Wieso glauben die Christen, sie seien durch den Tod Jesu von ihren Sünden erlöst?

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17 Antworten

ich vermute dass du hier einen Automatismus vermutest.
Nur weil Jesus gestorben ist, sind unsere Sünden nicht einfach "weg". zum einen hieße das ja, das wir sündigen könnten, da es schon "bezahlt" wurde.
Mit seinem tod hat Jesus lediglich den direkten Weg zu Gott frei gemacht. Schließlich War bis zu dem Zeitpunkt der Teufel Herr über den Tod und die Erde (er hat sie ja von Adam und Eva geschenkt bekommen durch ihren ungehorsam).
Die Bibel sagt dass der Sünde Lohn der Tod ist (sonst wären die Menschen nie gestorben - wie Henoch und Elia).
da Jesus aber ein Sündenfreies leben führte hätte der Teufel ihn nicht töten DÜRFEN. Gott hat dem Teufel damit ein Schnippchen geschlagen in seiner Gerechtigkeit (er könnte ja auch schnips machen und der Teufel wäre nicht mehr) - so wie ein Schach Spieler seine Dame opfert um den Gegner zu blenden - und dann: Schach matt :-)
Der Teufel ist ja auch "der Ankläger der Brüder" vor Gott (er will Gott natürlich jeden Fehler zeigen). Nun hat er selbst aber einen Fehler gemacht.
und so wie mit Adam die Sünde (für alle) in die Welt kam, brauchte es auch (nur) eines reinen Menschens, um das wieder aufzuheben.
Das funktioniert aber nur, wenn ich auch das Geschenk Gottes annehme. dazu muss ich meine Sünden erkennen und ihm erzählen (geht also auch komplett ohne Priester oder so).

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Kommentar von MarkusKapunkt
02.05.2016, 17:25

Das funktioniert aber nur, wenn ich auch das Geschenk Gottes annehme. dazu muss ich meine Sünden erkennen und ihm erzählen (geht also auchkomplett ohne Priester oder so).

Das kommt jetzt wieder auf deine Konfession an. Ein strenggläubiger Katholik würde bei diesen Worten wohl einen stark schmerzenden Hodenkrampf bekommen, weil er es eben nicht ohne einen Priester kann. Ansonsten theologisch gut vorgetragene Antwort.

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Der glaube an ein rituelles Opfer war in der Zeit, in welcher Jesus lebte und wirkte, weit verbreitet. Beinahe alle Kulturen des Mittelmeerraumes, aber auch Nordeuropas und viele andere glaubten daran, dass sie ihre Götter (oder ihren einzigen Gott) besänftigen könnten, wenn sie ihnen ein Opfer darbrachten.

Der christliche Glaube war jetzt neu: Er setzte bereits ein umltimatives Opfer voraus, wodurch Gott als zornige und strafende Kraft, die man durch Opfergaben versöhnen musste, ersetzt wurde. Ein sehr moderner Gedanke trat nun zutage: Gott ist uns nicht feindlich gessonnen, selbst wenn wir böses tun, und er hat uns die Möglichkeit gegeben, allein durch aufrichtiges Bereuen wieder zu ihm zu finden - ein Tier zu schlachten brauchte man also nicht mehr.

Man muss diese Rituale und Glaubensgrundsätze immer aus der Zeit heraus sehen, in der sie entstanden sind. Aus heutiger Sicht ist es klar, dass der Opferungs- und Erlösungsgedanke den meisten von uns sehr fern liegt. Zur Zeit Jesu haben aber die meisten Menschen noch fest daran geglaubt und es gehörte zu ihrem Leben einfach dazu.

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Zu Nikodemus hat der Herr Jesus von Seinem Kreuzestod gesprochen. Das steht, falls du es nachlesen möchtest, in Johannes 3 besonders Vers 14-16.

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Reality, vielleicht schaffe ich es ja in ein paar Sätzen . Bekannterweise stehen wir alle unter dem Todesurteil (Römer 6:7) = Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Jetzt könnte man erwidern: "na ja, dann sind wir ja auch schon ohne Jesus Christus irgendwann ohne Sünde!"  Ja, das sind wir, aber wir sind TOT.  Und um dieses Todesurteil, das wir für unsere Sünden erhalten, geht es: Wir können durch eine Auferstehung in den Genuss von diesem Loskaufspreis kommen. Diesen Preis konnte niemand anderes bezahlen, als das Liebste und wertvollste, was Gott hatte - seine erste Schöpfung, dessen himmlisches Leben er auf die Erde sandte.

Es ist klar, dass wir Menschen unser Leben lang jeden Tag sündigen. Wir sind noch nicht vollkommen! Wir müssen immer und immer wieder darum bitten: "Vergib uns unsere Schuld". Aber, dass wir das tun können, ist schon eine große Erleichterung.

