Für besonders intelligent halte ich persönlich dieses Zurschautragen nämlich nicht ;-)
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Es mag auch daran liegen, dass Realschüler in der Regel noch kein Auto haben da die Mehrzahl von ihnen beim Schulabschluss 16 oder 17 Jahre alt ist. Und sich dann nachträglich ein oder zwei Jahre später noch einen Aufkleber zu besorgen wäre ja komisch. Abiturienten bekommen ihr Auto oft zum bestandenen Abi, wie wolli3454 schon geschrieben hat. Mit Herabblickerei hat das für mich nichts zu tun.
Hat man keinen Aufkleber "Mittlere Reife", dann läßt man einen in der Aufkleberdruckerei anfertigen. Den Abiturienten wird während der Schulzeit beigebracht, daß sie was besseres sind. Das ist der Anfang der Herabblickerei!
von wem soll sowas beigebracht werden? Ich denke daß du das nur glaubst - ist aber nicht so!
agnostiker am 13. Juli 2007 00:56 Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass "Herabblickerei" kein Abifach ist. Woher nimmst Du Dein Wissen?
Ich hab 1975 Abi gemacht. Zumindest damals hat niemand uns dazu gebracht auf Andere herabzublicken. Eingebildete Leute gibts überall, ob mit oder ohne Abi ...
Elster79 am 22. November 2007 23:04 Ich erlebe das aber auch immer wieder. Ich war z.B. mal auf einer Hochschulparty eingeladen, von freunden. Ich hab mich mit ein paar von derer Studienkollegen unterhalten und als die frage kam, was studierst denn du und ich sachte ich studiere nicht, haben sich die feinen Leutz aber ganz schnell von mir abgewand. Plötzlich wollte keiner mehr mit mir reden, die haben eher hinter vorgehaltener Hand über mich geredet. Ich bin dann schnell gegangen. Aber sowas begegnet mir immer wieder. Als ob diese Leute deswegen die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben, dabei haben die abgesehen von ihren Stoff auch nich mehr Ahnung von der Welt, aber wehe du reibst denen das unter die Nase! Oder hast auf einem Gebiet sogar mehr Wissen und Erfahrung! Da können sie regelrecht Patzig werden. Wohlgemerkt, ich will hier niemanden über den Kamm scheeren, aber diese Erfahrung musste ich leider oft genug machen, das Prägt!
Ich habe damals NUR Hauptschule gemacht! AUS REINER FAULHEIT!!! Da habe ich ähnliche Erfahrungen machen müssen! Aber auch die Tatsache Hauptschulabgänger zu sein hat mein Selbstbewusstsein angeknackst!
Heute habe ich Fachhochshulreife udn bin Erzieherin. Ich habe sehr viele Freunde die studiert haben und keiner von denen hääte mich auf hauptschulabschluß geschätzt! Wenn ich das doch einmal erwähne dann schauen die mich erstaunt an!
Als ich vor einigen jahren meinen Abschlußbericht für meine Ausbildung schreiben musste hat mich eine dieser Freundeinnen besucht um mit mir eine Kaffepause zu machen. Als sie sich meien Unterlagen anschaute meinte die:`"Mein Gott, das sieht genauso kompliziert aus wie damals bei meiner Doktorarbeit! Nur ein paar Seiten kürzer!"
Spätestens da war mein Selbstbewusstsein wieder da wo es hingehört!
Viele Hauptschüler werden aber leider schon vom Lehrpersonal "abwertend" behandelt! Habe ich ja selbst erlebt! Kein wunder also wennd ie sich nichts emrh zutrauen udn sich aufgeben! Den meisten gehte s zu hause ja auch nicht gerade gut! Wenn dann die Lehrer nicht mal für die Kids da sind...!
bullshit! uns hat niemand beigebracht, auf hauptschüler, etc. herabzublicken. dafür haben die mit ihrem verhalten und benehmen schon selber gesorgt! was hat das für einen sinn, gymnasiasten für ihre qualitativ bessere bildung zu verunglimpfen?
