Frage von HerrSchabernack,

Wieso bilden sich im Laufe der Evolution Organe zurück?

FRAGE BITTE VORHER LESEN

Hallo! Heute wird in der Evolutionsbiologie davon ausgegangen, dass das Steißbein ein Überbleibsel von Schwänzen der Vorfahren der Menschen ist. Bei manchen Menschen kann es passieren, dass sich die Gene, die für eine Ausbildung dieses Schwanzes verantwortlich sind, wieder reaktivieren - Es handelt sich also um einen Atavismus.

Meine Frage: Wieso - und, vor allem, WIE - hat der Mensch im Laufe der Evolution diesen Schwanz überhaupt verloren? Und jetzt kommt mir bitte nicht mit "Er brauchte ihn nicht mehr, also ist er verkümmert" - Das wäre Lamarck und Lamarck ist veraltet.

Die Ausbildung des Schwanzes ist genetisch bedingt, d.h. der Schwanz kann nur dann verkümmern, wenn sich die Gene verändern - Sprich: Mutationen. Damit sich Mutationen durchsetzen bedarf es eines Selektionsdrucks, der in dem Bereich wirkt, in der die Mutation den Phänotyp verändert hat. Eine Mutation, die ein dickes Fell verursacht, setzt sich also dann durch, wenn es sehr kalt wird und die mutierten Individuen sich stärker vermehren können.

Meine Frage: Welcher Selektionsdruck soll bitte dafür sorgen, dass das Besitzen eines Schwanzes die Überlebenschancen verringert, sodass schwanzlose Individuen sich durchsetzen?!

Der Schwanz ist dabei nur ein Beispiel. Fell, Wurmfortsatz, Ohrmuskeln, Nickhaut - Warum sollten sich diese Organe zurückbilden? Inwiefern sollte es nachteilig sein, ein ausgeprägtes Fell, einen ausgeprägten Blinddarm, bewegliche Ohren oder einen zusätzlichen Schutz des Auges zu haben?

Antwort
von dompfeifer,

Es genügt, dass einzelne körperliche Ausprägungen ihren Selektionsvorteil verlieren, um sich zurückzubilden, da brauchen wir nicht Lamarck zu bemühen. Die modernen Kanalratten z.B. haben längst ihr Augenlicht verloren, weil es sich als überflüssig erweist. Ohne die Rückbildung von selektionsneutralen Organen würden die Lebewesen mit der Zeit hoffnungslos überlastet mit atavistischen Relikten. Selbst wenn sich diese im Alltag nicht direkt als störend erweisen, strapazieren sie schließlich in jedem Fall den Energie- und Versorgungshaushalt des Gesamtorganismus. Allein schon unter diesem Gesichtspunkt erweist sich ein generalisierendes genetisches Programm zur Rückbildung ungebrauchter Organe als evolutionärer Vorteil (So wie ich routinemäßig meinen Auto-Kofferraum entrümple). Dazu kommen im Detail meistens auch konkrete Nachteile: Der mit dem aufrechten Gang funktionslos gewordene Schwanz z.B. würde in kälteren Zonen unnötig den Wärmehaushalt belasten. Da wären Erfrierungen viel häufiger und heftiger als an vergleichsweise kleinen körperlichen Ausformungen wie Finger oder Ohren. Dafür nehme ich in Kauf, dass ich mich in einer ruckeligen Straßenbahn stehender Weise Zeitung lesend ohne praktischen Ringelschwanz irgendwie festhalten muss. Solche Anforderungen sind ja für die Evolution noch etwas jung.

Antwort
von quopiam,

Der Mensch hat den Schwanz nicht verloren, er hatte nie einen. Er hat wohl noch ein Gen, das reaktiviert werden kann, aber es gibt keine Hominiden mit regulär vorhandenem Schwanz. Wie Du an unseren nächsten Verwandten, den Bonobos, sehen kannst, gibt es schon da keine Schwänze mehr, ebenso bei Gorillas und Orangs. Bei deren Lebensweise und Verhalten wäre ein Schwanz nicht nur nicht nützlich, sondern sogar hinderlich. Und wie TomBombadil2010 schön erklärt hat, gab es wohl hinreichenden Selektionsdruck für die "Abschaffung" des Schwanzes, der ohne Funktion war, weil er zum Greifen oder Balancieren nicht benötigt wurde. Vergiß auch nicht, daß die Erhaltung eines Körperteils Energie benötigt. Wenn Du kein Fell brauchst, weil das Klima freundlich zu Dir ist oder Du die Kleidung erfunden hast, sparst Du einen Teil Deiner Energie ein und kannst sie für etwas anderes verwenden, z. B. um Dein Gehirn zu entwickeln, damit Du Dir neue Werkzeuge ausdenken kannst. Auch das kann Selektionsdruck auslösen. Und wie wir wissen, entwickeln sich evolutionäre Schritte/genetische Veränderungen nicht nur durch über Generationen auftretenden Selektionsdruck sondern auch durch andere Einflüsse und mit hohem Tempo. Gruß, q.

