Frage von MsMalSoMalSo, 105

Wieso glauben Leute alles, was irgendeine Person, (der offensichtlich langweilig war) in irgendein Buch vor 2000 Jahren geschrieben hat?

Ich will jetzt keine Namen nennen, aber mir fällt da direkt ein Buch ein !

Antwort
von Evileul, 29

Die frage hab ich mir auch schon oft gestellt ,obwohl ich an Gott glaube ,aber an keine schrift von Menschen.

Antwort
von Icecrystal666, 26

Hat ja nicht nur einer geschrieben, ist ja ein Sammelsurium von Dokumenten und Schriften.

Davon abgesehen was würde man heute machen wenn jemand darüber redet, dass Gott ständig zu ihm spricht. Oder er sagt er ist Gottes Sohn?

Genau er wird eingewiesen. Aber weil er es vor 2000 Jahren gesagt hat war er der Sohn Gottes. So ist es aber mit Religion.

Aus meiner Sicht hat Religion früher einen Sinn erfüllt: Leuten Recht und Unrecht zu erklären und Gesetze zu befolgen. Polizei gab es ja so nicht und wieso sollte man sich an Gesetze halten. Aber Gott sieht alles und man kommt in die Hölle also hmm.. naja dann halte ich mich lieber dran.

Heute gibt es Gesetze und die Polizei man könnte also auf Religion verzichten. ABER die Bibel als Dokument einer Religion liefert Leuten Glaube. Der Glaube gibt ihnen manchmal Kraft. Gibt ihnen eine Gemeinde in der sie Kontakte haben. Zudem sind viele Moralvorstellungen nicht falsch, wenn auch teils veraltet.

Also wieso glaubt man daran? Weil man es will und weil es einem gut tut.

Antwort
von comhb3mpqy, 20

Ist das eine ernstgemeinte Frage?
Wenn Du wirklich wissen möchtest, warum ich an das Christentum glaube, dann kannst Du mir das in den Kommentaren schreiben. Ich kann Dir Argumente geben. Du kannst aber auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, um an das Christentum zu glauben.

Kommentar von MsMalSoMalSo ,

Bitte, verschone mich mit deinen ach so klugen "Argumenten"...

Kommentar von comhb3mpqy ,

haben Sie einige Argumente von mir gelesen? Wenn nicht, warum stellen Sie dann so eine Frage?

Antwort
von hoax59, 10

Zunächst: auch als Christ fühle ich mich kein bisschen provoziert! Aber ich empfinde Ihre Frage provozierend; wahrscheinlich bewußt provokativ gestellt. Also geht es Ihnen m.M. nach auch nicht um die Erwartung einer inhaltlichen Antwort, sondern um Diskreditierung von Gläubigen.

Ich frage Sie im Gegenzug: Wie gut kennen Sie die Bibel? Wieviel davon haben Sie gelesen? Eigentlich beziehen Sie sich nur auf die 4 Evangelien, weil nur diese Schriften Ihrer Zeitangabe in etwa entsprechen. Nebenbei: niemand hat ¨ in irgendein Buch...geschrieben¨ (die Bibel existierte ja gar nicht), sondern die Texte sind unabhängig voneinander entstanden.

Würden Sie die Evangelien nur zu einem Bruchteil kennen - Sie hätten sich Ihre Frage hier sparen können. Nein, wir Christen glauben nicht  ¨ alles¨, was geschrieben steht. Aber zumindest hinterfragen wir es vertrauensvoll hinsichtlich Gottes Willen und Plan für uns. Und so offenbaren sich uns im Dialog mit den Schriften und zusätzlich im Gebet Einsichten, die uns hilfreich im Alltag erscheinen oder einfach zu befriedigenden Erkenntnissen über Gott und den Herrn Jesus führen. Und erst dann kann Glauben beginnen. Persönlicher Glaube für einen persönlichen Plan Gottes fürs eigene Leben. Diese Art von Erkenntnissen wünsche ich auch Ihnen. Vielleicht hilft Ihnen das hier weiter: www.keine-tricks-nur-jesus.de

Kommentar von MsMalSoMalSo ,

Ich hab mal angefangen, in das Buch zu schnuppern. Bei der Stelle, wo die Schlange spricht, hab ich aber sofort aufgehört...