Wieselchen1 am 21. Dezember 2007 14:05 Ich bin "nur" Realscülerin, aber ich habe nicht das Gefühl, dass man auf mich herabblickt. Im Gegenteil, ich unterhalte mich sehr gerne auch mit studierten Leuten und Abiturienten. Und die anscheinend auch mit mir ;-)
Was mir nur auffällt ist, dass oftmals aus der "niedrigeren Bildungsstufe" sich aus mangelndem Selbstbewusstsein von anderen abgegrenzt wird. Auch in Firmen, die zwischen Produktion und Verwaltung unterschieden werden kann, ist es oft so, dass den Verwaltungsmenschen Arroganz zugeschrieben wird, aber letztendlich ist es immer eine Sache, die beide Seiten betrifft. Der Dünkel auf der einen Seite und das mangelnde Selbstbewusstsein auf der Anderen treibt einen Keil zwischen diese zwei Gruppen.
opernfee am 6. Januar 2008 16:32 danke,tanzwiesel! Schön, dass du das so sehen kannst!
Ich habe das mit der Arroganz diverser Studenten und Abiturienten auch immer wieder erleben dürfen. Nach dem ersten Pisa-Test sah die Welt ganz anders aus :-)
opernfee am 6. Januar 2008 14:23 ich hab langsam überhaupt keine Lust mehr, mich verteidigen zu müssen, nur, weil ich ABI machen will und auf keiner Realschule bin!! es nervt irgendwie, dass man dauernd angegriffen wird, alle Gymniasasten wären eingebildet und würde auf andere herabsehen! So ist das nämlich einfach nicht und man muss auch dauernd Rücksicht draufnehmen im Gespräch mit Realos, nicht zu viel Bildung loszuwerden, aber ich finde das gemein! Ich will mir keine Feinde machen, aber langsam glaube ich,da spricht teilweise der neid.

Die Abiturienten meinen wohl, sie hätten eine besondere Prüfng bestanden und sind stolz drauf. Die Realos sehen ihren Abschluss wohl etwas realistischer und schmieden Zukunftspläne, suchen Ausbildungsstätte, neue Schule...
Viele Realschüler gehen oft aber noch auf weiterführende Gymnasien, so daß ihr Schulweg keineswegs mit der Mittleren Reife beendet ist. Ausserdem hat jeder hier die Chance, den Weg bis zur 12. Klasse zu gehen; viele wollen es auch gar nicht, und es braucht doch nicht jeder Abi zu machen, oder?
opernfee am 6. Januar 2008 14:19 Das glaube ich aber nicht!ich denke, auch abiturienten schmieden Zukunftspläne, genauso wie "Realisten" und ich finde, man kann ja auch stolz drauf sein, immerhin IST es ja auch eine besodnere Prüfung. Realos könnten auch stolz draufs ein, ham aber kein Auto, noch nciht.
teasyms am 10. Februar 2008 11:30 @indy72: Und wenn ein Realschüler (ich bin auch einer) sich entschliesst auf das Gymnasium zu gehen und das Abi macht, wird er dann auch zum Stolzen herabblicker?
Ich denke das diese Abgrenzung nicht von oben nach unten kommt, sondern oftmals nur von unten nach oben unterstellt wird.
Ist lediglich eine Beobachtung die ich in den letzten Jahren gemacht habe.
Vielleicht sollte auch geklärt werden warum so eine in meinen Auge enorme materielle "Belohnung" für eine Sache steht, die der eine so(Realschule) der andere so (Gymi) zum Abschluss bringt. Ich habe zu Hause einen Realschüler und einen Gymnasiasten. Weil ich beides fantastisch finde, überlege ich mir einen gleichen Zuschuss zum Führerschein. Ein Auto ist eine so enorme Sache...das müssen sie sich selbst "verdienen".
Morla am 7. November 2007 21:36 richtig so!!!!
DAUMEN HOCH!!!!! Sehr schöne Einstellung! Deine Kinder werden es Dir später danken!!!
ich finds auch nicht so toll. Hätt ich nie gemacht, selbst wenn ich damals ein Auto gehabt hätte. Witzig find ich aber die Aufkleber Abi 2026
Was bedeutet 2026...
