Wieso gibt es noch Religionen?

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25 Antworten

Wieso gibt es noch Religionen?

Weil sie den Menschen helfen können und Bedürfnisse befriedigen.

Glaubt ihr an einen Gott, oder nicht?

Ich bin zwar religiös, aber in meiner Religion (Buddhismus) gibt es keinen Gott.

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Kommentar von PrivateBrown
06.12.2015, 02:37

Ich bezeichne den Buddhismus oftmals als eine Lebensweise, da ich sie nicht wie die "klassischen" Religionen wahrnehme.
Dazu stehe ich aber sehr positiv, wenn ich ehrlich bin :)

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Aufklärung,Bildungsexpansion, Säkularisierung im Staatswesen, Anerkennung der Wissenschaft, all diese Entwicklungen konnten die Religion entgegen der Prognose von Atheisten nicht auslöschen.

Ich als Christ bin überzeugt davon, dass in jedem Menschen ein Transzendentes oder eine Vorahnung in sich trägt, dass Menschen zur Auseinandersetzung mit dem Glauben führt.

Jede immanente Weltanschauung hat nicht das Potenzial, die Religiosität als zentraler Wesenszug des Menschen gerecht zu werden.

Glaube steht nicht im Konflikt mit Wissenschaften oder der Vernunft, sondern sie ergänzen sich zu einem ganzheitlichen Bild der Wahrheit, die wir dennoch nur in Bruchstücken erklären bzw. erkennen können.

Der Atheismus kann das nicht erklären, wieso wir trotz unserer Aufklärung und unserem Wohlstand eine Glaubenskultur sind.

Insbesondere der neue Atheismus hat durch seine offensive Diffamierung von Religion,  die mit einer fairen Auseinandersetzung mit den Inhalten wie zum Beispiel dem christlichen Fundament nicht zutun hat, den Eindruck erzeugt, dass Religion im allgemeinen  etwas für ungebildete irrationale Wissenschatfs und Erkenntnis verneinende Menschen sind.

Der Atheismus ist eine neue Strömung, ein Trend geworden, die von Naturwissenschaftlern gegründet, meinen den Bereich der Theologie für sich beanspruchen zu können, obwohl sie keine differenzierte Aussage darüber treffen können. Die Darstellung wie zum Beispiel Dawkins sind selektiv, einseitig, und mit dumpfer Polemik.

Für mich gibt es keinen Grund, meinen Glauben aufzugeben.

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Ja, ich glaube an Gott. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet.
Auch stehen in der Bibel viele erfüllte Prophezeihungen, dass kann kein Zufall sein.

Wenn ich mir die Welt so ansehe, dann stelle ich fest, das vieles perfekt durchdacht und aufeinander abgestimmt ist. Ich glaube nicht, dass alles aus Zufall entstanden ist, ich glaube, dass dies alles geplant wurde. Weitere Gründe für meinen Glauben findest du auf meinem Profil.

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Wenn du schon so rational denkend bist, müsstest du wissen, dass nicht nur Dummköpfe im 21. Jahrhundert an Gott glauben, sondern überall in Politik, Sport, Wissenschaft und Forschung, Medizin, Film und Fernsehen, und in jeder nur möglichen Berufsart findest du Menschen, die an Gott glauben und ihren Glauben sogar öffentlich bezeugen. Glaube ist nämlich ohne Verstand gar nicht denkbar ! So könnten dir gläubige Menschen ebenso „hunderte von Fakten“ aufzählen, die für ihren Glauben sprechen. Deine Vorstellung von einem Gott, der als alter Mann irgendwo herumfliegt, wird allerdings kein gläubiger Mensch nachvollziehen können, das zeugt von Naivität und großer Unwissenheit.

