Wieso gibt es Buddhistische Mönche die sich selbst anzünden. Also welches Ziel verfolgen diese damit?

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4 Antworten

Die Selbstverbrennung buddhistischer Mönche während der Vietnamkrise, oder nach der Besetzung von Tibet, hat nichts mit der Religion zu tun.

Die heutigen Selbstverbrennungen sind politisch motivierte Verzweiflungstaten, um auf die Unterdrückung der Tibeter durch das kommunistische China und die Zerstörung der tibetischen Kultur aufmerksam zu machen.

Da die Tibeter keine militärische Macht haben, sehen diese Mönche dies als eine der wenigen Möglichkeiten, um die Aufmerksamkeit der Welt auf ihre Probleme zu lenken.

Kommentar von diablo99997
19.04.2016, 21:51

Danke Experte !!

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Kommentar von Enzylexikon
20.04.2016, 23:01

Vielen Dank für den Stern. :)

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In unserer modernen Medienlandschaft ist es sehr schwierig, Aufmerksamkeit zu erlangen. Würden die Mönche mit einem Demonstrationszug mitziehen, würde niemand auf der Welt darüber berichten.

Zündet sich dagegen ein Mönch an, berichtet die ganze Welt darüber incl. des Grundes, wogegen er protestiert.

Es ist leider so, dass imer etwas spektakuläres passieren muss, bevor ein Problem in das Bewusstein der Weltöffentlichkeit dringt.

Genau aus dem Grund haben die Palästinenser 1972 bei der Olympiade in München ihren ersten großen Anschlag verübt: zuvor redete niemand über die Lebensverhältnisse in Palästina, danach war das Palästinenserproblem in aller Munde, bis heute. 

Auch in heutiger Zeit verfolgen Anschläge weniger militärische Ziele sondern vor allem propagandistische Zwecke. Buddhistische Mönche dürfen aber keine anderen Menschen schädigen, daher verbrennen sie sich eben selber.


dern fehlt was im hirn, denn sie haben keine soziale ader

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