Antwort
von BossderBosse555,

Da hast du absolut recht, dass ein Selektionsdruck vorhanden sein muss, damit sich etwas zurückbildet. Bestes Beispiel ist der Blindarm. Durch bessere hygienische Nahrung brauchen wir keinen mehr, deshalb verschwindet er aber nicht einfach, sondern bleibt nutzlos vorhanden.

Ich denke bei vielen von dir genanten Beispiele muss man in der sexuellen Selektion suchen um Antworten zu Finden: Fell, Schwanz, Nickhaut.

Ähnlich der Nickhaut lässt sich auch der Unterschied der Augen zwischen Asiaten und Europäer erklären. Eine Vorliebe hat ziemlich sicher eine Selektion ausgelöst. Beim Schwanz sehe ich das auch so, eine Vorliebe für kleinere oder keine Schwänze hat einen Selektionsdruck ausgelöst, sodass er verschwunden ist. Wie diese Vorlieben entstehen und welche Kriterien sie haben weiss man nicht. Zum Beispiel weiss man nicht wieso Fischweibchen auf leuchtende Farben bei Fischmännchen stehen. Es könnte durch das Handicap-Prinzip erklärt werden oder durch Zufall entstehen.

Antwort
von hackel92,

Wie du bereits richtig erwähnst spielen sowohl Selektionsdruck und Mutation bei der evolution eine große Rolle! Manche Mutationen treten jedoch auch ohne diese Merkmale auf, sie entstehen einfach & werden weitervererbt ohne daraus einen Selektionsvorteil zu erhalten.

Kommentar von HerrSchabernack ,

Warum gibt es dann so wenige Menschen mit voll ausgebildetem Schwanz? Und ist es nicht etwas sehr spekulativ, bei all diesen Organen zu sagen "Die haben sich halt zufällig durchgesetzt"?

Antwort
von Lustgurke,

Ich glaube eher daß der Schwanz beim aufrechten Gang einfach nicht mehr nötig war und sich deshalb zurückgebildet hat. Also nicht unbedingt aus Selektionsgründen.

Damit meine ich daß man halt alles 'abwirft' was nicht mehr gebraucht wird. Muss also nicht unbedingt mit Überlebenschancen zu tun haben.

Fell wäre ja auch sinnvoll. Aber da der Mensch sich durch Kleidung wärmen kann wann und wie er will, brauch er seinen natürlichen Schutz halt nicht mehr und bildete es zurück.

Aber bin kein Fachmann und das ist nur mal so 'ne Idee.

Kommentar von HerrSchabernack ,

Genau da liegt ja das Problem. Die Organe, die sich zurückbilden, werden nicht mehr gebraucht, aber das erklärt ja nicht, WIE sie sich zurückbilden. Der Mensch sagt sich ja nicht "So, Fell, dich brauch ich nicht mehr, ich hab jetzt ne Jacke" - Funktioniert ja auch gar nicht.

Die Baupläne für die Organe liegen ja in den Genen, d.h. es müssen sich die Gene verändern, damit sich Organe zurückbilden. Gene verändern sich für gewöhnlich durch Mutationen. Damit sich eine Mutation aber in einer Population durchsetzt muss diese Mutation einen Vorteil bieten (z.B. ein dickeres Fell, ein härterer Panzer, schärfere Zähne etc.). Aber der Verlust des Fells oder des Schwanzes ist doch kein Vorteil! Klar, man braucht ihn nicht mehr, aber das heißt doch nicht, dass es gefährlich ist, wenn man ihn noch hat. Es gibt also keinen Selektionsdruck, der so eine Rückbildung verursachen könnte.

Antwort
von TomBombadil2010,

Die Ausbildung des Schwanzes ist genetisch bedingt, d.h. der Schwanz kann nur dann verkümmern, wenn sich die Gene verändern - Sprich: Mutationen

Soweit richtig.

Damit sich Mutationen durchsetzen bedarf es eines Selektionsdrucks, der in dem Bereich wirkt, in der die Mutation den Phänotyp verändert hat.

