Frage von DUHMHAITTUHTWEE, 82

Wieso gibt es Listenhunde?

Also eigentlich ist die Frage wieso es diese Listen gibt.
Sind manche Hunderassen nur auf der Liste , weil ein Hund , der dieser Rasse angehört einmal jemanden gebissen/totgebissen hat?
&Wieso ist der deutsche Schäferhund nicht auf dieser Liste?

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Rechtsfrage. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von SusanneV, 21

Ein Schäferhund wird nie auf die Liste kommen, weil er immer noch der deutsche Vorzeigehund ist und zu viele Leute, die was zu sagen haben, einen solchen Hund besitzen. Die meisten Übergriffe von einem Hund auf einen Menschen kommen bei Schäferhunden vor, was aber nicht an der Rasse, sondern an der Erziehung liegt.

Es gab eine Zeit, da wurden die jetzigen Listenhunde Kampfhunde genannt und das nicht ohne Grund. Bei der Zucht hat man sich die jeweils aggressivsten rausgesucht und mit denen weiter gezüchtet. Diese Hunde waren in Zuhälterkreisen sehr beliebt und wurden auch für Hundekämpfe missbraucht. Durch den kurzen Fang haben sie eine sehr hohe Beisskraft. Es ist sehr schade, dass sich das ganze so entwickelt hat, aber so schnell wird das nicht mehr rückgängig gemacht.

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Mich hat schonmal fast ein Schäferhund gebissen , obwohl ich nichts gemacht habe.
Deshalb ist es mir immer ein Rätsel wieso die in Deutschland so einfach erlaubt sind.
Jetzt gibt es Sinn , Danke für deine Antwort:)

Kommentar von Emmakili ,

Ich verbessere nur kurz minimalst..es würden nicht die jeweils aggressivsten raus gefischt..es ging darum dass diese listenhunde eine höhere beissfest haben zwecks den Kieferknochen - denn die agressionstolleranzgrenze ist nicht höher als bei allen anderen Rassen...die Erziehung macht's...hoffe diese sch...Listen werden bald abgeschafft...ich will endlich einen nannydogs!(staffordshire Terrier...die besten und liebsten familienhunde überhaupt!)

Kommentar von LukaUndShiba ,

@Emmakili Charakter vererbt sich auch auf die welpen.

Also wenn du einen besonders aggressiven Hund hast wird das auch auf die Welpen abfärben.

Sonst dürfte man ja auch mit jedem Hund züchten der charakterlich auffällt. (Extrem ängstlich, scheu usw.)

Klar wurden die Hunde scharf gemacht. Aber innerhalb einer Rasse neigt der eine mehr dazu als der andere und genau so gibt es dann auch welche die, egal wie sehr sie verprügelt werden nie wirklich bissig werden sondern einfach nur eingeschüchtert sind. 

Kommentar von xttenere ,

Nicht nur vererbt, sondern von der Hundemamma zum Teil auch anerzogen.

Darum sollte man wenn irgend möglich, die Elterntiere auch begutachten, wenn man einen Welpen kauft

Kommentar von Emmakili ,

Es GIBT keine von Haus aus aggressiven Hunde...sie werden dazu gemacht...jeder Hund ist anders und jeder einzelne hat eine andere entweder mehr oder weniger ausgeprägte agressionstolleranzgrenze..egal welcher Rasse er  zugehörig ist...

Gene...agressivitätsgrenze..kann sein..muss nicht..dazu ist wissenschaftlich zu wenig geforscht worden...in meinem fall konnte ich die Elternteile nicht in Augenschein nehmen und werde ich auch nie können da ich meine Hunde immer nur von tötungsstationen hole...meine jetzige ist 2,5jahre alt und hat agressionsangst allen anderen Hunden gegenüber..keine soziale prägungsphase usw..aber - ERZIEHUNG ist alles...es GIBT keinen NICHT erziehbaren Hund..und wenn er noch so viel durchgemacht hat... ;-)

Kommentar von xttenere ,

Bei uns ist der DS in einigen Kantonen auch auf der Liste.

Kommentar von SusanneV ,

In der Schweiz sind auch in vielen Kantons Dobermännern auf der Liste, bei uns nur in einem Bundesland.

Antwort
von Tellensohn, 21

Salue

Immer wenn etwas passiert ist, ist dies ein beliebtes Mittel von Politikern sich zu profilieren. Man führt ein neues Gesetz ein. Selbstverständlich fragt man dabei keine Fachleute.

Es werden dann verschiedene Rassen von Hunden als speziell gefährlich angeschaut. Dies können, wie bei uns in der Schweiz, in jedem Kanton wieder andere Rassen sein. Hauptsache man kann den Wählern beweisen, dass man als Politiker tätig ist und was Gutes für die Sicherheit getan hat.

Dies ändert natürlich nichts daran, dass es weitgehend vom Hundehalter abhängt, wie er mit seinem Hund umgeht. So kann ein Pitbull ein lieber Begleiter und z.B. sehr kinderliebend sein, während ein Dackel vom Besitzer als "Waffe" erzogen worden ist.