Religion ist nicht notwendig, der Mensch kann auch ohne leben. Wenn es aber Gott wirklich gibt und die von Christen verkündete Offenbarung wahr ist, dann wäre ein Leben ohne Gottesbeziehung ein sinnloses Leben. Wenn der unendliche Gott nämlich das Sein selbst ist und alles Geschaffene umfängt, dann verdanken wir Ihm auch unsere Existenz und tragen Verantwortung für unser Leben, unsere Taten. Dann gibt es eine Ewigkeit und das allein ist Grund genug als Antwort auf deine Frage.

Christen glauben der Offenbarung Gottes in Jesus Christus und dies sogar als historisches Ereignis. Sie glauben den Glaubenszeugen durch die Jahrhunderte und halten die Bibel eben nicht für ein Märchenbuch, allerdings sind sie klug genug, sie auch nicht für ein naturwissenschaftliches Lehrbuch zu halten. Christen widerlegen keine Wissenschaft, sondern erkennen sie an. Naiv dagegen ist es, zu glauben, der menschliche Verstand sei unbegrenzt und die Wissenschaft könnte Gott beweisen und wenn nicht, dann gäbe es Ihn nicht. Wo die Wissenschaft hinkommt, ist Gott schon lange vorher, denn er steht weit erhaben über jeglicher menschlichen Vorstellung und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Entwicklung der Welt und des Menschen über Milliarden von Jahren verdankt sich einem Urheber, für den jeglicher Zeitbegriff nur ein Augenblick ist (wie z.B. die Bilder der Schöpfungsgeschichte aussagen wollen). Man kann Gott nicht mit mathematischen Formeln beweisen, Gott ist keine naturgesetzliche Kraft, sondern ein personales, liebendes Wesen. Deshalb ist der Mensch kein Zufallsprodukt einer stattgefundenen Evolution, sondern ein geliebtes und einzigartiges Wesen, das dazu bestimmt ist, Gott zu erkennen und ewig glücklich zu werden.

Religion ist die bewusste und freie Hinordnung des Menschen auf Gott, ich begebe mich in eine lebendige Beziehung zu einem DU und aus dieser Beziehung heraus werde ich mein Leben gestalten. Offenbar liegt die Auseinandersetzung mit Gott in der menschlichen Natur begründet. Der Mensch trägt eine Ahnung in sich, dass er letztlich von Gott ausgegangen ist und zu ihm zurückkehren wird. "Unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Gott" (Augustinus)

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---Mit dem Paradiesrausschmiss ist dann eingetreten, mit Bezug auf die moralische Gesamtauffassung des Menschen, daß er sich als sündig fühlte, während er unfähig gewesen wäre, in die Sünde zu verfallen, wenn er im Paradies geblieben wäre, in dem Stande des instinktiven Geführtwerdens durch göttlich-geistige Mächte. 

---Während er da unfähig zu sündigen war, also sündlos geblieben wäre wie ein bloßes Naturgeschöpf, ist er fähig geworden zu sündigen durch dieses Selbständigwerden gegenüber den göttlich-geistigen Mächten. 

---Und es trat dann in der Menschheit dieses Sündenbewußtsein auf: Ich als Mensch bin nur dann nicht sündig, wenn ich meinen Weg wiederum zurückfinde zu den göttlich-geistigen Mächten. Was ich durch mich selber beschließe, das ist als solches sündhaft, und ich kann nur die Sündlosigkeit erringen dadurch, daß ich den Weg zu den göttlich-geistigen Mächten wiederum zurückfinde.

---Und dazu benötige ich unbedingt die Religion, damit mich diese auf meinem Weg stützen kann.

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Wieso glaube Menschen im 21.Jahrhundert noch an Religionen?

Warum sollte es keine geben?

Das hat mit dem 21. Jahrhundert nichts zu tun!

Man wiederlegt hirnspinstig die Wissenschaft

Es gibt einige, sehr, sehr wenige Religionen die dies tun.

Der Großteil der Religionen tut dies nicht.

um an einen unsichtbahren Mann der irgendwo herumfliegt zu glauben?

