 18:10

ich glaube, dass es Gott wirklich gibt. Falls Sie wissen wollen warum ich das glaube, dann können Sie mich hier in den Kommentaren fragen. Oder Sie schauen mal meine Antwort an, die ich auf diese Frage gegeben habe.

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Ich habe nur etwas gegen Leute, die keine andere Weltanschauung neben ihrer eigenen gelten lassen, und das trifft in der heutigen Zeit hauptsächlich (natürlich nicht ausschließlich und nicht immer) auf islamische Fundamentalisten zu.

Ich selber halte nicht so viel von Religionen, aber ich kann dem Glauben an Gott für mich selber etwas schönes und tröstliches abgewinnen, ich benötige ihn allerdings nicht, um damit so etwas wie die Schöpfung des Universums zu erklären, oder die Entstehung des Lebens auf der Erde. Da liefert mir die Naturwissenschaft bessere Modelle. 

Ein rein emotionaler Glaube, der nicht zu einem Lückenfüller-Gott führt, kann schwerlich im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen, sondern ist eher unabhängig von ihnen.

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Das religiöse Bewußtsein
Im Wachzustande lebt im Stoffwechsel, der da kreist in dem rhythmischen Menschen, das Abbild dieses Ich. Das heißt, es lebt das wirkliche Ich, aber das gewöhnliche Bewußtsein hat nur das durch den Stoff-wechsel bewirkte Abbild in sich. Wenn aber der menschliche physische und ätherische Organismus das, was im Atmungs- und Zirkulationsprozesse geschieht und vom Stoffwechsel durchdrungen wird, wenn der physische und ätherische Organismus wie es im Schlafzustande der Fall ist die Kräfte dieses rhythmi-schen Menschen selber brauchen, dann lebt das wahre Ich mit dem astralischen Leibe in der spirituellen Außenwelt. Dann versorgen die Atmung und die Zirkulation mit dem darin pulsierenden Stoffwechsel den physischen und den Lebens-Organismus für sich, und das wahre Ich und die seelische Organisation haben einen Bestand neben dem physischen und dem ätherischen Organismus in der spirituellen Welt. Man schaut diese abwechselnden Zustände durch die wahre Intuition, wie der physische und ätherische Organismus Atmungs- und Blutzirkulation mit dem darin enthaltenen Stoffwechsel brauchen, um ihre Kräfte zu erneu-ern. Während dieser Zeit halten sich das wahre Ich und der astralische Organismus in der spirituellen Welt auf, haben dort Bestand. Und dann, wenn die Kräfte des physischen und Lebens-Organismus durch den rhythmischen Menschen so weit regeneriert sind, daß weitere rhythmische Prozesse nicht notwendig sind, dann kehren astralischer Leib und Ich zurück und durchsetzen den Stoffwechsel, der im Atmungs- und Blutzirkulationsprozesse pulsiert, und der Mensch ist dann wieder ein wacher Mensch.
So schaut man hin, wie das wahre Ich und der seelische Organismus im Stoffwechsel pulsieren. So lernt man diejenige Welt erkennen, welche die alten Religionen als die göttliche Welt bezeichneten, in der das Ich des Menschen, das wahre Ich, seine ihm ureigene Heimat hat. Und da das, was man so in der Intuition erfaßt, sich wiederum in Spiegelbildern ergibt an dem physischen, an dem Lebens-Leibe, wie eben in einem Spiegel -, so kann man auch das, was in der rein spirituellen Welt unabhängig von aller Körperlichkeit des Menschen erfahren wird, wieder in Worte bringen, kann es in Bildern, in Begriffen zum Ausdruck bringen.
Dann kann es wiederum von dem gesunden Menschenverstande aufgefaßt werden, kann gefühlt und emp-funden werden, kann im menschlichen Gemüt erlebt werden und bildet dann den Inhalt des religiösen Be-wußtseins, der damit erkenntnismäßig begründet ist.
(GA 215: aus dem Vortrag vom 7. September 1922 von R. Steiner)

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Es gibt doch so viele Gegenbeweise, die vollkommen gegen die Schöpfungsgeschichte, oder ähnliches sprechen. Aber warum sind noch so viele Menschen der Meinung, dass alles wahr ist?

Selbst die christlichen Kirchen sind inzwischen nicht mehr der Meinung, "dass alles wahr ist", zumindest nicht wahr in einem naturwissenschaftlichen Sinne.

Die Bibel macht überhaupt keine Aussagen zu naturwissenschaftlichen Fragen. Sie macht nur Aussagen zu spirituellen Fragen, und verwendet dafür oft Bilder oder Gleichnisse, die sich teilweise wie wissenschaftliche Aussagen anhören, aber eben nicht als solche gemeint sind.

