Frage von rotesand, 181

Wieso gibt es zum Thema Asyl so gut wie keine neutrale Berichterstattungen?

Hallo!

Auch wenn Fragen zum Thema Flüchtlinge schon viele gestellt wurden, brennt mir ein Thema ernsthaft unter den Nägeln!

Ich finde es ganz schrecklich, dass zu diesem Thema fast nirgends sachliche, wertneutrale Informationen zu bekommen sind -------> wer zwischen den Zeilen lesen kann merkt, wie fast alle Nachrichten, Kommentare, Presseberichte & Reportagen zum Thema "Flüchtlinge" entweder stark linkslastig und "extrem pro" sind, oder aber einen rechten Unterton haben & bestrebt sind, Asylsuchende abzuwerten bzw. die Thematik an sich von Grund auf ohne Begründungen bzw. mit fadenscheinigen Pseudo-Argumenten schlechtzumachen. Und das kann's doch echt nicht sein!

Ich frage mich, wieso bei dem Thema echt fast keine wirklich neutrale & einfach nur auf nüchterne Fakten gestützte, realitätsnahe Sichtweisen zu finden sind... es geht m.E. entweder in die Richtung "alles ist super, Refugees welcome" oder "alles ist schlecht, nur die AfD ist eine Lösung". Man findet kaum seriöse & informative Publikationen, nahezu alles ist irgendwie konnotiert.

Die Leute ticken auch bei Fragen hier oder in anderen Foren zu Asylthemen ganz schnell aus; Andersdenkende, die nicht die eigene Meinung zum Thema Flüchtlingspolitik/Asyl verfolgen, werden tlw. auf niedrigstem Niveau angegriffen oder beleidigt ---------> ist mir bei keinem anderen Thema passiert. Auch in Leserbriefen der Tagespresse fiel mir das schon deutlich auf.

Gerade bei diesem Thema fiel mir das immer mehr auf, je länger ich mich damit beschäftigt habe.

Mich würde es interessieren, wieso das so ist.

Hoffe auf zielgerichtete & vor allem neutrale Antworten ... ohne dass jemand austickt und etwa andere beschimpft. Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Neutralis, 81

Ich frage mich auch, wieso die Leute bei den Thema so aggressiv sind. Selbst wenn sich ein Atheist mit einen Religiösen streitet, ist die Stimmung nicht so aufgeheizt. 
Wieso keine Zeitung wirklich neutral berichtet, kann dir hier niemand sagen. Es ist nur eins klar : Irgendwas läuft auf der Welt schief. Und zwar richtig. Und zwar in diesem Augenblick.

Kommentar von rotesand ,

Danke!

Genau das ist auch mein Gedanke & der Vergleich mit Atheist und Religiösem kommt sehr sehr gut hin. 

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Die Ansicht vertrete ich grundsätzlich auch. Ich hab zusätzlich Mutmaßungen für deine These aufgestellt, warum die Berichterstattung nicht neutral verläuft und der Erfahrung nach immer in eine Richtung geht. Seltsam, dass der eine Beitrag nun Hilfreichster ist und meiner Ziel von Bashing von Usern ist, die offenbar nicht meiner Meinung sind (was allein schon kein Grund ist) und das z.T. nicht einmal begründen, sondern nur abwertend kommentieren. 

Hier läuft wirklich einiges falsch.

Antwort
von Pudelcolada, 36

Das Thema selbst ist aus sich heraus ja schon sehr emotional:

Menschen, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, stranden in überfüllten kleinen Wasserfahrzeugen an der europäischen Mittelmeerküste und bitten um Hilfe.
Auch nach mehrmaligem Umformulieren komme ich auf keine sachlichere Beschreibung, trotzdem weckt auch sie schon emotionale Reaktionen.

Grundsätzlich kann ja jeder auf zwei verschiedene Weisen auf diese Situation reagieren, entweder mit Hilfsbereitschaft, einer grundsätzlich menschlichen Eigenschaft, oder mit Abwehr, einer grundsätzlich menschlichen Eigenschaft.

Beide Reaktionen schließen sich gegenseitig aus, weil sie aber beide so emotional sind, lassen sie sich zunächst auch nur schwer sachlich begründen und stehen sich sehr schnell unversöhnlich gegenüber.
Also nicht die Reaktionen selber, sondern die Menschen, von denen sie vertreten werden.

