schino am 08.07.2009 um 21:22 Uhr
Wollte Gott, Adam und Eva damit in Versuchung führen, um zu prüfen ob sie gehorsam sind?Wusste er schon vorher, ein Menschen geschaffen zu haben der nicht perfekt wahr?Gehorsamkeit ist eine Eigenschaft die einen perfekten Menschen ausweißt.Auch Eltern versuchen doch immer die gefahren von den kindern fernzuhalten.

Liebe/r schino,
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Klaus vom gutefrage.net-Support

Nach meinem Verständnis hat Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht erschaffen. Menschen haben dieses Symbolbild erschaffen, das deutlich machen soll, daß der Mensch grundsätzlich und immer vor der Wahl steht, die göttlich-universelle Ordnung anzuerkennen - oder nicht.
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>>Wollte Gott, Adam und Eva damit in Versuchung führen, um zu prüfen ob sie gehorsam sind?<<: Nein. Solches Denken und Handeln ist Gott absolut fremd. Gott ist universelles Bewußtsein.
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>>Wusste er schon vorher, ein Menschen geschaffen zu haben der nicht perfekt wahr?<<: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er das wußte bzw. seit wann er das evtl. weiß. Da Gott sich im Menschen bewußt wird, wird er es jetzt immerhin wissen, denke ich.
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>>Gehorsamkeit ist eine Eigenschaft die einen perfekten Menschen ausweißt. <<: Die Frage ist: Gehorsam WEM gegenüber? Für mich erkenne ich nur das oberste Gesetz des Universums an: Bedingungslose Liebe.
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>>Auch Eltern versuchen doch immer die gefahren von den kindern fernzuhalten.<<: Das ist eine haarige Sache. Kinder brauchen auch eigene, leibhaftige, Erfahrungen um lebenstüchtig zu werden. Da heißt es achtsam und verantwortungsvoll lavieren zwischen zuviel laissez-faire und zuviel Überbehütung. Beide Extreme bergen das Risiko schlimmer Folgen.

Diese Geschichte ist ein Mythos und eine Metapher, wie die meisten Geschichten der Bibel, vor allem des alten Testaments. Hier wird praktisch die Evolution des Menschen symbolisiert, der als einziges Lebewesen der Erde sich selbst bewusst ist und über sich selbst und den Sinn der Welt nachdenken kann. Daraus so etwas wie eine Erbsünde zu konstruieren ist natürlich absurd.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:03 Ich verstehe das so, daß mit der Geschichte von Adam und Eva mindestens ZWEI grundsätzliche Dinge symbolisiert werden: Die Erschaffung des Menschen zum einen und der Sündenfall zum anderen. Die Dinge sind unabhängig voneinander.
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Dann denke ich, daß sich die Erbsünde nicht auf den Menschen allgemein bezieht oder auf alle, sondern - nur - auf diejenigen, die - AUCH HEUTE, JETZT IN UNSERER GEGENWART - vom "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" aßen/essen - UND VERURTEILEN! Das VERURTEILEN und NICHT-LIEBEN ist die Sünde. Denn "Gott ist Liebe" und wer nicht liebt, der ist abgetrennt von Gott, also in der Sünde.
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Und folglich kann jeder Mensch - auch einzeln und unabhängig von allen anderen - jederzeit ins Paradies und zur bedingungslosen Liebe zurückkehren.
valentin301 am 10. Juli 2009 14:11 Dann schreib es eben in Deine Antwort und lass mich damit in Ruhe.
heureka47 am 19. Juli 2009 02:17 @ Valentin: Du scheinst zu vergessen, daß es hier eine offizielle Möglichkeit ist, Antworten zu kommentieren. Und deine Abneigung gegen mich kenne ich ja schon. Das brauchst du nicht immer wieder neu zu dokumentieren. Das wird mich in der Sache von nichts abhalten!
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:12 >valentin< Du scheinst von einem Dogma besessen zu sein, weil du mit deinen Antworten demonstrierst, dass du unfähig bist, anderen Erkenntnissen einmal ohne Vorueteil zu folgen. Du solltes ruhig einmal wagen, Grenzen deines Dogmas zu überschreiten, um zu erfahren, wo die absolute Wahrheit angesiedelt sein könnte.GALLARIAOY
Angel84 am 11. Juli 2009 13:51 @heureka: woher nimmst du nur diese Gewissheit allwissend zu sein und alle anderen korrigieren zu müssen...??! Ich sehe es exakt so wie du Valentin.
heureka47 am 19. Juli 2009 02:13 @ Angel84:
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Welcher Teufel reitet dich, so herabsetzende Pauschalierungen auszusprechen?!
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Es ist eine offizielle Möglichkeit hier, Antworten zu kommentieren!
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Und du bist völlig daneben, wenn du behauptest, ich würde "alle anderen korrigieren" (wollen/müssen).
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Und ich erhebe nicht den Anspruch, allwissend zu sein!!
heureka47 am 19. Juli 2009 02:24 Aber während ihr beide ohne Begründung die "Erbsünde" für "absurd" erklärt, könnte ich euch wenigstens eine logische Erklärung dafür liefern! Mit der Erbsünde ist die über sehr viele Generationen weitergegebene "Abtrennung" von der Wahrnehmung/Erkenntnis der göttlichen Dimension und Eigenschaft gemeint; die Abtrennung vom göttlichen Bewußtsein, vom Bewußtsein des "Höheren Selbst" im Menschen. Der als von der "Erbsünde" betroffen gemeinte Mensch ist der von der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" betroffene Mensch, der in seiner bewußtseinsmäßigen Entwicklung auf der niederen Dimension des "Ego" steckengeblieben ist.
Angel84 am 19. Juli 2009 10:56 Lieber Heureka. Wer oder was kann sich betroffen fühlen? Das Göttliche, oder das Ego? Denk mal drüber nach.... soviel dazu: Der als von der "Erbsünde" betroffen gemeinte Mensch ist der von der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" betroffene Mensch, der in seiner bewußtseinsmäßigen Entwicklung auf der niederen Dimension des "Ego" steckengeblieben ist.
valentin301 am 19. Juli 2009 08:20 Ach liebster Heureka, Du erhebst vielleicht nicht den Anspruch, allwissend, aber den, allgegenwärtig zu sein! Soli hat es Dir erst kürzlich gesagt, dass Du ganze Seiten hijackst mit Deinen Kommentaren und Deinem Missionierungseifer. Weißt Du, den Kommentarbutton kann man drücken, aber es ist keine Pflicht. Schau mal, wir sind doch nicht ganz dumm und wir haben schon sooooo oft Deine Meinung zu der Welt gelesen und am Schluss kommst Du IMMER auf die kollektive Zivilisationsneurose hinaus und auf Deine Tipps. Das ist etwas so, als ob man jeden Tag nur sein Lieblingsessen bekommt. Weißt Du, was dann passiert? Richtig, man findet es allmählich zum Erbrechen. Also, schlicht und einfach, es nervt, mit Sachen zugetextet zu werden, die man schon 937mal gelesen hat. Kannst Du das denn nicht verstehen?
Angel84 am 19. Juli 2009 11:01 Sag mal Valentin... täusch ich mich, oder sind auf dieser Seite tatsächlich etliche Kommentare verschwunden...?! Das macht wirklich keinen Spaß mehr, diese "Ego-Zensiererei"... Liebe Grüße übrigens ;-)
valentin301 am 20. Juli 2009 08:32 Hi, grüße zurück....natürlich verschwinden überall Sachen, und der Heureka hat ja auch bei meiner letzten Frage alles mögliche löschen lassen, sogar die ganze Frage wollte er weghaben, dabei hat er dann heftigst mitdiskutiert. Und dann wundert er sich dort oben, wenn ich ne Abneigung gegen ihn habe, der alte Schwede. :-)) Aber manchmal hat er sogar Humor!! (leider auch unfreiwilligen, stimmts heureka?)