Morla am 7. November 2007 21:36 Naja wenn man ein Baby bekommt und dem dann ein T-shirt anzieht auf dem dann das errechnete Abschlußjahr steht! Find ich au niedlich!
Fin d ich eher blöd. Es ist doch noch gar net klar, ob das Kind mal Abi machen wird.
dann machen die abi, die 2007 aufs gym gehen...
@ ratpacker:Kopfrechnen schlecht! Wer 2006 in die 5. Kl. Gymnasium kommt macht nicht 2026 , sondern 2016 Abi (wenn er /sie nicht hocken bleibt) .
pjotr99 am 2. Februar 2008 01:15 @ kaldex: vllt bis du 2 mal hocken geblieben... 2006 -> 5. klasse bis 12. klasse (oder 13.) -> abi 2014 (2015) ohne hocken zu bleiben...
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die jungen Leute die mit diesen Angaben herum fahren das Fahrzeug von Eltern oder Großeltern als Belohnung für das bestandene Abitur geschenkt bekommen haben.
Lixa1 am 7. Dezember 2007 20:18 Und das muß aber nicht heißen, dass sie besonders gut waren. Sondern nur das die Großeltern noch gelebt haben, nur wenige Enkel haben und so das Geschenk machen konnten.
Wie wärs mit einem Aufkleber "Sondaschule 2007" ? ;-)
Also wenn schon dann in hessisch und Ä: Sondäschule 2007
mushiroom am 1. Februar 2008 12:27 da gibts doch tatsächlich einen, der fährt damit durch die Gegend: http://picasaweb.google.de/Webalbern/200802/photo#5161962513607505874

also, ich finde, hier wird ziemlich viel verdreht! Wie viele schon richtig gesagt haben: Niemandem wird beigebrahct, auf andere herabzublicken und ich selbst habe auch viele Freunde aus der Realschule. Und anstatt anzugeben, helfe ich ihnen bei schwierigen Themen, die ich eben schon gründlicher und früher hatte. Und wenn man stolz drauf ist, hat das nichts mit angeben zu tun. Wer ein Auto zum ABi bekommt, der freut sich natürlich erstmal und ist stolz und ich glaube, an seine Mitmenschen und was sie darüber meinen, denkt er zuwerst am wenigsten. der Aufkleber ist nur für ihn selbst zur Freude! Und irgendwie kann man ja auch stolz drauf sein!
Da beste Poster das ich in diesem Zusammenhang sah war
ein Golf mit Aufschrift: Abi 1996
neben ihn stellte sich ein Po-Carrera mit Aufschrift: Hauptschule 1970
Eben! Mein Bruder, der auch Abi hat, fährt lieber tiefstapelnd mit nem Aufkleber "Grundschule 1973" rum.
Mortimer am 22. November 2007 22:54 Das hat aber Pfiff und zeigt von Intelligenz und Zurückhaltung. DH für deinen Bruder!
ich hatte mal "abi86 - na und?" (mit window colours gemacht)auf die heckscheibe geklebt. (von innen, um spassigen sprüchen vorwegzukommen....)
Ich kleb mir dieses Jahr wenn die ganzen Abi Autos wieder durch die Gegend fahren auch nen Hauptschule1998 Aufkleber drauf.
Hab es auch ohne Abi zu etwas gebracht.
Fahr zwar keinen Porsche aber ein VW mit Vollausstattung der Oberklasse tut es ja auch :-)
wieso? weil sie sich was drauf einbilden. Dabei hat Abitur ohne Studium keinen Wert.
Btw..ich sah mal einen teuren Bentley, auch mit einem Aufkleber drauf. "Hauptschule...1974"
DAS, war orginell!

Finde den Brauch sehr angeberisch und nicht gerade korrekt, allen anderen gegenüber, die nicht die teils nagelneuen Karren nebenbei von Papi geschenkt bekommen.
Klassenkampf andersrum, finde ich...
Bin eben nicht der Wohlhabenste, wenn auch nicht arm, deshalb ärgert es mich, wenn so ein -obendrauf- Fahranfänger ein Auto fährt, was deutlich jünger ist als meins!
