Frage von Mango391, 40

Wieso gerieten nach der Industrialisierung viele Teile der Bevölkerung in Armut(England)?

Was gibt es noch für folgen der industrialisierung? Danke im Voraus😊

Antwort
von Digarl, 21

Viele Menschen haben zuvor mit der Hand gearbeitet, es wurden viel mehr Arbeiter benötigt. Es gab Menschen die zuhause Dinge produzierten und verkauften, nach der Industrialisierung wäre dies nicht mehr denkbar gewesen. Ebenso brauchte man in einer Fabrik weniger Arbeiter als in einem Betrieb wo es keine Maschinen etc. gab.

Heutzutage kannst du eine ähnliche Entwicklung sehen. Menschen werden durch Maschinen ersetzt, dass ganze ist zwar nicht mehr so stark ausgeprägt doch teilweise findet man ähnliche Situationen. Sowas findet man vor allem in anderen Ländern als hier.

Kommentar von Mango391 ,

Dankeschön:)

Kommentar von Digarl ,

Kein Ding ;-)

Kommentar von Mango391 ,

:)

Antwort
von Schlauerfuchs, 21

Weil gewisse Berufe wie z.B .die Weber durch Industriell gefertigte Produkte wegfiehlen ,sie konnten mit den Stückzahlen und Preisen nicht mithalten und verarmten als selbständige Handwerker.

Anderen Familiebetrieben ,wie Tuchmacher, Färber ,Korbmacher ging es wie den Webern.

Auch vielen Schmieden ,wo keine Hufschmiede für Pferde waren.

Kommentar von Mango391 ,

Vielen dank! 😊

Kommentar von Schlauerfuchs ,

Bitte 

Antwort
von joriti1999, 28

Viele verarmten, da die von ihnen produzierten Waren nichts mehr wert waren, da sie nun massenhaft in Manufakturen hergestellt werden konnten.

Kommentar von Mango391 ,

Danke :)

Antwort
von ThomasAral, 7

Weil es weniger Selbständige gab und die Nichtselbständigen ausgebeutet wurden, da es noch keine Gewerkschaften gab. Sie hätten natürlich die Arbeit ablehnen können, doch bei Einstellung hörte sich der Lohn gut an ,,, als sie dann merkten dass sie zu lange für zu wenig Geld arbeiten mussten war es nicht mehr möglich sich selbständig zu machen. Sie waren in der Tretmühle gefangen.

Grund könnte auch die Inflationsrate gewesen sein. Bei einer 50% Inflationsrate bei gleichbleibenden Lohn ist ein anfangs guter Lohn nach nem Jahr nicht mehr gut. Es war aber wegen fehlender Gewerkschaften nicht möglich alle paar Monate nach ner Lohnerhöhung zu fragen .. die wären einfach entlassen und durch andere mit gleichen niedrigen Lohn ersetzt worden.

Kommentar von Mango391 ,

Vielen dank:)

Antwort
von Everklever, 22

Es gab nicht mehr Verarmte als vorher, sie wurden nur auffälliger, weil sie sich in den Industriegebieten konzentrierten.

Kommentar von Mango391 ,

Danke! 😊

Kommentar von Maxieu ,

"Es gab nicht mehr Verarmte als vorher.."

Es gab im 19. Jh. kein Bevölkerungswachstum??

Könnte es nicht sein, dass der Kleinbesitz und die gewünschte Erbfolge auf dem Lande und die strengere soziale Kontrolle dort das Sexual- und Gebärverhalten einschränkend beeinflusst hatten, diese Hemmnisse in den Städten aber entfielen?

Zudem boten in den Ballungszentren Gelegenheitsarbeiten und Kleinkriminalität sowie Prostitution zusätzliche Einkommens- und Überlebenschancen für ärmere Schichten.
Auch mit Bettelei kam man (und kommt man auch heute) dort eher weiter, als wenn man von Bauernhof zu Bauernhof hätte tingeln müssen.

Antwort
von Maxieu, 3

U. a., weil sie mehr wurden.

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