Keine mir bekannte Religion hat so eine Vorstellung von Gott.

Ich könnte hier noch hunderte Fakten aufzählen, die gegen Religionen stehen, jedoch fehlt mir der anreiz dazu.

Das, was du bisher geschrieben hast, lässt vermuten, dass diese angeblichen Fakten einfach nur darauf beruhen, dass du nicht verstanden hast, worum es in der Religion geht.

Wenn im Deutschunterricht die Grammatik und Rechtschreibung der Gebrüder Grimm durchgenommen wird, könnte ich behaupten: "Man kann beweisen, dass den Kindern im Deutschunterricht Unsinn beigebracht wird: Es gibt weder Hexen, die Kinder im Ofen backen, noch einen Esel, der Gold produziert."

Daher zur Frage: Glaubt ihr an einen Gott, oder nicht?

Ja

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Ich glaube nicht an Märchenfiguren, die wissenschaftlich nicht erklärbar sind. Typen die Meere teilen können und Jungfrauen, die Kinder gebären entzieht sich jeglicher Wissenschaft. An solche Märchen glaube ich nicht als rational denkender Mensch.

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Tradition, Überzeugung, aber auch Einbildung sowie Angst.
Es gibt einerseits die, die sich fragen: Was ist wenn es stimmt, da geh ich lieber auf Nummer sicher.
Dann gibt es die, die aufgrund von Gesellschaft und Familie da "reinerzogen" werden und nicht raus wollen.
Dann gibt es die Leute, die behaupten sie hätten eine Offenbarung gesehen. Meistens sind sie unrealistisch und nicht belegebar und wurde "rein zufällig" nur von ihnen gesehen.
Überzeugung ist selbsterklärend, wobei ich das relativ selten sehe.
Ich würde aber sagen, dass der Anteil von Religiösen stetig sinkt, besonders der von Christen, vorwiegend protestantsich. Speziell in den demokratisch entwickelten Ländern. Das "Problem" hierbei ist die Interpretation der jeweiligen Worte. Einige interpretieren die Bibel metaphorisch was heißt, dass es immer etwas anderes bedeutet. Demnach kannst du es auf Erkenntnisse "anpassen" und behaupten: Ja stimmt doch 100% überein.
Trotzdem meine ich, dass Agnostiker die Mehrheit bilden werden, auch der Islam wird zurückgehen, obwohl er stärker praktiziert wird. Es ist eine ziemlich Diskussionswürdige Fragestellung aber ich sage immer:
Jeder wie er will, es gibt Religionsfreiheit. Für mich ist es in Ordnung solang man nicht gleich sagt: "Oh Dämon da, Satan hier, Illuminati Confirmed" etc...

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So lange es Menschen gibt, wird es Religionen geben.

Und warum fragst du? Hast duZweifel? Eben! Deshalb gibt es Religionen. Glauben, nicht wissen

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Deine Fragestellung ist "etwas" fehlerhaft. Verwende bitte die Begriffe "Gott" und "Religion" nicht synonym. Man kann zwar an Gott glauben, aber eine Religion ist etwas anderes als Gott... 

Du wirst Dich, um das "Problem" zu verstehen, einfach mal mit dem Thema beschäftigen müssen, was der eigentliche Glaube an Gott ist und wozu Religionen und Glaubensgemeinschaften wirklich da sind...

Die Antwort auf Deine Frage, wieso es noch Religionen gibt, lautet schlicht: weil es Menschen gibt, die an Gott glauben und sich mit Gleichgesinnten gerne verbinden.