Mich vergnügt nur, daß bald eine Beule dran ist. Abiturient heißt nicht gleich Fahrprofi...
höre ich da sozialneid?
Mortimer am 23. November 2007 20:54 Ein groß bißchen, ja, hab es auch zugegeben. Finde es einfach nicht korrekt, damit zu protzen, daß man 1. den Abi machen durfte, 2. dafür ein auto geschenkt bekommt, weil es nicht nur eine Sache der Intelligenz, sondern des sozialen Umfelds, weil es mit Geld von Papi eines Leichteren wird.
Ich finde solche Aufkleber schlichtweg indezent.
Und Ja, ich habe Abitur...
dann sei doch stolz auf deine leistung, musst dir ja keinen kleber holen!
Mortimer am 25. November 2007 01:50 Mich stört nicht den Aufkleber auf eine Rostlaube, mit der man erste Beulen sammelt.
Nur, wenn es auf eine nagelneue Karre prangt, wie mal gesehen, auf einen Kabrio...
Lixa1 am 7. Dezember 2007 20:14 Stimmt. Auto zum Abi? Gibt es das heutzutage noch? Bei uns in der Familie nicht. Bei 4 Kindern mit Abitur wär das auch ganz schön kostspielig. Und ich habe die Fahrschule erst nach dem Abi gemacht. Und außerdem nutzt man ja die Autos der Familie mit, da kann man nicht so einfach etwas draufkleben.
Sozialneid? Mittlerweile ist erwiesen, daß nicht der Intellekt über den Aufstieg entscheidet, sondern der finanzielle Background des Elternhauses.
nunja.... als seko... oder auch leibevoll realschüler hat man nun halt nach schulabschluss kein abi... somit wäre ein "abi 2007" aufkleber ziemlich daneben

denn coolsten Aufkleber - über die gesamte Rückscheibe geplottert - sah ich neulich auf einem alten Mercedes-Diesel:
"Hauptschule 76"
Hast vielleicht nur noch keinen solchen Aufkleber endeckt. Da es ja offenbar sogar Aufkleber über das Jahr des Hauptschul- oder Grundschulbesuches gibt, vielleicht nur eine Frage der Zeit. Ich mache mir gerade Gedanken über die Kreation eines Aufklebers " Seepferdchen `78"
So einen will ich auch, wenn der fertig ist. Bei mir muss dann aber das Jahr `89 stehen. ;-)

ich habe auf mein hinteres fahrradschutzblech "abitur 1965" geklebt. :-)
Um nochmal zum Thema zurückzukommen: Ich bin selbst auf dem Gymnasium und es ist nicht unberechtigt was manche hier sagen mit dem Herunterblicken auf andere Leute! Man wird schon ein wenig darauf getrimmt sich wie etwas besseres zu fühlen! Sprüche wie: "Ihr seid die Elite" oder "Wenn es euch hier zu schwer ist könnt ihr auch gleich auf die Hauptschule gehen!" sollen jedoch wohl nur einen pädagogischen Zweck erfüllen und Motivation für gute Leistungen sein! (Das ist meine Vermutung)
AUßERDEM: Diese Sprüche sind nicht unbedingt der Förder von Arroganz, Überheblichkeit etc.! Ich denke, das hat sehr viel mit der Erziehung und mit dem Umfeld zu tun! Und wenn man ein arrogantes Umfeld hat kann man auf der Real- oder Hauptschule genau so arrogant sein wie auf dem Gymnasium!
Und das mit dem Aufkleber rührt denke ich einfach daher das die meisten Leute bei ihrer mittleren Reife noch keinen FÜhrerschein und kein Auto besitzen!
lg
Tja es ist nun mal so dass Abiturienten auf Schulniveau eien Elite darstellen. In unserer Demokratie ist jeder seines Glückes Schmied und kann das erlernen was er will - dann und wann die Voraussetungen erfüllt sind. Grundvoraussetzungen sind IQ und Fleiss. Wenn letzteres fehlt gehe ich halt auf die Hauptschule, nur darf ich mich dann nicht wundern, dass die Gesellschaft mich im späteren Leben viele Türen verschliesst.
