Frage von NoNormalGirl, 23

Wieso bin ich nur so geworden, wie ich jetzt eigentlich bin?

Bis vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, das "Dick" sein ein "Schlimmes" Ding ist, da ich ja bis vor ca. einem Jahr noch in ner Klinik für Magersucht war. Nun bin ich immer noch echt Dünn (1,60m 44Kilo) und wog bis vor ca. 2 Monaten noch fast 8-10 Kilo mehr. Nur das komische dabei ist, das ich nicht mehr jedem ein "Nimm ab du fetti!" ins Gesicht schreien würde, sondern das ich mit anderen über Gewicht rede, als würde ich jemanden der nur Obst/Gemüse isst, sagen das er mal öfters nen Schokoriegel vertragen könnte auf die Hüften... Nur ich selber bin bei mir da nicht so... ich kann mir selber nicht sowas ins Gesicht sagen wie "Heute solltest du mal einen Burger essen, du schaust so dürr aus" nein, ich selber sehe mich im Spiegel wie ich bin und denk mir nur "Der Schokoriegel von Gestern.... Ja der eine blöde Schokoriegel" und esse dann erstmal echt lange keine Süßigkeiten und kein Fastfood mehr und halte mich zurück, als sei das essen knapp im Haus. Was stimmt nur bei mir nicht? Mein Freund hat mir mal geraten ich sollte mich nochmal deswegen beim Psychater hinsetzten, aber als ich so erzählt habe, das ich es endlich nach Jahren geschaft habe, wieder normal mit anderen übers Essen zu reden und eigentlich alles Ok ist, außer bei mir selber, kam auch nicht wirklich was drumm rum, da die Frau mich wohl missverstand, da sie meinte, ich solle nicht mehr kommen, da ich Ok bin, da ich Gesund essen würde... aber so finde ich mich nicht... habt ihr da einen Rat?

Antwort
von LucyDiamonds, 23

Schön das du mittlerweile erkennst, dass deine Eigenwahrnehmung falsch ist und nicht mit der Realität übereinstimmt. Das ist schon ein riiiiesiger Schritt und wahrscheinlich der schwerste von allen.
Aber nein, du bist noch nicht "austherapiert" (blödes Wort) und solltest wirklich den Rat deines Freundes befolgen und wieder mit der Ärztin reden.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community