Ist in etwa dasselbe wie Sportvereine. Für jeden Sportler gibt es da den passenden Club.

warehouse14

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Es gibt keine Beweise für die nicht Existenz Gottes. Keiner könnte es beweisen. Es gibt Dinge weit über die Wissenschaft was wir mit unserem begrenzten Verstand nicht begreifen können. Wir verstehen die Wissenschaft. Wie soll aus dem nichts etwas entstehen? Das Universum das perfekte System der Erde, Umwelt, der Mensch auf dieser Erde usw. Es ist schwer zu sagen, dass alles ein Zufall wäre. Bezüglich der Wissenschaft, sollte der Quran von Menschen geschrieben sein, woher konnten sie von dem Urknall wissen, die Expansion des Universums, wie das Geschlecht des Kindes bestimmt wird, das schwarze Loch im Universum und so weiter. Das steht geschrieben offenbart vor 1400 Jahren. Also muss es von dem Schöpfer der es im Quran erwähnt.

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Kommentar von Meatwad
06.12.2015, 23:06

Daß es keine Beweise für die Nicht-Existenz irgendeines Gottes gibt, ist irrelevant. Es gibt noch nicht einmal Anzeichen für seine Existenz. Es gibt vielleicht Dinge, die wir noch nicht vollends begreifen. Aber deswegen muss man sich als Erklärung ja nicht einfach irgendeinen Unsinn ausdenken, sondern weiter neugierig sein und forschen. Und es gibt immer wieder Individuen, die im Bereich der Wissenschaft die Grenzen des menschlichen Verstandes nach oben hin verschieben. Dies wird auch in Zukunft nicht anders sein. Wenn man die relativ Kurze Zeitspanne berücksichtigt, die die menschliche Existenz umfasst, so sind wir schon enorm weit gekommen. Man bedenke nur die Entwicklung künstlicher Intelligenz, welche in den nächsten Jahrzehnten geradezu expodieren wird (wenn vorher nicht was anderes explodiert).

Im Übrigen ist nirgendwo die Rede davon, das Universum sei aus dem nichts entstanden. Erde/Umwelt und Mensch sind alles andere als perfekte Systeme. Die Gesetzmäßigkeiten, die zu ihrer jeweiligen Entwicklung führten, sind uns mittlerweile bekannt. Ein Gott ist hier als Erklärung fehl am Platze.

Und bezüglich des "wissenschaftlichen Wunderwerkes" Koran, der seiner Zeit weit vorraus war: Das ist natürlich alles großer Quatsch.

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Kommentar von iam10
06.12.2015, 23:13

Ja etwas höheres, unser Schöpfer ist es. Wieso soll es denn Quatsch sein bezüglich der Verse? Ich habe keine Absicht zu lügen, nachschauen kann man selbst wenn Interesse dafür besteht.

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Ich glaube das es da etwas gibt, was der beschränkte Geist des Menschen nicht fassen kann. Wie man das oder den nennt, ist für mich nachrangig. Habe da auch schon Erfahrungen gemacht, die mich da "glauben" lassen, aber das wird hier nicht Thema.

An Religionen aber glaube ich nicht, da diese von Menschen gemacht wurden, auch wenn ich einer angehöre und sogar meinen Sohn da "reingelassen" habe.

Warum tue ich das, einer Religion anzugehören wenn ich nicht an sie (die Religion) glaube? Weil ich diese Organsiation gerne mit Geld (Steuern) unterstütze, da sie auch viel Gutes am Menschen tut. Wenn man da mit offenen Augen schauen geht, weiß man das und deswegen bleibe ich drin - von ganzem Herzen.


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Weil leider noch immer zu wenige Menschen kritisch denken, sondern bedingungslos akzeptieren, was ihnen von Eltern, Lehrern, Priestern, dem Staat, der Werbung, Unternehmen oder den Medien indoktriniert wird. (Nicht alle davon haben mit Religion zu tun)

Die meisten Menschen sind von Grund auf zu bequem um etwas kritisch zu Hinterfragen. Es wird akzeptiert was einem in den ersten Lebensjahren beigebracht wurde und das wird dann gelebt. 