Abiturienten stellen eine "Elite" dar? Die Bundeswehr beklagte 2003 bei Abiturienten Rechtschreibfehler im zweistelligen Bereich!! Welche Elite war noch gemeint?
Oh man, bin zufällig auf diese Seite gekommen und was ich hier lesen muss ist ja echt haarsträubend. Habe letztes Jahr ABitur gemacht und bin sehr stolz darauf, weil andere ständig gemeckert haben, ich sei zu faul etc., deshalb empfinde ich auch ein wenig Genugtuung und kann nicht verstehen, dass es Leute gibt, die dem Abitur die Einzigartigkeit abstreiten. Natürlich ist das Abitur etwas Besonderes.
Davon abgesehen gibt es auch unter Abiturienten einige Dösköppe, bei denen man sich ernsthaft fragt, wie die so an ihr Abschlusszeignis gekommen sind. Gerad im Fach Deutsch ist mir aufgefallen, dass sich da bei 2-er Abiturienten grausige Rechtschreibefehler einschleichen. Und dass ABiturienten ein Auto geschenkt bekommen weiß ich auch nich, in unserer Stufe war dann eher der 18.Geburtstag der Anlass.
Und wer sich Aufkleber aufs Auto machen will, soll er doch. Ich habs nich gemacht, weil ich so AUfkleber nich mag, aber soll doch jeder stolz auf sich sein dürfen. Nur weil es verbitterte Loser gibt, die den Erfolg anderer beneiden, sind Abiturienten noch lange keine Snobs oder so.

Abitur ist ein höherer Schulabschluss. Die Realschulabgänger können sich das höchstens auf den Motorroller kleben. Da machen viele, daß sie sich das hinten auf´s Auto kleben. Ich (Abi 99) mache das nicht. Warum? Ja, wahrscheinlich schon um zu zeigen, daß sie´s geschafft haben. Ich persönlich kenne niemanden, der das auf dem Auto stehen hat. Wer´s nötig hat, mit sowas anzugeben. Wenn, dann sollten sie aber auch den Durchschnitt dazuschreiben. Da würde das mit Abitur bestimmt seltener auf den Autos stehen.
da Abiturienten mindestens sich 13 Jahre mit eltern und Paukern auseinander gesetzt haben. Und weil sie gelernt haben was man im Leben braucht. Zumindest war Berthold Brec ht dieser Meinung
Weil das abitur einen höheren stellenwert bei der jobsuche hat. Mit dem Abi kann man andere berufe erlernen und ausführen.
bremenumzu am 17. Januar 2008 16:16 Leider ist das so!! Aber auch berechtigter Weise, natürlich. Nur ist es oftmals aber auch so, dass ein gutes Zeugnis, ein gutes Abi, nicht auch einen guten, sozial kompetenten Menschen hervor gebracht hat. Das muss nicht unbedingt identisch sein :-(
ich finde es nicht zwingend dumm, ich finde es eher infantil/naiv. In dem Alter, in dem man Abi macht, denkt man, man hat das schwierigste, was einem im Leben bevorsteht, hinter sich, und darauf ist man stolz. Ebenso sind viele Eltern stolz, und schenken ihren Kindern tatsächlich zu diesem Schulabschluss ein Auto - dies werden wohl aber vorrangig Eltern sein, die wenig von Erziehung verstehen und wahrscheinlich selbst kein Abi hatten, es also wirklich als etwas besseres als einen anderen Abschluss schätzen.
Ob man es deshalb nun gleich verunglimpfen sollte, weiß ich nicht. Der eine oder andere wird sich sicher an die extreme Aufkleberzeit der 70'er und 80'er erinnern, war das schöner? angefangen von irgendwelchen Rolling Stones-Zungen bis hin zu STP für Stoppt die Tomatenplage (aus dem Film die Killertomaten greifen an)

Weil Realschulabgänger eben noch ein bißchen von ihrer Intelligenz vor der Schule gerettet haben.
