Frage von mareenal, 194

Wieso glauben Menschen an Gott?

Antwort
von Rosenblad, 56

"In der Anbetung Gottes sucht er mit dem Teil seiner selbst in Berührung zu kommen, den er durch die Projektion verloren hat. Nachdem er Gott alles, was sein war, gegeben hat, betet er zu ihm, er möge ihm etwas von dem zurückgeben, was ihm ursprünglich zu eigen war. (.....) Er ist in ein schmerzliches Dilemma geraten. Je mehr er Gott preist, desto leerer wird er. Je leerer er wird, desto sündiger fühlt er sich. Je sündiger er sich fühlt, desto mehr preist er seinen Gott. - und desto weniger ist er imstande, zu sich selbst zurückzufinden." (Fromm, Psychoanalyse und Religion, S. 49,50)

Sätze die sicherlich Korrektive hervorrufen werden.

Aus meiner Sicht möchte ich es versuchen in einem Satz zu beschreiben:

Der Mensch sucht transigent gegen die inkontingente Verunsicherung des Lebens in seinen Bedrohungen, Beängstigungen und Unberechenbarkeiten eine transzendete Versicherung.

Antwort
von Eselspur, 45

Weil Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen nachgedacht und ihn gesucht haben 

Antwort
von aicas771, 35

Für Christen ist Gott ein persönlicher Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Er ist ein Gegenüber, dem man alles erzählen kann.

Etwas gewagt ausgedrückt ist Gott zum Teil so etwas wie ein Psychotherapeut, der immer und überall verfügbar ist, ohne Terminvereinbarung, und der endlos viel Geduld hat bei Dauerproblemen.

Auch wenn es unglaubwürdig klingen mag: wer sich vertrauensvoll auf den Gott der Bibel einlässt, der wird auch Antworten bekommen auf gestellte Fragen. Das funktioniert schon seit Jahrtausenden.

Der Heilige Geist, eine der drei Erscheinungsformen Gottes, wird schon in der Bibel beschrieben als "der Tröster". Viele gläubige Menschen suchen bei Gott Trost in schwierigen oder ausweglos erscheinenden Lebenslagen.

Für Christen bietet Gott darüber hinaus auch Hoffnung auf ein ewiges Leben und auf die Vergebung ihrer Schuld. Er bietet eine Antwort auf die Frage: "Was kommt nach dem Tod?" Das interessiert naturgemäß vor allem die alten Menschen.

Antwort
von Essensausgabe, 51

Weil Menschen auf ,Antworten' stehen. Bestimmte Fragen lassen sich aber oftmals nur sehr schwer beantworten und sind vielen gar ,zu hoch'.  

Auch die Frage nach einem ,Sinn' müssen manche Menschen zufriedenstellend beantwortet wissen (nicht abwertend gemeint).

Hinzu kommt noch ganz entscheidend dass den Menschen oft schon in jungen Jahren von ,Gott' erzählt wird. Die kleinen Geister sind dann aber oft noch lange nicht weit genug entwickelt zu hinterfragen und sich eigene Meinungen zu bilden. 

Zuletzt bleibt noch die Pascalsche Wette! Ich übernehme hierfür aus Wikipedia:

-> Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – Man hat gewonnen).

-> Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).

-> Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).

-> Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – Man hat verloren).

Kommentar von Firebits ,

Das funktioniert aber im Christentum nicht, weil man erst gewinnt wenn man einfach das Geschenk der Rettung von Jesus annimmt und nicht weil man an Gott glaubt --> congrats you reached demon level^^

Kommentar von Essensausgabe ,

Im Christentum ist es eigentlich egal da sowieso jeder durch Jesus Christus erlöst wurde. 

Antwort
von Meatwad, 79

Früher glaubten sie, weil sie sich die Welt nicht anders erklären konnten. Heute kann man das. Deswegen glaubt man heute, zumindest in Ländern mit guter Bildung, weil man sich die Welt nicht anders erklären WILL. Weil man nicht akzeptiern will, daß man eine unwichtige Art auf einem unwichtigen Planeten ist. Zumindest nicht wichtiger, als alle anderen Arten. Es ist also im Prinzip nichts weiter als Egomanie. Zumindest bei den Gläubigen, die über einen gewissen Grad von Intelligenz verfügen.

Der Glaube (zumidest der abrahamistische) stellt den Menschen auf ein Podest, auf welches er nicht gehört. Götterglaube ist so gut wie immer verbunden mit einer Sonderposition des Menschen als Krone der Schöpfung. Daraus kann nichts Gesundes entstehen. Und man sieht ja auch tagein tagaus, daß dem so ist.

Antwort
von JTKirk2000, 59

An ein ewiges Dasein habe ich schon immer geglaubt. Auch ohne den Einfluss einer Religion, meiner Eltern, Verwandten, Freunde oder Bekannten.

Dadurch dass es in meiner Familie immer die Tradition gab, zumindest an Heiligabend einmal im Jahr die (evangelische) Kirche zu besuchen, fand ich irgendwann das Interesse, diese Kirche kennen zu lernen, darüber lernte ich auch die Einheitsübersetzung der Bibel kennen und fand, neben vielen Gemeinsamkeiten der Äußerungen vor allem im Neuen Testament zu meinem persönlichen Glauben, auch meinen Glauben an Gott. Die Gemeinsamkeiten zwischen meinem persönlichen Glauben und der Lehre der evangelischen Kirche waren jedoch nicht halb so viele, da diese sich in meinem Verständnis auch von den klaren Aussagen der eigenen Bibel unterschied, was auch der Grund war, weshalb ich im Laufe der Zeit in der evangelischen Kirche inaktiv wurde.

