Frage von Allesistdoof2, 701

Wieso gibt Gott den Menschen einen freien Willen, wenn er keine anderen Meinungen akzeptiert?

Laut der christlichen Überzeugung hat der Mensch den freien Willen zu tun, was er will. Allerdings akzeptiert es Gott nicht, wenn jemand anders über etwas denkt als er, denn jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott einen verstoßt und man sich den Tod (bzw. noch krasser die Hölle) verdient.

Antwort
von matmatmat, 440

Uraltes Dilemma. Ein Theologe wird dir wohl sagen, daß es das Böse (und auch die Möglichkeit sich dafür zu entscheiden) geben muß, damit das Gute existiert und man sich bewußt dafür entscheiden kann. Warum es dann aber ganz natürlich vorkommende Dinge, dinge mit denen wir geboren werden gibt, die Sünde sind ist etwas schwerer zu erklären...

Am Ende läuft es wieder drauf raus, das ein Gott entweder nicht allmächtig/allwissen ist, oder er ist es, aber ist nicht gut sondern haßt uns und hat Spaß dran wie wir leiden oder... es gibt ihn halt nicht.

Antwort
von blueIibelle, 70

„Allerdings akzeptiert es Gott nicht, wenn jemand anders über etwas denkt als er.“ Das ist Unsinn ....sorry! Zitierst du dabei etwa das alte und das neue Testament bzw. die Bibel? Alles Märchenbücher! Ich bin der Meinung, wenn man in diesem Leben alles richtig macht, sich an die hiesigen Gesetze hält, keinem etwas wegnimmt, weder Hab noch Gut noch Frau, kann er ruhigen Gewissens dem Tod ins Auge schauen, so er denn kommt.

„Jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott einen verstößt und man sich den Tod (bzw. noch krasser die Hölle) verdient.“ Woran willst du denn merken, ob ein imaginärer Gott dich verstößt? Der Tod kommt früher oder später für alle, aber niemand verdient die Hölle, weil es sie nämlich nicht gibt.

Lebe dein Leben hier und jetzt und halte dich an die Gesetze, dann kannst du demnächst auch in aller Ruhe in Erwartung dessen, was danach kommt, deine Augen schließen.  

Antwort
von Zicke52, 82

Sehr gute Frage.

Der freie Wille des Gläubigen (aller Religionen, nicht nur der christlichen) ist der freie Wille eines Sklaven.

Wenn der Sklavenhalter seinem Sklaven sagte: "Ich möchte nicht, dass du lesen und schreiben lernst. Solltest du lesen lernen, werde ich dich blenden lassen, und solltest du schreiben lernen, werde ich dir alle Finger einer Hand abhacken. Es steht dir nun frei, diese Verbote einzuhalten oder nicht", dann handelte er so wie Gott der Bibel oder des Koran: Der Sklave weiss, was sein Herr von ihm erwartet, und was ihm blüht, wenn er diese Erwartungen nicht erfüllt. 

Sollte der Sklave also lesen und schreiben lernen, hat er sich den Verlust seiner Augen und Finger ganz allein selbst zuzuschreiben: sie sind nur die Konsequenzen seines Handels, das auf seinem freien Willen beruhte.

Aus dieser Sicht waren alle Sklaven freie Menschen.

Und ganz genau so sehen es die Gläubigen: Gott sagt uns, was er möchte, stellt uns aber frei, eine andere Wahl zu treffen, für die er uns dann allerdings gnadenlos bestraft. Aber diese Strafen sind ja nur die Konsequenz unseres Handeln.

Fazit: Gläubige haben eine sehr eigenwillige Definition von Freiheit!

Kommentar von Fantho ,

Der Sklave weiss, was sein Herr von ihm erwartet, und was ihm blüht, wenn er diese Erwartungen nicht erfüllt. 

Und? Was ist jetzt hier so fragwürdig?

Gib dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist...

Du propagierst in der Weise, dass man Verbote umgehen soll, wenn man dies möchte, aber auch keine Konsequenzen für die Umgehung des Verbotes übernehmen sollte...

Deine verquere Sichtweise 'Konsequenzen' mit 'Strafen' gleich zu setzen spricht doch schon Bände...

Gruß Fantho

Kommentar von Zicke52 ,

@Fantho: Nichts ist fragwürdig, wenn du Sklaven als freie Menschen betrachtest. Dann sind es Menschen aus Sicht der Gläubigen natürlich auch.

Ich habe nur eine Analogie der Beziehungen Sklaven/Sklavenhalter und Mensch/Gott herausgestrichen.

Und ich setze eben Strafen nicht mit Konsequenzen gleich, genau das geht ja aus meinem Post hervor. Konsequenz ist etwas, das sich aus einer Handlung ergibt. Strafe ergibt sich nicht aus der Handlung selbst, sondern wird von jemandem willentlich verhängt und ausgeführt.

Beispiel: Wenn ich zu meinem Kind sage "wenn du nicht um ...Uhr im Bett bist, wirst du morgen unausgeschlafen sein. Und du kriegst eine Woche Fernsehverbot." - Die Unausgeschlafenheit ist die Konsequenz, das Fernsehverbot die Strafe für das Zu-spät-ins-Bett-gehen.

Die in den heiligen Büchern erwähnten Strafen Gottes sind genau das: Strafen. Nicht Konsequenzen menschlicher Handlungen.

Kommentar von Fantho ,

Der Allmächtige Gott hat mit all den Religionen nichts zu schaffen und zu tun....

weshalb Deine Analogien und Beispiele völlig daneben liegen...

Gruß Fantho

Kommentar von Zicke52 ,

@Fantho: Der FS hat sich aber ausdrücklich auf den christlichen Gott bezogen, also auf eine religiöse Darstellung dieses Gottes. Also hat sich meine Antwort auch darauf bezogen.

Über einen Gott ohne Religion kann man ohnehin nicht diskutieren, da das ein Gott ohne Eigenschaften wäre, also nur ein Wort ohne Inhalt. Denn Religionen sind eine Beschreibung der Eigenschaften bzw. des Wesens Gottes.

Kommentar von Fantho ,

Da befindest Du Dich aber leider in einem sehr großen Irrtum, denn ein Gott ohne Religion lässt sich sehr wohl erfahren, und zwar auf der spirituellen Ebene...

weswegen ich weiß, dass Gott nichts mit den Religionen zu schaffen hat...

Gruß Fantho

Kommentar von Zicke52 ,

@Fantho: Nun, dann hast du dir halt deine eigene Vorstellung von Gott, also deine persönliche Religion, gebastelt.

Aber die Frage des FS beinhaltete nicht "laut Fantho's Überzeugung...." sondern "laut der christlichen Überzeugung...." - und DARAUF habe ich geantwortet!

