wieso hängen die christen das kreuz an dem jesus ja bekanntlich gestorben ist eigentlich auf? es ist klar das es das "symbol" der christen ist.
doofes beispiel : wenn mir jemand nahestehendes oder sonst wer erstochen würde , würde ich ja auch nicht das messer aufhängen, was ja eigentlich der grund ds todes ist...!
ich weis nicht wie ich es anders formulieren soll =) danke für die antworten im vorraus

Liebe/r ninolie,
einen Rat suchst Du nicht, oder? Bitte beachte aber, dass gutefrage.net eine Ratgeberplattform ist auf der praktische Tipps und Erfahrugen ausgetauscht werden.
Vielleicht liest Du hierzu auch noch einmal unsere Richtlinien (http://www.gutefrage.net/policy).
Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,
Tim vom gutefrage.net-Support

Um uns immer wieder daran zu erinnern, dass Jesus für uns starb - an unserer Stelle und zu unseren Gunsten. Denn eigentlich gehört jeder einzelne Mensch an dieses Kreuz. Das Kreuz steht nicht nur für den Tod Jesu, sondern auch für seine Auferstehung und damit für den Sieg über Sünde, Krankheit und Tod. Es ist der ultimative Ausdruck der Liebe Gottes.

Ich verstehe diesen Brauch auch überhaupt nicht. Das Kreuz ist ja eigentlich soviel wie ein Galgen, - viel schlimmer noch - der Tod war doch qualvoller und langsamer! Noch viel grauslicher ist es, wenn man ein Kruzifix aufhängt, da kann man auch noch den ausgemergelten, gefolterten Körper ausgiebig betrachten. Das ist wirklich pervers! Jedenfalls: wenn ich jemanden schätze und liebe, dann werde ich keineswegs im Falle seines Unfall- oder Gewalttodes ein Bild von ihm aufhängen, auf dem er zufetzt und zumörschert wie ein Fleischlaberl im Autowrack hängt.
Es ist eine Mahnung an Jesu Tod für uns alle - und gleichzeitig soll es trösten: Jesus ist ja auferstanden. Es hängt auch an Wänden als ein Symbol des christlichen Glaubens und ist so auch etwas, vor dem man beten kann - quasi eine Minikirche für zuhause...
Ich denke mal, dass es uns daran erinnern soll, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist.

Wenn du die Kreuze meinst, die Menschen zur Dekoration aufhängen oder um den Hals tragen, dann hat das wohl allenfalls ästhetische Bedeutung oder ist so etwas, wie ein Talisman. Das Kreuz in christlichen Kirchen ist ein tatsächlich nichts anderes, als die Abbildung eines Hinrichtungsgerätes. Christen glauben, daß in Jesus Gott selbst ein Mensch geworden ist. Er hat sich mit uns solidarisiert, ist bis ins tiefste Elend menschlich geworden. Deshalb ist Gott als Mensch auch kein Siegertyp sondern einer, der als Krimineller auf besonders verachtete und qualvolle Weise zu Tode gefoltert wird. Egal wie "dreckig" es also einem Menschen geht, Gott ist nicht irgendwo hoch erhaben, sondern auch da, wo dieser Mensch ist. Mehr noch, oft sind Kreuze ja auch leer, also ohne den Gekreuzigten, dargestellt. Das weist darauf hin, daß es mit ihm und deshalb auch mit uns nach dem Tod weitergeht, daß es eine gemeinsame Zukunft für uns und Gott gibt.

Das Kreuz symbolisiert die "4" und steht für Materie. Im Christentum hat Jesus sich als Mensch (materialisiert in einem Körper) auf die Erde begeben, um eben diese irdische Existenz zu überwinden, indem er ihre Last (er-)trägt ("das Kreuz des Menschseins auf sich genommen hat"). Er starb, indem er ans Kreuz genagelt wurde, und ist dennoch wieder auferstanden und zu seinem Vater zurückgekehrt (Dreieinigkeit, die "3", steht für "Vater, Sohn und Heiliger Geist"). Anell
gottesanbeterin am 19. November 2008 20:26 Na, servas, des ist aber eine wilde G´schicht! Wer hat denn das erfunden?
Anell am 20. November 2008 11:15 Das ist keine wilde Geschichte und nicht erfunden, das ist uralte Symbolik. Anell
Sehr gute Frage! Es ist eine Art Bilderkult, darum würde ich es mir nicht aufhängen!
Solipsist am 6. Dezember 2008 14:38 O.K. Ich probiere es anders...
WARUM willst Du mir hier nicht antworten Heikephs?