Ey ihr schreibt ja soviel Müll.....
Ist es dann auch herabblickend wenn jemand mutter 08 oder sowas aufm Auto stehen hat, weil andere vielleicht keine Kinder haben??
Ist doch jedem sein Verdienst.... und jeder kann daraus stolz sein was er sich selbst erarbeitet hat....
Schreibt euch doch auch was aufs Auto die Aufkleber kann man nämlich auch selber machen (kleiner Tipp)
Ey ihr schreibt ja soviel Müll.....
Ist es dann auch herabblickend wenn jemand mutter 08 oder sowas aufm Auto stehen hat, weil andere vielleicht keine Kinder haben??
Ist doch jedem sein Verdienst.... und jeder kann daraus stolz sein was er sich selbst erarbeitet hat....
Schreibt euch doch auch was aufs Auto die Aufkleber kann man nämlich auch selber machen (kleiner Tipp)

Ich habe dieses Jahr mein Abi gemacht und ich finde viele Antworten hier echt bescheiden. Was soll das denn? Klar sind wir stolz darau Abi zu haben- Was wir auch sein dürfen!!!
Was nichts damit zu tun hat, dass wir Menschen ohne Abi als Rangniedriger bezeichnen... Haste dir mal übrlegt, das man auf nen Realabschluss nicht so stolz ist und schnell mal die Abis mit Dreck bewirft.
Es steht jedem Frei den Sbschluss zu machen, den man mag!!!!!!!
Nirgendwo hängt der Bildungsabschluß so deutlich von Ausbildung und Geldbeutel der Eltern ab, wie in Deutschland.
Warum sollte man auf einen Realschulabschluss nicht stolz sein??? Ich denke ein guter Realschulabschluss ist nicht weniger wert. Das sehe ich an meinen eigenen Kindern. Zwei von ihnen haben die Realschule bereits abgeschlossen und stehen mit einer guten Berufsausbildung fest im Leben und verdienen ihr eigenes Geld.Ich kenne Abiturienten, die außer dem Abitur nichts vorzuweisen haben u nur auf der faulen Haut liegen und ich kenne einen Hauptschulabgänger, der nach einer sehr guten Ausbildung in einem hochklassigen 5-Sterne-Hotel arbeitet. Nicht der Abschluss alleine zählt, sondern was man daraus macht!
Nee Nee Nee ! Wenn man hier die Antworten liest erkennt man ziemlich viel Sozialneid von Leuten die Ihr Leben NICHT auf die Reihe bringen. Wir leben nun einmal in einer Leistungsgesellschaft in der man unter anderem die Menschen nach Ihrer erbrachten Leistung qualifiziert und das Gymnasium mit seinem Abitur ist nun einmal die höchste und schwierigste Qualifikation im Schulwesen. Da hängen viele Stunden Schweiss, Tränen und Verzicht dahinter! Statt das Abitur anzufeinden fragt doch viel lieber nach, warum die Hauptschule einen solch schlechten Ruf hat. Statt Abitur2008 könnte ich auch schreiben: Ich habe Kultur, spreche mindestens zwei Fremdsprachen, gehöre keiner Bande an, bin kein "Eckensteher", gehe aus Zeitmangel selten in die Disco, habe 9 Jahre Entbehrungen und viel viel Stress hintermir etc. etc. etc. Ich glaube aber "Abiturxxxx" ist kürzer und präziser um diese extraordinäre Leistung zu beschreiben. Man erwartet ja später auch, dass sein akademischer Titel anerkannt wird und dies ist nun mal die Vorstufe zum Magister, Diplom oder phd.
Lehramtsstudenten scheitern an Pisa-Testfragen für 15-jährige. Das heutige Abitur hat ein so niedriges Niveau, daß man es locker mit einem Realschulabschluß, welcher Ende der neunziger Jahre erreicht wurde, vergleichen kann.