Falsch. Es bedürfte vielmehr eines Selektionsdruckes, um die Gene für einen funktionellen Schwanz beizubehalten. Wenn dieser Selektionsdruck nicht mehr wirkt, also der intakte Schwanz keinen positiven Selektionsvorteil mehr liefert, häufen sich neutrale Mutationen an, die auf Dauer zum Verkümmern des Schwanzes führen.

Es kommt dann noch ein entscheidender Faktor hinzu: Wenn der intakte Schwanz keinen Selektionsvorteil mehr liefert und beginnt zu verkümmern, dann wird irgendwann tatsächlich auch ein gewisser Selektionsdruck einsetzen, den Schwanz gänzlich zu reduzieren: Denn ein total verkümmerter Schwanz, der z.B. allzuleicht bricht oder sich sonstig verletzt wäre ein entscheidender Nachteil für die Individuen.

Antwort
von PeRiBa,

Schade, dass Lamarck veraltet ist.

Ist doch ein sinnvoller Ansatz. Was ich nicht mehr brauche, bildet sich zurück. Wie sollte ich gerade mit Schwanz auf dem Stuhl hocken, da würde mir ja der Hintern weh tun.

Aber Evolution und Mutationen sind nicht immer sinnvoll.

Kommentar von HerrSchabernack ,

Die Stühle hätten heute Löcher, wenn der Mensch noch einen Schwanz hätte, keine Sorge.

Antwort
von Physiklol,

weil man sie nich mehr braucht und es is doch gut wenn man dann nichmehr aufs steißbein fallen kann und wass solltest du denn mit den schwanz wie ein affe. sie sind einfach überflüssig und werden nichtmehr benötigt

Kommentar von HerrSchabernack ,

Bitte Beschreibung lesen...

Antwort
von Helmut7,

Es läuft bei der Evolutionstheorie darauf hinaus, daß alles, was in der ganzen Unendlichkeit da ist, von ganz alleine aus dem Nichts entstanden wäre.

Das ist eine Behauptung, die allen Erfahrungen im Menschenleben widerspricht.

Wenn z. B. ein Haus, ein Auto oder ein Radio gebaut werden soll, dann müssen zuerst Pläne gemacht und die Materialien beschafft werden, dann kann gebaut werden.

Man sieht an der Entwicklungsdauer z. B. des Autos, wie lange es von den ersten Anfängen bis zu den heutigen Fahrzeugen gedauert hat und welcher Einsatz von vielen qualifizierten Denkern nötig war.

Und nun soll ein unendlich komplizierteres Wesen, wie z. B. ein Tier oder gar der Mensch, selbst aus dem Nichts und ohne Denker entstanden sein?

Ich finde diese überall gelehrte Behauptung schlicht lächerlich!

Wenn wird der Mensch endlich demütig werden und heruntersteigen von seinem Hochmut und erkennen, daß er nichts vermag und seine Werke die Erde verdorben haben?

Die Evolutionstheorie ist etwas für Menschen, die keinen Gott über sich dulden wollen. Gott, unser Vater im Himmel, der in Jesus persönlich unsere Erde besuchte, hat jede Art einzeln erschaffen!

Gott ist der ewige, vollkommene und allmächtiger Urmensch aller Menschen, und sein Wesen ist die Liebe. Seine Gestalt ist auch unsere Gestalt. Sein aufrechter Gang ist auch unser aufrechter Gang!

Die Evolutionisten haben aber recht, wenn sie darauf bestehen, daß die Schöpfung ungeheuer alt ist.

Sie haben aber nicht recht, wenn sie sagen, es sei alles von alleine entstanden.

Sie haben auch nicht recht in ihrer Zeitbestimmung. Denn sowohl die Erde als auch das ganze Universum ist ungeheuer viel älter als die Wissenschaft glaubt.

Nun noch ein Wort zu den Kreationisten: Die Kreationisten haben recht, wenn sie sagen, Gott allein hat alles geschaffen! Aber die Kreationisten haben nicht recht, wenn sie sagen, Gott hat alles in buchstäblichen 6 Tagen erschaffen, denn die 6 Tage der Bibel sind ein Bild für 6 ungeheuer lange Zeitperioden.

Die Bibel ist in Bildern und Gleichnissen geschrieben die wir nicht verstehen. Wir lesen zwar die Buchstaben, verstehen aber nicht die geistige Entsprechung. Deshalb gibt es so viele verschiedene Kirchen, Sekten und Gruppen.

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Es läuft bei der Evolutionstheorie darauf hinaus, daß alles, was in der ganzen Unendlichkeit da ist, von ganz alleine aus dem Nichts entstanden wäre

Nein, du verwechselst die Evolutionstheorie mit der Urknaltheorie. Die beiden haben absolut nichts miteinander zu tun.