Hallo Schino, "DerTroll" meint das Richtige: Die Geschichte ist eine Ätiologie, dh. eine Legende, die einen bestimmten Zustand erklären soll. Du siehst es schon an einzelnen Zügen der Geschichte: "Adam" ist hebräisch und heißt "Der Mensch". Gott erscheint als Töpfer, dh als körperliches Wesen, obwohl doch die Bibel sagt, dass Gott Geist ist.
Behandle sie so wie eines der Gleichnisse, die Jesus erzählt. Auch sie wollen einen bestimmten Sachverhalt ausdrücken - damit bringt es nichts, Fragen an die Geschichte zu stellen, die sie nicht beantworten will. Beim Verlorenen Sohn (LK 15) etwa bringt es nichts, danach zu fragen, in welchem Dorf er gewohnt hat oder warum seine Mutter in dem Geschehen nicht vorkommt. Darauf kommt es nicht an!
So auch bei der Paradieserzählung. Das was da erzählt wird, wäre jedem Menschen so gegangen, wäre er an Adams Statt. Oder hättest du den Baum in Ruhe gelassen?
Weiterhin lernen wir aus dieser Geschichte eine Menge über die Verführungsstrategien des Satans: wie er es immer wieder schafft, die Bereitschaft zum Gehorsam zu untergraben, indem er Misstrauen sät. "Gott will euch etwas vorenthalten, es geht euch besser, wenn ihr den Geboten nicht folgt...."
Kaum zu glauben: sie hatten nur ein einziges Gebot - und selbst das haben sie gebrochen. So ist der Mensch.
Hätte Gott einen Zaun um diesen Baum gezogen, wäre ich vermutlich herübergeklettert...
heureka47 am 10. Juli 2009 05:18 @ Noebian: >>So ist der Mensch<<: Meinst du wirklich, das alle so sind? Das wäre ja geradezu niederschmetternd! Oder geht es nur um einen Teil der Menschheit, um einen bestimmten "Typ"?
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Steht übrigens der Baum noch? Ist die Schlange noch dort? Hält sie den Apfel stets bereit? Muß man gefaßt sein?
Noebian am 10. Juli 2009 13:48 Erlebst du den Menschen denn anders? Verführbar, misstrauisch gegenüber Gott und ständig im Kampf mit seinem "inneren Schweinehund". Egoistisch, wo er liebevoll sein sollte etc. etc.
Ob der Baum noch steht, ist irrelevant, da die Wirkung der Frucht (es war kein Apfel!) auf alle Menschen übergegangen ist. Und gefasst sein muss man immer - der Verführer hat einen 24 Std. Tag....
Und er weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat...
heureka47 am 19. Juli 2009 02:38 @ Noebian:
Ja, ich kenne durchaus andere! Es sind nicht alle so, wie du liebloserweise unterstellst!
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Wohl räume ich ein, daß niemand vollkommen ist und es nicht immer bzw. nicht jedesmal zu 100% hinkriegt, dem hohen Ideal zu entsprechen. Aber das ist weder der Anspruch, den man als Mensch ansich oder andere haben sollte, noch die "Erwartung" Gottes an den Menschen.
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Der Mensch ist und bleibt hier auf ERden ZWEIHEIT aus Körper und Geist, aus Ego und - wenns denn so ist - Höherem Selbst; und das Ego soll und kann nicht völlig abgetötet werden, sondern es kann bestenfalls zu einer friedlichen Koexistenz der beiden kommen.
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Ist m.E. auch im Sinne Gottes, der bedingungslosen Liebe, daß der Mensch, der zum höheren Bewußtsein aufgestiegen ist, sein Ego AUCH bedingungslos liebt. Gel?
Noebian am 19. Juli 2009 23:51 Ich kann nicht so ganz folgen. Was verstehst du unter "Höherem Bewusstsein" bzw- Höherem Selbst?
Denkst du wirklich, dass es Menschen gibt, die keine Sünder sind?
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:24 >Nebian< zunächst gaben wir dir einen Punkt, weil in deinen Ausführungen Erkenntnisse liegen, die wir nachvollziehen können, weil auch so erlebt. Nur, den SATAN lernten wir in unseren Analysen nicht kennen, weil er nicht existent ist, sondern von einer in die Irre führnden Religion ins Spiel gebracht wurde, um seine Schäflein am Zügel zu führen, bzw. zu verführen, etwas zu glauben, was nicht im SINNE GOTTES ist. GALLARIAOY
Noebian am 15. November 2009 14:14 Ich kann eurer Logik nicht ganz folgen (wieviele seid ihr denn?)
Inwieweit führt es in die Irre, wenn man lernt, sich vor Verführungen in acht zu nehmen?

Ich habe dies an anderer Stelle schon mal versucht zu beschreiben... Zunächst ist es eine Metapher. Und für mich beschreibt es schlicht den Umstand, dass der Mensch "vorher" genauso unbewusst (und unschuldig!) war, wie jedes Tier und jede Pflanze. Die Erkenntnis von Gut und Böse ist nichts Anderes, als das Einsetzen des Verstandes, der unterscheidungsfähig ist und damit die Dualität kreierte. Ohne diesen Schritt gäbe es weder einen freien Willen, noch wachsendes Bewusstsein. Dieser Schritt ist die Voraussetzung, dass Mensch sich weiterentwickeln kann, von einem unschuldigen, unbewussten Wesen, zu einem unschuldigen, reifen und bewussten Wesen. Das ist der Schritt, der über den Verstand hinaus geht, ihn als Diener gebraucht und ihm die Herrschaft entzogen hat. Keine Erbsünde. Keine Verführung. Einzig eine Metapher mit Sinngehalt.

Es ist ein schwerer, u. U. verhängnisvoller Irrtum zu glauben, dass "Gehorsam eine Eigenschaft sei, die den perfekten Menschen ausweist." Schon ein flüchtiger Blick in die Geschichtsbücher beweist das Gegenteil. Dazu muss man nicht mal Geschichte studieren sondern nur mal ein wenig in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts stöbern.
Von Gehorsam gegenüber höheren Wesen oder gegenüber der Obrigkeit ist eher abzuraten!
Puh, hast Du Kinder?
Wohin diese Gehorsamslosigkeit von klein an treibt, sehen wir heute in den Schulen und sonst in der Gesellschaft. Man kann hier auf beiden Seiten vom Pferd fallen.
Gehorsam soll zunächst gegenüber einem liebenden Wesen geübt werden (den Eltern als in dieser Sache Gottes Stellvertreter und Gott selbst).
Danach sollst Du diesen Gehorsam an Gottes Wort prüfen (auf der einen Seite "der Obrigkeit untertan sein", auf der andern Seite aber "Gott mehr gehorchen als den Menschen").
Dazu ist es wiederum wichtig, Gottes Willen durch Lesen der Schrift und Hören auf Gottes Wort zu erkennen.
heinmueck am 9. Juli 2009 20:56 Eigentlich sollte jedem denkenden Menschen klar sein, welches Risiko die Erziehung zur Unterwerfung in sich trägt. Sollen denn Kinder hündisch zu ihren Eltern aufblicken wie zu Göttern? Das mag vielleicht den eitlen Eltern schmeicheln, ist aber äußerst gefährlich für den Bestand unserer Gesellschaft.
Aus hierachisch denkenden Kindern werden hierachisch eingestellte Erwachsene, Soldaten, Wähler, Fanatiker.
Kinder sollten lernen nach Begründungen zu fragen: Nicht wer etwas sagt ist wirklich wichtig sondern wie er es begründet.
Wer glaubt, seine Befehle von einem höheren Wesen zu bekommen, dessen Aussagen nicht angezweifelt werden dürfen, ist gefährlich. Solche Menschen können in ihrer selbstgefälligen Unbeirrtheit, immer mit dem Argument, ihr Handeln sei an "höherer Stelle genehmigt worden" unserer aller Lebensqualität unsere Gesundheit, Freiheit, Leben gefährden.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:13 @ Heinmueck: >>Sollen denn Kinder hündisch zu ihren Eltern aufblicken wie zu Göttern<<: In welchem schlechten Roman hast du DAS denn gelesen? Ist das etwa dein Welt- bzw. Gottesbild - daß man "hündisch" zu seinem höchsten Ideal aufblickt??
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>>wie er es begründet.<<: Und was heißt das? Was sind die wirklichen Kriterien?
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>>Wer glaubt, seine Befehle von einem höheren Wesen zu bekommen, dessen Aussagen nicht angezweifelt werden dürfen, ist gefährlich. Solche Menschen können in ihrer selbstgefälligen Unbeirrtheit, immer mit dem Argument, ihr Handeln sei an "höherer Stelle genehmigt worden" unserer aller Lebensqualität unsere Gesundheit, Freiheit, Leben gefährden.<<: Was sind denn das für Menschen, die du hier so martialisch skizzierst?
heinmueck am 10. Juli 2009 23:22 @heureka47:
"In welchem schlechten Roman...?" Nicht in einem Roman sondern in einem Kommentar zu einer meiner Antworten hier bei gutefrage.net.
"Wie er es begründet..." Es ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit, dass die Begründung einer Aussage zählt, nicht der Status des Sprechers.
"Was sind das für Menschen...?" Das sind autoritäre Charaktere, die sich von Hierachien wie beim Militär, bei Religionsgemeinschaften oder in Diktaturen angezogen fühlen, weil sie dort vermutlich Sicherheit empfinden. Diese Menschen sind gefährlich.
Eben. Wenn diese Menschen gelernt haben, das Handeln und Gehorsamverlangen anderer Menschen an Gottes Maßstäben zu messen, sind sie lange nicht so anfällig für Ideologien wie solche, die auf ihr eigenes Urteil angewiesen sind.
Ich meine mit "Gott" den Gott der Bibel, den Vater Jesu Christi.
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:31 Können dir >heimunek< können deinen Ausführungen nur zustimmen, mit Punkt, weil du etwas ganz klar aussprichst, was eines der Übel ist, dieser bedingunslose Gehorsam den Eltern, den Religionsvertreter, Vorgesetzten usw.gegenüber, auch dann, wenn offensichtlich diese an der Wahrheit vorbeileben. Wir haben in unserem Leben diesen blinden Gehorsam abgelehnt, und uns von niemanden anweisen lassen, was wir zu denken, und wie wir zu handeln haben. So manchen Vorgesetztn haben wir damit zur Weißglut getrieben, nur, nicht wir mußten gehen, oft genug unsere Vorgesetzten. GALLARIAOY