Antwort
von Masuya, 40

Dieser Gott wird doch von jedem Menschen selbst kreiert. Somit muss jeder Mensch sich eigentlich sein eigenes Bild von Gott machen.. machen nur leider wenige.. 

Früher hatte man "Gott" auch nur genutzt, um das Volk dumm zu halten und weiterhin die Herrschaft führen zu können. Man hat dem Volk Angst gemacht.. mit Gott und der Hölle gedroht.. und schon waren alle brav und gehorchten. 

Die Bibel entspricht halt einer Art des Gottes, die viele für richtig halten, weil das nieder geschrieben worden ist und schon seit vielen Jahren "benutzt" wird.. aber es muss nicht deinem Bild von Gott entsprechen. 

Antwort
von callmeifyoucan, 68

Der mensch hat einen freien Willen und soll selbst entscheiden ober er gut oder böse sein will.  In der nächsten Reinkarnation wird er dann für seine Taten im vergangenen Leben verantwortlich gemacht. War er böse, werden die damaligen Opfer ihm böses zukommen lassen. War er gut,  kommt er eine Stufe höher in seiner geistigen Seelenstufe 

Antwort
von DerBuddha, 147

Wieso gibt Gott den Menschen einen freien Willen, wenn er keine anderen Meinungen akzeptiert?

weil es keine märchenfiguren (götter) gibt......... :

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

der gesamte monotheismus ist nur auf lügen aufgebaut und selbst in den 10 geboten wird der alleinige machtanspruch eines möchtegern-gottes verfestigt, in der bibel dann schön zu lesen unter dem gebot: "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben"............ am schlimmsten sieht man das im islam, wo es dann heisst: „Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“

ich frage mich immer, WARUM man einem gott dienen soll?......lächerlich und totaler humbug, als ob ein erbauer des universums darauf angewiesen ist, dass dumme tiere ihn anbeten und ihm dienen.....sollte er wirklich so schwach sein, um auf die hilfe von uns tieren angewiesen zu sein?........*g*

der freie wille ist nur ein märchen, um dann den ganzen mist auf der erde und der frage, warum eine märchenfigur nicht hilft, erklären zu können, denn wenn man dann immer nur antwortet, dass jeder einen freien wille hat, muss man nicht zugeben, dass es keinen gott gibt......und das der glaube totaler quark ist, denn NIEMAND will opfer werden, wird es aber durch ALLE ereignisse zu jeder zeit auf dieser welt..............also KEIN freier wille, oder glaubt ein gläubiger wirklich, dass ein kind missbraucht werden  WILL?........oder ein unfallopfer im rollstuhl sitzen will?.........oder die hinterbliebenden eines mordopfer dann ihr leben nicht mehr in den griff bekommen wollen?...........NIEMAND will dass, aber es geschieht einfach, genauso wie jeden tag die sonne unter und wieder auf geht, weil es nun mal so ist und weil die natur ALLES genauso tut wie der mensch.....................WIR SIND natur und ALLES was wir tun existiert genauso in der natur, manchmal noch viel schlimmer.............. aber jeder hat ja angeblich einen freien märchenwille............bin mal gespannt was hardcore-fanatiker dazu sagen, wenn SIE mal so richtig opfer geworden sind.............:)

Kommentar von Sharonrose ,

Hi der Buddha

deine Quelle ist wie ein heisse Luft, so das mann merkt dass du den die wahre nicht begegnet hast!

Kommentar von theantagonist18 ,

Was soll dieser Satz überhaupt heißen?

Kommentar von Abahatchi ,

so das mann merkt dass du den die wahre nicht begegnet hast!

Wo so etwas dann das Ergebnis einer Krone der Schöpfung sein soll, wie schlimm musz es dann um diesen erbärmlichen Gott selbst bestellt sein?

Kommentar von DerBuddha ,

@ Sharonrose

deine Quelle ist wie ein heisse Luft, so das mann merkt dass du den die wahre nicht begegnet hast!

wenn du nichts weiter dazu schreiben kannst, dann lass es doch eifnach, immerhin habe ich belegbare FAKTEN geschrieben, WO sind DEINE bezüglich eines märchengottes?.........

ihr gläubigen seid echt peinlich, denn ihr schafft NICHTS ausser sinnfreie kommentare aber leute wie ich widerlegen jedenfalls mit echten fakten eure märchen...........

schreibe doch mal bitte DEINE gedanken dazu:

"also KEIN freier wille, oder glaubt ein gläubiger wirklich, dass ein kind missbraucht werden  WILL?"

komm, BITTE, überzeuge mich mit deinen gedanken..............:)

Antwort
von RevatiKKS, 164

Wer sagt denn, dass Gott uns nicht unsere eigene Meinung haben lässt? Er erlaubt uns sogar, danach zu leben. Denn Er hätte ja die Möglichkeit uns davon abzuhalten. Aber das tut er nicht, sondern erlaubt uns sogar, unsere Meinung (z.B. über Ihn) offen kundzutun. Wie es z.B. hier immer wieder geschieht.

Es gibt keinen ewigen Tod, keine ewige Hölle, das einzige wovor wir uns wirklich zu fürchten haben sind die Reaktionen auf unsere eigenen Handlungen. Und unsere Handlungen basieren auf unseren Meinungen. Somit werden wir früher oder später feststellen, ob unsere Meinungen richtig waren oder nicht.

Was fälschlicherweise als "Strafe Gottes" angesehen wird, das ist nichts als unser Karma, also von uns selbst verursacht.

So lange wir auf unseren eigenen Meinungen bestehen und dementsprechend handeln haben wir auch unser Karma zu erleiden, sind an diese Welt gebunden.

So wie Gesetzesbrecher, die aufgrund ihrer Meinung sie könnten tun und lassen, was ihnen beliebt, von der Gesellschaft ferngehalten werden. Zum Schutz der Gesellschaft und auch um sie selbst davor zu bewahren, immer weiter "abzurutschen".

Unser Aufenthalt in dieser materiellen Welt ist die eigentliche "Strafe" - was hier geschieht dafür sind wir wie gesagt selbst verantwortlich, denn das verursachen wir selbst

Hier kannst du mehr Informationen über Karma finden:

http://www.stephen-knapp.com/Karma_what_is_%20it.htm

Antwort
von wollyuno, 225

doch falls es ihn gibt er akzepiert andere meinungen,er hat noch nie was gesagt.wer immer plappert und dir vorgibt was du zu tun und lassen hast sind seine selbsternannten stellvertreter.ausweis mit unterschrift und stempel von ihm hat nämlich keiner

Antwort
von Kingfrosch, 9


"jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott einen verstoßt und man sich den Tod (bzw. noch krasser die Hölle)"

Diese Aussage ist falsch. Lies die Bibel. Fang mit dem neuen Testament an.

