Frage von sid6161, 41

Wieso gab es früher nicht so viele Wissenschaftler wie in der heutigen Zeit?

Wieso gab es früher nicht so viele Wissenschaftler wie in der heutigen Zeit? Zum Beispiel im 16. oder 17. Jahrhundert

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Franz1957, 11

Es gab in früheren Jahrhunderten einfach weniger Verwendung für einige Arte von Wissenschaftlern als heute. Nach und nach wurde in Medizin, Verwaltung, Industrie, und nicht zuletzt beim Militär erkannt, daß sich durch wissenschaftliche Methoden die Effizienz steigern läßt. Das hat zu einem größeren Bedarf an Wissenschschaftlern und wissenschaftlich ausgebildeten Fachleuten geführt. Zeitweise wurde befürchtet, daß der Bedarf von den Hochschulen nicht mehr gedeckt werden könne. Z.B. löste der "Sputnik-Schock" in der westlichen Welt die Furcht aus, in eine "Bildungskatastrophe" zu geraten. Es wurden Initiativen ergriffen, um mehr Kindern Zugang zu mit höherer Schulbildung zu geben und mehr Akademiker auszubilden, um nicht im Wettrennen der Systeme gegen die Sowjetunion zu verlieren. Heute, nach dem Zusammenbruch des marxistischen Blocks, ist es der globale Wettbewerb innerhalb des kapitalistischen Systems selbst, der die Nachfrage nach Wissenschaftlern bestimmter Fachrichtungen (MINT) antreibt. Die einzelnen Firmen erhoffen sich Wettbewerbsvorteile davon, wenn sie überlegene wissenschaftliche Methoden einsetzen, und die Länder und Regionen hoffen, durch entsprechend ausgebildete Bevölkerungen "Standortvorteile" bieten und solche Industrien anzuziehen zu können. Wissenschaftler, für die es im kapitalistischen Wettbewerb wenig Verwendung gibt, sagen wir z.B. solche, die die Keilschrifttafeln der Sumerer übersetzen können, werden nach wie vor nur in geringer Zahl ausgebildet, und daran wird sich wahrscheinlich wenig ändern.

Antwort
von Hamburger02, 16

Dafür gibts einige Gründe:

- Wissenschaftler mussten damit rechnen, mit der Kirche Ärger zu kriegen
- es gab nur wenige Hochschulen für Naturwissenschaften
- man musste selber genügend Geld haben, um sich Forschung leisten zu können, bezahlt hat dafür niemand
- Bildung stand nur reichen Leuten zur Verfügung. Das große intelektuelle Potential der Unterschichten wurde überhaupt nicht angezapft
- das Interesse an Naturwissenschaft erwachte nur sehr zögerlich
- es gab noch keine Firmen mit Forschungsabteilung

Antwort
von user8215, 22

Aufklärung;) 

War die zeit von 1700 bis 1790 ( ca. )

Vorher haben die Menschen einfach geglaubt was andere sagten jetzt wollen sie selbst denken und für gewisse sachen selber eine erklärung finden sie wollen jetzt die Natur erforschen usw 

Viel glück;)

Antwort
von AnniiMalisch, 15

Weil nicht so viele Menschen die Möglichkeit hatten ihre Fähigkeiten zu verbessern. Das Leben und der Beruf waren meist schon seid der Geburt vorherbestimnmt  :) War halt mehr eine Zeit der Körperlichen Arbeit als der Geistigen/Wissenschaftlichen :) 

Antwort
von zersteut, 17

weil man damit schlecht Geld verdienen konnte

Antwort
von Mignon3, 18

Weil nicht alle Menschen Zugang zu Bildung hatten. Ein Schulsystem wie heute gab es nicht. Ausbildung kostete zudem sehr viel Geld, was sich nur sehr wenige Familien für ihre Kinder leisten konnten.

Antwort
von Lennartonken, 9

Um es gaaanz einfach auszudrücken: Zu viel Religion.

Nichts gegen Religionen, bin zwar Atheist, aber damals wurde sowas ähnlich der Hexerei angesehen. In der Bibel steht: Jede Hexe soll sofort sterben (so ähnlich)

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