Dies ist ein Teil der Bibel, den du nicht wörtlich nehmen darfst. Man spricht da von Echatologien. Also Geschichten, mit denen man versucht hat, die Welt zu erklären.
Noebian am 8. Juli 2009 22:42 Fremdwörter sind Glückssache... Eschatologie ist die Lehre vom Kommenden (Weltuntergang, Jüngstes Gericht und so).
Was Du meinst, ist eine Ätiologie.
DerTroll am 9. Juli 2009 07:50 Nein, ich meinte Echatologie. Das heißt, genau das, was ich gesagt habe. Also man hat festgestellt, daß wir verschiedene Sprachen sprechen. Daraus wurde die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Die Schlange hat keine Beine, das wird damit erklärt, daß es die STrafe dafür ist, weil sie Eva verführt hat. Daß es Wüsten gibt, wird erklärt, weil Kain Abel umgebracht hat und zur Strafe sein Land unfruchtbar wurde usw. Das ist ein theologisch fester Begriff, daß es sich bei solchen Texten um Echatologien handelt, also diese Texte sind wenn du so willst erste Erklärungsversuche, warum die Welt so ist wie sie ist. Das sind nicht Gottes Worte oder ähnliches. Diese Texte muß man ganz anders begutachten als z.B. die Bergpredigt oder ähnliches.
Das, was Du beschreibst, sind Mythen. Ein Mythos wurde erfunden, um eine gegenwärtige, sonst nicht erklärbare Situation vernünftig zu erklären.
Noebian am 9. Juli 2009 19:52 Google die beiden Begriffe doch einfach mal. Inhaltlich hast du ja recht, aber das Wort ist falsch.
Eschatologie leitet sich von griech. "eschata" = die letzten Dinge ab & von "logos" = Lehre
DerTroll am 9. Juli 2009 19:56 mag sein, daß es von der Wortherkunft so ist, wie du sagst. Aber in der Theologie wird es so verwendet, wie ich es gesagt habe!
Noebian am 10. Juli 2009 08:35 Wird es nicht.
DerTroll am 10. Juli 2009 13:05 Wird es doch.
Noebian am 11. Juli 2009 13:26 Interessant, deine Beharrlichkeit...
Wo hast Du es denn in diesem Zusammenhang gelesen?
DerTroll am 11. Juli 2009 13:34 In der Schule im Relionsunterricht wurde das immer so genannt (und ich hatte ja nicht nur einen Religionslehrer) und nach vielen Jahren krichlichen Engagements in meiner Gemeinde (eigentlich seit der 3. Klasse bis ich irgendwann umgegzogen bin) bin ich eigentlich recht fit, was kirchliche und theologische Begrifflichkeiten angeht.
Noebian am 11. Juli 2009 15:45 Das ist nicht so ganz das was ich mir unter einem Beleg vorstelle...
Ich befasse mich seit über 20 Jahre mit Theologie (darum ist es auch mein Expertenthema in GF). Aber ich fürchte, wir kommen in dieser Sache nicht weiter. Ich habe dir einen Link gegeben, du bräuchtest nur mal einen Blick in ein theologisches Wörterbuch werfen - aber was solls.
Friede sei mit dir!
DerTroll am 11. Juli 2009 15:49 will mich ja nicht streiten, hatte den Link ja auch verflogt und das gelesen. Aber an meinem Satz "Theologie wird es so verwendet" halte ich trotzdem so fest, weil ich es definitiv so erlebt habe.
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:17 >DerTrolli< Wer oder was hat versucht mit diesen Märchengeschichten in der Bibel, etwas darzulegen, zu symbolisiren. Die Antwort kann doch nur sein: Unwissende. Oder sollte es sein, dass ihnen die Worte fehlten, um dass auszudrücken, was sie innerlich erkannten. Alle diese so genannten heiligen Schriften wurden von irdischen Menschen geschrieben, die in ihrem Bewusstsein noch nicht so weit entwickeln waren, wie zumindest einige irdische Menschen, der heutigen Zeit. GALLARIAOY
Deine Frage gibt immer wieder Anlass zu unterschiedlichen Erklärungsversuchen.
Ist dieser Bericht wörtlich oder nur symbolhaft zu verstehen?
Wozu hat Gott die Menschen überhaupt mit diesem Baum konfrontiert?
Hat es diesen Baum wirklich gegeben oder nicht?
Hat Gott nicht schon im Voraus gewusst, wie sich die Menschen entscheiden werden?
Was soll der Sinn des Ganzen überhaupt sein?
Mühsal, Dornen u. Disteln, Schweiße deines Angesichtes, Tod.
Ist diese Geschichte vom Baum der Erkenntnis und dem Sündenfall nur ein menschliche Versuch unsere belastende und vergängliche Existenz zu erklären? Kann diese Erklärung heute für uns noch relevant sein?
Gibt uns nicht die Evolution eine völlig andere Erklärung dafür? Alles, was unsere vergängliches Leben bestimmt ist einfach eine Folge eines langen evolutionären Entwicklungsprozesses, der einfach notwendig ist, damit wir uns von der Urzelle bis zum Menschen entwickeln konnten.
Das belastende und vergängliche Leben ist einfach eine Notwendigkeit.
Hier stehen sich also zwei total verschiedene Lebensentwürfe, bzw. Erklärungen gegenüber, die natürlich Konsequenzen für das eigene Leben haben.
Deshalb ist die Frage: Steht hinter dem biblischen Bericht eine reale Wirklichkeit oder nicht?
Nach den Auswirkungen, die durch den Sündenfall gekommen sind, kann es nur die eine mögliche Erklärung geben: Wir haben es hier mit einem realen Ereignis zu tun.
Der BAUM der ERKENNTNIS ist real, weil sich an ihm das menschliche Schicksal entschieden hat, das sich bis heute in unserem Leben real zeigt.
Sünde und Tod sind reale Erfahrungen unserer Existenz, die sich von Generation zu Generation fortsetzen.
Deshalb ist die Farge nach dem Sinn dieses Baumes für uns von größter Wichtigkeit, weil damit auch die Erlösung des Menschen in enger Verbindung steht.
Sehen wir uns deshalb diesen biblischen Text genau an: "UND GOTT DER HERR GEBOT DEN MENSCHEN UND SPRACH: DU DARFST ESSEN VON ALLEN BÄUMEN IM GARTEN, ABER VOM BAUM DER ERKENNTNIS DES GUTEN UND BÖSEN, SOLLST DU NICHT ESSEN; DENN AN DEM TAG, DA DU VON IHM ISSEST, MUSST DU DES TODES STERBEN." 1. Mose 2, 16.17.
Einmal stellen wir fest: Unbegrenztheit - "von allen Bäumen könnt ihr essen" - Begrenztheit -"von diesem einem Baum dürft ihr nicht essen."
Warum wird dem Menschen plötzlich eine Grenze vorgelegt? Wozu brauchen wir diese Grenze?
Dazu möchte ich auf die Gebote verweisen, die Gott den Menschen geben hat. Sie beginnen immer mit der Formulierung: "DU SOLLST NICHT....." dieses oder jenes tun. (2. Mose 20, 1ff.) Warum sollen wir diese Grenze nicht überschreiten? Weil wir dem anderen und uns selber Schaden zufügen.
Ohne die Anerkennung einer Grenze gibt es auch keine wahre Freiheit.
Durch das Überschreiten dieser Grenze zerstöre ich auch die Beziehung zum anderen. Wir verletzen sein Leben, seine Habe, seinen Ruf usw.
Weil die Menschen permanent diese Grenzen übertreten befindet sich unsere Welt in diesem Zustand, in der sie ist. Das Überschreiten der Grenze brachte das viele Leid über das Leben.
Die weiteren Folgen brauche ich auch nicht zu erklären. Sind uns alle bekannt.
Mit dem Baum setzte Gott dem Menschen eine Grenze. Indem Er den Schöpfer als rechtmäßigen Eigentümer und Geber des Leben anerkennt.
Ohne dieser Anerkennung überschreitet der Mensch sofort diese Grenze und macht sich selbst zum HERRN und BESITZER dieser SCHÖPFUNG.
Genau das ist geschehen. Die Menschen beuten die Welt aus und zerstören sie. Sie zerstören in ihrer Habgier ihre eigene Existenzgrundlage.
Indem der Mensch die FRUCHT nicht antastet, zeigt er, dass er seinem SCHÖPFER vertraut, sich von Ihm abhängig und geliebt weiß.
Ich vertrauen Ihm, weil ich weiß, dass Er mir alles zu meinem Glück, zu meiner Lebenserfüllung gegeben hat, deshalb brauch ich diese Frucht nicht.
Es fehlt mir an nichts. Gott hat mir die FÜLLE gegeben. Sie kann durch nichts erhöht oder vergrößert werden.
Genau hier setzt jetzt die Versuchung der Schlange ein. Sie stellt diese von Gott gegebene Lebensfülle in Frage. Es gibt noch mehr, aber Gott will es dir vorenthalten, weil Er nicht ganz ehrlich und aufrichtig zu dir ist.
Damit stellte er die VERTRAUENSWÜRDIGKEIT und LIEBE GOTTES in Frage.
Weil Eva in diesem Augenblick nicht mehr davon überzeugt war, dass Gott ihr bereits alles für ihr Leben gegeben hatte, griff sie zur Frucht.
Sie glaubte damit zu einer HÖHEREN LEBENSEXISTENZ zu gelangen.
Was würde sie damit erreichen? DU WIRST SEIN WIE GOTT und dadurch zu einer NEUEN ERKENNTNISSTUFE gelangen, die dir Gott vorenthalten wollte.
Du mußt dich aber von der HERRSCHAFT GOTTES lossagen, um zu WAHREN FREIHEIT zu gelangen.
Deine TRENNUNG und UNABHÄNGIGKEIT von GOTT macht dich frei. Als GOTT brauchst du weder zu gehorchen noch zu dienen.
Diese GRUNDHALTUNG bestimmt bis heute das LEBEN der Menschen.
Gott nicht als seinen SCHÖPFER anzuerkennen, in Unabhängigkeit von Ihm zu leben wird als Befreiung empfunden.
Die VERBINDUNG mit Ihm wird dagegen als Unterwerfung, Unterdrückung und als Unfreiheit empfunden.
Damit ist die RECHNUNG Satan aufgegangen, indem es ihm gelungen ist den Menschen von Gott zu trennen.
Durch das falsche Versprechen, sie würden durch ihre UNABHÄNGIGKEIT zu Gott, wie GOTT werden, war es ihm gelungen die Menschen zu Fall zu bringen.
Nur sein gegebenes Versprechen hatte sich nicht erfüllt.
Bis heute leben viele Menschen in der Vorstellung, sie würden durch etwas VERBOTENES zu einer höheren LEBENSERFÜLLUNG gelangen.
Der Sündenfall hat bis heute nicht aufgehört. Jeder Mensch handelt auf dieselbe Weise, wenn er die Ordnung Gottes bricht.
Durch die Ordnung Gottes fühlen sich die Menschen eingeengt und glauben aber zugleich, wenn sie diese missachtet, würde sie zu einer größeren Befriedigung ihrer Wünsche gelangen.
Darauf gründet sich das Grundproblem des Menschen. Wir lügen, betrügen, täuschen, manipulieren, handeln egoistischen usw. um sich persönliche Vorteiler zu verschaffen.
Das geht aber meistens nur auf Kosten des anderen. Die Folgen, die wir dabei anrichten interessieren die Wenigsten. Hauptsache wir haben dadurch einen persönlichen Gewinn gehabt.
Daran wird der Sinn des BAUMES der Erkenntnis sichtbar.
Vor diesen falschen Auswirkungen wollte Gott die Menschen bewahren, weil nur in der VERBINDUNG zu IHM und in der ANERKENNUNG der VORGEGEBEN GRENZEN die wahre LEBENSERFÜLLUNG zu finden ist.
Nur durch ihr VERTRAUEN konnten die MENSCHEN davor bewahrt werden.
Doch dieses VERTRAUEN wurde zerstört und kann seit dem nicht wieder durch den Menschen hergestellt werden.
An dieses VERSAGEN des MENSCHEN knüpft sich die ganze HEILSGESCHICHTE des A. u. N. Testamentes.
Darin wird dem Menschen gezeigt wie er wieder in seinen URSPRÜNGLICH ZUSTAND zurückfinden kann.
Der einzige WEG der dahin zurückführt besteht in CHRISTUS.
Fassen wir zusammen: 1. Der Mensch war von Gott sündlos geschaffen worden. Damit war er auch in der Lage gerecht und im Sinne Gottes zu handeln. 3. Der Baum der Erkenntnis zeigte dem Menschen seine Grenze auf. 4. Er hatte dadurch die Möglichkeit seine Vertrauen zu Gott zu zeigen und Ihn damit als seinen Schöpfer und Lebensspender anzuerkennen, dh. dass er sich seiner Anhängigkeit bewusst ist. 5. Der Mensch hatte alles, was zu seiner Lebenserfüllung diente, von Gott erhalten. Es fehlte ihm nichts an seinem Glück. 6. Durch Satan wurde das in Frage gestellt, indem er den Menschen eine höhere Lebenserkenntnis und Erfüllung versprach. 7. Diese wäre aber nur zu erreichen, wenn sie die Ordnung Gottes brechen würden. 8. Statt dem angedrohten Tod würden die Menschen Gott gleich werden. 9. Der Zweifel an Gottes Liebe und Gerechtigkeit führte dazu, dass sie Seine Ordnung brachen. 10. Auf diese Weise wurde die bisherige vertrauensvolle Beziehung zu Gott zerstört. 11. Durch das Brechen der göttlichen Grenze ist der Mensch vor Gott schuldig geworden und dem Tode unterworfen worden. 11. Von diesem Zustand kann sich der Mensch selber nicht befreien. Dazu braucht er die Hilfe Gottes. 12. Diese Hilfe ist real durch Christus ermöglicht worden. 13. Durch Ihn kann der Mensch wieder mit Gott verbunden werden und die zerstörte Beziehung kann wieder hergestellt werden. 14. Die Rückkehr zu Gott ist nur durch das Vertrauen zu Christus möglich, weil Er der Vermittler zw. Gott u. den Menschen geworden ist. 15. Obwohl Gott gewusst hat , dass sich die Menschen falsch entscheiden werden, hat Er es trotzdem getan. Warum Er es trotzdem machte ist menschlich gesehen nicht erklärbar. 16. Er hat auch bereits gewusst, dass die Befreiung des Menschen durch seinen Sohn geschehen würde. 17. Heute stehen wir genauso vor diesem Baum der Erkenntnis. Dieser Baum ist für uns Christus geworden. Er verspricht uns Leben in Fülle. Ohne Ihn kann der Mensch die Fülle nirgends finden.
Gott fragt uns heute: GLAUBST DU DAS? Wir müssen genauso wie die ersten Menschen persönlich eone Entscheidung treffen.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:30 Ich verstehe diese Geschichte symbolisch - als Angebot der Entwicklungshilfe des Bewußtseins für JEDEN Menschen, auch heute, sich darüber klar zu sein, daß es zwei Wahlmöglichkeiten gibt: Die Liebe und damit den Aufenhalt im Paradies - im Zustand des Seelenfriedens - oder das Nichtlieben, das Urteilen, und damit die Aufgabe des Paradieses und des Seelenfriedens.
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:01 Alles, was du >Steffak< ausfürst, ist mit einem religiösen Dogma belegt. Mit anderen Worten, du fühlst dich an das, was in den so genannten heiligen Schriften steht, gebunden, ohne je hinterfragt zu haben, wer denn die Schreiber waren, die diese, für uns selbst als Märchen erkannten, Geschichten nieder schrieb. Wären es Wissende gewesen, hätten sie klartext gesprochen, jedoch dazu fehlte ihnen noch ein Bewusstsein und die Worte, um das Erkannte klar und eindeutig zu formulieren. Es wurden hier Beiträge geliefert, die erkenen lassen, dass man sich von religiösen Dogmen trennte, was uns selbst erfreut, weil wir in diesen Texten, der Erwachten, unsere Lebensphilosophie wieder finden. GALLARIAOY diesen Klartext h niederschreiben<
Der Baum der Erkenntnis ist symbolisch das Gewissen des Menschen. Im Gewissen spürt der Mensch, was gut und was böse ist. Dass er diesen Baum nicht berühren darf, heißt: Der Mensch kann nicht selber bestimmen, was gut und böse ist. Nicht: Er darf nicht, sondern: Er kann nicht. Das übersteigt seine Fähigkeiten. Denn Gut und Böse ist nicht zu verwechseln mit vordergründig vorteilhaft oder vordergründig schädlich. Darüber weiß der Mensch Bescheid, aber nicht über das eigentliche Gut und Böse. Wenn der Mensch diesen "Baum" (Gewissen) berührt, wirkt es sich auf lange Sicht negativ für ihn aus. Darum auch das Gebot Gottes, es nicht zu tun.
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:51 Verzeih, deine Antwort zeigt nur auf, dass du von Glauben beseelt bist, der die wahre Realität nicht wahrhaben will. >GUT< und >BÖSE< bedingen sich, in dieser dualistischen Welt, in der wir irdischen Menschen leben. Gut erzeugt böse und umgekehrt, stellte bereits LAO TSE ca.600 Jahre vor JESUS Geburt fest. Wir irdischen Menschen sind Erfahrungsmenschen, d.h., wir können nur durch Erfahrung des so genannten BÖSEN das GUTE erkennen. Und, für diesen so genannten GOTT existieren diese Begriffe >GUT< und >BÖSE< nicht, weil dieser GOTT in einer Vollkommenheit lebt, die von irdischen Menschenm nur so schwerlich nachvollzogen werden kann. GALLARIAOY