Antwort
von Maimaier, 130

Jede Tat hat ihre Folge, die böse Tat hat schlimme Folgen, die gute Tat hat gute Folgen. Dadurch machen wir unsere Hölle oder Himmel selbst auf Erden. Folge = Wirkung, die Gesamtheit aller Wirkungen nennt man auch Wirklichkeit.

Hinter den Geschichten über Gott und Himmel und Hölle steckt also durchaus etwas Reales.

Antwort
von josef050153, 70

Erst einmal akzeptiert Gott sehr wohl eine Entscheidung des Menschen, die nicht seinen Geboten entspricht. Aber es ist halt wie sonst im Leben: Wenn du Mist baust, musst du die Konsequenzen tragen.

Nur weil Gott diese freie Wahl des Menschen akzeptiert, kann man auch von einem freien Willen sprechen.

wenn jemand anders über etwas denkt als er, denn jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott einen verstoßt und man sich den Tod (bzw. noch krasser die Hölle) verdient.

Du verwechselst hier etwas. Die katholische Kirche lehrt in ihrer Moraltheologie tatsächlich so etwas. Aber seit wann hat die RKK etwas mit Gott zu tun?

Antwort
von DarkSepia, 100

Freier Wille hat, wie der Name schon sagt, etwas mit Wille zu tun, nicht mit Meinungen.

Es gibt die Ansicht, dass der christliche Gott sich allen Menschen unmissverständlich offenbaren würde, wenn es ihn gäbe. Nachdem dies offenbar nicht der Fall sei, folgern mache daraus, dass es keinen christlichen Gott gibt. Auf Englisch heißt dieser Gedankengang Argument from Nonbelief, von einem deutschen Namen weiß ich nichts.

https://en.wikipedia.org/wiki/Argument_from_nonbelief

Antwort
von Viktor1, 70
akzeptiert es Gott nicht, wenn jemand anders über 
etwas denkt

Woher hast du das ? Woher weißt du, was Gott "denkt" ?

denn jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott 
einen verstoßt

Ebenfalls Quatsch.
Deine Hinterfragung hat jedenfalls mit dem Christentum (und dessen Gottesvorstellung) nichts zu tun.

Kommentar von matmatmat ,

Vielleicht ist hier der Meinungsunterschied in dem Wort "Kleinigkeit" zu suchen?

Zu einem anderen Gott oder gar nicht beten (aber sonst ein gute Mensch sein) ist ein Verstoß gegen "sein" oberstes Gebot. Kinder die nicht hören wollen soll man totschlagen bevor sie einem Schande bringen, Homosexuelle steinigen und wenn man vom falschen Obstbaum ißt - aus Neugier die uns der angebliche Schöpfer selbst gegeben hat - wird man aus dem Paradies geworfen...

Andererseits wird ein Mann als großes Beispiel genannt, der seine Tochter ein par Trunkenbolden vorwirft damit diese sie vergewaltigen können, nur damit er in Ruhe mit seinem Besuch sprechen kann...

Gut, alles keine Kleinigkeiten, nehme ich an, aber aus moderner Ethischer Sicht trotzdem ziemlich bizarr, für welche selbstverständlichen und natürlichen Handlungen man bestraft werden würde...

Kommentar von Viktor1 ,

Das hat du aber nicht aus der Botschaft Jesu des "Neuen Bundes", welche für Christen maßgebend ist.

Antwort
von DBKai, 177

Ich denke, dass er wohl andere Meinungen akzeptiert... aber unsere Welt ist so geschaffen, dass unsere Entscheidungen/Handlungen Konsequenzen haben - entweder gute oder schlechte - und nicht immer ist man sich darüber völlig bewusst... 

Demnach kann Gott uns über die Dinge in der Welt informieren und auch darüber, was womöglich gut wäre... die Entscheidung nimmt er uns aber nicht ab. 

Jede Kleinigkeit führt dazu, dass Gott einen verstößt? Was meinst du hier zum Beispiel??? Und wann verdient man sich die Hölle oder den Tod?

Kommentar von PlueschTiger ,

Jede Kleinigkeit führt dazu, dass Gott einen verstößt? Was meinst du hier zum Beispiel??? Und wann verdient man sich die Hölle oder den Tod?

Da solltest du die Kirche, Vatikan, Fanatische Christen, Zeugen Jehovas und alle andere Gläubige fragen. Die Kirche hat Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt weil sie der Meinung waren die Erde ist nicht das Zentrum des Universums, oder Frauen als Hexen, nur weil sie sich mit Kräutern auskannten oder weil man für einen Prozess von der Familie der Hexe Geld verlangte.

Sexuelle Aufklärung, Intersexuelle, Verhütung, mehr Ehe, Wahrheit, .... alles Tabus bei den Christen und vor allem Vatikan.

Kommentar von SelinaPlath ,

Zeugen Jehovas ausgenommen, sie glauben erstens nicht an die Hölle (haben auch nie jemand verbrannt oder dergleichen) und zweitens legen sie sogar sehr viel Wert auf z.B. sexuelle Aufklärung, Verhütung ist auch kein Problem....bitte besser informieren!

Kommentar von PlueschTiger ,

Verrate mir mal wie sich ein Mensch bei allein 3000 Christlichen Glaubensrichtungen informieren soll? Die Zeugen Jehovas sind wahrscheinlich auch erst nach der Zeit entstanden, wo so etwas gemacht wurde. Teufelsaustreibungen hingegen wurden noch in den 70 oder 80 gern gemacht und Menschen Starben dabei, weil sie statt Arzt, eine Bibel vors Gesicht bekamen.

Kommentar von DBKai ,

Das finde ich auch nicht gut. Besonders PRO Verhütung sollte man sein - denn wenn es um Liebe und Gutes tun geht, dann gehört da doch bestimmt gutes Management dazu, was Kinder zeugen betrifft. Und es kann keinem Kind und keinem Erwachsenen gut gehen, wenn Kinder da sind, um die man sich nicht gut kümmern kann - auf die man nicht gut vorbereitet ist...

Steht ja so auch nicht unbedingt in der Bibel.... Das ist ja eher so, als hätte es sich jemand so zurecht gelegt, wie es ihm selber gerade gepasst hat/nützlich war. 

Kommentar von PlueschTiger ,

Für die Kirche ist es einfach. Verhütung und sei es zum Schutz vor Aids und Co ist für die schlicht nicht notwendig, da man als Christ nur Sex haben soll, wenn man ein Kind Zeugen will. Frag mich aber jetzt nicht, wo genau das in der Bibel steht, aber jeder Sexuelle Akt der darüber hinaus geht ist Sodomie, also Sünde. Aus dem Grund sind für die Kirche und Vatikan auch Kondome nicht von Bedeutung, da ohne Sex keine Ansteckung.