@McCall Mag sein, meine Erfahrungen mit Abitur datieren aus den 80er Jahren, obwohl ich es ernsthaft bezweifle - aber nichtsdestoweniger negiert dieser "gefühlte" Niveaurückgang meine Ausage nicht - Der Grund ist simpel: Eine Niveaurückgang würde alle Schulformen gleichermaßen treffen und damit bleibt das Abitur der höchste, "elitärste" Schulabschluss! Ihren Kommentaren entspringt vielmehr eine gehörige Portion "Sozialneid" - Ich tippe auf Realschlussabgänger dessen berufliche Laubahn aufgrund fehlendes Abitur blockiert ist.
Sehe ich genauso!
Und was das Niveau des Abiturs betrifft, ist McCall's Aussage nicht verallgemeinbar. Vergleicht man das Hamburger Abitur mit dem von Schleswig-Holstein (wo ich dieses Jahr mein Abitur machen werde) fallen einem schon z. T. heftige Diskrepanzen auf. Ein kleines Beispiel: Ich habe mit einem 08er-Abiturienten gesprochen, der an einem Gymnasium in HH den Leistungskurs Physik belegt hat. Und als wir so ins Reden gekommen sind, meinte er zu mir, dass die Themen, mit denen wir quasi unsere wissenschaftliche Arbeit (Oberstufenarbeit, die über das wesentliche Herumgeplänkle hinausgeht) anfangen, bei denen eines der Endthemen des Gesamtthemas waren. Ich bin da schon fast aus den Latschen gefallen, als er meinte, dass die das, was wir machen, nie hatten. Und allein hierbei ist dieser - ich nenne ihn mal - föderalistische Bildungsunterschied deutlich erkennbar.
Und ich finde, wie HTimmer bereits gesagt hat, dass man nach allem, was man in sein Abitur gesteckt hat, am Ende auch stolz sein und sich besagten Aufkleber auf die Heckscheibe kleben kann!
Na, da wünsche ich beim wöchentlichen Lottotip aber mehr Fortune! :-) Ich erlebe es leider in der Praxis. Nachhilfe wird unseren Auszubildenden innerbetrieblich auch noch angeboten. Und das ist auch dringend notwendig.
Zitat Professor Kaesler, Marburg: "In Chemie und Physik sitzt niemand, der vorher nicht wusste, worum es in dem Fach geht. In den Philologien wird es grenzwertig, viele wußten nicht, daß sie soviel lesen müssen. Das finde ich verwunderlich, aber es ist so. In den Geistes- und Sozialwissenschaften dagegen erfahren viele Leute erst nach den ersten Semestern, was sie in dem Fach machen. Dann sagen sie: "Das ist ja ganz interessant, aber das viele Lesen ist nichts für mich!" Und dann schreiben sie in der Klausur "Hops" und "Lutta" und meinen Hobbes und Luther". Ich spüre förmlich den Neid in mir aufsteigen ;-)
Ich bin nicht sonderlich stolz auf meinen Realschulabschluss... der ist im Gegensatz zum Abitur nur der dritthöchste (und damit gibt es nur zwei niedrigere) Schulabschluss in Deutschland.
Ich bin jetzt grade 12 Tage von meinem Abitur entfernt und hoffe entsprechend, dass das alles gut klappt.
Diese Einstellung, Abiturienten seien arrogant oder eingebildet, da sie was besseres seien, lässt sich meines Erachtens nach nur auf puren Neid zurückführen.
Wenn man 9 Jahre lang immer auf seine Leistungsmaximen getrieben und getrimmt wird, die dann im Abitur ihre Wirkung zeigen sollen, dann kann man durchaus sagen, dass man was geschafft hat. Verglichen mit der Realschule, die nebenbei nur 6 Jahre dauert, ist das eine starke quantitative und qualitative Diskrepanz. Eines, was mich persönlich sehr überrascht hat, war die Antwort eines Hauptschulabsolventen, mit dem ich mal gesprochen hatte, auf die Frage, ob er weiß, was Logarithmen sind. Die Antwort war: "Nein!" - Nur ein Beispiel für die Differenzen, wo im Gymnasium Logarithmen in der 9. Klasse durchgenommen werden.