Man muss biblische Texte vor dem Hintergrund ihrer Entstehungszeit bewerten. Und so ist z. B. die Schöpfungsgeschichte eigentlich nur eine Beschreibung, wie die Welt ist - in der damaligen Zeit und der damaligen Kultur war es aber eben üblich, so etwas dadurch zu beschreiben, wie es entstanden ist. Ein Mann dieser Zeit und dieser Kultur hätte seiner Angebeteten auch niemals "Du bist eine schöne Frau!" gesagt, sondern "Du bist Tochter einer schönen Mutter!" (zumindest hat man mir das im Religionsunterricht vor 35 Jahren so erklärt).

Fragen wie "Wie ist das Universum entstanden?" oder "Wie funktioniert die Welt?" sind Thema der Naturwissenschaft. Da hält sich (zumindest die christliche) Religion 'raus, die kann und will sie gar nicht (mehr) beantworten.

Fragen wie "Was ist der Sinn des Lebens?" oder "Wie sieht ein sinnvolles, erfülltes Leben aus?", die viele Menschen bewegen, kann (und will) aber die Naturwissenschaft nicht beantworten. Dafür werden die Menschen auch immer wieder Religion (oder Philosophie o. ä.) benötigen.

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Ich muss dich leider enttäuschen: Es gibt nicht einmal ansatzweise irgendeinen Beweis gegen Gott oder die Tatsache dass Gott der Schöpfer ist. Es gibt nur einen Haufen immer neu wiederholter Argumente gegen eine Form des Glaubens, die seit vielen Jahrzehnten weder von der evangelischen Kirche noch der katholischen oder orthodoxen gelehrt wird. 

Nach christlichem Verständnis verwirklicht sich der Mensch im Glauben selbst. Also: Warum  heut noch geglaubt wird? - Weil wir Menschen sind!

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Kommentar von earnest
06.04.2016, 13:49

Deine Gleichsetzung von Menschen mit Christen finde ich überheblich, Eselspur.

Natürlich sind alle Christen Menschen, aber nicht alle Menschen sind Christen.

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Kommentar von Eselspur
06.04.2016, 13:58

Earnest, danke für deine Rückmeldung. Wo meinst du habe ich Menschen mit Christen gleichgesetzt?

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"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins Herz geschrieben, 
denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.
Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.
Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück finden,
wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit, der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –, dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum »ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)
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Kommentar von Ichthys1009
08.04.2016, 09:11

sorry, das Format fällt etwas aus dem Rahmen - genauso wie vielleicht der Inhalt

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Mit Beweisen ist es immer so eine Sache. Auch an "Beweise" muss ich nicht zwingend glauben. Ein Beispiel ist z. B. der Klimawandel: Da gibt es offensichtlich Fakten, die aussagen dass dieser menschengemacht ist. Aber auch da gibt es genügend Menschen, die da anderer Meinung sind!

Und für mich ist "bewiesen" dass es Gott gibt - und das musst du ja auch nicht "glauben"! Ich werde meine Meinung trotzdem nicht ändern. Ich glaube an Gott - und er glaubt an mich :-)

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Glauben ist ein tiefes inneres Bedürfnis des Menschen, das sich logischem Denken entzieht.

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Kommentar von earnest
06.04.2016, 13:40

Ein tiefes Bedürfnis vieler Menschen ...

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Darum glauben Menschen heute noch an Gott. Indoktrination. Sie glauben weil es ihnen beigebracht wurde zu glauben.

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Doch, du hast etwas gegen Gläubige. Du stellst es nämlich so dar, als wären diese rückschrittlich und nur die Naturwissenschaft würde einem alle Antworten liefern. 

Aber Naturwissenschaft und Religion widersprechen einander keineswegs. Eher im Gegenteil: Einige Quantenphysiker sprechen sogar von einem "Gottesteilchen". So ganz habe ich noch nicht durchschaut, was sie damit meinen, aber lies dir selbst einmal die Erklärungen durch, vielleicht wirst du schlau draus. 

Es ist mir unverständlich, warum es Menschen gibt, die immer noch glauben das eine würde das andere ausschließen. Was kümmert es G'tt, wenn ich etwas über die Urknalltheorie oder die Evolution weiß?

Das wäre ebenso absurd, wie wenn ich sagen würde, dass ich mich zwischen schulmedizinischer und alternativmedizinischer Behandlung entscheiden muss. Warum denn? Das verträgt sich beides wunderbar.

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Ich bezweifle, dass die Schöpfungsgeschichte viele Anhänger für die Wahrheit halten.

Aber viele wollen an etwas glauben das sie beschützt und leitet.

Der Glaube an einen Gott gibt vielen Menschen die Kraft um schwierige Situationen zu meistern.

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Hier mal einige Punkte, warum man darauf kommen
kann, dass Gott ist:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und

gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich

aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht

schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von

einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE
die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die
eine Geschichte erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat.
Die andere Geschichte erzählt, dass Gott die Menschen
geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel
mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu
den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was
wissenschaftlich erforscht wurde, findet in einem gesunden
Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute
gibt, sind keine Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten
Gewissens Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später
dort weiter forschen.