Es wäre vermutlich sinnvoller, die Hundehalter ins Visier der Abklärungen zu nehmen, als den armen Hund, der nichts dafür kann, dass ihn sein Besitzer als "Selbstwertverbesserer" einsetzt.

Es grüsst Dich Dein Hundehalter

Tellensohn  

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Danke für deine schnelle Antwort:)

Antwort
von dogmama, 16

Wieso ist der deutsche Schäferhund nicht auf dieser Liste?


der Dt. Schäferhund steht auch auf dieser Liste, zwar nicht in Deutschland, aber in der Schweiz.



Der Deutsche Schäferhund wird im Schweizer Kanton Tessin als eine potentiell gefährliche Rasse auf der Rasseliste geführt. 

Zu seiner Haltung ist dort eine kantonale Bewilligung erforderlich, für die unter anderem ein Wesenstest für Hunde verlangt wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher\_Sch%C3%A4ferhund


und hier die Liste aller Listenhunde:


https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Listenhund

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Danke für deine Antwort:)

Kommentar von dogmama ,

bitteschön :-)

Antwort
von uwe4830, 15

Hallo,

Listenhunde sind Hunde, deren Rasse auffällig geworden sind, leider in den Händen falscher Menschen. Und so haben sich andere schlaue Menschen einfallen lassen, eine Liste anzufertigen, auf denen jetzt böse Hunde stehen. Von Bundesland zu Bundesland ist diese unterschiedlich. In meinen Augen mal wieder eine total überflüssige Verordnung, aber es muss ja wieder Menschen geben, die diese Vorschrift überprüfen.

Schäferhunde = der Deutsche Schäferhund steht nur darum nicht auf der Liste, weil er eine starke Lobby hat. In der richtigen Umgebung und der für die Rasse bedingte Arbeit wäre die Welt in Ordnung. Man stelle sich vor der Rottweiler könne noch Bullen treiben, wofür er einst gezüchtet war, dann wäre diese Rasse niemals auf dieser Liste, denn es gibt fast keine bessere und treuere Rasse, wie eben diese.

Gruß Uwe4830

Kommentar von xttenere ,

In der Schweiz steht der DS in einigen Kantonen auch mit drauf.

Kommentar von uwe4830 ,

ok mag sein, solange jedermann einen Hund bekommt, werden wir Auflagen bekommen. Für alles und jedes musst du ein Führungszeugnis oder ähnliches vorweisen. Nur einen Hund bekommt jeder, ohne einen Nachweis zu erbringen. Jeder kann also aus jedem Hund eine Waffe machen. Aber versuch mal einen Waffenschein zu beantragen. Wenn es nicht so einfach wäre einen Hund zu bekommen, hätten wir auch keine Listenhunde, und die Welt zwischen Hundebesitzern und nicht Hundebesitzern wäre im Gleichgewicht. Gruß Uwe4830

Antwort
von xttenere, 21

bei Listenhunden handelt es sich um potenziell gefährlich Rassen, welche in den falschen Händen zu einer unkontrollierbaren Waffe werden könnten.

Übrigens....bei uns in der Schweiz ist der deutsche Schäferhund in einigen Kantonen auch auf der Liste.

Kommentar von Revic ,

bei Listenhunden handelt es sich um potenziell gefährlich Rassen, welche in den falschen Händen zu einer unkontrollierbaren Waffe werden könnten.

jeder Hund ist in den falschen Händen potenziell gefährlich. Demnach müssten alle Hunde auf der Liste stehen.

Kommentar von xttenere ,

Nicht jeder Hund hat aber die Beisskraft und Sprungvermögen z.b eines Pittbulls....

Es sind auch sehr viele Rassen auf dieser Liste.....

Antwort
von Revic, 11

Diese Rasselisten sind in der Tat entstanden, nachdem ein schon vorher auffällig gewordener Amstaff 2000 einen Jungen totgebissen hat. Deshalb, und weil es immer dumme Politiker geben wird, die an Logik vorbeidenken, wurde ein Gesetz erlassen, welches alle Hunde dieser und ähnlicher Rassen als unwiderlegbar gefährlich einstufte. Es folgten strenge Haltungsauflagen, eine massive Erhöhung der Hundesteuer und ein Zuchtverbot für "gefährliche Rassen". Tierschützer versuchen seit Jahren, wenigstens teilweise rückgängig zu machen, was die Politik damals verbockt hat.

Kommentar von xttenere ,

Bei uns sind die Hundesteuern kantonal geregelt....unabhängig von Grösse und Rasse des Hundes.

In einigen Kantonen gibt es gar keine Liste....in anderen werden diese Hunde sowie ihre Besitzer einer strengen Prüfung unterzogen....und in einigen wenigen Kantonen ist die Haltung gänzlich und ohne Ausnahme verboten....z.b... Zürich....Genf....Glarus und noch 2 oder 3

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

In Deutschland ist die Hundesteuer für "gefährliche Hunde" 10-12 mal höher als für normale.
Ich finde das so ungerecht:(
Danke für deine Antwort:)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community