Mein alter Mathelehrer der 10. Klasse pflegte gerne zu sagen: "Die Realschüler müssen eine Abschlussprüfung schreiben und ihr bekommt euer 10. Klasse-Zeugnis einfach so hinterhergeschoben!" - Diese Aussage fand ich recht lächerlich, da wir - im Gegensatz zu den Realschülern - noch 2 Jahre mehr und v. a. unter schwierigeren Umständen (Oberstufe) lernen müssen und dann noch das Abitur schreiben müssen. Ich habe eine Realschulprüfung mal gesehen: Quadratische Funktionen, Basisgeometrie und Prozentrechnung (3 Formeln). Diese Themen behandelten wir in der 10. Klasse in einer normalen Klausur. Und dann als Gymnasiallehrer zu sagen, dass die Realschule "mehr" machen muss, ist einfach nur peinlich.
Was ich damit sagen möchte ist, dass ich nichts (und das meine ich ernst!) gegen Realschüler habe! Viele Freunde von mir sind Realschüler, oder haben diese beendet und sind gerade auf einem Gymnasium. Der Punkt ist nur, dass Gymnasiasten einfach mehr machen und die Schwierigkeit und der Erwartungen seitens der Lehrer immer höher wird und im Abitur dann ihre Maxime erreicht. Dann kann man meiner Meinung nach als Abiturient mit vernünftigem Durchschnitt (!) durchaus sagen: "Ja, ich habe mehr geschafft und bin stolz drauf!" - Das muss aber kein Ausdruck von Arroganz sein, sondern die mentale Bestätigung dessen, was man in den letzten 9 Jahren geschafft hat.
Und um noch ein Kommentar auf die "Klischeehaupt- oder Realschüler" loszuwerden: Ich kenne (leider) genug Leute, die wortwörtlich auf Schule scheißen! Hausaufgaben? Quatsch! 5+ in Mathe? Besser als 'ne Sechs! Abschluss? Ach, ich werd' Rapper! - Davon gibt es genug, ich erlebe es oft genug, und da muss man sich als Realschüler nicht wundern, wenn man einen 1,3er-Abschluss hat und dennoch als "etwas niederes" angesehen wird. Verdankt das diesen Leuten, die an manchen Schulen keine Rarität in der Gesamtbetrachtung sind.
Und so nebenbei: Viele Leute, die aus der Realschule auf unser Gymnasium gekommen sind, sind z. T. besser in der Schule, als die "Reingymnasiasten".
Was folgern wir daraus? Gymnasium nicht unbedingt gleich schlau!
Ich hoffe, ich habe keinen diffarmiert und gehe wieder an meine Physik-Unterlagen. ;)
Mann, was ich hier schon wieder lesen muss. Also ich persönlich habe auch erst die Hauptschule gemacht, danach eine höhere berufsbildende Schule (HAS) und danach die Studienberechtigungsprüfung. Das ist in Österreich möglich. Seit einigen Jahren bin ich jetzt ordentlicher Student, ganz ohne Abi, oder wie man es in Österreich nennt, Matura.
Was hätte mir das Abi in diesem Fall also gebracht? Nicht viel. Ja, in meinem Umfeld sind viele jünger als ich, ich habe dadurch vllt. höchstens etwas Zeit verloren, das ist aber auch schon alles. Im Gegensatz zu Abiturenten hatte ich auch vor dem Studium bereits eine abgeschlossene höhere Berufsausbildung.
Was das Elitedenken anlangt kann ich also nur für die Uni sprechen, und dort kommt es vllt. mal vor dass ab und an ein Spruch fällt, allerdings sehr sehr selten. Ich käme auch nicht auf die Idee mich von alten Freunden abzugrenzen, denn im Prinzip lernt man auf einer Universität ja auch nur einen bereits vorgefertigten Stoff. Es gibt schon Leute die glauben sie sind die neuen führenden Köpfe der Wissenschaft, aber die gibts wohl überall.
Ich kann echt nicht verstehen, dass hier einige glauben, dass Abiturienten "von oben herab sind. Warum können wir nicht stolz sein auf das, was wir bisher geschafft haben und dies auch (traditionell) ans auto positionieren?