Würde man seine Kinder nicht religiös erziehen, sondern sie nur über Religionen informieren (ohne Wertung, weder positiv noch negativ) und sie dürften sich mit 14 dann eine (oder keine) aussuchen, dann bin ich mir sicher, dass es nur wenige Generationen bräuchte um Religionen vom Tisch zu kehren. 

Das Problem ist also nicht das 21.Jh oder das Unwissen der Religiösen. Die meisten religiösen Menschen in westlichen Ländern glauben nahezu alles wissenschaftlich bewiesene. Sie sind nur zu faul um wissenschaftliche Ansichten auch auf ihre Religion anzuwenden.

Wissenschaftliches Arbeiten:

Eine Theorie ist die Bezeichnung für ein Gefüge von sinnvoll aufeinander bezogenen Annahmen.

Theorien können aufgestellt werden soviel man will, jedoch ist es falsch eine Theorie zu verbreiten solange sie nicht bestätigt ist, das heißt, solange es keine widerlegbaren/untersuchbaren Beweise dafür gibt.

Sobald eine Theorie anerkannt/bewiesen ist, kann man sie verbreiten und Lehren.

Aber in der Sekunde in der es auch nur einen einzigen Gegenbeweis für eine Theorie gibt, MUSS sie verworfen werden und als Falsch betrachtet werden, außer der Gegenbeweis wird widerlegt.


Das Problem, das bei Religion besteht, ist dass es keine sinnvoll aufeinander Bezogenen annahmen sind, sondern so ziemlich alles an Gott und den Religionen den Naturgesetzen widerspricht. Es gibt keine einzige Dokumentierte und bewiesene Begebenheit für göttliches Eingreifen. Übers Wasser laufen, Meer teilen, Wasser zu Wein machen usw. 

Jetzt werden ein paar natürlich behaupten, dass auch das schon "fundamentalistischer Glauben" ist und Kritik daran also nichts an deren Glauben rütteln kann, aber wo fängt man dann an zu glauben und wo hört man auf. Wenn ihr nicht einmal an Jesus Christus, also die Grundlage eurer Religion glaubt, wie könnt ihr euch dann Christen nennen. 

Ein Deistischer Gott ist nicht widerlegbar. Dh ein Gott, der die ungeklärten Fragen der Wissenschaft füllt und/oder ein Auge auf euren persönlichen Weg hat ohne einzugreifen Diese Theorie kann euch niemand nehmen, weil sie nicht widerlegt werden kann. ABER deswegen ist sie noch immer nicht bewiesen und somit ist deren Verbreitung falsch. Sobald die Wissenschaft eine Frage klärt die vorher euer Gott gefüllt hat, MÜSST ihr ihn ändern oder verwerfen und euch einen Gott schaffen der diese Frage nicht mehr mit einschließt.

Ein Theistischer Gott hingegen, wie die Christen/Juden/Muslime ihn haben ist eine Theorie die entweder nur unbewiesen ist und deswegen nicht verbreitet werden darf oder widerlegt ist und darum falsch ist (kommt auf die persönliche Überzeugung des Wahrheitsgehaltes der heiligen Schriften an). 

Wenn ihr an ein höheres Wesen, also einen Gott glauben wollt, dann sage ich dagegen absolut nichts. 

ABER: Verschont den Rest der Welt mit euren unbestätigten Theorien, außer natürlich jemand will sie tatsächlich hören. 

Das heißt Schlussendlich auch, dass ihr eure Kinder in keinem Glauben erziehen dürft, sondern sie nur über Religion informieren solltet. Ihnen jedoch keinesfalls aufzwingen dürft an etwas bestimmtes zu glauben.

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Kommentar von Hyperdinosaurus
06.12.2015, 13:22

Ich bin kritisch, rational, aufgeklärt, gebildet und kenne mich mit der Wissenschaft aus, Glaube ist mir nie aufgezwungen worden- alles Umstände die nach deinen Aussagen Religion die Chance nehmen - und ich bin dennoch Christ aus Überzeugung.

