Wieso gibt es heutzutage so viele Homophoben?

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8 Antworten

Es gibt nicht mehr homophobe Menschen als früher. Es gibt sogar immer weniger Homophobe in Deutschland. Aber die, die es gibt, werden immer lauter und schriller. Sie merken einfach langsam, aber sicher, dass sie ihren "letzten Kampf" kämpfen.

Die Gleichstellung Homosexueller ist in den letzten Jahren deutlich fortgeschritten. Aber je stärker die Modernisierung, desto lauter und schriller ihre Gegner. Und da die Kräfte, die die Gleichstellung Homosexueller wollen, heute stärker denn je sind, sind auch die Homohasser lauter und schriller denn je. 

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Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1. steckt allen Menschen eine Angst vor fremdem in den Genen. Das ist einfach ein Instinkt, der früher mal dafür gesorgt hat, dass man besser überleben konnte, der heute aber immer überflüssiger wird. Wir haben eine instinktive Ablehnung gegen alles was uns unbekannt ist. Somit gibt es Menschen, die andere Menschen, die sich anders verhalten, ablehnen. Bei Homosexualität versuchen sie sich das dann so zu erklären, dass es unnatürlich oder eklig sei, Menschheit aussterben bla bla u.s.w. - Würden sie genauer darüber nachdenken, würden sie zu dem Schluss kommen, das Homosexuelle keine Gefahr sind, und dass sie im Grunde nichts anderes machen als Heterosexuelle.

2. gibt es treibende Kräfte, wie manche Anhänger von hier nicht weiter zu definierenden Religionen. Hier wird die Ablehnung von Homosexualität z.B. als Machtinstrument genutzt. Wenn du deinen instinktiven Trieben nachgehst, und Sexualität ist ein instinktiver Trieb, redet man dir ein schlechtes Gewissen ein, und damit bist du manipulierbarer. Man stützt sich dabei auf alte Schriften, die man sich als die einzige Wahrheit auserkoren hat, und die in Zeiten entstanden sind, als eine Ablehnung von reiner Homosexualität noch Überlebenswichtig war, zum Beispiel, bei kleinen Volksgruppen, die darauf angewiesen waren, dass sie sich vermehren, da zum Beispiel die Sterberate von Kindern sehr viel höher war und das Volk noch wusste, dass die Kinder die Zukunft sind. Das Problem haben wir heute nicht mehr, wie sind nicht mehr 10 Deutsche, die sich gegen den Rest der Welt verteidigen müssen. (Abgesehen davon, konnte man das in den benannten alten Zeiten einfacher lösen, in dem ein Mann einfach seiner Pflicht nachgekomen ist, mit einer Frau Kinder zu zeugen, ob er seine sexuelle Begierde dann mit einem Mann auslebte, war zweitrangig.)

3. wird durch das Internet heute sehr viel Information Weltweit verbreitet, und Homosexualität und somit auch Homophobie macht oft Schlagzeilen. Aber im Grunde ist es nicht mehr geworden, sondern man nimmt es nur immer mehr war. Sehr simples Beispiel zur Veranschaulichung; du lebst in einem Dorf mit 100 Einwohnern, da gibt es einen der Homophob ist, das ist 1%, solange du in deinem Dorf bleibst, scheint das nicht viel. Nun hörst du aber von anderen Dörfern, und es wird nicht weiter darauf eingegangen, wie groß die Dörfer sind, oder was die Menschen sonst so machen, du bekommst nur mitgeteilt, bei allen Dörfern gibt es 1 Millionen Homophobe Menschen. Zack hast du eine riesen Summe, und wenn du nicht genau nachhakst, wieviele Dörfer das betrifft, nämlich 100 Millionen Menschen, dann kommt dir das auf einmal viel vor.

Also ich denke auch, die Menschen lassen sich immer mehr zum Nachdenken anregen und Homophobie ist auf dem Rückmarsch, es kommt einem nur so vor, dass es immer noch sehr viele gibt, da man von jedem einzelnen über die Medien erfährt.

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das hat fast ausschließlich etwas mit religion zu tun. fast alle gesellschaftsprobleme sind auf religiösen humbug zurückzuführen.

sofern in religionen nur das standard-familienbild vorgelebt und alles andere verteufelt wird, wird es immer menschen geben, die sich gegen homosexualität aussprechen.


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Kommentar von musenkumpel
03.03.2016, 07:17

flop:
py.disk?

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Kommentar von Hannibu
03.03.2016, 07:39

Ich kann deinen Standpunkt zwar teils verstehen, aber Religion ist nicht der Ursprung allen Übels. Und nur durch eine Aussage des Papstes wird sich auch nicht so viel ändern.

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Früher gab es viel mehr homophobe Menschen. Die Tendenz geht derzeit eher in eine positive Richtung.

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Früher gab es viel viel viel viiiiel mehr davon...

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Damals gab es viel mehr, die werden mit der Zeit eigentlich weniger ..

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weil sie durch das elternhaus hirngewaschen sind und diese intoleranz anerzogen wurde. es gibt nicht mehr als zu anderen zeiten. der größte hass wird von den religionen gepredigt.

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Heutzutage?

Guck dir mal an was vor 40 Jahren hier los war.

Und dann sieh, was davor war.

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Kommentar von musenkumpel
03.03.2016, 07:15

Aber ok, du könntest auch fragen, warum gibt es das immernoch.

Das is ne relativ neue Art damit umzugehen. Deswegen haben halt noch welche ihre Schwierigkeiten, damit umgehen zu können.

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