An diesem Punkt setzt Deine Frage an. Aber auch schon bei der Berichterstattung, die ja ebenfalls durch Menschen erfolgt, spielt die emotionale Grundstimmung eine große Rolle. Also wird schon hier mehr oder weniger unterschwellig die eine oder andere Haltung transportiert.

Jetzt landen die Flüchtlinge ja nicht im luftleeren Raum, sondern in besiedelten Gebieten, wo sie auf Menschen mit ihren ganz eigenen Sorgen des Alltags treffen, Sorgen, die sie nicht erst seit gestern beschäftigen.
Und jetzt passiert das Schlimme: "Die Flüchtlinge" werden in dieses System existierender Sorgen und Nöte sofort "integriert", sie werden instrumentalisiert und je nach Standpunkt als Ursache für eine Verschlimmerung dieser Sorgen oder zu einem Gradmesser von Weltoffenheit hoch stilisiert.
Und je nach Standpunkt wird ihnen dann pauschal eine entsprechende Rolle zugewiesen, die dann von der jeweiligen Anhängerschaft ungefragt nachgebetet wird.

Auf der Strecke bleibt dabei der einzelne Flüchtling mit seinem ganz persönlichen Schicksal, aber das halte ich für politisch gewollt. Sowohl negativer als auch positiver Rassismus funktionieren nur auf der Grundlage von Vorurteilen und Pauschalbetrachtungen, von gewollter Kontaktarmut.
Und nur auf dieser Grundlage lassen sich soziale Gruppen pauschal beurteilen und für eigene politische Ziele intrumentalisieren.
Warum wohl befinden sich soviele Flüchtlingsheime in menschenleeren Gewerbegebieten? Nur, weil dort Gebäude leerstehen, also nur dort?

Erst, wenn einzelne Personen mit ihrem Schicksal aus der Masse treten, erhalten sie ein Gesicht, eine Persönlichkeit. In diesem Moment passiert etwas seltsames, sie werden als Individuum wahrgenommen.
"DIE Ausländer - aber der Ahmed von nebenan ist ja kein Ausländer."
"DIE Sozialschmarotzer - aber mein Nachbar mit seiner Geschichte kann nichts für seine Langzeitarbeitslosigkeit."
"DIE Nazis, aber der Sohn meiner Nachbarin trägt der türkischen Mama aus dem dritten Stock die Einkäufe."
"DIE Muslime, aber mein hilfsbereiter Arbeitskollege aus dem Iran verhält sich "christlicher" als mancher Christ, den ich kenne."

Pauschalurteile funktionieren dort am besten, wo sie durch eigene Erlebnisse nicht widerlegt werden können. Der Anteil von Muslimen an der Bevölkerung Sachsen-Anhalts ist so gering, dass er noch nicht mal erfasst wird. Der Anteil von Migranten an der sächsischen Bevölkerung beträgt keine 2%.
Trotzdem fühlen sich gerade dort viele irgendwie bedroht und fürchten eine Zwangsislamisierung. Denn "man" weiß ja, wie "die" so sind!
Doch sobald aus dem "man" ein "ich" wird und "die" in der eigenen Wahrnehmung Gesichter und Namen erhalten, ändert sich oft vieles.

Und dann werden viele Leute nachdenklich: Weil "die" ja gar nicht "alle so" sind, wie "man" immer gefürchtet hatte - oder eben gehofft.
Und weil dann festgestellt werden kann, dass es immer besser ist, sich sein eigenes Urteil zu bilden, als sich vor irgendeinen Karren spannen zu lassen, denn:
Wer die Instrumentalisierung anderer zulässt, lässt seine eigene zu.
Und nur, weil noch Hilfsbedürftigeren die Hilfe verweigert wird, verbessert sich die eigene finanzielle Lage noch lange nicht. Sie verschlechtert sich aber auch nicht, weil Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft gelebt werden.
Die persönliche Lage vieler Menschen war vor der so genannten Flüchtlingskrise schwierig oder untragbar - und sie wird es nach ihr auch bleiben, da m.M.n. überhaupt kein ursächlicher Zusammenhang besteht.

Doch die soziale Vereinzelung und Kontaktlosigkeit vieler Menschen erschweren Mitmenschlichkeit und Solidarität über kulturelle Unterschiede hinweg noch mehr als früher, das macht es Bauernfängern aller Couleur wesentlich einfacher, mit Ängsten oder Hoffnungen zu spielen.