Es wurde schon an einigen stellen der Bibel nachgewiesen, das sie mehrfach manipuliert wurde und gerade Frauen, aus ihr herausgenommen wurde und gegen Männer ersetzt wurden. Auch der Übersetzungsfehler das Mensch dem Tier laut Gott übergeordnet ist, wurde noch nicht Korrigiert, den eigentlich haben Mensch und Tier den selben Wert vor Gott und sind dem Mensch gleichgestellt. Das die Übersetzung falsch ist, kam auf einem Christlichen Sender, also nicht mal von nicht Religiösen.

Kommentar von DBKai ,

Sodomie - ich hab ein neues Wort gelernt. 

Antwort
von Skeletor, 10

Ach!?

Es ist also 'christliche Überzeugung' dass ein Mensch nicht in die Hölle muss, wenn er nicht will? 🤔

Du schreibst ja: "Laut der christlichen Überzeugung hat der Mensch den freien Willen zu tun, was er will." - Dazu gehört dann auch 'Hölle abschaffen', oder?

...und der in der Bibel erwähnte Pharao wäre dann gemäß obig definierter 'christlicher Überzeugung' kein Mensch. - Also gar ein Außerirdischer? 🤔

Antwort
von DreiGegengifts, 108

denn jede Kleinigkeit führt direkt dazu, dass Gott einen verstoßt und man sich den Tod (bzw. noch krasser die Hölle) verdient

Wo hast du das denn her^^ Im Religionsunterricht nicht aufgepasst?

Antwort
von Halbkornbrot, 284

Falls es den biblischen Gott geben sollte, der bekanntlich allmächtig ist kann es sowiso keinen freien Willen geben. Denn Allmacht schliesst Allwissenheit ein, und allwissenheit heisst nichts geringers als das Gott jede zukünfitge Handlung eines Menschen bereits kennt, was wiederum bedeutet das der freie Wille im besten Fall eine schöne Ilusion wäre.

Somit stellt sich deine Frage eigentlich gar nicht.

Kommentar von matmatmat ,

Dann stellt sich aber die Frage, warum er uns dafür bestraft das er uns so gemacht hat...

Kommentar von Halbkornbrot ,

Nein, zuerst stellt sich die Frage ob überhaupt jemand da ist der uns bestraft.

Kommentar von matmatmat ,

Stimmt, wenn man sich die Stellt hat sich der gesamte Fragenkomplex schnell erledigt. Man schien hier aber davon auszugehen, das es sowas existiert...

Kommentar von Fantho ,

Denn Allmacht schliesst Allwissenheit ein

Das ist ein falscher Trugschluss...

Wer Allmacht besitzt, muss nicht allwissend sein

und andersherum...

Allmacht beduetet, dass man die Fähigkeit besitzt, über alles und allem Macht zu haben

und dennoch Fehler aufgrund von Unwissen begehen zu können...

und allwissenheit heisst nichts geringers als das Gott jede zukünfitge Handlung eines Menschen bereits kennt, was wiederum bedeutet das der freie Wille im besten Fall eine schöne Ilusion wäre.

Richtig! Und wenn ich davon ausgehe, dass Du vom Freien Willen überzeugt bist, bliebe nur die These, dass Gott nicht allwissend sein kann...

Gruß Fantho

Kommentar von Halbkornbrot ,

Allmacht beduetet, dass man die Fähigkeit besitzt, über alles und allem Macht zu haben

Nein dass, sehe ich anders Allmacht bedeutet das man alles tun kann und das man jede Fähigkeit haben kann die man will , was auch das Wissen der Zukunft einschliesst.

Unabhängig von der genauen Definition von Allmacht, bezog sich meine Antwort auf den Gott der Christenheit.

Dass meine Antwort nicht auf den Gott deiner Glaubensvorstellung passt ist mir klar, das habe ich mit meiner Antwort aber auch nicht bezweckt.

Richtig! Und wenn ich davon ausgehe, dass Du vom Freien Willen überzeugt bist, bliebe nur die These, dass Gott nicht allwissend sein kann.

Nein es bliebe auch noch die wohl wahrscheinlichste aller Möglichkeiten, nämlich das so etwas wie ein Gott gar nicht existiert. Da du dir aber ja einbildest mit Sicherheit zu wissen das dein Gott existiert hast du dass aber vielleicht auch einfach nie in Betracht gezogen 

Kommentar von Fantho ,

Nein dass, sehe ich anders Allmacht bedeutet das man alles tun kann und das man jede Fähigkeit haben kann die man will , was auch das Wissen der Zukunft einschliesst.

Nein, so ist das nicht mit der Allmacht gemeint...Wenn Allwissen(heit) ein Kriterium von Allmacht wäre, bräuchte diese nicht explizit als Seinsform Gottes erwähnt werden, denn dieses wäre ja dann in dem Begriff 'Allmacht' impliziert...

bezog sich meine Antwort auf den Gott der Christenheit.

Das war mir schon bewusst, und meine Antwort bezüglich des Allwissens sollte auch zum Schluss führen, dass die christliche Vorstellung ihres Gottes einem Irrtum unterlegen ist...Begründung: Freier Wille, Schöpfungen und Kreationen Gottes...

Und diese Begründungen scheinst Du nicht verstanden zu haben, sonst würdest Du nicht auf Deiner Unlogik beharren...

Dass meine Antwort nicht auf den Gott deiner Glaubensvorstellung passt ist mir klar

Dieser Gott 'meiner' Glaubensvorstellung ist die Sicht der konfessionslosen und areligiösen Spirituellen,

also nicht nur von mir alleine..

das habe ich mit meiner Antwort aber auch nicht bezweckt.

Was dann: Provokation?

Denn Deine Argumentation war doch unlogisch....

Nein es bliebe auch noch die wohl wahrscheinlichste aller Möglichkeiten, nämlich das so etwas wie ein Gott gar nicht existiert.

Und wieder inkorrekt, denn hierzu kann man - wissenschaftlich betrachtet - keine Plausibilität aufstellen, sondern nur Spekulation...

Zudem begehst Du denselben fehler, den jeder versucht, wenn er nicht weiterkommt: Er verdreht die Thematik.

Die Diskussion war doch bisher immer von der Hypothese einer Gottesexistenz ausgegangen, ansonsten hätten wir uns das alles sparen können: Du von einer christlichen Gottheit aus, ich vom Allmächtigen Gott und der Thematik Allmacht und Allwissen...

und nicht von der Frage, ob Gott existiert, oder nicht...

Da du dir aber ja einbildest mit Sicherheit zu wissen

Solltest Dich schon entscheiden: Entweder bilde ich mir das ein, oder ich weiß es mit Sicherheit...