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Die Aussage, dass Jesus zur Vergebung unserer Sünden gestorben ist, findet sich auch ohne die des Apostels Paulus an vielen Stellen in der Bibel. Einige Beispiele dafür:

Der Jünger Johannes schreibt sehr deutlich über Jesus: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

Und: "Darin besteht die Liebe - nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden" (1. Johannes 4,10).

Aber Jesus hat auch selbst gesagt: "Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden" (Matthäus 26,28).

Und: "So steht es geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag aus den Toten auferstehen, und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem" (Lukas 24,46-47).

Lukas schreibt in der Apostelgeschichte: "Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen" (Apostelschichte 2,38).

Und: "Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren" (Apostelgeschichte 5,31).

Ebenso: "Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt" (Apostelgeschichte 10,43).

Johannes der Täufer sagte über Jesus: "Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!" (Johannes 1,29).

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Das könnte wohl eine etwas längere Diskussion werden. Und generell macht es wohl auch wenig Sinn, die einzelnen Ideen der Religionen auf Plausibilität zu checken, aber

ich (ganz persönlich) habe es immer so ein Bisschen als Gewährleistung des Gehorsams gesehen. Also dass das die ganze Kernidee ist, warum man an Gott glauben und ihm gehorchen sollte. Weil ja er (bzw. sein Sohn) extra gestorben ist und sich ewig hat quälen lassen.

Interessanter Punkt auch: Viel der Religionen (egal welche) besteht darin, die Triebe, Gelüste und ganz normalen Gedanken der Menschen schlecht zu machen. Und als böse hinzustellen. "Guck die Frau nicht an.", "Masturbiere nicht", und so weiter. Die ganze Passion von Jesus dient ja auch nur dazu, um zu zeigen wie grausam Menschen sein können. Und wenn man sich das konstant vor Augen hält, soll man wohl motiviert werden, besser zu sein.

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Kommentar von MarkusKapunkt
02.05.2016, 17:21

ich (ganz persönlich) habe es immer so ein Bisschen als Gewährleistung des Gehorsams gesehen. Also dass das die ganze Kernidee ist, warum man an Gott glauben und ihm gehorchen sollte.

Nein, die Kernidee war das Ganze nicht. Die Kernidee war die Versöhnung mit Gott durch ein Opfer, wie es in der damaligen Zeit überall, in jeder Religion und jedem Volk üblich war. Aber du hast Recht: Gehorsam spielt bei den meisten Religionen eine Rolle, um ihre Mitglieder auch schön kontrollieren zu können. Das ist aber nicht im Sinne des Erfinders (Jesus) gewesen, sicher auch noch nicht der ersten Apostel.

Viel der Religionen (egal welche) besteht darin, die Triebe, Gelüste und ganz normalen Gedanken der Menschen schlecht zu machen. Und als böse hinzustellen.

Auch die Unterdrückung von Bedürfnissen und Gedanken hat nicht das primäre Ziel, dass Menschen kontrolliert werden sollen. Es soll lediglich dazu dienen, dass Menschen ihre Bedürfnisse auf ein ethisch vertretbares Maß reduzieren, damit alle in Frieden miteinander leben können und um Gewalt und Leid zu verhindern. Aber auch da hast du wieder Recht: Die Leitlinien und Gesetze wurden oft genug so zurechtgebogen, wie es eben gerade passte, und hatten nicht selten das Ziel, sturen Gehorsam von den Gläubigen zu erpressen - wenn man sich das Verbot, Kleidung aus zwei verschiedenen Stoffen zu tragen oder die vielen Speisevorschriften einmal durchliest, kann man aus heutiger Sicht nur mit den Achseln zucken. Besonders heikel wird es, wenn sich in Krisen wie zum Beispiel bei diesem schlimmen Erdbeben am Hindukush 2015 die weiblichen Opfer nicht von männlichen Rettungskräften bergen und versorgen lassen wollten, weil ihre Religion es ihnen verbot, einen Mann außer dem eigenen zu "berühren".

Die ganze Passion von Jesus dient ja auch nur dazu, um zu zeigen wie grausam Menschen sein können. Und wenn man sich das konstant vor Augen hält, soll man wohl motiviert werden, besser zu sein.

Wieder nein. Die Passionsgeschichte beschreibt den Leidensweg des fleischgewordenen Gottes und zeigt, was für Qualen er auf sich genommen hat, nur um uns seine Liebe zu beweisen (zumindest ist das die eigentliche Botschaft gewesen). Und wieder muss ich dir ein Stück weit recht geben: Sogar die Heilsbotschaft und die Botschaft von der Liebe wurden verbogen, verfälscht und für andere Zwecke missbraucht, um Gläubige zu unsagbar unmenschlichen Taten zu bewegen.

