Frage von rigoraner 04.07.2010

Wieso dürfen Christen erst in der Ehe Sex haben ?

  • Hilfreichste Antwort von omikron 05.07.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie du ganz richtig schreibst, sollte man die Zeit vor der Ehe zum Kennen- und Liebenlernen nutzen.

    Wenn man sicher ist, dass man sich kennt und liebt und das ganzes Leben zusammenbleiben will, dann ist es Zeit für die Heirat, und der Höhepunkt des ganzen ist die sexuelle Vereinigung.

    Wer den Höhepunkt schon an den Anfang setzt, hat das Problem, dass es keine Steigerung mehr gibt.

  • Antwort von Avuva 05.07.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil Sex in die Ehe gehört!

    Das wird übrigens nicht nur in christlich geprägten Kulturkreisen so gesehen.

  • Antwort von Harterkampfer 07.07.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe all diese Antworten durchgelesen und sage euch : Ihr frommen Menschen, die das Leben aus religiösen Vorschriften ableiten wollt, ihr steht doch alle außerhalb des Lebens und übertrefft euch in moralischen Ansichten, wie man den Sex handhaben sollte! Wie uralte Omas auf den hinteren Kirchenbänken versucht ihr Menschen, die im Leben stehen, Vorschriften zu machen und freut euch zahnlos, über sie urteilen zu können!

    Gleich geht die Grube unter euch auf, und ihr werdet von den Bänken kippen…!

  • Antwort von Azizamasrya 05.07.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sex gehört als Ausdruck von Liebe in die Ehe. Aber die Bibel ist nicht weltfremd: Siehe Hoheslied von Salomo. Es ist schwer, zu warten. Aber so wie es heute gemacht wird, wie eine Biene von Blüte zu Blüte, die Frauen werden benutzt und weggeworfen, manchmal auch die Männer, ... das kann ja nicht das Wahre sein! Sex als Wegwerfware! Ohne Liebe, nur als Auswurf eines Überdrucks... Paulus ist da realistisch: Er sagt, man soll warten, bis zur Ehe und: Wer sich nicht enthalten kann, der soll heiraten. Punkt.

  • Antwort von Raubkatze45 05.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage hält sich hartnäckig, so oft ist sie schon beantwortet worden. Auch wenn es nicht gerne gehört wird:

    Gläubige Christen sollten eigentlich wissen, dass die Sexualität ihren Platz in der Ehe hat. Und das gilt nicht nur für Katholiken, sondern für alle Christen.

    Die Kirche brauchte deshalb das Gebot nicht zu erfinden, es hat immer schon bestanden, nämlich im 6. Gebot. Und auch dieses will die Menschen nicht bevormunden, sondern schützen.

    Das 6. Gebot hat zwei Aussagen, die ineinander greifen "Du sollst keine Unkeuschheit treiben" und "Du sollst nicht die Ehe brechen". Beides ist miteinander verbunden. Probierphasen haben nichts mit wahrer Liebe zu tun und mit Keuschheit auch nichts.

    Die Sexualität ist ein Geschenk und ein Ausdruck der Liebe zwischen Mann und Frau und gleichzeitig Mitwirkung an Gottes Schöpferkraft. Aber S. ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Sexualität, was auch Verantwortung bedeutet und nicht ein selbstsüchtiges Ausleben. S. fordert also auch Treue!

    Wenn Jesus über die Ehe spricht und von ihr sagt, dass Mann und Frau dann "ein Fleisch sein werden",

    heißt das i n und nicht schon vor der Ehe. Auch Paulus bestätigt das in einigen hier schon erwähnten Schriftstellen.

  • Antwort von Hannipuepp 04.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das findest Du ganz vorne.

    1. Mose 2:

    24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen = selbtständig sein

    und seiner Frau anhängen, = heiraten, fest und unauflöslich , wörtl. "kleben"

    und sie werden ein Fleisch sein. das sexuelle

    Übrigens: Das gilt nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen!
  • Antwort von dreadnought 04.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Drinstehen tut es garnicht. Sondern es wird von Menschen hineininterpretiert, die aus den verschiedensten Gründen meinen, das müßte so sein.

    Die Ehevorstellungen, die heute als "biblisch" verkauft werden, stammen ihrem Inhalt nach eigentlich garnicht aus der Bibel, sondern aus der Romantik (die Zeit um 1820), was aber keiner mehr weiß.

    Was es in der Bibel wirklich gibt, ist

    im Alten Testament Reinheits- und Rechtsvorstellungen, die heute auch keiner mehr hat. Daß Saul, David und Salomo Harems hatten, war kein eigentliches Problem, und daß die 12 Stämme Israels von Abraham mit vier Frauen stammen, auch nicht. Allerdings reicht meine Zeit momentan nicht, zu erklären, warum das so ist.

    im Neuen Testament gibt es an ein paar Stellen eine kritische Haltung nicht zur Ehe, sondern zur Sexualität insgesamt, auch aus Gründen, zu deren Erklärung ich momentan leider keine Zeit habe.

