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Wieso erhöht die Diversifikation des Depots meine Ertragschancen?

gefragt von hennerf am 22.10.2007 um 18:02 Uhr

Mir ist klar, dass ein breit gestreutes Depot das Anlagerisiko minimiert. Und ich glaube auch den Ausführungen, dass man damit auch seine Ertragschancen erhöht. Aber logisch kapieren tue ich es nicht. Warum konkret erhöhe ich durch Risikostreuung meine Ertragschancen – eigentlich müsste eine Risikosenkung auch die Ertragschancen reduzieren, oder? Wer kann mir das gut erklären?


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Reply


anonym
beantwortet von Auskunft am 23. Oktober 2007 09:37
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Du beziehst Dich auf die Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz, der dafür 1990 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Seine Arbeiten beweisen, dass durch die optimale Streuung von Risiken (auch Diversifikation genannt) wesentlich höhere Renditen bei geringerem Risiko erzielt werden können.

Ausführlich erklärt - besser als ich es hier zusammenfassen könnte - findest Du die Antwort auf Deine Frage unter:

http://www.depotanalyse24.de/moderneportfoliotheorie1.html

Kommentar von hennerf am 23. Oktober 2007 17:35

Danke, der link hilft!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 23. Oktober 2007 09:46
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Märkte schwanken. Somit schwanken auch die Kurse von Aktien unid Fonds. Wenn man nun verschiedene Märkte und Branchen in ein Depot stellt also diversifiziert, werden der Kursverfall des einen Marktes durch die Kursgewinne eines andern Marktes kompensiert. Langfristig gesehen erhöht das den Ertrag, weil man nicht immer rechtzeitig das Investment vor einer Hausse oder Baisse wechseln kann.

Somit trägt die Diversifikation nicht nur zur Risikominimierung bei, sondern langfristig auch zu einem höheren Ertrag.


hardy07
beantwortet von hardy07 am 22. Oktober 2007 18:23
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Du hast es erfasst! Diese Theorie ist totaler Schwachsinn! Wenn man bedenkt wieviel recherche man betreibt (wenn man seriös investiert) bevor man investiert, dann ist diversifikation nur ein Zeichen dafür das man sich, und damit auch seiner recherche letztendlich nicht 100% traut. Entweder habe ich mich gut informiert und vertraue meinem urteilsvermögen, oder eben nicht. Ich kann diversifikation nur dann verstehen wenn man 2 oder 3 unternehmen sieht die die gleiche entwicklungschance haben-man möchte an allen dreien teilhaben-aber nur um das risiko zu minimieren ist es totaler irrsinn. Die beste risikominimierung ist perfekte vorbereitung bei meinem investment, und nicht die streuung.Im übrigen verursacht das nur unnötige Kosten.

Kommentar von C2769eb4bdc0ac375279e193b826e562smallHenri am 22. Oktober 2007 19:46

Sehe ich nicht so. Glaubst Du z.B. der Immobiliencrash wurde von irgendwem wirklich vorhergesehen? Wenn man sich mal ansieht, wieviel namhafte Banken (deren Mitarbeiter sicher nicht alle unfähig sind) in die Krise geraten sind, ist Dein Kommentar nach meiner Auffassung absoluter Humbuk (bitte nicht persönlich nehmen)! Niemand kann die Finanzmärkte so vorhersehen, dass er nur gute Investitionen tätigen kann. Daher sollte das Risiko natürlich durch Streuung minimiert werden.

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmallRobert seb. Grafetstetter am 23. Oktober 2007 16:56

Boah... sowas von nicht kapiert lese ich selten, aber auch wenn Du es nicht verstanden hast, so ist die Portfoliotheorie wissenschaftlich bewiesen und Harry M. Markowitz hat nur den Nobelpreis daf�r erhalten lachmichweg

Auf http://tinyurl.com/3bk2zr kannst Du alles nochmal verst�ndlich nachlesen.

Noch was zu unn�tigen Kosten: Es ist vollkommen unerheblich, ob ich 100.000.-Euro in 1 Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag stecke oder ob ich diesen Betrag in 10 Fonds mit jeweils 5% Ausgabeaufschlag stecke. Es ist auch vollkommen unerheblich ob ich bei einer Transaktion 1000 Aktien von 1 Firma kaufe oder ob ich 1000 Aktien von 10 verschiedenen Firmen kaufe.

Ich w�rde raten: Einfach nochmal �ber alles nachdenken l�chel

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 24. Oktober 2007 23:51

Da stimme ich dir 100 % zu. Leider kann ich dir kein DH geben.

Kommentar von hennerf am 23. Oktober 2007 17:37

Halo hardy07, ich habe mit meiner Frage nicht gesagt, dass ich an der Aussage eines Nobelpreisträgers zweifle - ich hatte es logishc nur nicht ganz kapiert. Grüße hennerf


anonym
beantwortet von Kachbe am 23. Oktober 2007 13:34
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Ein gut gewaehlter Stopkurs kann auch oft mehr helfen als Schaden.

Aber wenn der Gesammte Weltmarkt etwas in die Knie geht sollte man vielleicht in verwandte Werte investieren, ich weis grad nicht wie das jetzt heist, beispiel geht das runter, geht Gold hoch oder so, aber gut troztdem verliert man dann auch wieder an einer Seite wie es scheint unnoetig, deshalb sage ich das ein guter Stop auch hilfreich sein kann und man muss sich dann auch nur noch auf den einen Wert konzentrieren, aber genauer Berechnungen und Wissen uber gutes Diversifizieren fehlt mir, jedoch faellt mir gerade auch ein das mi mit Hebelprodukte ohne Ausstopgrenze und geringerem Kapitalbedarf sicher ganz gut Diversifiezieren kann.




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