Wenn z. B. ein Haus, ein Auto oder ein Radio gebaut werden soll, dann müssen zuerst Pläne gemacht und die Materialien beschafft werden, dann kann gebaut werden.

Ja, Material muss da sein. Nicht aber ein "Bauplan", wenn natürliche Selektion auf die durch zufällige Mutationen geschaffene natürliche Variation selbstreproduzierender Systeme wirkt. Dies kann man auch am Computer simulieren, siehe z.B. die Projekte auf http://devolab.msu.edu/ (oder Googlesuche nach "Avidians"). Komplexizitätszuwachs ganz ohne vorige Baupläne.

Und nun soll ein unendlich komplizierteres Wesen, wie z. B. ein Tier oder gar der Mensch, selbst aus dem Nichts und ohne Denker entstanden sein?

Erstens: Nicht aus dem "Nichts" sondern aus der auf der Erde vorhandenen Materie. Zweitens: Wie sollte ein "noch unendlicher" kompliziertes Wesen wie dieser "Denker" aus dem Nichts entstanden sein? Aber das führt wieder ins Metaphysische, bitte bleiben wir beim Thema "Evolution", und zwar sachlich.

Die Evolutionstheorie ist etwas für Menschen, die keinen Gott über sich dulden wollen

Nein, das stimmt nicht. Sogar die Katholische Kirche erkennt die Evolutionstheorie an, und viele Evolutionsbiologen sind im Privaten religiös.

Die Evolutionisten (..) haben aber nicht recht, wenn sie sagen, es sei alles von alleine entstanden.

Wenn "von alleine" = "durch oben von mir kurz erläuterte Prozesse", dann doch.

Sie haben auch nicht recht in ihrer Zeitbestimmung. Denn sowohl die Erde als auch das ganze Universum ist ungeheuer viel älter als die Wissenschaft glaubt.

Schon recht, diskutier das mal mit einem Geologen und einem Astrophysiker aus. Beides übrigens nicht zwingendermaßen "Evolutionisten". Schon wieder verwechselst du das.

Nun noch ein Wort zu den Kreationisten: Die Kreationisten haben recht, wenn sie sagen, Gott allein hat alles geschaffen!

Dann sollen sie es beweisen. Deine oder deren nichtige Behauptungen, die sie alleinig aus einem uralten Buch entnehmen, ist nichts wert.

Außerdem: Ein "Gott", der all dies geschaffen hätte, müsste ungeheuerlich "mächtig", geradezu "perfekt", sein. Wenn du dich in der Biologie umschaust, dann siehst du, wie unglaublich unperfekt die ganzen Lebewesen und ihre Organe sind - alle tragen sie die Spuren ihrer evolutionären Vergangenheit in sich, sowohl äußerlich (siehe Rudimentäre Organe, Atavismen, etc.) als auch innerlich (im genetischen Code). Diese deine spezielle Idee eines Gottes (sowie jene solche Ideen der Kreationisten) kann so nicht existieren, das ist eine intrinsisch-logische Unmöglichkeit.

Kommentar von Gruffalo ,

ID-Bullshit

aha

Kommentar von ElseBrain ,

Es läuft bei der Evolutionstheorie darauf hinaus, daß alles, was in der ganzen Unendlichkeit da ist, von ganz alleine aus dem Nichts entstanden wäre.

Das ist kompletter Unsinn.

Wenn man von einem Thema nicht mal ansatzweise Ahnung hat, dann sollte man sich das eingestehen und lieber nichts dazu sagen, anstatt seinen wirren Senf dazu zu geben.

Antwort
von GottLiebtSie,

"Es wird davon ausgegangen" - mehr nicht! Evolution ist nicht bewiesen, denn sie ist auch nicht beweisbar. Und etwas, das nicht beweisbar und auch -bei näherer und unvoreingenommener Betrachtung- nicht plausibel ist, darf nicht so behandelt werden, als sei es eine unumstößliche Wahrheit.

LG Moritz

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Doch, Evolution als Prozess ist bewiesen. Genauso wie die basalen Grundzüge der Theorie. Nur die Theorie als Ganzes lässt sich nicht beweisen.

Und wenn du dich auch nur ein bisschen mit der Evolutionstheorie und allgemeiner Biologie auskennen würdest, wüsstest du, wie unglaublich plausibel sie ist. Sie ist z.B. derart plausibel, dass sogar die Katholische Kirche sie seit langem anerkennt.

Also, Biologiebuch aufschlagen, hopphopp.

