coffey72 am 23.07.2009 um 10:35 Uhr
In vielen asiatischen Ländern ist Bleaching Creme (Bleichmittel für die Haut) seit jeher ein Muss für die Dame, während unsere Mädels hier ja sogar freiwillig auf die Sonnenbank gehen.
Wie kommt das? Gibt es dafür einen historischen Hintergrund?
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Ist noch gar nicht lange her, da war das in Europa und Amerika auch so. Bleiche Haut heißt du brauchst nicht in der Sonne arbeiten. Erst Coco Chanell hat diesen Trend der gebräunten Haut als chic gesetzt.

Weil Bauern dunkle Haut haben, also gilt man als "reich", wenn man nicht draussen auf dem Feld arbeitet. Auch hier im Land wird helle Haut immer öfter geschätzt, nur gewisse Mädels wollen eher diesen orientalisch anmutenden Look. Mittlerweile weiss nämlich das kluge Mädchen, dass zuviel Sonne oder Sonnenbank Hautkrebs verursachen kann.

Alle farbigen Hauttypen wollen lieber weiß sein so wie wir gern umgekehrt braun

Bei uns ist eine schöne Sonnenbräune in, und da wo man von Geburt eher eine dunklere Hautfärbung hat, gilt bleich als schön.
Aha, Asiaten sin also von Natur aus eher dunkler? Seit wann?
coffey72 am 23. Juli 2009 10:52 DAS hätte ich aber auch gerne gewusst!
valentine41 am 23. Juli 2009 11:00 Was verstehst du denn unter "Asiaten"? Es gibt Thai, Malaysier, Inder etc. Man muss sich ja auch nicht bleichen, wenn man schon bleich ist!
ja, asiaten sind von natur aus tatsaechlich dunkel. bin gerade in hk und wenn die nur ein bisschen in die sonne gehen, sind die knalle braun...also fein regenschirm mit uv-schutz bei sonne tragen;-)
Man arbeitet nicht auf dem Lande, ist nicht der Sonne ausgesetzt, War vor der Industralisierung in unseren Breitengraden auch so.
das war hier auch mal hipp,irgendwann im mittelalter.wer weisse haut hat,musste nicht draussen auf dem feld arbeiten,und war elitärer als die bauern und handwerker.allerdings glaub ich,daß es in asien,hauptsächlich in japan noch einen anderen grund dafür gibt.

Ich glaube, das bedeutet so was ähnliches wie das füssebinden..die haben sich die füsse so geschnürt, dass sie kaum einen schritt allein machen könnten ohne hilfe.

Man sprach schon früher von "nobler Blässe" (nicht "Noblesse"!). Der einfache Arbeiter musste im Freien in der Sonne arbeiten (und schwitzen), während Reiche und Adlige körperliche Arbeit nicht nötig hatten. Sie mussten also nicht in die Sonne und wurden deshalb auch nicht braun. Also: gebräunte Haut = armer Arbeiter / weiß = reich/adlig

Früher kamen Europäer nach Asien und Kinder mit diesen galten als Ausnahme. Wenn Jemand von der Masse sich abhebt, dann galt das als vornehm..
Im Mittelalter arbeiteten die unteren Klassen im freien, waren also Sonnengebräunt, wer nicht zu diesen Klassen gehören wollte färbte sein Gesicht weis. Daher färbten sich viele Adelige im Mittelalter das Gesicht weis und trugen weisse Perücken