Ich bin in der Argumentation aber ganz und gar bei dir, dass Religion ein gefährliches Werkzeug zur Unterdrückung von Menschen sein kann. Die eigentlich gute Absicht hinter vielen Lehrmeinungen kann und wird oft missbraucht und führt dann zu unsäglichem Leid, zu blindem Gehorsam und zu fundamentalistischen Extrmismus, der nichts mehr mit dem zu tun hat, was Jesus und andere Religionsstifter im Sinn hatten. Ich wäre gespannt, was Jesus und Mohammed dazu sagen würden, wenn sie sich das Ausmaß der Gewalt betrachten, das diejenigen, die in ihrem Namen handeln, im Laufe der Geschichte bereits angerichtet haben und weiterhin anrichten.

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Kommentar von Hooks
03.05.2016, 14:16

Es geht hier um Christen, um Paulus und um Jesus.

Also kannst Du alle Religionen außenvor lassen. Darum geht es hier nicht.

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Paulus war von Gottes Geist erfüllt als er geschrieben hat

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Kommentar von MarkusKapunkt
02.05.2016, 17:32

Von Gottes Geist? Könnte es nicht auch Heidegeist gewesen sein? Oder Melissengeist?

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In der Bibel wird dies x-mal erwähnt, nicht nur vom Paulus. Nur wird da oft vom Lamm etc geredet. Es gibt übrigens auch explizite Verse, die es konkret benennen ^^

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Nimm doch mal Johannes 1, 29 dazu. 

Und Johannes 3, 14-18. 

Und Matthäus 20,28.

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Kommentar von Reality010
02.05.2016, 16:18

Oh ok danke. Die sind auch spannend :D

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Was Paulus über Jesus schrieb, stimmt mit Jesu eigenen Worten überein: "Denn so sehr hat Gott die Menschenwelt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit keiner verlorengeht, der an ihn glaubt." (Joh. 3:16) Oder: Joh. 14:6; 15:13Das Hauptmotiv Gottes für seine Befreiungstat war die Versöhnung in Liebe. Wir müssen Frieden machen mit Gott! Wir müssen uns mit ihm versöhnen lassen! Warum? Darüber denkt ein verantwortungsvoller Mensch nach. Und das hat viel mit dem Gewissen zu tun, mit der Einsicht in Schuld , dem Wunsch nach Gerechtigkeit und mit Barmherzigkeit.

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Kommentar von BlackLunatic
04.05.2016, 13:50

Allgemein nicht ganz verkehrt was du da schreibst und mal ne quasi Interpretation ^^

aber eine Sache stört mich etwas: Wieso müssen wir mit GOTT frieden machen? Ich der findet uns ganz toll und wir ihn. Wir sollten lieber untereinander klarkommen :)

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Ich will jetzt nicht beleidigend klingen, aber Religion ist im allgemeinen entweder blind zu glauben oder absoluter Schwachsinn.

Denn wenn du Paulus nciht einfach so glauben willst, warum dann Jesus? Weil er einmal behauptet hat er sei der Sohn von Gott?

Und nicht vergessen. zwischen den "Geschichten" die in der Bibel "passieren" und deren Aufschreibung liegen etliche Jahre stille Post und Übersetzungen machens auch nicht leichter.

Die Bibel, sowie alle anderen Sagen und Mythen, sollten eher als Lehrgeschichten gesehen werden. Da passiert etwas ausgedachtes was uns etwas über das Leben erklären soll. Es soll also nicht wörtlich genommen, sondern interpretiert werden

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Kommentar von MarkusKapunkt
02.05.2016, 17:39

Man kann auch mit offenen Augen glauben, und das ist meiner Meinung nach ebenso wichtig wie ein offenes Herz. Wer vor der Wirklichkeit die Augen verschließt und nur blind glaubt, hat nichts von seiner Religion, sondern unterwirft sich ihr nur - beziehungsweise den Menschen, die ihn damit kontrollieren.

Religion oder vielmehr den Glauben zur Kontrolle der Gläubigen einzusetzen ist dabei aber nicht schwachsinnig, sondern wohldurchdachtes Kalkül und eiskalte Manipulation: Bring einen Menschen dazu, dir in allem, was du sagst blind zu vertrauen, wenn du ihm zeigst, wo es in der Bibel oder egal in welchem anderen heiligen Buch (auch wenn du es selbst geschrieben hast) geschrieben steht oder sogar nur deshalb, weil du die Stimme eures Gottes im Traum wahrnimmst, und dieser Mensch wird dir überall hin folgen. Mach das mit einer ganzen Menschenansammlung, und du hast ausgesorgt. Mach das mit deinem ganzen Volk, und du wirst selbst zum Gott. Ist im Laufe der Geschichte auch schon das eine oder andere Mal passiert.

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Natürlich hat Jesus behauptet, daß er auferstanden ist (???)