    Was aus den USA an evangelikalen Vorstellungen so rüberkommt, hat wie gesagt mehr mit Hollywood vor 1950 zu tun als mit der Bibel (schnell wegrenn und duck)

  • Antwort von Bivileinchen 04.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    also ich kann mir vorstellen, dass die wollen, dass man nicht nur an Sex denkt (es gibt ja viele Idioten, den es nur um Sex geht), sondern man den Partner wirklich liebt &schätzt. Lg

  • Antwort von Vaneo 04.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil man aus seinem Körper ein besonderes Geschenk macht, das man nur demjenigen schenkt der vor Gott und vor dir versprochen hat auf ewig zu lieben und treu zu bleiben. Die Bibel ist sehr profamiliär.

  • Antwort von Harterkampfer 13.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich lese hier immer wieder, Sex sei für die Ehe gemacht…

    So einen Quatsch! Andersrum ist richtig : Die Ehe ist für den Sex gemacht! Als eine Form der Absicherung der Nachkommen!

    Zuerst war der Sex da, und im Laufe der Zeit entstanden die diversen Formen der Folgenabsicherung, nämlich die matriarchalen Frauengruppen, die Großfamilie, die Kleinfamilie und noch diverse Sonderformen!

    Den Sex als Funktion der Ehe, wie wir sie gegenwärtig kennen, zu bezeichnen ist genauso albern, wie die Frau als Arbeitskraft in der Küche anzusehen!

    Nein, der Sex hat eine eigene Bedeutung, die sich auch mit einer Beziehung verbinden kann, auch mit einer formgebundenen Beziehung, nämlich der Ehe!

  • Antwort von Maik2 05.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann nicht verstehen wie man hier behaupten kann es würde nicht drin stehen. Paulus hat ganz klare Worte gefunden dafür. Es ist definitiv so das laut Bibel Sex für die Ehe gedacht ist. Nun zur Begründung: Schlampentum hat mit Nächstenliebe nicht viel gemeinsam.Oder etwas netter ausgedrückt: Liebe hat was mit Verbindlichkeiten zu tun.Wer bisschen was von der Welt versteht, der weiss das beim unverbindlichen Sex die Gefühle ausgeblendet werden.Wer es nämlich nicht tut, dem geht es hinterher schlechter als vorher. Durch die Ehe wird emotionale Abstumpfung verhindert. Es geht ums Prioritäten setzen.Du sagst wenn man sich liebt dann geht das doch auch so.Das dachten sich Katholiken und Protestanten wohl ähnlich als sie aus der Taufe durch Untertauchen die Taufe durch Bespritzen gemacht haben.Das Problem ist der Wunsch etwas zu verändern an etwas das funktioniert.Frag dich mal warum dieser Wunsch vorhanden ist.Welche Fluchtwege du dir offenhalten willst, wovor du Angst hast.

  • Antwort von mentecaptum 04.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Antwort von kindergarten 04.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich glaube nicht , dass das in der Bibel steht. Das wurde von den Katholiken im Laufe der Zeit so festgelegt. Vielleicht in einer Zeit, wo es nicht so sittsam zugegangen ist.

  • Antwort von Jaquelin 27.10.2010

    Haaresträubend!!! Es ist teilweise nicht zu fassen was in die Bibel hineininterpretiert wird und - was hier ganz klar zum Ausdruck kommt- anderen eine Annäherung an Gott bitter gemacht wird. Es gibt in der Bibel KEINE Aussage Gottes oder Jesu gegen Sex vor der Ehe. Im AT hingegen wird geregelt das im Falle eines vorehelichen Verkehrs, wenn im Anschluss die Eltern nicht mit dem Braütigam einverstanden sind, dieser das Brautgeld an die Eltern zu zahlen hatte. Das 7. Gebot heisst denn auch nicht im Alt-Hebräischen "Du sollst nicht Ehebrechen" sondern "Du sollts eine Ehe nicht zerstören"; dies beinhaltet wohl weitaus mehr als sexuelle Dinge. Jesus, am Brunnen in Samarien, sagt der Frau auf den Kopf zu, das sie fünf Männer hatte und der jetzige ja gar nicht íhr Mann sei, aber er sagt nicht zu ihr das sie sich jetzt auf der Stelle von ihm zu trennen hätte. Die Prostituierte aus Jericho wurde Jesus Stammahnin, Maria, die Schwester des Lazarus, versorgte ihre Familie als Prostituierte. Das Hohelied Salomo beschreibt ausserehelichen Sex in jeder denkbaren Form. Paulus erklärt einerseits, Vorsteher sollten verheiratet sein, andererseits fordert er auf, Ehelos zu bleiben. Widersprüche? Masturbation = Onanie kommt von Onan, der sich weigerte, seinem verstorbenen Bruder Nachkommen mit dessen Witwe zu verschaffen, indem er zwarmit ihr schlief, wie es Mose forderte, obwohl er selber verheiratet war -?- aber sie nicht befruchtete indem er seinen Samen auf den Boden vergoß.