Zweitens: Woher wilst Du das wissen, ob ich mir das einbilde? Hast in meinen Kopf nach gesehen?

das dein Gott existiert hast du dass aber vielleicht auch einfach nie in Betracht gezogen

Spirituelle gelangen zu dieser Sicht durch Selbsterkenntnsse und Selbsterfahrungen, durch Lernen und Überprüfen...

Gruß Fantho

Kommentar von Halbkornbrot ,

Zweitens: Woher wilst Du das wissen, ob ich mir das einbilde? Hast in meinen Kopf nach gesehen

Nein ich weiss nicht dass du dir das einbildest, ich gehe lediglich davon aus, denn ich habe von vielen Menschen die an unterschiedliche Götter glaube schon gehört, bzw gelesen das sie wüssten  das Ihr Gott exestiert, da logischerweisse höchstens ein kleiner Prozentsatzt dieser Menschen Recht haben kann, gehe ich bei solchen behauptungen immer davon aus das dieses Wissen auf einbildung beruht.

Das war mir schon bewusst, und meine Antwort bezüglich des Allwissens
sollte auch zum Schluss führen, dass die christliche Vorstellung ihres
Gottes einem Irrtum unterlegen ist...Begründung: Freier Wille,
Schöpfungen und Kreationen Gottes..

Ja, dass war auch alles auf was ich hinauswollte, damit ist können wir die Diskussionauch beenden.

Alles was ich geschrieben habe, alle meine Argument bezogen sich einzig und ausschliesslich auf den Gott des Christentum, ich verstehte nicht warum du sie ständig auf deine eigene Glaubensvorstellung ummünzt, ich habe ja nirgends behauptet das auch dein Gott dem gleichen Widerspruch unterliegen würde.

Kommentar von mulano ,

Das er jede zukünftige Handlung kennt, heisst nicht das wir uns nicht selbst für diese Handlung entschieden haben. Den freien Willen gibt es somit schon. Ohne freien Willen hätte es auch keine Rebellion Luzifers (der im weiteren Verlauf als Satan bezeichnet wird) gegen Gott geben können. Das zeigt das auch er einen freien Willen hatte/hat. Nur durch einen freien Willen ist echte Liebe möglich, denn wir halten ja aus Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen seine Gebote. Wir müssen seine Gebote aber nicht halten, es ist unser freier Wille.

Kommentar von Halbkornbrot ,


Das er jede zukünftige Handlung kennt, heisst nicht das wir uns nicht selbst für diese Handlung entschieden haben

Doch genau das heisst es, wenn ein Wesen unseren Zukünftigen Handlungen bereits kennt, heisst das diese bereits bevor wir sie vollführen Feststehen, unser Entscheidungsfreiheit ist dann höchstens noch eine Ilusion, das ist nichts weiter als simple Logik.


Ohne freien Willen hätte es auch keine Rebellion Luzifers (der im
weiteren Verlauf als Satan bezeichnet wird) gegen Gott geben können

Natürlich hätte es eine solche geben können, aber Sie wäre dann nicht gegen den Willen Gottes erfolgt, sondern auf dessen Wunsch.
Gott musste bei der Schaffung Satans bereits Wissen was dieser tun würde, ergo wollte er das dieser Böse wird und gegen Ihn rebeliert, hätte er das nicht gewollt wäre es für Ihn aufgrund seiner Allmacht ein leichtes Gewesen diesen anders zu schaffen.

Kommentar von mulano ,

Dann hätte er uns als Marionetten erschaffen müssen die nur tun können was Gott gefällt.

Luzifer wurde auch nicht als böser Engel erschaffen.


"Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand. Durch die Menge deines Handels fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest." (Hezekiel 28, 15-16)

Kommentar von mulano ,

Natürlich hätte es eine solche geben können, aber Sie wäre dann nicht
gegen den Willen Gottes erfolgt, sondern auf dessen Wunsch.

Dann ist es auch Gottes Wunsch das wir uns nicht an seine Gebote halten? Denn wenn wir keinen freien Willen haben, wie du behauptest (wegen der Allwissenheit Gottes (an den du sehr wahrscheinlich nicht glaubst)), ist Gott schuld daran das wir seine Gebote nicht halten, töten, vergewaltigen,...

Kommentar von Halbkornbrot ,

ist Gott schuld daran das wir seine Gebote nicht halten, töten, vergewaltigen,...

Ja, wenn wir von einem allwissenden und allmächtigen Gott ausgehen, trägt der zumindest eine Mitschuld, denn aufgrund seiner allmacht hätte er inder Lage sein müssen den Menschen so zu schaffen das er die von dier aufgezähten dinge nicht tun würde, bzw. er wäre heute noch dazu in der Lage uns Menschen so zu verändern das er aufhören würde diese Dinge zu tun.

Und ja ich galaube nicht an Gott und sehe diese ganze Diskussion als rein hypothtisches Gedankenspiel, was meien Argumente aber in keinster Weise entkräftet.

Kommentar von Abahatchi ,

Dann hätte er uns als Marionetten erschaffen müssen die nur tun können was Gott gefällt.

Du hast wohl Halbkornbrot nicht ganz verstanden?

Wenn ich Gott wäre und wüszte schon bevor ich die irdische Welt erschaffe, dasz ein Hitler 1939 einen der schlimmsten Kriege beginnen wird und millionen von Menschen grausam sterben, dann sorge ich mit der Schaffung des Irdischen doch genau dafür, dasz dies dann auch passiert. Wenn ich also etwas einleite, dasz zum Ergebnis garantiert einen Hitler mit millionenfachen Kriegstoten hat, wer hätte denn dann etwas anders machen können? Ich oder Hitler. 

In Deiner Logik war Hitler per se dazu verdammt, zu tun was er tat. Er hätte keine andere Wahl gehabt, egal ob ein Teufel rumgeistert oder nicht. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Fantho ,

Gott musste bei der Schaffung Satans bereits Wissen was dieser tun würde,

Und hier wird wieder aufgrund eines Irrtums bzw. Unwissens argumentiert, denn

Satan ist keine Erschaffung oder Geschöpf Gottes!

Und wer auf einer fehlerhaften Prämisse argumentiert, argumentiert fehlerhaft...

Gruß Fantho

Kommentar von Halbkornbrot ,


Satan ist keine Erschaffung oder Geschöpf Gottes

Laut dem Christentum ist er dies, und wie bereits gesagt bezieht sich meine Antwort ebenso wie die Ursprungsfrage genau auf diese Religion und nicht auf deine persönliche Sicht der Dinge.

Kommentar von Fantho ,

Wenn Du nur 'Gott´' schreibst, dann fühle ich mich angesprochen...

und hebe dann gerne den Unterschied hervor...