Kommentar von adabei ,

DH!

Antwort
von OlliBjoern, 78

Es gibt die Zahlen des BAMF (des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge), da gibt es viele Zahlen ohne Meinung, halt die Statistiken. Da gibt es auch einige pdfs, die man runterladen kann.

Antwort
von voayager, 26

Neutralität gibt es nicht im realen Leben, lediglich in unseren Schulen wird sie den Schülern suggeriert.

Antwort
von JuraErstie, 66

Da gibt es ganz verschiedene Gründe. Vermutet wird, dass grade Propaganda hier in Deutschland verbreitet wird. Und ja, auch von den Amis. So einige geben sich nicht zufrieden mit Putin und müssen eben Stimmung dagegen machen (natürlich am besten in ganz Europa).

Das ist den (wisse: viele der aktuellen großen Medien lassen sich auch gerne kaufen) Medien bisher auch gut gelungen. Putin und Assad als die großen Zerstörer und Massenmörder. Hat bisher schonmal gut funktioniert. Und Politik steuert dagegen an mit Sanktionen. Mach es besser. Verzichte auf öffentliche Medien und greife auf investigativen Journalismus zurück.

Ich hab schon lange keine Zeitung aufgemacht, das Radio weggepackt und der Fernseher staubt vor sich hin. Ist nur besser so, um dieser Gehirnwäsche zu entkommen.

Kommentar von kayo1548 ,

"
und greife auf investigativen Journalismus zurück. "

ich sehe da auch kein höheres oder geringers Risiko von Falschberichten als in regulären Medien.

letztendlich muss der sich ja auch verkaufen - eine neutrale Berichterstattung gibt es letztendlich nicht;

alles ist selektiv und wenn es nur die Auswahl der Themen ist.

Gerade bem investigativen Journalismus spielt allerdings die aktive
Komponente oft eine größere Rolle und diese kann letztendlich zu einer
Verfälschung führen oder man hat von vorneherein eine gewisse Grundannahme oder widmet sich nur diesen Themen bei denen man sich aktiv einbrignen kann.

Daher sollte man bei dieser Form vielleicht sogar noch vorsichtiger sein.

Kommentar von JuraErstie ,

Bitte google mal nach, wem die Medien gehören. Danach bist du froh JEDE Art von Journalismus den öffentlichen vorzuziehen.

Kommentar von kayo1548 ,

ich kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen;

und man sollte prinzipiell nichts vorziehen, so sehe ich das zumindest.

prinzipiell kann man eine subjektive Komponente nie ganz vermeiden, aber zumindest minimieren.

Umgekehrt kann (und wird) auch bei jedem Autor eine subjektive Komponente eine Rolle spielen, dessen muss man sich bewusst sein und da steckt meist nichtmal eine gezielte Komponente dahinter.

Kommentar von JuraErstie ,

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass etwa 95% aller uns erreichten Inhalte gefiltert werden. Und zwar weil praktisch alle großen Zeitungen, Fernsehsender oder Radiosender ein paar sehr sehr mächtigen Menschen gehören. Deswegen würde ich grundsätzlich nie etwas glauben, was einem so eingetrichtert wird. Ohne Hinterfragen kommt man in der heutigen Welt nicht weit. Und das haben die meisten Menschen leider schon von Geburt an verlernt.

Kommentar von kayo1548 ,

"
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass etwa 95% aller uns erreichten Inhalte gefiltert werden."

klar - anders ist das gar nicht möglich;

sonst würde der Platz wahrscheinlich nichteinmal für Lokalnachrichten reichen.

Was da ausgewählt wird ist natürlich auch davon abhängig was der Konsument interessant findet und sich entsprechend auch verkaufen lässt, d.h. natürlich acuh sehr von der aktuellen Lage.

Aber auch hier gibt es natürlich die subjektive Komponente bzgl der Einschätzung der Wichtigkeit.

"
Und zwar weil praktisch alle großen Zeitungen, Fernsehsender oder Radiosender ein paar sehr sehr mächtigen Menschen gehören
"

auch wenn sie nicht so mächtigen Menschen gehören müsste man filtern - anders geht es nicht.

"
Deswegen würde ich grundsätzlich nie etwas glauben, was einem so eingetrichtert wird

"

richtig und auch eine gewisse Selbstkritik ist wichtig.

