Frage von dschabbadahad, 63

Wieso gibt es so wenige Frauen (zumindest im Vergleich) als Serienkiller...ich persönliche kenne sogar ausschließlich nur Männer?

Es wird sicherlich ein paar Serienkillerinnen geben...aber zumindest ich kenne keine einzige... Männer könnte ich spontan 20 aufzählen... und es gibt weitaus mehr.

Ich meine Serienkiller des Kalibers eines Jeffrey Dahmer, Ted Bundy, John Gacy, usw. usf.... nicht wenn irgendein Mädel durchgedreht ist und irgendwo im Wahn 10 Leute ermordet hat...sowas meine ich hier nicht.

Antwort
von Andracus, 30

Ich denke als Mann ist man automatisch furchtloser. Kaum ein Mann wird nachts durchs Parkhaus laufen und ein mulmiges Gefühl im Bauch haben, weil man doch so oft hört, wie junge Männer in solchen Situationen überfallen oder entführt werden. Kein Mann fürchtet sich vor seinem ersten Diskobesuch, weil ihm jemand was ins Getränk kippen und ihn auf sein Zimmer verschleppen könnte. So Dinge passieren nicht, weil Männer einfach biologisch bedingt durchschnittlich stärker sind. Dazu gehört auch, dass Männer tendenziell weniger emotional sind. Bestimmt gab es auch gestörte Frauen, die klar denken konnten und in der Lage gewesen wären, Morde akribisch zu planen. Ich schätze einfach, die physikalischen Möglichkeiten standen solchen Ideen oft schon im Weg und man hat sich einen anderen Weg gesucht (kann sicherlich so Dinge wie das Quälen kleiner Tiere oder dergleichen beinhaltet haben, nur das sowas wohl eher selten ans Licht oder zur Anzeige gebracht wird).

Kommentar von loema ,

Das Abspulen von Vorurteilen machen deine Thesen nicht richtiger.
Seit den Killerclowns wissen wir alle, dass auch Männer Angst haben können in Parkhäusern.
Und für Frauen gibt es diese reale Angst schon immer.
Die Welt ist für Frauen voller Killerclowns.
Vergewaltiger, Nötiger, Droher, Stalker, dem lieben Onkel, und dem Fremden Sexualstraftäter.

Das bedeutet aber nicht, dass Männer automatisch furchtloser sind.
Einmal auf der Straße von unbekannten verkloppt, trauen sie sich ebenfalls nicht mehr raus, wenns dunkel ist.

Traumatische Erlebnisse und das Angsteinpflanzen von Eltern und anderen Erwachsenen machen Angst.
Da ist kein Automatismus dabei, aufgrund des Geschlechts.

Kommentar von Andracus ,

War vielleicht unglücklich formuliert, okay. Aber ich meinte nicht jeden Mann, ich meinte Männer tendenziell. Was ich damit begründet habe, dass Frauen allein statistisch gesehen weitaus bedrohter sind in so alltäglichen Situationen wie oben beschrieben, weil sie sich einfach oft nicht so gut wehren können oder man das zumindest annimmt. Männer werden auch vor anderen Männern (und Frauen) durch diesen Stereotyp bzw diese Beobachtung geschützt. Ich sage nicht, dass keine Männer vergewaltigt werden oder Sozialangst entwickeln können oder nie Opfer von Raubüberfällen werden. Ich sage nur, dass es wegen ihrer biologischen Beschaffenheit, die sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit stärker macht als die Durchschnittsfrau, seltener Opfer solcher Verbrechen werden und sich deshalb vielleicht auch eher in der Lage sehen, selbst solche Verbrechen auszuüben.

Antwort
von Ursusmaritimus, 34

Frauen lassen eher morden als das sie persönlich aktiv werden. Also sind sie keine Serienkiller sondern nur Partner (Auftraggeber) des Serienkillers.

Weiterhin haben Frauen per Geschlecht ein Opferabonnement, damit können sie überhaupt nie Täter sein......

Kommentar von Andracus ,

Ich war jetzt nicht ganz sicher ob das Sarkasmus sein sollte..."Nie" stimmt nicht. 

Kommentar von DocRough ,

Es gibt fast hundert domuntierte Fälle weiblicher Serienmörder, die sind also wohl allesamt keine Täter....Ja ne, ist klar ^^

Antwort
von loema, 9

Frauen vergiften häufiger als Männer.
Und nicht alle Morde werden überhaupt bemerkt.
Ich würde vermuten, dass es schon viele Serienkillerinnen gibt.
Die sind aber nie aufgeflogen und deren Morde wurden nicht bemerkt.

Antwort
von DocRough, 19

Na es gibt schon jede Menge weiblicher Serienmörderinnen, eine der bekanntesten war zum Beispiel die Gräfin Barthok, die mindestens 80 Menschen um die Ecke brachte. Aber auch in der neueren Zeit haben Frauen einen recht hohen Bodycount erzielt. 

Aber ja, die Anzahl der männlichen Killer ist höher, das liegt laut Experten auch bei den Motiven. Bei Männern geht es oft darum zu kontrollieren, dominieren und zu unterwerfen. Frauen haben viel seltener dieses Anliegen und es geht öfter um eine wirre Art der Selbsterhaltung oder höhere Ziele, die sie als ehrenwert ansehen (zum Beispiel vom Leid erlösen). Und es gab / gibt jede Menge Giftmischerinnen, die eben eiskalt aus finanziellen Gründen in Serie töten/getötet haben.

Antwort
von drea67, 15

In der Justiz reden wir von einem "Frauen-Bonus", d.h., wenn Frauen überhaupt kriminell werden, vergreifen sie sich zunächst -wenn überhaupt an Personen- an dem "Störer", also Verursacher selbst, und dann eher an seinen Sachen. Nehmen wir mal das Beispiel "fremd gehen". Ein Mann wäre in der Lage, fremde Personen aus Frust anzugreifen, eine Frau schüttet Rotwein über den Armani-Anzug dessen, der sie betrügt (das ist jetzt ganz überspitzt ausgedrückt).

 Also sind Serienkillerinnen ganz einfach an der Realität vorbei. Aber ich würde nie "nie" sagen; dafür habe ich schon zuviel erlebt.

Antwort
von Mojoi, 21

Du kennst Serienkiller persönlich?

Kommentar von dschabbadahad ,

Nein. Wie kommste drauf?

Kommentar von Mojoi ,

"...ich persönliche kenne sogar ausschließlich nur Männer"

Kommentar von dschabbadahad ,

Achso... dann liegts an deinem Textverständnis. Wie du richtig zitiert hast, steht da "ich persönlich kenne" und nicht "ich kenne persönlich"

Mit der Formulierung wie ich sie verwendet habe, unterstreicht man, dass das zwar auf einen selbst zutrifft, aber nicht allgemeingültig sein muss und andere durchaus andere Erfahrungen haben können.

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