Gruß Fantho

Kommentar von Abahatchi ,

Und hier wird wieder aufgrund eines Irrtums bzw. Unwissens argumentiert,

Fantho, man kann da gar nicht auf Grund von Irrtümern oder Unwissenheit argumentieren, weil alle Erzählungen bezüglich der Beziehung Gott - Teufel eben so frei erfunden sind, wie jedes andere Märchen auch.

Grusz Abahatchi

PS Sollte es so einen JHWH, wie er in der hauptsächlichen Vorstellung von Christen existiert, geben, dann hätte dieses Geistwesen JHWH eben bezüglich dem Teufel schon immer Gewuszt, dasz er (Gott) die Existenz des Teufels gewähren wird. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Machiavelli45 ,

''Denn Allmacht schliesst Allwissenheit ein, und allwissenheit heisst nichts geringers als das Gott jede zukünfitge Handlung eines Menschen bereits kennt, was wiederum bedeutet das der freie Wille im besten Fall eine schöne Ilusion wäre.''

Ich weiß nicht so recht- Angenommen, es gäbe einen Gott, der allmächtig ist und demzufolge auch allwissend- was schränkt dich als Menschen dann ein, nach deinem Willen zu handeln?

Selbst wenn Gott weiß, was passieren wird- du weißt es nicht. Gott lässt dich die Entscheidung fällen, ob du dich gut verhalten willst oder nicht. Er wusste bspw., dass Adam und Eva vom Apfel der Erkenntnis gegessen hatten- aber die Entscheidung dazu haben sie selbst getroffen und nicht Gott. Dann müsste man sich fragen: Warum lässt Gott es dann zu? Und diese Frage ist ja mindestens so alt wie die Religionen selbst...

Kommentar von Machiavelli45 ,

Im übrigen sei zur ''Allmacht'' angemerkt, dass ein allmächtiger Gott alles kann. Er kann aber auch darauf verzichten, Dinge zu tun. Obwohl Ich nicht einmal allmächtig bin, könnte ich auch irgendjemanden willentlich töten, aus dem Fenster springen oder Hassprediger werden, aber ich tue es nicht. Das ist, glaube ich, ein häufiger Fehler bei den Allmachtsvorstellungen vieler Leute...

Antwort
von Bambi201264, 65

Als Gott den Mann schuf, übte sie nur. :)

Antwort
von vanillakusss, 83

Keine Ahnung aber ich finde dir Frage gut :))) Die stelle ich meiner pseudogläubigen Nachbarin.... Ich freue mich schon jetzt darauf ;))

Kommentar von matmatmat ,

Frag sie noch hinterher, was Gottes Plan dabei war, das 6 Monate alte Baby einer Bekannten von dir mit Krebs zu strafen, Du wüßtest gerne, was das Kind verbrochen hat...

Kommentar von vanillakusss ,

So eine ähnliche Frage habe ich ihr schon gestellt, sie kam nicht weiter und sagte, als Mensch würde man nicht alle Wege Gottes verstehen. Außerdem sei das Baby für immer im Paradies, was gibt es da Schöneres?

Kommentar von matmatmat ,

Kommt drauf an, welchem Christentum man anhängt und ob es schon getauft war. Prinzipiell kommst Du ja ohne Taufe in die Hölle, bzw. eine Zwischenstufe. Die Katholiken haben das aber - wegen des offensichtlichen Dilemmas und der Ungerechtigkeit - mittlerweile weg argumentiert und sehen das anders.

Eine Gute frage ist dann, wenn sie sich da nicht sicher sein kann, was Gott will, wie sie sich dann sicher sein kann, daß die Leute die damals die Bibel geschrieben haben ihn richtig verstanden haben und wie sie sicher sein kann das sie das so versteht wie es die Schreiber meinen... liegt ja nahe das man es alles nicht richtig deutet, oder?

Antwort
von anniegirl80, 91

Wie kommst du darauf dass "jede Kleinigkeit direkt dazu führt dass Gott einen verstößt"?

Ich bin Christ, und weiß auch dass ich nicht perfekt bin. Und doch ich weiß dass Gott mich liebt :-)

Kommentar von matmatmat ,

Weil es da eine laaange Liste der Verstöße gibt die ganz unverzeihlich sind und dazu führen, daß Du verstoßen wirst. Obst essen zum Beispiel.

Kommentar von anniegirl80 ,

Nenne mir doch bitte die entsprechende Bibelstelle...

Kommentar von Abahatchi ,

Die Bibel ist in sich ein Zirkelschluss und somit für rein gar nicht zu gebrauchen. Statt der Bibel könnte man auch aus den Märchen der Gebrüder Grimm zitieren. 

Kommentar von Abahatchi ,

Und doch ich weiß dass Gott mich liebt 

Das ist nicht Wissen sondern Glaube. Wäre es Wissen, dann wäre es verifizierbar.

Kommentar von anniegirl80 ,

In einer Beziehung sagt man auch nicht "Ich glaube dass mein Partner / meine Partnerin mich liebt. Aber ich kann es nicht verifizieren und somit weiß ich es eigentlich nicht sicher". Das gleiche gilt zwischen Eltern und Kindern. Oder machst du das so?

Kommentar von Abahatchi ,

Aber ich kann es nicht verifizieren

Liebe ist rein wissenschaftlich verifizierbar. In einigen Labor kann man dies bei Experimenten mit Menschen durchaus machen, nur ist es für ein allgemeines Zusammenleben nicht nötig und beschränkt sich somit auf Bereiche der Forschung. 

Das ist eben der Unterschied zu den erfundenen Geistwesen wie Göttern. Man kann nicht, selbst wenn man wollte. 

Kommentar von Zicke52 ,

@anniegirl: Natürlich ist einem auch in einer Beziehung klar, dass man nicht hundertprozentig weiss, was in seinem Partner vorgeht. Trotzdem baut man eine Beziehung grundsätzlich auf Vertrauen auf, sonst hat sie gar keinen Sinn. Und das Verhalten seines Partners gibt auch Hinweise auf seine Gefühle. Aber man weiss auch, dass es Menschen gibt, die einem Gefühle vorspielen können.

Aber wenigstens weiss man, dass sein Partner existiert, darauf muss man nicht vertrauen! Oder hast du schon einen Beziehung mit einem Menschen gehabt, den du nie gesehen hast, ja für dessen Existenz es gar keinen Beweis gibt? 

Du vergleichst hier Vertrauen in jemandes Existenz mit Vertrauen in die Gefühle eines existenten Menschen. Also Äpfel mit Wagenrädern. 

Kommentar von anniegirl80 ,

Das ist deine Ansicht - und zum Teil siehts du es auch wie ich.

Nämlich, dass die Beziehung zu Gott ebenfalls auf Vertrauen aufbaut.

