Wieso bin ich nicht normal?

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7 Antworten

Hört sich ein bisschen nach OCD an. Aber ist bestimmt nur ein einfacher Tick, jeder Mensch hat Gewohnheiten, die nicht ganz normal sind. Solange es nicht dich oder andere im Leben negativ beeinträchtigt musst du dir ja keine Sorgen machen 

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Erst mal bist du normal, das sind bestimmte Macken die man hat, so kann man es bezeichnen. Und die hat jeder solche Gewohnheiten.

Ich blättere einen Katalog zum bsp. immer von hinten nach vorne, viele machen es anders. Oder ich habe frühs immer den selben Ablauf.

Es gibt kein Gesetz was falsch und richtig ist, es ist völlig normal. Wenn du dich damit wohl fühlst ist dem nichts entgegen zu setzen.

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Hört sich bisschen nach Zwangshandlung an, wobei keiner gern nen 2. Teil von irgendwas guckt/liest, wenn er den 1. nicht kennt.

Solange du nicht anfängst, Kleidung der Farbe nach dunkler werdend zu sortieren und es dich nicht total aus der Bahn wirft, wenn sich dein Tagesablauf nicht nach konsequentem Zeitplan abspielt, ist noch alles okay. Das ist ein Tick, der sich irgendwann wieder geben wird. Spätestens dann, wenn du mal richtig Stress hast (physisch oder mental).

Vielleicht ist die Auswahl auch zu groß für dich, sodass du gar keine Favoriten festlegen kannst. Insbesondere deine ersten beiden Beispiele zeigen, dass du einfach bloß spielen bzw fernsehen will. Als wäre es dir total egal was es ist, Hauptsache Beschäftigung.

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Das hört sich nach OCD an, auf Deutsch nennt sich das Zwangsstörung. Keine Sorge, hört sich schlimmer an als es ist. Das haben alle Menschen bis zu einem gewissen Grad, aber bei einigen ist es stärker ausgeprägt. In Extremfällen sehr stark, aber bei dir scheint es nur leicht zu sein. Schau mal bei Wikipedia nach.

Wie dem auch sei, man kann gut damit leben, indem man sein Leben einfach an seine Bedürfnisse anpasst.

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Immer wenn ich den Stapel mit 150 Tellern aufwasche und den Tellern mit dem Blümchenmuster, der 42. von unten, rauskrame und alles in der Küche hin und herstapel frage ich mich 'Warum??' ;)

(Warum sollte man mit dem zweiten Teil anfangen! Ted 2 kann man sich eh schenken, wenn man den ersten Teil kennt!)

Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele:
Wenn ich mit dem Bus zum Park fahre, weigere ich mich strikt, unterwegs auszusteigen! Selbst wenn jemand auf meinem Platz sitzen will, ich steig trotzdem nicht aus. Noch nicht einmal am Marktplatz, wo ich noch umsteigen könnte!

Zieh ich nach dem Einkauf den Lumpen an der kurz vor der Altkleidersammlung in der hintersten Ecke liegt? Oder bediene ich mich aus dem *Angebot das vorher nicht bestand? Oder lasse ich mich davon leiten, was mir am stärksten (zuletzt) in der *Erinnerung geblieben ist?

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Wenn du das Gefühl hast das dich diese Macken im Leben beeinträchtigen würde ich dir raten einen Therapeuten auf zu suchen.
Wenn du das Gefühl hast das dich deine Macken nicht stören dann ist es doch okay
Mich persönlich würde es stören wenn ich zum Beispiel auf Netflix nur das gucken kann was mir meine Macke vorgibt ich suche mir gerne raus was ich bei Netflix gucken möchte wenn zum Beispiel die Serie zu Ende ist such ich mir eine neue aus und die worauf ich Lust habe
Ich würde nie das so wie du machen
Ich glaube das wichtigste ist sich selbst so akzeptieren wie man ist und wie schon gesagt wenn es dir damit nicht gut geht und es dich im Leben beeinträchtigt hol dir Hilfe

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So geht es mir auch, dies sind Zwangsgedanken. Glaub mir, du bist normal.

Anstatt diese Gedanken zu verurteilen, akzeptiere ich sie einfach und verteufle sie nicht. Wenn man nämlich die ganze Zeit denkt, man will das nicht denken, denkt man es umso mehr. Bei mir ist es viel schwächer geworden, indem ich einfach angefangen habe zu akzeptieren, dass diese Gedanken nun mal da sind, ich sie "umarme", nicht verurteile und sowiese nichts machen kann. Dann schwächt es ab. Einfach chillen und nicht ernst nehmen, dann gehts;)

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