Wieso bin ich in letzter Zeit immer so schlecht drauf?

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2 Antworten

Du bist derzeit in der Pubertät. Das bedeutet, dass du dir viele Gedanken darum machst, wer du später sein möchtest. Dazu kommt ein Schulsystem, das dich überfordert - wenn du Schultipps brauchst, kannst du auch nochmal schreiben - auf jeden Fall denke ich, dass bei dir einen Identitätskrise beginnt, die in diesem Alter normal ist. Hier ein paar Tipps diesbezüglich:

1. nimm dir mal 3 stunden zeit und stelle dir 7 kurzfristige, 7 mittelfristige und 7 langfristige ziele für dein leben. beginne mit den kurzfristigen zielen sie direkt umzusetzen - ein Beispiel: ich liebe einfach Wale und bin deshalb spontan nach Teneriffa gefahren und habe mir das Orcas angeschaut und habe vor Glück geweint!)

2. Unternehme in deinem Leben wirklich wirklich viel. Versuche in dein Leben viele neue Aktivitäten einzubauen - egal, ob du auf Konzerte gehst, neue Sportarten, die du heute nicht mal kennst ausprobierst, auf Flash Mobs gehst, dich mit völlig neuen Leuten triffst usw. usw. usw. usw. usw. - jeder neue Eindruck wird dir enorm helfen, dich von ihr zu lösen und auch wieder an neue Sachen zu denken.

3. Seine Gefühle richtig auszuleben, ist eine wichtige Eigenschaft. Es macht keinen Sinn den ganzen Tag zu trauern. Versuche mal diese Strategie über mehrere Monate.

Immer wenn du morgens aufstehst, hörst du in dich hinein. Wenn du dich leicht traurig oder leicht wütend fühlst, gehst du ins Bad zum Zähneputzen. Bei trauriger Stimmung schaust du dir eine traurige Filmszene an oder spielst traurige Musik ab und weinst bis zu 10 Minuten. Bei wütender Stimmung spielst du Musik ab, die dich zur Bewegung antreibt (z.B. Motivationsmusik). So wirst du jeweils viel negative Energie los. Den Rest des Tages machst du dann wieder nützliche und spaßige Dinge.

Nach 5-6 Wochen lernt dein Gehirn, dass auch starke Gefühle nicht den ganzen Tag dauern müssen.

4. Wenn du dir etwas vornimmst, wie z.B. mehr für Mathe zu üben, dann solltest du es auch durchziehen - auch wenn es mal schwer ist. denn so lernst du, dass du dir auch vertrauen kannst, wenn es mal schwierig ist. Lass dich beim Lernen, Sport machen einfach nicht ablenken. Dann bleibt dein Gehirn auch im richtigen Modus. Selbst ein Blick auf die Uhr lenkt dich stark ab und bringt dich raus.

5. Unternehme mehr mit Freunden und deiner Familie. Spieleabende, in der Natur übernachten, auf lustige Veranstaltungen wie Ritterfeste zu gehen, Grillen usw. schafft dir neue Erlebnisse.

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Du befindest Dich in der Pubertät. Dein Körper und dein Geist entwickeln sich gerade zum Erwachsenwerden hin. Dies bedeutet, dass Du dich bereits innerlich von deinem "Kind" verabschiedest und das ruft bei Dir Trauer hervor. Jetzt ist es wichtiger sich nicht der Traurigkeit zu widmen, sondern dem vorrausschauen in Liebe, Freunde die sich auf der selben "geistigen Reife" befinden wie Du. Es ist wichtig sich Verantwortung zuzuwenden. Das heist: Schulbildung abschliessen, Wohnung suchen um selbständig zu leben (weg von den Eltern), eine Arbeit nebenbei tätigen, mit Freunden treffen und ausgehen... Einfach gesagt: Erwachsen werden, indem Du Reifeprozesse an Dir anregst. Guck mal in Internet, was es heist Erwachsen zu werden, dann geht auch die Trauer weg.

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