    Nicht das Verhüten ist Sünde, sondern das nichtbefolgen des übergordenten göttlichen Auftrags. Sex ist wohl das schönste, was uns von Gott gegeben wurde. Sicherlich nimmt Sex den größten Stellwert beim Menschen ein und sollte deshalb gehegt und gepflegt werden. Dazu gehört es auch seinen eigenen Körper zu erfahren und zu geniessen. Ebenso wie den anderen mir gegenüber. Sex ist NICHT für die Ehe gemacht, sondern für mich. Sex ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Der Mensch ist nicht für die Ehe gemacht, sondern die Ehe für den Menschen.

  • Antwort von Fantasie23 09.07.2010

    Hier die medial durchgegebene Stellungnahme eines heiligen Geistes aus der Umgebung Gottes (also: Originalton Jenseits) zum Thema Ehe, Sex, Keuschheit, Zölibat. Diesem ist wohl aus der Sicht von uns Menschen nichts hinzuzufügen:

    "Die vollkommene Keuschheit in der Form der Ehelosigkeit gilt deiner Kirche als Ideal der Vollkommenheit. Die wahre Keuschheit besteht lediglich in dem rechten Maßhalten in den Dingen, die mit dem Naturgesetz des Geschlechtslebens zusammen-hängen. Der Geschlechtstrieb ist als Naturgesetz vom Schöpfer in alles Geschaffene hin-eingelegt. Und was Gott geschaffen, ist gut und soll von Menschen nicht gewaltsam un-terdrückt, sondern in den von Gott bestimmten Grenzen gebraucht werden. Das Gesetz der Fortpflanzung gilt für jeden Menschen. Die Familiengründung ist ein Auftrag Gottes, dem sich niemand ungestraft entziehen darf. Denn die irdische Zeugung ist der Weg, auf dem die von Gott abgewichenen Geister in den einzelnen Naturstufen höher steigen sollen, um zur Vollendung zu gelangen. Es ist eine Fügung der Weisheit Gottes, dass diejenigen der gefallenen Geister, die sich bis zu einer bestimmten irdischen Stufe emporgearbeitet haben, auf dem Weg der Fortpflanzung ihren Geschwistern aus den tieferen Naturstufen zu den höheren hinaufhelfen. – Wenn irdische Geschwister zusammen in eine Grube stürzen, so reicht derjenige von ihnen, der zuerst in der Höhe ist, den andern die Hand, damit auch sie aus der Grube befreit werden. Das ist Geschwisterpflicht. Von diesem Gesichtspunkt der Weisheit und des Erbarmens Gottes sollt ihr das Gesetz des Ge-schlechtslebens betrachten. Gott hat den Geschlechtstrieb deshalb so stark gestaltet, weil die Fortpflanzung ein Teil des Erlösungsplanes Gottes ist und die Geschöpfe sich der Pflicht, an der Ausführung dieses Planes mitzuwirken, nicht so leicht sollten entziehen können. Es ist daher klar, dass es sich hierbei um eine Pflicht handelt, von deren Erfüllung nur die schwerwiegendsten Gründe den Menschen befreien können. Darum ist das Gelübde der Ehelosigkeit ein schwerer Verstoll gegen den Willen Gottes. Weder die katholischen Priester noch die Ordensleute haben vor Gott einen hinreichenden Grund, ehelos zu bleiben." (HGW: 409f.)

    "Zwar sagt deine Kirche bezüglich ihres Gebotes der Ehelosigkeit der Priester und Ordensleute, dass sie niemand dazu zwinge. Denn sie nötige keinen, Priester zu werden oder in den Ordensstand einzutreten. – Gewiß sie zwingt keinen dazu, Priester, Mönch oder Nonne zu werden. Aber wenn einer es als seinen Beruf erkannt zu haben glaubt, als Prie-ster Verkünder der Heilswahrheiten zu werden, so zwingt sie ihn zur Ehelosigkeit und stellt ihn vor die Wahl, entweder dem erkannten Beruf zu entsagen oder die nicht von Gott gewollte, sondern durch Kirchensatzung geforderte Ehelosigkeit zu wählen. Er steht also unter dem größten geistigen Zwang, den man auf einen Menschen ausüben kann. Und wenn die Kirche auch niemand äußerlich zwingt, in einen religiösen Orden einzutreten und infolgedessen ehelos zu leben, so übt sie doch den größten seelischen Druck da-durch aus, dass sie das Ordensleben als das Ideal der Vollkommenheit hinstellt. Gerade die besten Menschen betrachten es als ihre Pflicht, das Ideal der Vollkommenheit zu er-reichen. Da ihnen dies jedoch fälschlich als eheloses Ordensleben hingestellt wird, so fühlen sie sich in ihrem Streben nach Vollkommenheit dem unabwendbaren Zwang un-terworfen, ehelos zu bleiben." (HGW: 406)

    Quelle: Hoher Geist der Wahrheit (1923-1924): in: Johannes Greber (1932): Der Verkehr mit der Geisterwelt, seine Gesetze und sein Zweck. - Verlag Oskar Bareuther Göppingen, 430 S.

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