So ne Art Fetisch ist das. Schau Dir "Die Passion Christi" von Mel Gibson an. Ein Gewaltporno.
Sowas begeistert Chriten über jedes gesunde Maß hinaus. Die Anhänger dieses Kults sind halt so blutrünstig wie der Chef selber. Siehe Altes Testament.
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Ich bin ja froh das es keine Vierteilung war, sonst hingen überall Mobiles.
daddysdearest am 24. November 2008 12:07 Deine Feindseligkeit gegenüber Christen kommt ziemlich fanatisch und sehr unsachlich rüber.
Solipsist am 24. November 2008 14:53 Für Hass und die Zuschreibung Dieser Emotion anderen gegenüber, bist Du hier zuständig. Nicht ich.
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Und es ist nicht der Christ der mich ärgert, ein ist die Dummheit an sich, an der ich mich störe.
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Themaverfehlung? Wo? Willst Du behaupten die Bibel sei nicht blutrünstig?
Was heißt denn blutrünstig? Manchmal werden Dinge beim Namen genannt und nicht verschwiegen - traurig genug, daß sie passieren.
Nirgendwo in der Bibel werden Christen dazu aufgerufen, zu töten.
Du denkst da wohl ans alte Testament, aber vergleich das mal mit anderen Ideen, da sind die Strafen noch human.
Schau Dir z.B. mal Diebstahlstrafen an: anderswo werden Gliedmaßen abgehackt - was hat der Bestohlene davon? Im AT steht was von Wiedergutmachung.
Seit 2000 Jahren gilt das neue Testament, und da heißt es: liebt Eure Feinde!
Solipsist am 3. Dezember 2008 19:02 Bist Du zu feig das hier zu beantworten?
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Da warte ich immer noch auf eine Stellungnahme von Dir.
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"Nirgendwo in der Bibel werden Christen dazu aufgerufen, zu töten."??
Hier ein kleine Auswahl blutrünstiger Mordanschläge unseres biblischen Gottes. Sie machen die Suche nach einem barmherzigen, die Menschen liebender Gott schwierig.
In den fünf Büchern Mose kommt das Wort "ausrotten" 54-mal vor, "vertilgen" oder "vertilge" 27-mal, "töten" oder "töte" 26-mal. Zum Vergleich: Das Wort "Liebe" finde ich an 7 Stellen.
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Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): "Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh."
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Er freut sich immer wieder persönlich über Bestrafungen (5. Mose/Dtn. 28,63): "Und wie sich der Herr zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen".
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Wer ihm nicht gehorcht wird seine Kinder fressen müssen (3. Mose 27-30): "Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen, so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und (...) ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen."
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Wird Gott nicht gehorcht, wird gleich die ganze Stadt vernichtet (Hos 14,1): "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden."
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Gott macht kurzen Prozess mit seinen Feinden (5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!"
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Gott braucht Leichen, um seinen Zorn zu zügeln (4. Mose 25,3-4): "Da entbrannte des Herrn Zorn über Israel, und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Israel wende." In einer älteren Übersetzung hieß es weitaus blutrünstiger: "... und spieße sie für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle."
Aber nicht genug mit der Bestrafung und Ermordung der Schuldigen in dieser Episode. Gott tötete noch 24.000 Menschen (4. Mose/Num. 25,9), bevor er endlich zufrieden war.
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Gelegentlich überkommt Gott sogar die Lust, seinen auserwählten Stellvertreter auf Erden ohne erkennbaren Grund umzubringen (2. Mose 4,24): "Und als Mose unterwegs in der Herberge war, kam ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten."
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Bei der Schlacht um Gibeon half Gott beim Abschlachten persönlich mit (Jos 10,11): "Und als sie (die geschlagenen Feinde) vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten."
Weil die Israeliten mit dem Ausrotten nicht nachkamen, ließ der liebe Gott die Sonne stillstehen, damit seine Günstlinge bis tief in die Nacht weitermorden konnten (Jos 10,13): "Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte (...) So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag."
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Gott ließ König Hiskia bei der Schlacht um Jerusalem nicht allein. Er schickte einen Engel, der die Feinde in der Nacht ermorderte (2. Kön. 19,35): "Und in dieser Nacht fuhr aus der Engel des Herrn und schlug im Lager von Assyrien 185'000 Mann." (Wer bisher glaubte, Engel seien liebenswerte Wesen, die Menschen zu beschützen hatten, sieht sich leider getäuscht.)
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Die Bibel ist voller Aufrufe zum Krieg (5. Mose 3,22): "Euer Gott, streitet für euch."
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(4. Mose 24,8): "Gott (…) wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern."
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(5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen!"
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Kriege waren vorwiegend Heilige Kriege und das Alte Testament ist voll von Gottes Anstiftungen dazu (Ps. 2,8-9): "So will ich dir Völker zum Erbe geben (…) Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." Blut und Vernichtung erfreuten sein Herz.
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Begriffe wie Verhandlung, Friedensschluss und Kompromiss sind in den zahllosen Kriegsberichten der Bibel Fremdwörter (5. Mose 7,16): "Du sollst sie nicht schonen."
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Vernichtung und Ausrottung waren angesagt und sollten nur in Ausnahmefällen unterbrochen werden. Zum Beispiel, wenn der Leichenberg die Gesundheit der Krieger gefährdete (5. Mose 7,22): "Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonst die wilden Tiere Überhand nehmen und dir schaden." (kath. Einheitsübersetzung)
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(1. Mose 19,25): "Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte."
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(5. Mose 19,2): "Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausgerottet hat, deren Land dir der Herr, dein Gott, geben wird (...) sollst du dir drei Städte aussondern im Lande."
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Nach einer Eroberung befielt Gott den Israeliten, alles Leben endgültig auszurotten (5. Mose/Dtn. 20,16-18): "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken ..."
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(2 Sam. 7,7): "So spricht der HERR Zebaoth: Ich (...) bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet."
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(Sach 13,8): "Und es soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der Herr, daß zwei Teile darin ausgerottet werden sollen."
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(Sir 10,18): "Gott hat die überheblichen Heiden mit der Wurzel ausgerottet."
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(1. Kön. 13,26): "Darum hat ihn der Herr dem Löwen gegeben; der hat ihn zerrissen und getötet." Quelle: Bibelkritik.ch