Jesus sagte: Ich habe euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn der Tröster, der heilige Geist gekommen ist, wird er euch alles sagen.

Durch den Geist hat Paulus etliches offenbart bekommen, was der Herr Jesus zu Erdenzeiten noch nicht sagen konnte, weil die Zeit dazu nicht da war.

Wie er hätte er über Gemeinde reden können, wenn die Juden in der Judengemeinde fest waren? Oder über Vergebung durch seinen Tod? Das hagen die Jünger doch erst im nachhinein verstanden, warum er überhaupt gestorben ist.

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Wieso glauben die Christen, sie seien durch den Tod Jesu von ihren Sünden erlöst?

Weil das in dem alles beschreibenden Wunderwerk "Bibel" eben so steht! Und weil es doch eine schöne Ausrede und Rechtfertigung für alle menschlichen "Sünden" ist

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Kommentar von Hooks
03.05.2016, 14:21

Ausrede und Rechtfertigung?

Du hast noch nie um Vergebung gebeten, das ist ganz schön demütigend sowas.

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Es hat damit zu tun, das Jesus für unsere Sünden (Vergehen/schlimme Dinge gestorben ist), er selber ist gestorben obwohl er nichts getan hat, er starb als König der Juden und hat keinem Menschen etwas getan. Er starb jetzt sozusagen für uns und nimmt uns unsere Sünden ab und alles schlimme was wir getan haben.

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Kommentar von MarkusKapunkt
02.05.2016, 17:29

Er nimmt uns nicht die Sünde ab, sondern nur die Schuld. Wir können jetzt Gott mit uns wieder versöhnen und erlöst werden, indem wir einfach nur aufrichtig bereuen - anstatt ihm zusätzlich noch eine schöne stalliche Ziege zu opfern.

Woher soll Gott oder Jesus oder sonstwer denn wissen, was ich oder all die anderen Milliarden von Menschen noch so an Sünden begehen werden? Und komm mir jetzt nicht mit Allwissenheit, dann würde er uns doch auch daran hindern können. Nein, der Opfertod ist nicht die Erlösung selbst, sondern bietet nach christlichem Verständnis nur die Möglichkeit zur Erlösung. Deine Interpretation ist zu einfach gedacht.

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Es geht hier um Religion, da muss nichts nichts logisch sein (ist es auch nur selten).

Zuerst einmal: Jesus hat nie selbst etwas behauptet oder getan, weil er nur eine fiktive Figur ist. Den biblischen Jesus hat es nie gegeben. Die ca. 50 Evangelien - von denen nur 4 in die Bibel übernommen wurden - zeigen jeweils ein anderes Bild dieser Figur. Dabei widersprechen sie sich in vielen Dingen. Selbst die Bibel widerspricht sich mehrfach, beispielsweise in Bezug auf das Lebensalter, da der Zeitpunkt der Geburt verschiedenen Ereignissen zugeordnet wird, die in einem Zeitraum von 8 Jahren verteilt sind.

Was Christen zu glauben haben und was nicht, bestimmt einzig und allein die Kirche!

Die Bibel hat nichts mit dem Christentum zu tun. Sie ist ein Buch VON JUDEN FÜR JUDEN. Das NT wurde von jüdischen Sektiereren verfasst, die den Messias (Judenkönig) als erfüllte Prophezeiung darstellen wollten. Ihr Sinn und Zweck lag ausschließlich in einer Reformierung des Judentums. Aus den Evangelien geht in keiner Weise hervor, dass Jesus eine neue Religion gegründet oder empfohlen hat. Die Bibel sagt selbst, dass Jesus das Gesetz erfüllen sollte. Damit sollte gezeigt werden, dass es möglich sei das Gesetz zu halten und das es sich lohnen würde. Außerdem zeigten die Jesus-Geschichten, WIE man das Gesetz halten konnte - nämlich, indem man nicht den Buchstaben sondern den Lehrpunkt achtet.

Christen glauben an die Sündenerlösung durch Jesus, weil sie die Bibel frei interpretieren und den historischen und biblischen KOntext außer acht lassen. Tatsächlich gibt es keine einzige christliche Lehre, die sich wirklich in der Bibel findet.

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Kommentar von Hooks
03.05.2016, 14:27

Das ist absolut dummes Zeug, was Du hier schreibst, und es entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

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Sie sind bequem, zu faul um an ihrer eigenen Erlösung zu arbeiten?

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Kommentar von Hooks
03.05.2016, 14:28

Bitte, wie willst Du an einer eigenen Erlösung arbeiten? Und wer soll das rechtfertigen?

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Das interpretierst du ein bischen falsch.

Christen sind bereits in ihrem irdischen Leben durch den Opfertod Jesu von ihren Sünden erlöst. Allerdings ist Bekenntnis, Reue und Umkehr notwendig. (1Joh 1:9, Luk 11:4 ...)

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