Frage von LarsGrad, 90

Wieso gibt es (Religions-)kriege, obwohl jede Religionsgemeinschaft von sich selbst behauptet, friedlich zu sein?

Wieso gibt es (Religions-)kriege, obwohl jede Religionsgemeinschft von sich behauptet, friedlich zu sein?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von halloschnuggi, 26

Religion ist nur ein Mittel, es geht um Macht

Antwort
von AskiMenzil2525, 54

Weil manche menschen (wie zb die isis) religion komplett falsch verstehen und hasserfuellt sind

Kommentar von GeneralVodka ,

Die ISIS macht im Grunde genommen nichts anderes als Mohammed.

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Ah ist das so ja? Wie gut kennst du den Propheten Muhammed (sallallahu aleyhi wa sallam) das du so ne aussage bringen kannst? Liest paar zeilen von der BİLD und ziehst so nen entschluss?
Der Prophet Muhammed (sallallahu aleyhi wa sallam) kâmpfte niemals gegen unschuldige. Alle kriege die er fuehrte waren verteidigungskriege. Und wieso sollte er muslime killen?
Hier ich zeig dir mal paar zeilen die vom propheten muhammed (sallallahu aleyhi wa sallam) kommen:

Dies ist eine Nachricht von Mohammed, Sohn von Abdullah, als ein Abkommen an diejenigen, die das Christentum annehmen nah und fern, wir sind mit ihnen.

Wahrlich, Ich, die Diener, Gehilfen und meine Anhänger werden sie verteidigen, weil die Christen unsere Mitbürger sind. Und bei Allah! Ich werde es mit alles aufnehmen, der sie belästigt.

Es soll kein Zwang auf sie bestehen. Weder sollten die (christliche) Richter von ihren Aufgaben enthoben werden, sowie die Mönche nicht von ihren Klöstern. Niemand sollte ein Haus des Glaubens zerstören, es beschädigen, oder etwas aus ihnen in ein muslimisches Haus entwenden.

Sollte jemand so handeln, so wird er das Abkommen von Gott verunzieren und seinen Propheten verweigern.

Wahrlich, sie sind meine Verbündeten und haben meine sichere Zustimmung gegen alles, was sie hassen.

Niemand sollte sie zwingen zu reisen oder sie zum Kampf verpflichten.

Die Muslimen sind es, die für sie kämpfen.

Wenn eine Christin mit einem Muslim verheiratet ist, so darf es nicht ohne ihre Zustimmung erfolgen. So darf man ihren Besuch in die Kirche um zu beten nicht verbieten.

Ihre Kirchen sind zu respektieren. Sie sind nicht daran gehindert sie zu reparieren, sowie die Untastbarkeit ihrer Bündnisse.

Keiner aus dem Volke (Muslime) darf sich dieses Bündnis bis zum letzten Tag (Tag des letzten Gerichtes) verweigern.

Dieser Auszug ist aus dem Testament des Propheten Mohammed (Ashtiname Muhammad) wiedergegeben. Geschrieben 626 nach Christus, an die Mönche der Saint Catherine’s Monastery und Simonepetra, unterzeichnet mit der Hand Mohammed’s.
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Antwort
von Karaseck, 42

Bei jedem Krieg geht es unter dem Strich um Geld. Ob da Religion, oder irgend etwas anderes vorgeschoben wird ist egal.

Denke an einen Krieg aus der Geschichte und überlege wer dabei verdient hat. Es waren nie Arbeiter, Bauern oder Handwerker.

Antwort
von Ripley123, 37

Ich habe gestern eine Doku über Nazis und den Kukuxklan in den USA gesehen. Einer der Anführer sagte: Es geht nur ums Geschäft. Seine Religion war die Rasse und er hat im Namen der Rasse getötet. Ich als Gläubige leide selber unter den anderen Gläubigen, denen es nur ums Geschäft geht. Vielen Menschen geht es um den Selbsterhaltungtrieb. Sei es auch der psychische Selbsterhaltungstrieb. Ihre Psyche benötigt Macht und dafür benötigen sie nun einmal Unterdrückte und Machtkämpfe. Ich kenne Muslime, Atheisten, Buddhisten und Christen - sie alle berufen sich auf ihren Glauben bzw. Nichtglauben, doch letztendlich ist es ihr freier Wille anderen zu schaden. Manche, aber nicht alle berufen sich auf den göttlichen Frieden, um auch auf dieser Weise die eigene Überlegenheit zu präsentieren. Das einzige was ich mache, ich akzeptiere, dass manche Menschen nur an ihre eigene Selbsterhaltung denken.