Du hast im Übrigen ein sehr eingeengtes Wissenschatfsverständnis, welches  nur auf den Bereich der Naturwissenschaften Gültigkeit hat. Was mich natürlich keineswegs wundert, da alle mit deiner Ansichten meinen mit den Naturwissenschaften den Glauben an Gott unplausibel machen zu können.

Wäre natürlich ein interessantes Experiment- Kinder ganz säkular zu erziehen- ich schätze selbst das würde die Religiosität nicht auslöschen können- da es, wie ich denke, eine von der Sozialisation unabhängige Sehnsucht nach Transzendentem im Menschen verankert ist.  

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Kommentar von Hyperdinosaurus
06.12.2015, 14:24

Offensichtlich weißt du nicht wo der christliche Glaube zuzählt, nämlich zu einer Offenbarungsreligion die mit einem Deismus nicht korreliert, das bedeutet sein Gottesverständnis geht über das Wirken als Ursprung des Universums hinaus hin zu einem im Weltgeschehen präsenten Gott.

Inwieweit Gott sich am Geschehen beteiligt, können wir nicht beurteilen, da Gottes Wirken  in einer für uns verschlossenen Dimension sich abspielt (natürlich kann ich das nicht beweisen, das ist eine Vermutung, für die es Gründe gibt)

Nur Naturwissenschaften arbeiten mit Theorien. In der Geschichte zum Beispiel werden Hypothesen aufgestellt, die in Form eines gründlichen Indizienprozesses auf ihre Plausibilität geprüft werden. Kannst du vergleichen mit einem Gerichtsverfahren, wo man verschiedenen Aussagen deutet und nach ihrer Glaubwürdigkeit gewichtet und zu einem ganzen Bild formt, der einen Vorfall rekonstruiert.

Das kann man nicht gleichsetzen mit der Vorgehensweise der Naturwissenschaften. Ich hoffe du versteht den fundamentalen Unterschied.

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Es kommt ja auch drauf an, an was du genau glaubst und wie du deine Religion interpretierst.
Man kann ja zum Beispiel daran glauben, dass Gott (oder eine höhere Macht oder sonst was) eben für den Urknall, die Evolution, etc... gesorgt hat.
Andere wiederum glauben gar nicht an die Wissenschaft und verschließen sich davor oder glauben auch an eine große Verschwörung.
Und dann gibt es wiederum Leute, die gar nicht gebildet genug sind, um etwas über naturwissenschaftliche Tatsachen zu wissen. (Ist vor allem in andere Ländern der Fall)

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Kommentar von PrivateBrown
06.12.2015, 02:47

Wissenschaft ist nicht etwas woran man "glauben muss".
Glauben oder nicht, die Realität wird dadurch auch nicht anders.
Finde es ist ein schrecklicher Begriff für etwas was offen ist, Veränderungen akzeptiert und auf Beweise basiert.
Wissenschaft ist was den Menschen vorangebracht hat, wenn man nicht an sie "glaubt", verdient man den Fortschritt ehrlich gesagt nicht. Da kann man auch gleich das Internet verlassen.

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Kommentar von BroBarney
06.12.2015, 03:33

Ja, aber für die Menschen, die ich meine, ist Wissenschaft ein (Irr-)Glaube. Viele behaupten, dass die ganze Wissenschaft eine Lüge sei und eine Versuchung Satans darstellt oder das sie ein heidnischer Aberglaube ist. Ich kann auch gerne mal 2 Links reinstellen, sofern ich sie finde. Es sind religiöse Seiten, über die man sich eigentlich nicht lustig machen sollte. Aber bei den Theorien, die da aufgestellt werden, kann man sich manchmal echt nicht zusammenreißen. Damit hab ich jetzt natürlich nicht gemeint,dass Wissenschaft ein Glaube ist :'D

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Ich glaube daran, dass ich mein eigener Gott bin.