Ich habe gar nicht das Bedürfnis, Gottes Existenz zu beweisen - wenn das jemand gerne hätte, muss er selber nach Beweisen suchen. Ich versuche auch niemanden davon zu überzeugen dass Gott existiert, ich sage hier nur was ich erlebe, dass ich weiß es gibt ihn, und warum das so ist.

Und irgendwann ist die Wissenschaft vielleicht so weit dass Gottes Existens bewiesen ist, "verifizierbar", meines Erachtens wenn Gott selber das zulässt.

Es gab auch schon Viren und Bakterien lange bevor jemand dran glaubte, und lange bevor sie bewiesen waren. Und das gilt für viele andere Dinge ebenfalls. Nur weil man etwas nicht "beweisen" kann, ist es noch lange nicht inexistent.

Kommentar von Zicke52 ,

@anniegirl: Meine Güte, die Existenz eines Wesens, mit dem man eine Beziehung haben kann, muss man doch nicht wissenschaftlich beweisen! Die ist für jeden offensichtlich. Die Menschen, mit denen ich eine Beziehung habe (Eltern, Geschwister, Partner, Freunde) kann jeder sehen, der vor ihnen steht, nicht nur ich. Da braucht's kein Labor und keine wissenschaftlichen Formeln.

Würde ich aber behaupten, ich sei verheiratet, aber kein Mensch, der mich kennt, hätte meinen "Mann" je gesehen, und es gäbe auch keine amtliche Eintragung unter seinem Namen, weder Geburtsurkunde, noch Heiratsurkunde, noch oertliche Anmeldung, nich Sozialversicherunsnummer - ja, da könnte es schon sein, dass man auf die Idee käme, ich fabuliere, solange ich keinen Beweis für die Existenz meines 'Mannes" liefere.

Und dein Vergleich mit Viren und Bakterien hinkt. Mit denen hat man ja keine Beziehung. Also bevor man sie entdeckte, waren wir uns ihrer Existenz einfach nicht bewusst.

Es gibt sicher Dinge, von deren Existenz man noch nichts weiss. Aber sollten darunter Lebewesen sein, kann man mit ihnen keine Beziehung haben, bevor man sie entdeckt. Und wenn man sie entdeckt hat, sind sie für alle offensichtlich.

Kommentar von anniegirl80 ,

Weisst du, ich kann deinen Gedankengang durchaus nachvollziehen. Trotzdem ist es für mich zu kurz gegriffen. Denn dieser Satz "Aber sollten darunter Lebewesen sein, kann man mit ihnen keine Beziehung haben, bevor man sie entdeckt" stimmt nicht mit meinem Erfahrungshorizont überein, und das gilt auch für viele andere Christen.

Spmit denke ich nicht dass wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Antwort
von Wilfri, 162

Diese Frage ist paradox. Das Böse kann nicht gut sein und das Gute nicht böse. Wie sollen da die Folgen voneinander abweichen und dafür soll dann Gott verantwortlich sein? Wenn ich mit dem Auto gegen die Wand fahre, wie sollte dann ein anderer daran schuld sein? Wenn ich sage: Gegen die Wand fahren ist gut, dann wirst Du mich für verrückt halten. Und da hast Du recht.

Und wenn ich sage, dass es kein Folgen haben wird, dann zeigt das, dass ich irgendwie den Bezug zur Realität verloren habe. Wo liegt also Dein Problem? In der Vermischung von verfehltem Gedankengut von Menschen, die etwas zur Religion erhoben haben, was aber gar keine ist. Sie projizieren etwas auf Gott, den sie nicht kennen, aber wo sie eine bestimmte Vorstellung haben. Wenn diese aber absolut daneben liegt, was dann?

Kommentar von matmatmat ,

Du hast da schon ein sehr einfaches Weltbild und sehr flache Beispiele?

Seinen Glauben, Land, Familie Verteidigen würden die allermeisten für gut halten. Im Extremfall dafür zu sterben, wären auch viele bereit. Sich als Selbstmordattentäter mit einem Auto voll Sprengstoff in einem feindlichen Militärstützpunkt in die Luft sprengen, damit man seinen Glauben und seine Familie vor ausländischen Invasoren verteidigt? Total böse. Obwohl es eigentlich die gleiche Handlung ist. Aus unserer Sicht böse, aus deren Sicht gut.

Es gibt nicht "das Böse" und auch nicht "das Gute" als absolute Maßstäbe. Das ist eine sehr kindliche Vorstellung von Ethik.

Das Problem des Fragestellers ist wohl am ehesten, daß man in den "Heiligen" Schriften absolute werte Vorgegeben bekommt, aber als denkender Mensch auch mal anderer Meinung sein kann (und manchmal muß).

Antwort
von Qochata, 60

erst einmal haben wir keinen freien willen (das wurde vor kurzem wissenschaftlich nachgewiesen) und zweitens ist es höchst fraglich, ob es überhaupt einen Gott gibt. und wenn es einen gibt, dann sieht es eher danach aus, dass er die welt zwar erschaffen hat, sich aber nicht mehr seitdem um sie kümmert. und andere Meinungen werden allenfalls von anderen menschen nicht akzeptiert

Kommentar von Viktor1 ,
 haben wir keinen freien willen (das wurde vor 
kurzem
wissenschaftlich nachgewiesen)

Nein, das wurde nicht nachgewiesen , eher das es freien Willen doch gibt. Bisherige "Experimente" wurden (bewußt ?)falsch gewertet.

https://idw-online.de/de/news656339


Kommentar von Qochata ,

"Wir können zwar tun, was wir wollen, aber niemals wollen, was wir wollen" (Arthur Schopenhauer)

Kommentar von Qochata ,

... schließlich trifft unser Gehirn zuerst eine Entscheidung, die wir dann nach etwa 5 sec.treffen. du hast dich z.b. gerade dazu  entschlossen, eine Pizza zu essen. Der entschluss stand bereits 5 sec. vorher fest

Kommentar von Viktor1 ,

Das ist eben so nicht richtig. Du bist nicht auf dem neuesten Stand.

Kommentar von Viktor1 ,

Das ist völlig daneben was Schopenhauer das faselt, (ist das überhaupt von ihm ?) unsere Lebenserfahrung lehrt uns gerade das Gegenteil.

Antwort
von kdd1945, 25

Hallo Allesistdoof,

Gott selbst hat auch den freien Willen. Da er die Menschen in mancher Hinsicht nach seinem eigenen Vorbild  erschaffen wollte  gab er ihnen den freien Willen, also, ihr Handeln selbst zu steuern. Tiere. dagegen, sind instinktgesteuert.

Der Mensch konnte also frei wählen, als ihm Gott sagte, gemäß 1 Mo 2,17. 

15 

Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze,

 

16 

und wies ihn an: "Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen,

 

17 

nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt.