Gott hat alle Menschen in Liebe und Freiheit geschaffen, wie zuvor auch die Engel. Das implizierte auch die Gefahr, dass sich einmal jemand gegen ihn wendete: Das geschah durch den Lichtengel Luzifer. Was hätte denn Gott mit ihm machen sollen? Er zettelt eine Revolution an, hetzt alle Engel gegen Gott auf... Hätte er ihn getötet, wäre das keine Liebe gewesen, alle hätten ihn aus Angst gedient. Also gab Gott ihm eine Erde: Als Experimentierfeld. 1/3 der Engel folgten ihm. Aber nur an einem Baum durfte er die Menschen ansprechen. Deshalb warnte Gott Adam und Eva ausführlich vor diesem Baum. Wenn sie dem liebenden Gott vertraut hätten, hätte Satan keine andere Chance gehabt!
heureka47 am 10. Juli 2009 05:15 Ist das damals real so passiert? Oder deutest du das als eine Symbolgeschichte, die eine "ewige Wahrheit" beinhaltet - die auch für jeden heute lebenden Menschen Gültigkeit hat?
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:44 Warum sollte dieser so genannte GOTT ENGEL geschaffen haben, die dann gegen ihn, Gott oppunieren!? Die, die diese so genannten Engel und Satana erfanden, waren unwissende Menschen, die nocht wissen konnten, dass es diverse Energeifelder gibt, die z.B. auf uns irdische Menschen belebend, oder auch einengend wirken können. GALLARIAOY
Zuerst müssen wir wissen das diese beiden "Bäume" keine Bäume sondern Personen sind. Der eine Baum steht für Gott der das Leben ist und der andere steht für den höchsten Engelfürsten der auch Luzifer genannt wird und der zum Satan wurde. Und diesen Baum können wir auch den Baum des Todes nennen, Erkenntnis die uns nicht Gott erkennen läßt führt zum geistlichen Tod. Gott hat den Menschen mit einem freien Willen geschaffen, er wollte keinen Roboter - obwohl es ein leichtes für ihn gewesen wäre einen solchen Menschen zu schaffen der keine Möglichkeit der Entscheidung gehabt hätte, wollte er es nicht. Und es war damals genau wir heute ! Wofür entscheiden wir Menschen uns ? Du brauchst dir nur die Antworten auf deine Frage anschauen und dann sehen wir den Zustand in dem der Mensch sich befindet. Er will Gott nicht, doch wenn seine Entscheidung gegen Gott für ihn negative Konsequenzen hat, dann will er das auch nicht. Der Mensch möchte am liebsten selber Gott sein, d.h. er will keinen größeren über sich haben, sondern selber der größte sein. Gott hat einen Gegner und dieser verführt die Menschen auf eine listige und für den Menschen nicht erkennbare Weise, denn er hat sich in ihr Wesen hineingesät und ist so zu einem Teil der menschlichen Natur geworden. Es ist genau wie beim essen, was wir essen das werden wir, und was wir essen wird zu einem Teil von uns. Und der Mensch nahm von dem Baum und aß, denn es war verlockend für ihn weil der Baum klug machte. Wer möchte heute nicht so viel wie möglich Erkenntnis besitzen und wir denken das wir mächtig sind wenn wir viel wissen. Wir sollten aber nicht vergessen, das ein halbes Wissen schlimmer ist als kein Wissen. Darum ist es auch gefährlich nur irgendetwas zu essen das wir nicht kennen. Alles was wir essen kann zwei Wirkungen haben, eine lebengebende und eine tötende. Der Mensch denkt er ist frei - tatsächlich aber ist er es nicht. Gott hat seinen Geschöpfen eine Zeit für ihre freie Willensentscheidung gegeben. Und in dieser Zeit läßt er jede Willensentscheidung zu - das sehen wir auch heute, es gibt viele Tyrannen und Wahnsinnige und das Böse scheint in vielen Fällen zu triumphieren - doch es wird ein Ende haben und jeder wird sich auf der Seite wiederfinden für die er sich entschieden hat.
GALLARIAOY am 14. November 2009 08:39 Dein Kommentar ist geprägt vom einem religiösen Dogma, und trägt nicht dazu bei, die gestellte Frage sachdienlich zu beantworten. Dieser so genante Luzifer, der im Kopfe der Unwissenden herumspuckt, entbehrt jeglicher Realität. Wenn ein irdischer Mensch in Versuchung kommt, dann ist er es selbst, der zulässt, dass er sich in Versuchung führt, ansich wissend, dass dieses ihm womöglich nicht bekommt. Jedoch der Reiz der Erfahrung lockt ihn/sie es doch zu tun. Und, wenn es getan ist, hat sie/er etwas erfahren, eine Erfahrung gemacht, die dazu führen sollte, sich das nächste Mal etwas sinnvoller zu verhalten, und darauf zu achten, dass sein Handeln dem GANZEN dient. GALLARIAOY