Kommentar von GottLiebtSie ,

Ich bewundere Deinen Glauben. Ehrlich! Denn an Evolution zu glauben - dafür muß man schon sehr sehr sehr viel Glauben haben.

Die Katholische Kirche ist kein Maßstab für die Plausibilität irgendeiner Theorie, und die Evolutionstheorie ist eine THEORIE und keine bewiesene Tatsache. Oder hast Du jemals Evolution live vor Augen gesehen? Ich nicht - aber ich sehe Gottes Schöpferkraft jeden Tag wirken. Wächst ein Kind durch Evolution auf? Nein? Durch was dann?

Bevor ich das Biologiebuch aufschlage, lies Du erst mal das Buch "Jesus für Skeptiker" von Jürgen (oder Jochen) Spieß.

Kommentar von TomBombadil2010 ,

an Evolution zu glauben - dafür muß man schon sehr sehr sehr viel Glauben haben

Unsinn, Evolution ist eine Tatsache. Die Evolutionstheorie wiederum die wohl am besten belegte wissenschaftliche Theorie, die es gibt. Sagst du auch, die Gravitationstheorie oder die Keimtheorie seien Glaubensfragen?

Die Katholische Kirche ist kein Maßstab für die Plausibilität irgendeiner Theorie

Zweifellos.

die Evolutionstheorie ist eine THEORIE und keine bewiesene Tatsache

EVOLUTION = Tatsache. EvolutionsTHEORIE = wissenschaftliche Theorie und als solche unbeweisbar. Die Grundaspekte der Evolutionstheorie sind aber ebenfalls Tatsachen und als solche bewiesen.

Oder hast Du jemals Evolution live vor Augen gesehen?

Jawoll, z.B. habe ich mit eigenen Augen im Labor die evolutionäre Anpassung eines E.coli-Stammes an ein Antibiotikum gesehen - was in dem Fall eine Schande war, da ich mein ganzes Experiment wegwerfen konnte.

Andere haben das aber z.B. noch ausführlicher untersucht: Google R. Lenski, E.coli-Langzeitexperiment. Ein E.coli-Stamm evolvierte über ca. 20.000 Generationen hinweg eine Fähigkeit, Citrat abzubauen - eine Eigenschaft, die kein normaler E.coli-Stamm besitzt. Nachzulesen im Original hier: http://myxo.css.msu.edu/lenski/pdf/2008,%20PNAS,%20Blount%20et%20al.pdf

Bevor ich das Biologiebuch aufschlage, lies Du erst mal das Buch "Jesus für Skeptiker" von Jürgen (oder Jochen) Spieß

Nein danke, die Lektüre der Bibel hat mir schon gereicht. Im übrigen hat selbst der Glaube an Jesus Christus nichts mit der Evolutionstheorie zu tun - nochmal: Viele Evolutionsbiologen sind selbst Christen, und sehr viele Christen akzeptieren die Evolutionstheorie.

Kommentar von GottLiebtSie ,
Die Katholische Kirche ist kein Maßstab für die Plausibilität irgendeiner Theorie

"Zweifellos."

Wieso erwähnst Du sie dann?

die Evolutionstheorie ist eine THEORIE und keine bewiesene Tatsache

"EVOLUTION = Tatsache. EvolutionsTHEORIE = wissenschaftliche Theorie und als solche unbeweisbar. Die Grundaspekte der Evolutionstheorie sind aber ebenfalls Tatsachen und als solche bewiesen."

Du drehst Dich im Kreis. Zuerst behauptest Du, die Evolution sei eine Tatsache. Tatsächlich ist sie keine unumstößliche Tatsache. Und wenn die E.theoie als solche unbeweisbar ist,w arum ist sie dann eine THEORIE und keine E.-Wahrheit? Bist Du ein Mensch oder eine Mensch-Theorie?

Oder hast Du jemals Evolution live vor Augen gesehen?

"Jawoll, z.B. habe ich mit eigenen Augen im Labor die evolutionäre Anpassung eines E.coli-Stammes an ein Antibiotikum gesehen - was in dem Fall eine Schande war, da ich mein ganzes Experiment wegwerfen konnte." Ach nee...

Bevor ich das Biologiebuch aufschlage, lies Du erst mal das Buch "Jesus für Skeptiker" von Jürgen (oder Jochen) Spieß

"Nein danke, die Lektüre der Bibel hat mir schon gereicht." Hats Du auch die Stelle gelesen in der Apostelgeschichte Kapitel 8, verse 20-39, speziell Verse 30-35? Hast Du Dich auch gefragt, wie Du diese Stelle auf Dein Leben anwenden könntest? Hast Du nur für Dich alleine gelesen, oder hattest Du jemanden, den Du fragen konntest?