Sobald du davon isst, musst du sterben."  Lies noch 3, 1-6 sowie

Die erste Sünde und ihre Folgen

Die Schlange war listiger als all die Tiere, die Jahwe, Gott, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: "Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?"

 

"Natürlich essen wir von den Früchten", entgegnete die Frau,

 

"nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: 'Davon dürft ihr nicht essen – sie nicht einmal berühren – sonst müsst ihr sterben.'"

"Sterben?", widersprach die Schlange, "sterben werdet ihr nicht.

 

Aber Gott weiß genau, dass euch die Augen aufgehen, wenn ihr davon esst. Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist, und werdet sein wie Gott."

 

Als die Frau nun sah, wie gut von dem Baum zu essen wäre, was für eine Augenweide er war und wie viel Einsicht er versprach, da nahm sie eine Frucht und aß. Sie gab auch ihrem Mann davon, der neben ihr stand. Auch er aß.....

17 

Zu Adam

4

 

sagte er: "Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, obwohl ich dir das ausdrücklich verboten habe...

19 

Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, / bis du zurückkehrst zur Erde

5

, / von der du genommen bist. / Denn Staub bist du, / und zu Staub wirst du werden.'"

 

Grüße, kdd

Antwort
von soprahin, 67

Wer sagt, daß Gott den freien Wollen gegeben hätte, das zu tun was jemand will? In welchem Vers steht das? Und was haben Gott und ein Wille mit einer Meinung zu tun?

Antwort
von robi187, 27

das möchte wohl ein gott nie? könnte man sich mal fagen?

das möchten wohl die menschen die macht haben wollen? könnt man sich fragen?

Antwort
von Sharonrose, 108

frag mal an Gott, aber wen du ihn nicht glaubst, dass er gibt, dann brauchst du auch niht hier Zeit verlieren, sei den es dir langweilig!

Trotzdem, ich bin sehr dankbar, dass ich ein freiewille habe um Gottes willen zu erkennen und mit ihm Eins zu werden..seine wille ist, dass wir an seinem eingeborene Sohn glauben und seine Liebe und Gnade annehmen.

und das ist wirklich nich schwehr zu verstehen. Lg mit psalm 139

Antwort
von SnkrSnkt, 2

Es gibt keinen Gott.

Antwort
von chrisbyrd, 21

Gott lässt uns in diesem Leben schon unseren freien Willen. Trotzdem hat die Entscheidung, an ihn zu glauben oder nicht, Konsequenzen. Warum sollte das nicht Gottes Recht sein, wenn man davon ausgeht, dass er die Welt und uns Menschen erschaffen hat? Warum sollte er als Schöpfer nicht auch die Regeln festlegen dürfen?

Kommentar von Ryuuk ,

Weil diese "Konsequenzen" von abgrundtief böser Natur sind und Gott gut und gerecht sein soll.

Es ist vollkommen widersprüchlich, dass ein guter, barmherziger, vergebender Gott, seine geliebten Geschöpfer über bloßen Zweifel auf Ewigkeit verdammen würde.

Kommentar von Zicke52 ,

@chrisbird: Ob man an Gott glaubt oder nicht, kann man nicht entscheiden. Das diktiert uns die Vernunft.

Und selbst wenn man glaubt, weiss man noch immer nicht, welches der "richtige" Gott ist, an den es sich zu glauben lohnt.

Es ist schon ein perverses Spielchen, sich vor den Menschen zu verstecken und ihnen unzählige einander widersprechende "Propheten" zu schicken, um sie zu verwirren. Und dann jene zu bestrafen, die auf den falschen Gott/Propheten getippt haben. Unter Liebe und Gerechtigkeit verstehe ich was anderes.

Kommentar von chrisbyrd ,

Die Propheten der Bibel widersprechen sich nicht...

Antwort
von kiniro, 91

Ich nutze meinen freien Willen und glaube nicht an eine Phantasiefigur namens Gott.

Was mich wundert, dass es heutzutage noch Leute gibt, sie kämen

a) wenn sie ständig lieb, brav und angepasst sind = Ar***kriecher und Schleimsche1ßer in den  Himmel bzw.

b) ins Fegefeuer, wenn sie anderen mal auf die Füße getreten sind, ohne danach reflexartig "Entschuldigung" zu sagen oder gar

c) in die Hölle, weil sie das fünfte Stück Torte von Tante Berta abgelehnt haben.

Kommentar von Fantho ,

Mich wundert, dass es Menschen gibt, die ihren Senf zu einem Thema abgeben, in dem sie keinen blassen Schimmer zu besitzen scheinen, oder einfach nur Müll schreiben wollen....

Gruß Fantho

Kommentar von kiniro ,

Bin ich da etwas einem gottesfürchtigen User auf die Füße getreten?

Übrigens kann hier jeder seinen Senf zu allem abgeben.
Ist ja kein Geheimbund, zudem nur unter bestimmten Umständen Zutritt gewährt wird.

Kommentar von Fantho ,

Das hat mit Gottesüfrchtigkeit nichts zu tun,

sondern mit Dir, welcher einen Unsinn geschrieben hat.

Da Du anscheinend nicht weißt, was genau ich meinte: Hier meine Begründung für meine Krititk:

a) wenn sie ständig lieb, brav und angepasst sind = Ar***kriecher und Schleimsche1ßer in den  Himmel bzw.

'Lieb' und 'brav' zu sein hat nichts mit Deinen Attributen 'AK' und SchSch' gemein. Das ist unsinnig. Ebenso muss man sich auch nicht anpassen, um lieb und brav zu sein. Ebenso unsinnig!

b) ins Fegefeuer, wenn sie anderen mal auf die Füße getreten sind, ohne danach reflexartig "Entschuldigung" zu sagen oder gar

Auch hier erkennt man Deine Naivität. Vollkommen an den Haaren herbei gezogen; fast schon polemisch...

c) in die Hölle, weil sie das fünfte Stück Torte von Tante Berta abgelehnt haben.

Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder? Doch nur Müll?

Übrigens kann hier jeder seinen Senf zu allem abgeben.

Das ist korrekt! Jedoch sollte der Senf auch passend eingesetzt werden, sprich

bei Themen, in denen man einigermaßen Wissen besitzt...

Nach Deinen Ausführungen zu urteilen - und ich habe ja nur diese, um mir eine Meinung über Dich bilden zu können - hast Du Deinen Senf vollkommen deplatziert eingesetzt...

Zu guter Letzt: Ich fürchte nicht Gott, weswegen ich auch kein Gottesfürchtiger bin...

Gruß Fantho

Antwort
von nowka20, 65

die christliche überzeugung ist falsch, da der mensch noch keinen freien willen hat.

dieser ist absolut abhängig von sympathie und antipathie

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