Gott hat Adam programmiert. Als er feststellte, dass Adam alleinelangweilig ist, hat er Eva von Adam abgeleitet. Adam und Eva liefen auf EdenOS. Als der Update "freie Wille" in der Nightly Build Version erschien, wurde vor der Installation kein Back-Up angelegt. Doch leider konnte der böse Satan einen exploit ausfindig machen und den Wurm "Snake" einspielen. Snake konnte durch backdoor Schadenscode, getarn als Apfel, einschläusen und veränderte so den Inhalt von Adam und Eva. Als Gott feststellte, dass die Hash-Werte von Adam und Eva nicht mehr stimmte, hat er sie auf einem externen Medium "Eath" abgelegt und EdenOS neuinstalliert. Adam und Eva taten genau das, was die Malware so tut- die legten viele Kopien von sich selbst an.
Sorry... Bier tut nicht gut... Ich könnte aber ewig so weiterschrieben... :)
solascriptura am 10. Juli 2009 21:53 So oder ähnlich! Als Informatiker (?) empfehle ich dir Werner Gitt: "Am Anfang war die Information". Und wenn es Gottes Wille ist, wird Er dann bei dir ein Anti-Atheismus-Vir-Programm installieren. Dass es Gott alleine langweilig war, wage ich zu bezweifeln, da Er über Raum und Zeit steht. Sozusagen alles was passiert, auch die "Entstehung" der Menschen, geschehen aus Seiner Sicht in der Gegenwart, in einem einzigen Augenblick, d.h., Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind für Ihn stets präsent.
Unchrist am 10. Juli 2009 22:09 Gottes Antivirus Programm Jesus hat leider keinen erfolgt gehabt. Und da er seinen Quelltext etwas schlecht kommentiert hatte, hat er die Lust sich mit den Menschen auseinander setzen verloren und ist jetzt bei Google angestellt.
Ganz ehrlich.. Das was ich schreibe hört sich für mich persönlich genauso plausibel wie das was du schreibst.

