wieso fällt es mir so schwer von meiner Katze zu trennen?

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9 Antworten

Hi,

Fühl dich mal gedrückt, das eigene Haustier zurück zu lassen, was ein so lange begleitet hat und immer für ein da war ist extrem hart :(

Mehr als an das positive zu denken das es ihr Zuhause am besten geht und das man sie ja evtl mal besuchen kann bleibt ein da nicht. 

Warum der Abschied von der Katze härter ist wird wohl dran liegen das es ein tierischer Freund ist, er ist einfach da ohne Bedingungen zu stellen. Eltern sind ja meist ab ein gewissen Alter eher out, weil man als Mensch ja irgendwann seinen Nest entflieht, wenn Abstand vorhanden ist wird auch diese Beziehung wieder besser :)

Und wenn sie ganz arg vermissen solltest, rufe Freunde an oder unternehme was :) wichtig dürfte dann wirklich Ablenkung werden :) 

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Naja, eine Katze ist etwas Besonderes - sie ist stolz und unabhängig, sie entscheidet, ob sie deine Nähe möchte oder nicht, sie zeigt den Menschen immer wieder, dass sie sie nicht braucht. Sie erweist ihre Gunst, wem sie will und lehnt andere ab, obwohl diese es nur gut mit ihnen meinen...

Allerdings ist eine Katze, die im Haus lebt (selbst, wenn sie Freigang hat), wahrscheinlich nicht mehr in der Lage, lange ohne ihr Zuhause zurecht zu kommen. Sie ist daran gewöhnt, dass ihr jemand Futter besorgt. Sie könnte in Freiheit gegen andere Streuner wahrscheinlich nicht gut kämpfen, da sie das ja nicht groß trainieren konnte. Vlt. ist sie daran gewöhnt, entwurmt und geimpft zu werden.

Von daher hat deine Katze - neben deiner verständlichen Liebe für sie - vielleicht auch Symbol-Charakter.
Niemanden brauchen müssen. Unabhängig sein. Zeigen, dass man es alleine
kann. Aber ist es wirklich so?

Meinst du, du schaffst es in deinem jungen Alter, komplett ohne Hilfe deiner Eltern zurecht zu kommen? Ich hege keinen Zweifel, dass junge Menschen in bestimmten Situationen besser außerhalb ihrer Elternhäuser aufgehoben sind.

Den Tipp, sich eine neue Katze zu besorgen, halte ich zunächst für Blödsinn. Du musst, wenn du wirklich gehen solltest, erstmal Fuß fassen und dich um dich selbst kümmern. Wenn du einen "Hafen" gefunden hast und einen echten Überblick über deine zeitlichen und finanziellen Ressourcen hast, dann kannst du über einen neuen Stubentiger nachdenken.

Die Position eines "Lückenbüßers" ist auch für Katzen sehr undankbar.

Wünsche Dir eine weise Entscheidung,

Finchen

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Anscheinend hast du ja nicht so ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern oder deiner Schwester. Deshalb ist dein Kater für dich wahrscheinlich eine Art Ersatz, sowas wie ein Vertrauter, eine Bezugsperson, die dir wichtig ist.  Deshalb fällt es dir so schwer dich von ihm zu trennen. 

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So wie sichs anhört, ist die Katze deine einzige Familienangehörige zu der du Vertrauen, eine Bindung hast, deshalb fällt es dir schwer.

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Es ist bestimmt hart, loszulassen und diese Beziehung zu zerstören, die du zum Tier aufgebaut hast ... Das kann ich komplett nachvollziehen.

Mein Vorschlag klingt vllt etwas hart: Wenn du umgezogen bist, kannst du dir ja direkt eine neue Katze kaufen, die dann die "Lücke" füllt. Mit der hast du dann so viel zu tun, dass die Trauer gar keinen Platz mehr findet.

Ich will aber damit nicht sagen dass du deinen Kater vergessen sollst, das solltest du nie :)

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Kommentar von LuzifersBae2
28.09.2016, 11:11

Ja, daran habe ich auch gedacht, aber ich weiß nicht ...

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Kommentar von Russpelzx3
28.09.2016, 11:33

Man kann nicht einfach die Lücke mit einem anderen Tier füllen!

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Kommentar von Matschpfirsich
28.09.2016, 22:57

Kann man, habe ich selbst zu oft miterleben müssen

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Hey :) geh bei dm auf die Internetseite, lade ein bild hoch und bestelle dir für 15€ ein kissen mit dem bild deiner katze drauf! Das hat mir geholfen... Lg

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Mir erging es vor vielen Jahren ganz ähnlich wie dir. Ich habe damals aus bestimmten Gründen ebenfalls recht früh das Elternhaus verlassen... und ich war damals wirklich sehr froh, gehen zu können. Ich konnte niemals bedauern empfinden, nicht mehr mit den Eltern unter einem Dach zu leben. Jedoch traff es mich auch sehr hart, dass ich die Katze nicht mitnehmen konnte.

Dieses Gefühl der Leere und der Trauer, etwas Geliebtes zurücklassen zu müssen, kann man jedoch nicht unterdrücken. Mit der Zeit lernt man aber, besser damit umzugehen... und mit der Zeit gewöhnt man sich an die Situation.

Vielleicht hast du sogar die Möglichkeit, dir selbst wieder eine Katze zu dir zu holen. Eine andere Katze wird zwar nie eine Katze ersetzen können, die einem über viele Jahre begleitet hat... aber sie Hilft einem, sich von dieser Trauer und Leere zu lösen.

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Weil du ein Mädchen bist. Warum willst du das Gefühl unterdrücken? Gefühle muss man zulassen.

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Kommentar von LuzifersBae2
28.09.2016, 11:07

Schon, aber das verletzt mich einfach ..

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Du hast eine innerliche Bindung zum Tier aufgebaut und da Tiere der Spiegel von einem selbst sind und einen Reflektieren ist das die Begründung :/

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