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Kommentar von meinerede
06.04.2016, 12:52

Mindestens die 2. Hälfte der Ausführungen dürfte und sollte Jeder verstehen! Ich danke Dir!

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Kommentar von earnest
06.04.2016, 13:43

Zu deinem ersten Satz: 

Weil sich viele Menschen nach mehr sehen, als es im Leben gibt. 

Nicht: die Menschen.

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Kommentar von Omnivore09
06.04.2016, 18:25

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu
den naturwissenschaftlichen Lehren. 

Aber ganz gewaltig sogar: Denn DAS ist naturwissenschaftlich einfach nur Quark:

weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

Die eine Geschichte erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat.
Die andere Geschichte erzählt, dass Gott die Menschen
geschaffen hat.

Naturwissenschaft und Glaube passen nicht zusammen! Erst recht nicht die Schöpfungslehre mit der Evolution!

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Du sagst es selbst: die Schöpfungsgeschichte ist eine Geschichte, keine wissenschaftliche Abhandlung. Sie sagt nur, DASS Gott die Welt erschaffen hat, und zwar Stück für Stück, schön der Reihe nach, in 7 (6 plus 1 Ruhetag) Tagen. Die Zahl 7 ist dabei symbolisch als "Vollzahl" gemeint. Das heißt, nach diesen 7 "Tagen" war die Schöpfung abgeschlossen, vollständig, denn Gott macht keine "halben Sachen".

Der christliche Glaube an Gott ist im Kern eine persönliche Gebetsbeziehung zwischen Gott und Mensch, sehr subjektiv, seelisch. Damit spielt er sich in Bereichen ab, die "jenseits" der Naturwissenschaft liegen. Schöpfungsgeschichte oder Evolution oder Relativitätstheorie sind da bestenfalls Randnotizen.

So viele Menschen glauben an Gott, weil sie in Gott ein Gegenüber, einen Gesprächspartner (beten=reden mit Gott) haben, dem sie alles anvertrauen können, was sie bewegt. Und dieser Gott hat zugesagt: "Ich liebe dich, so wie du bist. Komm zu mir, ich helfe dir, ich tröste dich."

Wo gibt es das sonst?

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Gibt genauso viele die dafür Sprechen und die kommen auch von Wissenschaftler :) jeder brauch etwas woran er glauben oder festhalten kann .) spätestens wenn man mit dem Tod ringt dann stellt man sich die Frage und was jetzt? warum das ganze hier

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weil die pfaffen den leuten das eingeredet haben rate mal welcher Staat oder Organisation die reichste der welt ist.........die katholische kirche.....iss so

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Es gibt doch so viele Gegenbeweise

Sorry, aber das ist falsch. Es gibt weder Beweise, welche die Existenz Gottes bestätigen noch widerlegen. Alles andere sind subjektive Wahrnehmungen - nicht mehr und nicht weniger.

Ich glaube an Gott, und habe mehrfach erlebt, dass Gebete erhört wurden. Ich glaube in der Tat, dass es einen entsprechenden Zusammenhang gibt, aber ich weiß auch, dass sich dieser, obwohl manche Dinge, die entsprechend eingetreten sind, überaus unwahrscheinlich waren, nicht als Beweis angesehen werden kann. Ebenso ist es aber auch so, dass es keine Beweise, nicht einmal einen einzigen Beweis, gibt, welche/r die Existenz Gottes widerlegen würde. Ich wüsste nicht, weshalb es einen Sinn ergeben sollte, weiter darauf einzugehen, in Anbetracht der Behauptung in der Fragebeschreibung.

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Kommentar von Trefferia
06.04.2016, 14:14

was für Gebete wueden denn erhört? bin nicht gläubig

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Kommentar von Garfield0001
06.04.2016, 15:40

Aber wie soll jemand, der nicht an Gott glaubt, verstehen was du meinst wenn du es ihm nicht erklärst? was spricht dagegen ein beispiel zu bringen? nix

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Unwissenheit und mangelde Bildung sind eine starke Prädisposition für Glauben, weswegen selbiger in der ersten Welt auch zunehmend am Aussterben begriffen ist, in der 3. Welt und in Armen Regionen aber immer noch umsich greift.

Dazu kommt, dass manche Menschen die Hilfe eines imaginären Freundes benötigen um ihren Leben Sinn abzugewinnen und schwere Zeiten zu überstehen.

Ein weiterer Faktor ist kindliche Indoktrination, es ist schwer sich von Weltbildern zu lösen, welche einem von Kindheit an eingetrichtert werden.

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Ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.
Ich bin aber nicht zwingend gegen Naturwissenschaften. Sie können sich ja mal im Internet informieren, was die Meinung der Kirchen zur Evolutionstheorie ist.

Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Du kannst im Internet ja auch mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Bei Fragen kannst du auch fragen.

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