Jeder geht hin und bildet sich sehr schnell eine Meinung (was ja auch durchaus wichtig und sinnvoll ist), nur ist diese Meinung nicht immer richtig und hängt vom Weltbild und bisherigen Erfahrungen ab.

"
Ohne Hinterfragen kommt man in der heutigen Welt nicht weit.

"

zum Teil leider doch;

mitunter lebt es sich sogar viel angenehmer so; das erklärt dann beispielsweise auch warum man in der Politik solche, ich sags mal wie ich persönlich es denke, dümmlichen Wahlkampagnen, abhalten muss anstatt nach Fakten und Informationen zu gehen.

"
Und das haben die meisten Menschen leider schon von Geburt an verlernt.

"

ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie man pauschal die Menschen zu mehr mitdenken animieran kann;

eine Patentlösung fällt mir da momentan nicht ein

Kommentar von JuraErstie ,

Ahh leider verstehst du nicht was ich meine. Tut mir leid für dich, aber du bleibst wohl in der Matrix gefangen.

Antwort
von MakePeaceNotWar, 28

Der Grund ist Propaganda. Etwas muss so oft es geht von möglichst Vielen wiederholt werden bis es zur vermeindlichen Wahrheit wird. Propaganda dient zur Kriegsführung.

Antwort
von Dovahkiin11, 88

Der Grund ist, die Medien wollen die Bevölkerung polarisieren, aufbringen, aufhetzen und in Panik versetzen. Und die Bevölkerung tut nichts lieber als das.

 Man regt sich gern über einen Sündenbock auf, beschwert sich über andere und besonders über die Politik. Das ist das menschliche Wesen und funktioniert weltweit, wie gerade in den USA, aber auch in Europa und in Deutschland. Das gibt es auch in der positiven Richtung, aber beim Loben ist die Gesellschaft eher verhalten.

Kommentar von Ruehrstab ,

Gut, dass du solche Medienverschwörungen aufdeckst ... :)

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das ist keine Verschwörung, das bedarf nur simplen Mittelstufen-Fähigkeiten aus dem Deutschunterricht. Die rhetorischen Mittel, die die Autoren der Texte anwenden, zielen auf Panik und Emotionen ab. Das bringt mehr Zuschauer, da unterhaltsamer. Welche anderen Ziele damit verfolgt werden, kann ich nur mutmaßen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Aber mal als Zwischenfrage, warum so herabwürdigend? Ich spreche doch auch nicht so mit dir? Wenig zielführend. 

Den Likern empfehle ich einen Blick in die allgemeinen Kommunikationsrichtlinien (M. Rosenberg). Dort findest du bei Interesse die Begründung für die destruktive Wirkung dieses Beitrags, Rührstab.

Grüße 

Kommentar von kayo1548 ,

"
Der Grund ist, die Medien wollen die Bevölkerung polarisieren, aufbringen, aufhetzen und in Panik versetzen

"

was haben die Meiden davon?

Sollte man sich nicht viel lieber fragen warum die Menschheit darauf so reagiert?

Da wird man zum Entschluss kommen das solche Denkmuster oft für den Menschen sehr angenehm sind.

Medien verkaufen nur das was sich verkaufen lässt und auch neutrale Berichte werden, wenn sie von Menschen interpretiert werden, einen gewissen Effekt haben.

So funktionieren wir Menschen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

"was haben die Meiden davon?"

Von Einschaltquoten abgesehen, frage ich mich das selbst. Ändert nichts daran, dass es so ist. Die billigen rhetorischen Mittel (Dramatisierung, Hyperbeln usw.) bezwecken genau das, in erster Linie bei den weniger Gebildeten, die emotional kategorisieren und nicht semantisch (inhaltlich).

Auch warum die Menschheit in 2016 Sonderauftrag reagiert, kann ich nicht beantworten. Für mich ist das ein Beweis der Dummheit der Masse. Ansonsten würde die Mehrheit differenzierter, konstruktiver und nicht nur aufgrund von Emotionen denken und handeln. Mit Emotionen kann man in dieser Gesellschaftsschicht fast alles erreichen. Mit etwas rhetorischen Fähigkeiten kannst du den Hass auf jede beliebige Nation, Minderheit oder Person schüren. Daraus folgere ich, dass Protestwähler und Petryoten (AfD-Wähler/Patrioten) mit verminderter Intelligenz einhergehen. Aber das ist nur meine Vermutung.