Es gibt einen interessanten Beitrag von Erich Fromm im Internet. Es heißt: die Anatomie der menschlichen Destruktivität.

Antwort
von Andrastor, 33

Weil so sehr die Religionen von sich behaupten friedlich zu sein, so behaupten sie auch die einzigen zu sein die die Wahrheit sagen, sprich die einzig wahren Religionen zu sein.

Und so sehr sie auch Frieden predigen, weiß doch jede/r dass es nur eine den Platz der einzig wahren Religion besetzen kann.

So verkünden sie zwar den Frieden, säen währenddessen aber die Saat des Krieges.

Antwort
von Ichthys1009, 33

Religionen wollen dazu beitragen, dass Menschen zu ihrer ethisch-moralischen Höhe sich entwickeln können.

Gerade weil die Menschen aber noch nicht so auf der Höhe sind, braucht es noch die Religionen.

Daher entsteht ein Konflikt zwischen dem Anspruch der Religion und der Schwäche des Menschen.

Es gibt keine Kriege, die durch die Religion verursacht werden.

Genauso wenig wie es Kriege gibt, die durch Staatsangehörigkeiten oder Hautfarben oder Abstammung verursacht werden.

Es gibt nur etliche Menschen, für welche ihre Religion ein guter Vorwand ist, um einen Krieg anzufangen - so ein Vorwand klingt ja frömmer als wenn man offen sagt, dass es einem um Macht, Reichtum oder Landgewinn geht.

Und es gibt Menschen, welche viel Angst haben und die sich daher an ihre Religion klammern müssen. Deshalb müssen sie mit Waffen für diese Sicherheit, die ihnen ihre Religion bietet, kämpfen.

Leider haben sie ihre Religion damit völlig missverstanden.

Lass uns gemeinsam für den Frieden kämpfen - aber mit geistigen Waffen, wie sie zum Beispiel in der Bibel gemeint sind: "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!" (1. Tim. 6,12)

Kommentar von stine2412 ,


Es gibt keine Kriege, die durch die Religion verursacht werden.

Icvhtys, die Religionen werben aber kräftig in den beteiligten Ländern um Unterstützung der Gläubigen. "Gott mit uns!", "erbitten wir von Gott den Sieg". Dazu kommt massive Einmischung seitens der Kirchen in die Politik, z.B. aus unserer Nachbarschaft Polen und Rußland. Zu diesem Thema wäre mal interessant, den Spiegel Nr. 13 vom 26.3.2016 zu lesen. Schon das Cover sagt alles. Noch interessanter ist die Offenbarung - hier eine kleine Auswahl: Off. 17:1, 2, 4, 5, 15, 18 Off. 18:23, 24. Bei der Lektüre muß man noch nicht einmal doll religiös sein, man versteht diese Verse fast von selbst.


Antwort
von DerBuddha, 11

weil die schriften einen mordenden gott zeigen...........und weil jede religion nur darauf aufgebaut ist, menschen zu beherrschen, zu beeinflussen und kohle zu verdienen.............religionen und götter sind zudem von menschen erfunden worden und sie werden immer nur zum eigenen zweck genutzt und missbraucht...........:)

jeder gläubige, der einen menschen aus den gründen seines glaubens oder seines gottes heraus tötet, ist ein heuchler, verbrecher und hat diese tat nur aus eigenem und egoistischen gründen getan................. (man beachte, "aus den gründen seines glaubens heraus", bevor hier wieder irgendwelche dummen oder nicht zuende gedachten antworten auftauchen)....:)

Antwort
von Kokosnuss2002, 40

Ich glaube, es heßt, dass man die Religion verbreiten soll. Selbstmordattentäter sind Helden, sie denken, sie werden dann geehrt usw.
Viele wissen aber nichtmal, was in dem Glaubensbuch drinnensteht, die wollen einfach so kämpfen um anderen was zu beweisen

Antwort
von Baoshan, 23

Weil jede Religion behauptet wahr zu sein. Wahrer als jede andere....

Magg Trivial klingen, ist aber im Kern der Grund.

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