Wieso gefiel es der Kirche nicht, das manche Menschen das heliozentrische Weltbild als das richtige ansahen?

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2 Antworten

Weil die Kirche und somit ihr Gott nicht mehr im Mittelpunkt des Universums stünden, und dies viele Fragen aufwarf.

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"Der griechische Astronom Klaudios Ptolemaios hatte im 2. Jahrhundert in seinem Hauptwerk, dem "Almagest" (was eigentlich nur die arabische Verstümmelung des ursprünglichen Titels ist), das geozentrische Weltbild beschrieben. Damit bestimmte er seither das astronomische Denken und Lehren des gesamten Abendlandes, und das anderthalb Jahrtausende lang.

Auch die katholische Kirche sah das ptolemäische Weltbild als das einzig richtige an. Die katholische Kirche war im Mittelalter die beherrschende Autorität in Europa, sogar die weltlichen Herrscher, Könige, Kaiser, kamen in ernste Bedrängnis, wenn sie sich mit ihr anlegten. Die europäischen Gelehrten waren zum größten Teil Mitglieder des Klerus, und die Universitäten waren kirchliche Schulen. So bestimmte die Kirche bis ins 17. Jahrhundert die astronomische Lehrmeinung."

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