Mein Kollege Markus kam heute ins Geschäft mit einem ziemlich langen Gesicht und er hätte gar nicht sagen müssen, dass er sich wie gerädert fühlt, man sah das schon...frage mich nur, woher das kommt? Wurde der Redensart nach jemand mit einem Rad überfahren oder was? Also in seinem Fall glaube ich eher, dass es was anderes war. Aber egal. Kann mich jemand aufklären?

Sich müde, zerschlagen fühlen.
Das "Rädern" meinte im Mittelalter eine grausame Art der Todesstrafe. Dabei wurde der Verbrecher auf einer Unterlage (manchmal ein Rad!) festgebunden. Dann wurden ihm (an den Füßen beginnend) die Gliedmaßen zerschlagen – meist mit einem großen Rad oder auch einem Hammer.
Mitunter wurde der so Gepeinigte dann mit dem Rad auf einem Pfahl zur Schau gestellt. Nicht selten dauerte der Todeskampf dann noch mehrere Tage. Wer heute sagt: "Ich fühle mich wie gerädert", übertreibt also ziemlich. Quelle: Neo.de

glaub aus dem mittelalter..da wurden die früher gerädert..als foltermethode...also aufs rad gebunden

umgangssprachlich; Das Rädern war bis zum frühen 19. Jahrhundert eine Form der Hinrichtung in Deutschland und Frankreich, bei dem den Deliquenten mittels präpariertem Wagenrad (hervorstehendes Eisenteil) die Knochen, bzw Gelenkverbindungen an Armen, Beinen und Schenkeln gebrochen wurden. In Frankreich erfolgte dies durch eine Eisenstange (Barre). Danach wurden die (teilweise noch lebenden) Personen auf ein Wagenrad "geflochten" und dem Verfall ausgesetzt. Diese Form der Hinrichtung wurde nur für schwere Vergehen angewandt (Kapitalverbrechen). Wenn man heute den Ausdruck "Ich fühle mich heute wie gerädert" verwendet, dann meist im Zusammenhang mit einer durchzechten Nacht und den daraus entstandenen Gliederschmerzen (Hinweis eines Nutzers) --> Quelle: www.redensarten-index.de

Früher wurden Menschen auf ein rad gespannt un gestreckt als foltermetode Gab meißt tote durchwirbelbruch kommt so aus der zeit der römer

Rädern und vierteilen,- eine Foltermethode des Mittelalters. Danach bist Du geschafft, wenn nicht gar tot.

Das war eine mittelalterliche Foltermethode: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4dern
Danach fühlte man sich nicht so wirklich gut, und das hat sich bis heute gehalten.
rädern war früher ne Strafe Du wurdest auf ein Rad geflochten.
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4dern
Danach fühlte man sich "wie gerädert" oder gar nichts mehr.
siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Andreaskreuz
Dann könntest Du auch sagen: "Ich fühle mich wie am Andreaskreuz"

das gerädert fühlen bezieht sich auf eine alte foltermethode. da wurden leute, meines wissens, auf große holzräder gefesselt und die sahen so wie große zahnräder aus. das gefühl war wohl nicht so prickelnd. ich hoffe mal ich täusche mich da nicht.
ich denke mal vom platten reifen. da ist es ja dann auch schwerer zu fahren. wenn man sich gerädert fühlt, dann ist man ziemlich kaputt. XD

er hat schlecht geschlafen u ist noch müde klingt sächsisch?
jo, da hat er dann echt mal übertrieben...danke für infos :-)
Gern! :-)