"Im übrigen hat selbst der Glaube an Jesus Christus nichts mit der Evolutionstheorie zu tun - nochmal: Viele Evolutionsbiologen sind selbst Christen, und sehr viele Christen akzeptieren die Evolutionstheorie."

Oh, welch ein Irrtum! Glaube an Jesus Christus hat sehr wohl mit der E-theorie zu tun - er widerspricht ihr nämlich. Ich kann nicht gleichzeitig an eine Schöpfung durch einen Gott in buchstäblichen sechs Tagen glauben und dazu an eine Evolution, die - unbewiesenermaßen! - sich über mehrere Milliarden Jahre hingezogen haben soll. Und ich kann nicht gleichzeitig glauben, daß diese Erde viele Milliarden Jahre weiterexistieren wird, währenddessen Jesus, an den ich auch glaube, mir - und allen Glaubenden - sagt, diese Erde werde bald untergehen.Oder kannst Du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen? ich nicht!

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Wieso erwähnst Du sie dann [die kath. Kirche]?

Wenn die Evolutionstheorie in irgendeiner Weise schwere Mängel aufwiese oder sich als "falsch" herausstellte, so läge es logischerweise sogar noch weit mehr im Interesse der Katholischen Kirche als in deinem eigenen, sie zu verwerfen und nicht mehr zu akzeptieren. Im Gegensatz zu dir haben aber wohl die Kirchenleute sich eingängig mit der Materie beschäftigt und sind zum Schluss gekommen, dass dem nicht so ist. Sollte dir zu denken geben.

Du drehst Dich im Kreis. Zuerst behauptest Du, die Evolution sei eine Tatsache. Tatsächlich ist sie keine unumstößliche Tatsache.

Doch ist sie. Und ich wüsste nicht, wo ich mich da im Kreise drehe.

"Jawoll, z.B. habe ich mit eigenen Augen im Labor die evolutionäre Anpassung eines E.coli-Stammes an ein Antibiotikum gesehen - was in dem Fall eine Schande war, da ich mein ganzes Experiment wegwerfen konnte." Ach nee...

Ich wüsste nicht, was daran unglaubwürdig sein sollte, so etwas passiert ständig in jedem Mikrobiolabor und v.a. in jedem Krankenhaus der Welt :) Was meinst du, warum ständig wieder neue Antibiotika erfunden werden müssen?

Oh, welch ein Irrtum! Glaube an Jesus Christus hat sehr wohl mit der E-theorie zu tun - er widerspricht ihr nämlich

Nein, tut er nicht. Die Evolution widerspricht höchstens einer sturen wortwörtlichen Auslegung des AT. Das AT wurde, wie du weißt, vor vielen tausend Jahren geschrieben, und nochdazu von vielen verschiedenen Personen. Es ist halt ganz schlicht und einfach ein Mythos und nichts weiter. An deinen Jesus könntest du problemlos auch ohne AT glauben, zumindest wenn du eingestehst, dass auch das NT an gewissen Stellen ungenau ist - was du ja eh tun musst, da sich das NT an so vielen Stellen direkt selbst widerspricht.

Wäre also alles kein Problem - wenn du nicht so stur und ignorant wärest.

Evolution, die - unbewiesenermaßen! - sich über mehrere Milliarden Jahre hingezogen haben soll

Das ist z.B. entgegen deiner Aussage eindeutig bewiesen. Nicht nur können die verschiedenen stratigraphischen Schichten mit ihren verschiedenen Fossilien durch mehrere voneinander unabhängige (radiometrische) Methoden datiert werden - mit gleichem Ergebniss - nochdazu kann man auch durch genetischen Vergleich der heute lebenden Tiere abschätzen, vor wieviel Millionen Jahren jeweils ihr letzter gemeinsamer Vorfahre lebte (siehe "molecular clock") - wodurch man Ergebnisse erhält, die ebenfalls mit den Datierungen der Fossilien in ihren jeweiligen Schichten zusammenpassen.

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Übrigens wieder einmal sehr bezeichnend, dass du, obwohl du nahezu auf jeden Satz von mir geantwortet hast, meinen Abschnitt über das E.coli-Langzeitexperiment von Lenski et al. gänzlich "übersehen" hast.