Die Berichterstattung enthält bei unseren Medien fast immer eine unterschwellige Interpretation, eine Perspektive, die der Zuschauer offenbar einnehmen soll. Bei dem VW-"Skandal" beispielsweise. Allein der Begriff Skandal viel lächerlich oft, um scheinbar VW dramatisierend in den Dreck zu ziehen. (Mittlerweile schalte ich ab, wenn ich den Begriff höre.)

 Ein Beispiel derselben Vermittlung des Inhalts, aber mit anderer implizierter Perspektive: Man geht auch darauf ein, dass VW scheinbar durch den harten Kampf mit der Konkurrenz kaum eine andere Wahl hatte, um die Verkäufe zu sichern. Man kann darauf eingehen, dass, wie ich vermute, jeder größere Autobauer und besonders die Amerikanischen ebenso manipulieren. Oder die Werte mit denen von VW vergleichen, um aufzuzeigend, dass VWs längst nicht so schmutzig fahren, wie angedeutet. Dieselbe Information, aber der Zuschauer empfindet mehr Sympathie für VW und sieht den Betrieb nicht mehr als den bösen Schummel-Konzern an. Diese Perspektive oder andere als die "Böse-VW" habe ich jedoch noch nie gesehen oder gelesen, nur diese eine. Und das nennt sich Kanalisierung der Zuschauer. 

Aber natürlich, wer den Medien aus der Hand frisst, trägt ebenso Schuld.


Warum hier nun die Notwendigkeit besteht, meinen Beitrag schlecht zu bewerten, verstehe ich wirklich nicht. Es ist so, die rhetorischen Mittel erkennt jeder Neuntklässler. Da kann ich nichts für. Schade, dass man gleich derart gegen andere basht, das ist wenig zielführend.

Antwort
von Apfelkind86, 53

Das liegt daran, dass wenn man die Fakten nüchtern präsentiert, sie nunmal eher für die Flüchtlinge sprechen. und schon wird der Bricht von dir als linkslastig eingestuft, obwohl er stumpf Zahlen und Fakten nennt.

Beispiele: 

  1. Statistischer Anstieg an Vergewaltigung durch Flüchtlinge? Fehlanzeige
  2. Alle Flüchtlinge kommen zu uns? 1,3 Mio von 60 Mio.
  3. Wir werden islamisiert? Anteil der Muslime in Deutschland: 6%

Und so geht es dann weiter. Für diese Fakten können die Medien dann auch nichts.

Kommentar von rotesand ,

Auf so etwas habe ich gewartet ---------> sehr gut, vielen Dank!

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wenn du dir bestimmte Antworten erwartet hast, hast du ja auch nur eine weitere Suggestivfrage zu dem Thema erstellt.

Kommentar von rotesand ,

Nein, das nicht --------> ich habe lediglich drauf gewartet, dass eine völlig neutrale, statistisch untermauerte Antwort zeigt, dass es auch ganz sachlich geht!

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wie du siehst bekommt man hier ja auch von einigen einen Daumen runter, wenn man Statistiken vorträgt.

Gegenargumente? Fehlanzeige. Mit sowas wie Fakten oder Argumenten hält sich ein AfD-Anhänger auch schon lange nicht mehr auf.

Antwort
von barfussjim, 73

Das Thema polarisiert, eine völlig wertneutrale Berichterstattung ist kaum möglich, da es ja immerhin um Menschenschicksale und Menschenleben geht. Trotzdem habe ich schon viele Berichte gelesen, die nüchtern mit dem Thema umgehen und sich auf Zahlen und Fakten beschränken, z. B. hier:

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1030320.html

Kommentar von tanztrainer1 ,

Und solche Artikel beschimpfen dann Manche als Lügenpresse! Ist ja klar von welcher Richtung das dann immer kommt!

Antwort
von Alex1992112, 67

Menschen sind emotional

Antwort
von mlgneumann, 46

Ähm.... Die gibt es schon. Man sollte nicht alles auf die Presse schieben, in typischer PEGIDA-Manier. Einfach viele objektive Quellen nutzen und sich zur Meinungsbildung informieren. Das macht einen mündigen Bürger aus.

mlg neumann

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