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Kommentar von wespe13
06.12.2015, 18:13

Gott hat die Menschen nach seinen Ebenbild geschaffen und uns seinen Odem (Verstand, Geist, Gedächtnis) eingehaucht und uns zu seinen Lemmigen gemacht, somit sind wir alle Gott, zumindest ein Pixel Gott.

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Es ist ganz einfach die Angst vor dem Tod, der eigenen Endlichkeit.

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Ich kann dir sagen das die Religion enorm bedeutend für die Menschheit ist und ohne sie wäre heute vieles anders. Schon damals machten sich die Menschen Gedanken darüber woher wir Menschen kamen und wie die Erde entstanden ist bzw. Was der Sinn des Lebens ist. Für viele war naheliegend das eine Höhere Macht dafür verantwortlich sein Musste.

In der Heutigen Zeit ist die Kirche insofern bedeutend für Menschen die einen Ort der Ruhe finden wollen. Außerdem ist es immer noch ein schöner Ort um mit verschiedenen Menschen indirekt in Kontakt zu treten. Glaub mir auch wenn viele meinen die Religion sei nur Unsinnig, sie hat mehr für die Menschen getan als es den Anschein hat.

Ich glaube an den Vater den Sohn und den Heiligen Geist und.. manchmal denke ich mir: Da habe ich echt Glück gehabt oder.. da hat mir von oben wer geholfen. Umgekehrt wenn an einem Tag aber überhauptnichts klappen will dann denke ich auch, irgendwer muss da oben wütend auf mich sein :)

Mir egal was andere denken oder sagen, ich finde es schön so jemanden zu haben der über alle meine Probleme bescheid weiß ^^

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Kommentar von SirAlphaOmega
06.12.2015, 02:38

Du glaubst also das du durch "denken" mit jemanden komunnizierst?

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Kommentar von PrivateBrown
06.12.2015, 02:43

Nette Ansicht und ja damit hast du auch teilweise recht. Aber Kriege wurden dadurch auch gefördert und das Denken wurde damals auch leider stark durch die Kirche aufgehalten.
Es wäre heute anders, aber ob es schlechter wäre ist die Frage. Ich meine klar Nein. Besser muss es unbedingt auch nicht sein.

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Kommentar von Naajed
06.12.2015, 02:46

Ja das stimmt , es gibt viele negative Seiten von Religionen aber auch gute . Menschen werden dadurch stärker und gehen Gedanken Freier durch die Zukunft .

Je nach Ansichtssache , früher war Religion auch ein Mittel um Menschen zu verarschen und andere zu töten bzw es war etwas das ausgenutzt wurde . Aber heutzutage sind Kirchen ganz gut oder Moschees , wenn es denn irgendwie hilft .

Ja , dass ist eine Einbildung aber eine die nötig ist . Stelle Dir vor Du würdest "wissen" ( ich benutze den Begriff mit Vorsicht ) das es keinen Gott gibt , dann würdest Du dir viele Fragen stellen was der eigentliche Sinn des Lebens ist und vielleicht auch auf keine Antwort kommen und wenn Du das tust bist Du zu logisch an sie Sache herangegangen ... Es gibt nämlich keinen Maßstab und alles ist erlaubt , bloß hören das starke Gläubige ungerne und das Gehirn ist auch nur Physik , aber wie ein Würfel .. man kann die Dinge nicht vorherbestimmen .

Ja , dass ist auch gut so und der Gedanke ist schön .

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Mahatma Gandhi: "Gott hat keine Religion."

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Ich glaube an Gott, beweisen kann ich natürlich das es ihn gibt aber genauso wenig geht das mit der Evoulutionstheorie und allgemein dem Atheismus.

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Ja, ich glaube an Gott.

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Kommentar von Ungebot
06.12.2015, 02:28

Ich auch :)

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