Vielleicht war ja nur deine Brille beschlagen ;) Extra für dich kopiere ich deshalb den Abschnitt nochmal rein:

Andere haben das aber z.B. noch ausführlicher untersucht: Google R. Lenski, E.coli-Langzeitexperiment. Ein E.coli-Stamm evolvierte über ca. 20.000 Generationen hinweg eine Fähigkeit, Citrat abzubauen - eine Eigenschaft, die kein normaler E.coli-Stamm besitzt. Nachzulesen im Original hier: http://myxo.css.msu.edu/lenski/pdf/2008,%20PNAS,%20Blount%20et%20al.pdf

Tja lieber Rroollff, selbst wenn du normalerweise alle möglichen Belege für die Evolution(stheorie) geflissentlich ignorierst und auf unehrlichste, spitzfindigste Art und Weise leugnest, hier ist ein unleugbarer, direkter Beweis für die Richtigkeit der Grundaspekte der Evolutionstheorie - in ECHTZEIT beobachtet. Auf der Projektseite der Uni von Prof. Richard Lenski gibt es übrigens noch viele weitere Informationen: (http davor)myxo.css.msu.edu/ecoli/

Kommentar von GottLiebtSie ,

"Sollte dir zu denken geben." Wieso sollte ich so denken müssen wie die Mehrheit der Menschen - nämlich entweder gar nicht oder falsch?

"Rroollff" Ich weiß nicht, mit wem Du da sprichst - ich kann jedenfalls nicht gemeint sein, denn ich heiße MORITZ und nicht "Rroollff"

"wenn du nicht so stur und ignorant wärest" Dieses Urteil zu Fällen steht Dir schon gar nicht zu. Zwei echte Fakten: Ich stelle in Frage - DU jedoch stellst Dich stur.

Wer mit Steinen wirft, sollte nicht im Glashaus sitzen.

Übrigens: Wenn diese Welt durch Zufall entstanden sein soll, wie kommt es dann, daß alles so vollkommen funktioniert? Mal angenommen, ich nähme die nötigen Materialien für den Bau eines Hauses - also Ziegel, Dachziegel, Rohre, elektrische Leitungen, Holzbalken, Maurermörtel, Tapeten usw., würfe das alles in einen großen Topf und rührte um - mit welcher Wahrscheinlichkeit würde daraus ein sofort funktionierendes und bewohnbares Haus?

Übrigens, auf Deine Colibakterien gehe ich deshalb nicht ein, weil dieses eine Experiment keinen Beweis dür die Evolution darstellt, die ja nach Deinen eigenen Aussagen auf einer Theorie basiert, die nicht beweisbar ist.

Gruß

MORITZ

Kommentar von GottLiebtSie ,

P.S. Ich diskutiere nicht mit Menschen, die sich auf eine unsachliche Ebene begeben, weil ihnen die Argumente fehlen. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar - ich nutze sie lieber, um mich von Jesus Christus auf das Leben mit Ihm auf der Neuen Erde vorbereiten zu lassen. Das sollte Dir zu denken geben!

Kommentar von TomBombadil2010 ,

"Rroollff" Ich weiß nicht, mit wem Du da sprichst

Verzeihung, ich hatte zuvor noch auf den Kommentar eines anderen Users, der sich "Rroollff" nennt, geantwortet, und bin dann wohl etwas durcheinandergekommen.

Wieso sollte ich so denken müssen wie die Mehrheit der Menschen - nämlich entweder gar nicht oder falsch?

Da hast du deine Sturheit und Ignoranz, von denen du meinst, es stünde mir nicht zu, dieses Urteil über dich zu fällen. Die Mehrheit der Menschheit liegt also falsch und du allein richtig, und das weißt du aus einem alten Buch - denn alte Bücher haben ja immer Recht.

Ist dir eigentlich bewusst, dass dieser Computer, auf welchem du da gerade liest und schreibst, ein Erzeugniss derselben wissenschaftlichen Methode ist wie die Evolutionstheorie? Dass die Vorzüge der modernen Medizin, die du so selbstverständlich in Anspruch nimmst, ohne das Wissen um die Evolution der Pathogene gar nicht möglich wären?

Nein, du bist nicht nur stur und ignorant, sondern auch noch grenzenlos arrogant.

Zwei echte Fakten: Ich stelle in Frage - DU jedoch stellst Dich stur.

Du stellst in Frage, ich liefere Belege, die deine Infragestellung als ungerechtfertigt herausstellen - so wäre es richtig.

Wenn diese Welt durch Zufall entstanden sein soll, wie kommt es dann, daß alles so vollkommen funktioniert?

Erstens: Was funktioniert auf dieser Welt bitte "vollkommen"? Die Menschen bekriegen sich aufgrund von Machtgier, Geld und Religion, jeden Tag sterben wieder Tierarten aus, die seit Millionen von Jahren existiert haben, jeden Tag herrscht überall auf der Welt, sowohl unter den Menschen als auch unter den Tieren, unsägliches Leid.