Kommentar von hoax59 ,

Einfach mal dosiert weiterlesen. Es kommen noch viele spannende Geschichten über das Volk Israel.

Antwort
von Chaoist, 47

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Geschichten in der Bibel eben dies, also keine Tatsachenberichte sind, bin ich vollkommen Ihrer Meinung.

Die Behauptung hingegen, dass dem Autor ( den Autoren ) einfach nur langweilig war, dass also ein zu viel an Freizeit oder an Kreativität der einzige Antrieb war diese Schriften zu verfassen, ist schlicht dies und oben drein unhaltbar.

Die Frage schließlich nach dem Warum des Glaubens, findet ihre Antwort im Glauben selbst.

Kommentar von MsMalSoMalSo ,

Früher gab es aber kein World of Warcraft, was haben die den ganzen Tag gemacht ? Siehst du, also war denen doch langweilig !

Kommentar von Chaoist ,

Werde erst mal erwachsen Kind. Dann diskutieren wir weiter.

Kommentar von Hacker48 ,

Nun, sie haben kein Geld für das Schreiben bekommen und es diente auch in keinster Weise der Sicherung ihres Lebensunterhaltes. Also kann man schon von einem zu viel an Freizeit sprechen, denn wenn sie wenig Zeit gehabt hätten, hätten sie diese für wichtigere Dinge nutzen müssen. :)

Und klar, Langeweile war nicht die Motivation, aber letztendlich ist an ihrem Punkt -, dass irgendwelche Menschen Geschichten in einem Buch zusammen getragen haben, das heute für viele von unverhältnismäßig großer Bedeutung ist (siehe Reaktionen auf Zerstörung dieser Lektüre) -, durchaus etwas dran ...

Kommentar von Chaoist ,

Nun, sie haben kein Geld für das Schreiben bekommen und es diente auch in keinster Weise der Sicherung ihres Lebensunterhaltes.

Zur Zeit der ersten Niederschrift gab es noch den Beruf des Schreibers. Es ist eher unwahrscheinlich, dass jemand schreiben konnte der diesen Beruf nicht gelernt hatte. Diese wurden für ihre Arbeit bezahlt.

Auch Philosophen waren Schreiber. Diese wurden für ihre Arbeit ( das Philosophieren ) zwar nicht bezahlt, jedoch sicherten sie sich damit ihren Platz in der Gesellschaft (und so manch ein Philosoph bekam einen Platz zugewiesen ).

Also kann man schon von einem zu viel an Freizeit sprechen, denn wenn sie wenig Zeit gehabt hätten, hätten sie diese für wichtigere Dinge nutzen müssen. :)

Auf jeden Fall wurde nur nieder geschrieben, was eine gewisse Wichtigkeit hatte, oder womit man sich Vorteile, auch in materieller Form, verschaffen konnte.

Kommentar von ollesgemuese ,

früher brauchte man kein virtuelles World of Warcraft, das hat man, gern auch unfreiwillig, im RL gehabt...

Antwort
von Hacker48, 34

Weil Menschen sich nach Stabilität und Sicherheit sehnen. :)

Kommentar von MsMalSoMalSo ,

that´s what Adolf said...

Kommentar von Hacker48 ,

Aber natürlich. Was glaubst du denn, wieso er so erfolgreich war?

(Oder wieso heutzutage der IS so viel Zustrom kriegt? Oder die AfD?)

Kommentar von MsMalSoMalSo ,

Ja aber...mit der AfD wird bestimmt alles gaaanz anders und viel besser ;-)

Kommentar von Hacker48 ,

Selbstverständlich.

Kurzfristige Lösungen waren schon immer der beste Weg, um langfristige Probleme anzugehen. Und ein Sündenbock darf auch nicht fehlen, sonst müsste man sich ja mit den eigenen Unzulänglichkeiten auseinandersetzen, furchtbarer Gedanke. :)

Antwort
von dusehenduhoeren, 43

Geld; Sklaverei (nennen wir eig. Bevölkerung); Manipulation; Macht

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