Später fand ich zu einer Kirche, welche auch in den mir wichtigen Dingen im Evangelium meinem Verständnis von der Bibel entspricht und dadurch habe ich auch mehr das Gefühl, mit meinem Glauben nicht allein zu sein, auch wenn es in manchen Dingen trotzdem noch so ist.

Antwort
von nobytree2, 32

Es ist eine moralische Entscheidung des Menschen. Es gibt viele Argumente für und gegen sowie Beweise, die teilweise widerlegt sind, die interessieren mich alle nicht sonderlich (manche Wunder sind allerdings faszinierend, wie das Sonnenwunder von Fatima).

Es ist meine Entscheidung für das Gute und das Wahre in völliger Freiheit, dass ich Gott bejahe, hingegen kein Ergebnis einer zwingenden Schlussfolgerung meinerseits, die ich hier mitteilen könnte, sondern schlicht eine moralische Handlung meinerseits.

Antwort
von Sturmwolke, 21

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-an-gott-glauben-trotz-urknall?foundIn=list...

Antwort
von Kars036, 76

Weil sie nicht daran glauben das die Erde und alles auf der Welt aus Zufall entstanden sein kann

Antwort
von comhb3mpqy, 56

Ich finde, dass die Welt gut durchdacht ist, z.b. schon von ihrer Position im Sonnensystem. Es ist auf der Erde nicht viel zu heiß und auch nicht viel zu kalt. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt von Gott geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Du kannst im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind auch Gründe, um an Gott zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Das sind einige Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von Baoshan ,

Kannst du mir dann beantworten, wie es sein kann, dass Gott zwar die Erde perfekt positionieren kann, den Urknall auslösen kann, aber es dann dennoch Krankheiten gibt, die er dann in absoluten ausnahmefällen durch ein Wunder heilt?

Kommentar von WalkerHunter ,

Satan herrscht über die Erde und bringt somit auch Krankheiten mit. Gottes Wille war das nie. Durch die Sünde kamen auch Krankheiten. Gott heilt Menschen die an ihn glauben und ihn lieben. Vielleicht nicht immer körperlich, aber seelig immer. Viele körperlich eingeschränkte Menschen sind glücklicher und führen ein gutes Leben mit Gott, als jemand der gesund ist, aber von Gott entfernt ist. Doch weshalb Gott wie handelt, können wir nicht zu 100% sagen. Wir sind nicht in der Lage so weit zu denken und uns in Gott hineinzuversetzen. Er hat für alles seine Gründe und ist gerecht. Er wendet am Ende immer alles zum Guten.

Kommentar von Trashtom ,
Ich finde, dass die Welt gut durchdacht ist, z.b. schon von ihrer Position im Sonnensystem. Es ist auf der Erde nicht viel zu heiß und auch nicht viel zu kalt. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt von Gott geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist.

Bitte hör auf die Astronomie zu vergewaltigen. Bitte, lass es einfach. Ich kann dieses grausige Halbwissen einfach nicht mehr sehen. 

Antwort
von zuschauer44, 68

Ein sehr gute Erklärung von @Andrastor

Ich zitiere:

Sie glauben durch die Indoktrinierung ihrer jeweiligen Religion und das Aufwachsen in dem jeweiligen religiösen Umfeld an ihre Götter.

Zusätzlich versprechen die meisten Religionen dass Leid und gute Taten durch diese Götter im Jenseits belohnt und schlechte Taten bestraft werden. Damit klammern sich viele Menschen an eine Illusion kosmischer Gerechtigkeit, mit welcher sie Neid zu unterdrücken versuchen und weniger gegen ihre eigenen Misselagen aufbegehren.

Zu guter letzt schafft sich jede/r Gläubige sein so persönliches, individuelles Bild von Gott, dass dieses Bild zum Über-Ich wird. Zu dem was man selbst sein könnte, was die eigenen Gedanken kennt und tatsächlich mit der Person kommunizieren kann.

Der Beweis dafür ist, dass sich viele Gläubige persönlich angegriffen fühlen, wenn man ihren Gott verneint. Sie fühlen sich dadurch selber verneint und verteidigen das Bild, das Über-Ich wehement.

Antwort
von Arlon, 40

Wen interessierts? Wenn jemand an Gott glauben möchte, dann ist das seine private Entscheidung. Warum sollte man die hinterfragen? Glauben oder auch nicht, muß jeder mit sich selbst ausmachen. Die Menschen, die an Gott glauben, werden sicherlich ihre Gründe haben.

Antwort
von ST3IN, 24

Es wird niemals eine Antwort geben. Jeder muss für sich selber denken.

Antwort
von Cyrilldontknow, 65

Kompliziertes Thema da gibt es tausende Meinungen

frag am besten einfach mal

einen Moslem

einen Christen

einen Budhisten

dann wirst du vielleicht mehr darüber verstehen.

Antwort
von Berlikatze, 72

Um sich sicher zu fühlen und so.

Antwort
von Chaoist, 32

Weil sie es wollen.

Antwort
von farnickl, 51

Weil sie unfähig sind ihr Leben ohne einen Führer zu ertragen

Kommentar von Ryuuk ,

Und wir alle wissen, wo ein Führer einen hinführt.

Kommentar von haubco ,

Ein Menschlicher Führer

Kommentar von Baoshan ,

Das ist egal, ob menscrhlich oder göttlich. Hitchens hat da mal als celestial dictarorship benannt. Im prinzip ist es das selbe. Gerade in einer anderen frage gehabt. Der führer (oder gott) befiehlt und folgen ihm...

Antwort
von josef788, 63

das ist bichts verbotenes ausser vielleicht bei den kommunisten

Antwort
von PapaSchlumpf20, 73

Weil sie es wollen und so ....

Kommentar von mareenal ,

Danke und so

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