In der Bibel steht nirgendwo etwas von einem "freien Willen". Er schuf den Baum und sah die Sünde voraus, weil es zu seinem göttlichen Heilsplan gehörte, auch wenn es eine schmerzliche Erfahrung ist. Adam und Eva hatten keine andere Wahl. Selbst Jesus Christus, das "Opferlamm", stand von Anfang an (vor dem Sündenfall) schon bereit (1.Pet.1:19, 20).
Unchrist am 10. Juli 2009 19:32 Dann ist es also gottes Plan dass ich ein Atheist bin. Heißt das, dass ich nicht mal einen Hauch von Chance hatte, gläubig zu werden?
solascriptura am 10. Juli 2009 21:42 Antwort erster Satz: Richtig! Und wenn Gott dich zum Glauben zieht, hast du auch keine Wahl. Alles zu seiner Zeit! Und das ist auch gut so, dass es Atheisten gibt. Wenn die Christen Recht behalten und in naher Zukunft die echten Gläubigen "entrückt" werden, muss es ja auch noch einige geben, die den "Laden" hier schmeißen. Stell dir vor, der Pilot und der Co-Pilot eines großen Verkehrsflugzeugs wären beide echte Gläubige und würden beide gleichzeitig entrückt werden - das wäre eine Katastrophe!
Unchrist am 10. Juli 2009 22:11 Antwort alle Sätze: falsch.
solascriptura am 10. Juli 2009 23:06 Deine Antwort bestätigt mich
Unchrist am 11. Juli 2009 13:15 was anderes habe ich jetzt auch nicht erwartet....
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:46 NAJA >solocriptus< und >unchrist<, seid ihr jetzt glücklich!? Hat euch euer Wortspiel etwas gebracht!? Ist euch irgendetwas bewasster geworden!? Die Fragen könnt ihr euch selbst beantworten! gallariaoy
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:42 Auch deine Antwort <solascritura< ist durchwebt mit einem religiösen Dogma, was aufzeigt, dass du noch nicht hinterfragres, was womöglich der Schreiber der von dir zitieren Zeilen wahrlich meinte, weil ihm hierzu womöglich die Worte und ein Bewusstsein fehlten, es exakter ausdrücken zu können. Nachweislich hat das Bewusstsein (kollektivbewusstsein C.G. Jung) zugenommen, und nähert sich einem Punkt, wo der irdische Mensche erkennen wird, was Jesus mit dem Satz, der überliefert wurde, mitteilen wollte: >Wenn ihr zu Lebzeiten nicht sterbet, werdet ihr nie erfahren, was Himmel ist!<. GALLARIAOY
KURZFASSUNG
Die Menschen wurden von Gott sündlos geschaffen. Sie waren in der Lage gerecht und und im Sinne Gottes zu handeln.
Der BAUM der ERKENNTNIS zeigte dem Menschen seine Grenze auf.
Er hatte die Möglichkeit sein VERTRAUEN Gott zu zeigen und Ihn als seinen SCHÖPFER und LEBENSSPENDER anzuerkennen, dh. dass er sich seiner ABHÄNGIGKEIT bewusst ist.
Der Mensch hatte alles von Gott erhalten, was zu seiner LEBENSERFÜLLUNG diente. ES FEHLTE IHM NICHTS zu seinem GLÜCK.
Durch Satan wurde das in Frage gestellt, indem er den Menschen eine HÖHERE LEBENSERKENNTNIS und ERFÜLLUNG versprach.
Diese wäre aber nur zu erreichen, wenn sie die ORDNUNG GOTTES BRECHEN würden.
Statt dem ANGEDROHTEN TOD würden die MENSCHEN GOTT GLEICH WERDEN.
Der ZWEIFEL an GOTTES LIEBE und GERECHTIGKEIT führte dazu, dass sie SEINE ORDNUNG brachen.
Auf diese Weise wurde die bisherige VERTRAUENSVOLLE BEZIEHUNG zu GOTT zerstört.
Durch das BRECHEN der GÖTTLICHEN GRENZE ist der Mensch vor Gott SCHULDIG und dem Todd unterworfen worden. (Römer 6, 23)
Aus diesem ZUSTAND können sich die Menschen selber nicht befreien, dazu bedürfen sie der HILFE GOTTES.
Diese HILFE ist real durch CHRISTUS möglich geworden. Durch Ihn allein kann die zerstörte BEZIEHUNG WIEDER HERGESTELLT werden.
Die RÜCKKEHR zu GOTT ist nur durch das VERTRAUEN zu CHRISTUS möglich, weil ER der VERMITTLER zw. Gott und den Menschen geworden ist.
Obwohl Gott GEWUSST hat, dass sich die Menschen gegen Ihn entscheiden würden, hat Er sie trotzdem geschaffen. Warum Er es trotzdem getan hat kann menschlich gesehen nicht erklärt werden.
Er hat auch bereits gewusst, dass sein Sohn die MENSCHEN aus ihrer ausweglosen Lage befreien würde.
Heute steht auch jeder Mensch vor diesem BAUM der ERKENNTNIS. Christus ist für uns zum diesem Baum, aber auch der BAUM zum LEBEN. Er verspricht uns das LEBEN in Fülle heute schon und in der ZUKUNFT das EWIGE LEBEN. Ohne Ihn kann der Mensch dieses Leben nicht finden. Es gibt auch heute viele Versprechen, die den Menschen gemacht werden, aber sie sind wie damals im Paradies nur leere Versprechen.
Wir stehen wie sie vor dieser Entscheidung: Vertrauen wir dem, was Gott uns nur geben kann - das wahre Leben in Fülle - oder glauben wir an die vielen anderen verlockenden Angebote die uns gemacht werden, aber unabhängig von Gott.
Wem wollen wir vertrauen??
valentin301 am 9. Juli 2009 15:06 Lieber Stefek! Bitte bitte nur noch Kurzfassungen! Evt. sogar noch kürzer..geht nicht oder?
Danke für Deinen Hinweis!
Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es für so manchen nicht angenehm ist eine solche langen Kommentar zu lesen.
Aus diesem Grund habe ich auch eine Kurzfassung geschrieben.
Andererseits ist ein solches wichtige Thema nicht mit ein paar Sätzen abzuhandeln.
Weil es in Bezug zu diesen Fragen sehr unterschiedlichen Auffassungen gibt habe ich versucht eine sehr umfassende, aber auch verständliche Antworten auf die Fragen zu geben.
Bitte deshalb auch um Verständnis.
Rocka am 9. Juli 2009 16:11 Hallo Stefek, zu deiner Frage "Wem wollen wir vertrauen??" Wir sollten uns selbst in erster Linie vertrauen. Dieses Vertrauen erlangen wir durch Erfahrungen, in sich kehren, Reflexion, dem Umgang mit unseren geliebten irdischen Personen. Den "Baum des Lebens" kannst du nur in dem Garten deines Selbst finden.
In der Situation, in der wir uns befinden nützt leider unser Selbstvertrauen nichts.
Unser Getrennt sein von Gott und die Realität des Todes werden mit Selbstvertrauen nicht aus der Welt geschafft.
Deshalb vertraue ich Christus, der mir aus dieser Lage hilft.
Es gibt im täglichen Leben genügend Umstände, wo ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin. Diesen Menschen vertraue ich auch, dass sie mir helfen.
Selbstvertrauen allein reicht im Leben nicht aus, weil wir es immer mit Mitmenschen zu tun habe. Da spielt das Vertrauen eine ganz wichtige Rolle. Ein Leben ohne Vertrauen ist nicht möglich.
Genau dasselbe ist in der Beziehung zu Gott der Fall. Sie gründet sich auf das Vertrauen.
Rocka am 10. Juli 2009 04:46 @Stefek,..siehst du, genau dies war meine Argumentation..ich zitiere mich selbst an dieser Stelle "dem Umgang mit unseren geliebten irdischen Personen"..
Gerd2 am 9. Juli 2009 17:01 viel viel Worte für nichts von Stefek
Vielleicht habe ich mich noch nicht gut genug ausgedrückt. Schade, dass es für Dich nur leere Worte sind.
Aber trotzdem Danke für Deinen Kommentar!
Razon am 10. Juli 2009 14:56 Na ja, deckt sich doch mit der kirchlichen Deutung, und die is schön erklärt. Ist nicht meine Meinung, ich seh die Stelle anders, aber immerhin hab ich's jetzt genau, und mich interessiert das - danke für Lang- und Kurzversion.
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:34 >Stefek< Dein Kommentar ist mit religiösen Dogmen gefärbt, und trägt nicht dazu bei, die gestellte Frage sachdienlich zu beantworten. Aus einer Schrift zu zitieren, kann auch ein Erstklässler. Nur, aus diesem Alter solltest du doch wohl im Laufe der Jahre befreit haben. oder, bist du mit deinem Bewusstsein auf der Stufe des Erstklässlers stehen geblieben!? GALLARIAOY

Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen stand im Garten Eden mit vielen anderen Bäumen. Einer davon war gut und stand in der Mitte des Gartens: der Baum des Lebens. Gott hatte davor gewarnt, die Früchte von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Warum? Weil er weiß, was gut oder böse ist. Dein Leben ist immer das Ergebnis von Entscheidungen, die du triffst. Gott hat uns so gemacht, dass wir die Freiheit haben, Entscheidungen zu treffen. Er hat uns nicht als Roboter oder Marionetten gemacht, die automatisch auf Kommando funktionieren. Das ist eben ein Zeichen seiner Liebe. Wenn Eva sich hat versuchen lassen, dann ist es ihre Entscheidung, denn Gott hatte Adam und sie gewarnt. Ein Trost: In dem Buch der Offenbarung zeigt uns Gott, dass es bei Ihm nur noch ein Baum geben wird: den Baum des Lebens. Dann wird es keine Versuchung mehr geben.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:29 Ich verstehe diese Geschichte symbolisch - als Angebot der Entwicklungshilfe des Bewußtseins für JEDEN Menschen, auch heute, sich darüber klar zu sein, daß es zwei Wahlmöglichkeiten gibt: Die Liebe und damit den Aufenhalt im Paradies - im Zustand des Seelenfriedens - oder das Nichtlieben, das Urteilen, und damit die Aufgabe des Paradieses und des Seelenfriedens.
renaud am 10. Juli 2009 09:55 Diese Geschichte, wie du sagst, steht aber im Kontext der Schriften des Alten Bundes mit Gott. So kann sie nicht verstanden werden als „ Angebot der Entwicklungshilfe des Bewußtseins“, denn wo bleibt dann Gott? Ein paar Verse vorher ging es darum, dass Gott der Schöpfer des ganzen Universums ist, und dass Er (aus Liebe) Menschen schuf, die im Garten Eden mit Ihm Gemeinschaft hatten (1 Mose 3:8). Er hat sie auch davor gewarnt, die Früchte dieses Baums zu essen. Seelenfrieden wirst du nie aus eigenen Leistungen erreichen, denn die „Schlange“ ist immer noch da, die dich Tag für Tag versucht mit dem Ziel, dass du Gott ungehorsam wirst. Darum verhieß Er, nachdem Eva (und schließlich auch Adam) ungehorsam wurden: „Ich will Feindschaft setzen setzen zwischen dir (der Schlange) und dem Weibe, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen: er (der Same des Weibes) wird dir nach dem Kopfe treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.“ Hier wird schon am Anfang der Schriften auf dem kommenden Samen Evas hingewiesen, der die Schlange widerstehen und zertreten wird. Dieser Same ist der kommende Messias, der sich als „Sohn des Menschen“ (hebräisch: ben adam, d.h. Sohn Adams) bezeichnete. Er allein machte es möglich, dass wir vor Gott als „gerechte“ Menschen treten. Möge Gott dich segnen!
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:29 >renaud< Dein Kommentar in ehren. Jedoch du zitiertst nur die Bibel, jedoch nicht dass, was mit dem Gesagten vermittelt werden sollte. Und bedenke, die irdischen Menschen, die diese Schrift verfassten, hatten noch das Bewusstsein, was den heutigen irdischen Menschen zur Verfügung steht, wenn wir zulassen, dass wir mit die Auswirkung diese Gottes ganz bewusst in Resonanz gehen, um zu erfahren, was dem GANZEN dient. GALLARIAOY
Unchrist am 10. Juli 2009 19:39 Du schreibst, dass Gott weiß, was gut oder böse ist. Aber wussten denn Adam und Eva irgendwas davon? Ich meine, wenn es in deren Leben nichts böses gab und die vor nichts angst haben mussten, reicht es dann einfach nur zu sagen "baum=böse, nix essen!" ?
renaud am 10. Juli 2009 20:02 Ich weiß nicht, ob Adam u. Eva wussten, was gut oder böse ist. Ich tendiere aber zu der Annahme, dass sie es nicht wussten. Aber sie wussten ganz genau, dass Gott sie vor den Früchten dieses Baumes gewarnt hatte. Und das hatte bestimmt seine Gründe. Schalom!
Unchrist am 10. Juli 2009 22:02 Angenommen so war es, dann wussten sie aber nicht was konsequenzen einer "bösen tat" sind.
renaud am 10. Juli 2009 22:48 Sie wussten ganz genau, welche Konsequenzen folgen würden: "aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen - von dem darfst du nicht essen; denn sobald du von diesem isst, musst du des Todes sterben." (1 Mose 2:17)
Unchrist am 11. Juli 2009 13:15 Jaja schon klar. Aber wussten die auch was Tod überhaupt ist? Ich meine, wenn man vor ein paar Jahrzehnten jemanden gesagt hätte, dass der demnächst AIDS haben wird, hätten die person wohl nur gefragt "kann man es essen?"
Du hast ein merkwürdiges Verständnis von "Elternsein".
Eltern sollen die Kinder lehren zu gehorchen. Dazu muß ich nicht mein Haus "kindersicher" machen, sondern die Kinder "haussicher".
Wir haben da anfangs auch viel falsch gemacht, und ich muß sagen, statt den Kindern zu helfen, macht man ihnen nur das Leben schwer - denn sie können sich nur im geschützten Raum aufhalten; sobald sie woanders sind, ist es fürchterlich.
Hier erweitert der Gehorsam den Lebensraum eines Kindes ganz beträchtlich.
Wie das mit dem Gehorsam bei Adam und Eva war, kann man nicht mit Kindererziehung vergleichen, denn das waren keine Kinder.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:35 Aber "Gehorsam" - das hat mir diese Diskussion deutlich werden lassen - kann nur der angstfreie, von Liebe motivierte Gehorsam, Respekt - konstruktiv-kooperatives Denken und Verhalten sein. Möglicherweise ist der - kranken - zivilisierten Gesellschaft im Laufe der Zeit die wahre Bedeutung der Worte verlorengegangen...
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:21 >heikeohs< Wir sagen NEIN. Kinder sollen nicht gehorchen, und dem Willen der Eltern folgen, sondern die Eltern, sollten ihre Kinder so anleiten, dass ihre Kinder im späteren Leben, bestehen können, und letzlich dem GANZEN dienen. Eltern, die meinen, immer Recht zu haben, nur weil sie die Eltern sind, sollten einmal an einer Therapie teilnehmen, wo sie erfahren, was wahrlich ihre Aufgaben sind. GALLARIAOY

Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben.
Gerd2 am 8. Juli 2009 21:28 woher weiss man das, hat Gott das gesagt? Hat den schon irgend jemand je gesehen ?
Er hat zumindest nicht eingegriffen, als sie sich gegen ihn entschieden haben. Was soll das sonst sein außer "freier Wille"?
Moses und Christus. Kannst Du in der Bibel nachlesen!
Unchrist am 10. Juli 2009 22:10 Schränkt das die Gottes Allmacht nicht ein?
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:15 >Heil11< Dass mit dem freien Willen stimmt nur eingeschränkt, weil wir letztlich dem Willen zur Vervollkommnung unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht. Dieser eingeschränkte freie Wille, gestattet es uns menschlich Irdischen nur, uns auch gegen GOTT zu stellen, wenn wir meinen, etwas entdeckt zu haben, was nicht dem GANZEN dient, z.B. der Tod, der 240.000 Menschen, die eine Flutwelle hinwegraffte. Warum, weshalb, wem wurde damit gedient!? GALLARIAOY

Er wollte, dass der Mensch sich frei entscheidet. Keiner wäre gezwungen gewesen, davon zu essen.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:22 Aber Kinder haben doch noch kein Verständnis von den universellen Gesetzen - sie handeln zunächst mal spontan, impulsiv, triebhaft, intuitiv... Das Bewußtsein über diese Wahlmöglichkeit(en) und das Abwägen der "Risiken" kommt doch erst sehr viel später.
Adam und Eva waren erwachsen, auch als sie erst einige Minuten alt schienen. (Das nennt man das scheinbare Alter der Schöpfung - nicht anscheinend sondern scheinbar)
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:09 Adam und Eva können nur symbolisch gemeint sein, weil aus der Bibel abgelesen werden kann, dass noch andere Menschen gelebt haben müssen, denn einer der Söhne von Adam und EVA ehelichte eine Frau, und seine Frau gebahr viele Kinder. Die Bibel ist für uns selbst ein wundervolles Märchenbuch, indem jedoch Wahrheiten verschlüsselt enthalten sind, die wir irdisch Menschlichen nur entschlüsseln brauchen, um der ansoluten Wahrheit ein wenig näher zu kommen. GALLARIAOY
Ne, oder? Die Frage ist nicht Dein Ernst? Glaub diesen Unsinn nicht.

weils ihn nich gibt.
heureka47 am 10. Juli 2009 05:32 Gott ist - alles - das was ist. Das SEIN. Und du bist ein Teil des Seins. Und damit ein Teil von Gott. Wenn du Gott in Abrede stellst, stellst du DICH in Abrede.
FishermanFriend am 13. Juli 2009 23:39 Was bist du denn fürn Heini. Ich darf ja wohl noch entscheiden an was ich glaube.
Ich glaube daran das man ein schöneres Leben hat wenn man sich nicht ständig fragen muss ob das Gott recht ist.
Ich glaube an die Evolution.
Ich glaube mir selbst.
Und ich glaube, dass es keinen Gott gibt.
Es ist ein viel schöneres Leben, wenn man sich fragt, was uns an unsern Taten vom Liebsten, das wir haben, trennen könnte. Das möchte ich dann lieber gar nicht tun.
heureka47 am 19. Juli 2009 02:50 @ FishermanFriend: Ich bin nicht HEINI; ich bin FISHERMAN!
GALLARIAOY am 14. November 2009 09:04 >fischermanfrend< Kannst du deinen Kommentar begründen!? Deine Ausage kann auch Kind in der ersten Schulklasse von sich geben, was wahrlich noch wenig weiß. Bist du auf diesem geistigen Level stehen geblieben!? GALLARIAOY

Das mit dem Baum ist eine Art Symbolik, und wurden von irdischen Menschen erschaffen, die verdeutlichen wollten, dass es etwas gibt, wenn wir von dem Kosten, wir plötzlich wesentlich mehr erkennen, wir vor dem Kosten. Mit anderen Worten, uns menschlich Irdischen ist die Fähigkeit gegeben, geistig in rein feinstoffliche Ebenen vorzustoßen, wo wir mit einem Wissen konfrontiert werden, was auf dieser Mutter Erde nur von ganz wenigen Menschen, wir denken an LAO TSE, BUDDHA, JESUS, Bahà'u'llàh, offenbart wurden. GALLARIAOY
Interessant ist, das viele alte Völker den Glauben hatten an ein Paradies und den Sündenfall des ersten Menschenpaares, das durch eine Schlange verführt wurde. Im britischen Museum befinden sich babylonische Inschriften und Eingravierungen, welche die Schöpfung und den Sündenfall des ersten Menschenpaares genau so darstellen, wie unsere Bibel sie hat; nur sind diese babylonischen Inschriften und Bilder ungefähr 3000 Jahre älter als das Buch Moses. Auf den Bilder sieht man den Baum des Lebens mit sieben Ästen und zwei Früchten. Auf der rechten Seite des Baumes sitzt der gehörnte Versucher und zeigt mit der rechten Hand auf eine Frucht, auf der linken Seite sitzt eine Frauengestalt und streckt die Hand danach aus.
Das beweist doch einmal mehr. dass es ein gemeinsames Urwissen über den Sündenfall gibt.
Dasselbe Phänomen finden wir auch bei den weltweiten gefundenen Sintflut Berichten, deren es 250 gibt.
Es kann kein Zufall sein, wenn es über diese menschheitsgeschichtlichen Ereignisse große Übereinstimmung gibt.
Deine Antwort gefällt mir sehr gut.Sie ist einfach und verständlich.Die frage habe ich gestellt um zu provozieren.Nach 5 Jahren bibelstudium gibt es für mich kein Zweifel das alles sein auf natürliche weiße entstanden ist.Der größte Beweis liegt noch vor uns.Wie kam es zum Uhrknall und somit zur Entstehung des Universum.Wissenschaftler forschen nicht daran wie Gott das gemacht hat,den wen sie es wüsten was für Unfug würden sie den mit dem wissen anstellen.Gutes oder böses,ich denke mal beides den wir Menschen sind eben so.Das gut lässt sich eben nur durch das böse definieren.
>heureka47< Deine Formulierungen deuten darauf hin, dass du auf dem Weg bist, der zur absoluten Wahrheit führt. Was jedoch nur innerlich erfahren werden kann, wenn du mit den Auswirkungen dieses so genannten GOTTES in Resonanz gehst. Auch unsere Erkenntnisse sind, dass dieser so genannte GOTT sich in uns Menschen spiegelt, um zu erfahren, ob ES/ER GOTT wahrlich vollkommen ist. Und, ER/ES gab uns irdischen Menschen Fähigkeiten mit auf den Weg, um uns mit GOTT auseinander zu setzen, und auch zu kritisieren, wenn wir zu der Auffassung kamen, dass es auch andere Wege geben muss, um dem Ganzen zu dienen, als 240.000 Menschen in wenigen Sekunden auszulöschen. Gaben dir einen Punkt. GALLARIAOY
Danke! Schönes Wochenende für dich/Euch!