Zweitens: Die treibende Kraft der Evolution, die aus den zufälligen Mutationen diejenigen auswählt, die vorteilhaft sind, ist die natürliche Selektion. Und diese ist gerade das Gegenteil von Zufall.

Übrigens, auf Deine Colibakterien gehe ich deshalb nicht ein, weil dieses eine Experiment keinen Beweis dür die Evolution darstellt, die ja nach Deinen eigenen Aussagen auf einer Theorie basiert, die nicht beweisbar ist.

Schau, schon wieder zeigst du deine Ignoranz: Evolution ist ein Fakt, sie läuft unabhängig von unseren Modellvorstellungen ab. Genauso wie die Gravitation unabhängig von unserer Gravitationstheorie wirkt. Unsere Modellvorstellungen bezüglich der Evolution, die sich auf Beobachtungen der Evolution und ihrer Wirkungen begründen, stellen die EvolutionsTHEORIE dar, welche aus dem einzigen Grunde "unbeweisbar" bleibt, da sie im Zuge neuer Erkenntnisse stetig erweiterbar und in ihren Teilaspekten widerlegbar bleiben muss. So funktioniert Wissenschaft.

Wenn du die Publikation zu Lenski's E.coli-Langzeitexperiment läsest, würdest du sehen, dass hier direkt durch Menschenaugen die Evolution "bei ihrer Arbeit" beobachtet wurde. Alleinig durch natürliche Selektion wurden aus zufällig mutierenden Bakterien jene "selektiert", die aufgrund ihrer speziellen Mutationen einen Vorteil gegenüber den anderen hatten, nämlich, dass sie Citrat verwerten konnten. Das ist der absolute Beweis für Evolution und dafür, dass unser Modell der natürlichen Selektion zufälliger Mutanten grundlegend korrekt ist.

Ich diskutiere nicht mit Menschen, die sich auf eine unsachliche Ebene begeben, weil ihnen die Argumente fehlen

Ohne Kommentar...

Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar - ich nutze sie lieber, um mich von Jesus Christus auf das Leben mit Ihm auf der Neuen Erde vorbereiten zu lassen. Das sollte Dir zu denken geben!

Nein, das gibt mir nicht im geringsten zu denken, weil ich nicht an den Unsinn glaube, an den du glaubst. Ich lebe lieber dieses eine Leben, das ich habe, nach bestem Wissen und Gewissen, anstatt sinnlos Energie un Zeit in die Huldigung eines alten Buches und seinem Gottesgefasele zu verschwenden. Sollte dir zu denken geben :)

Kommentar von GottLiebtSie ,

Erstens: Was funktioniert auf dieser Welt bitte "vollkommen"? Die Menschen bekriegen sich aufgrund von Machtgier, Geld und Religion, jeden Tag sterben wieder Tierarten aus, die seit Millionen von Jahren existiert haben, jeden Tag herrscht überall auf der Welt, sowohl unter den Menschen als auch unter den Tieren, unsägliches Leid.

Gut, ich habe mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt. Als Gott die Welt schuf, war sie vollkommen. Was wir Menschen daraus gemaht haben, hat nur noch relativ wenig Ähnlichkeit mit dem Ursprungszustand. Doch auch in dem Rest, der noch vom Paradies übrig ist, kann man - wenn man nicht intolerant ist - noch die einstige Vollkommenheit erkennen.

Du stellst in Frage, ich liefere Belege, die deine Infragestellung als ungerechtfertigt herausstellen - so wäre es richtig.

WENN es tatsächlich so wäre. Doch womit kannst Du Deine Belege belegen? Deine "Belege" sind nichts mehr als Theorien eines oder mehrerer Menschen.

Nein, du bist nicht nur stur und ignorant, sondern auch noch grenzenlos arrogant.

Auf diese Anmaßung Deinerseits gehe ich nicht weiter ein, denn sie läßt mich kalt. Nur soviel: Nicht ich, sondern Du verhältst Dich rechthaberisch, intolerant und überheblich, indem Du mir unterstellst, ich SEI so und so. Mein VERHALTEN mag auf Dich so und so WIRKEN, doch deswegen BIN ich nicht so und so.

Und wer sich rechthaberisch, intolerant und arrogant verhält, hat erfahrungsgemäß sonst nicht viel zu bieten, und deshalb verschwende ich meine Zeit mit solchen Menschen nicht.

Nur soviel noch dazu: Du scheinst die Bibel nicht wirklich gelesen zu haben, denn darin steht kein "Gottgefasel", sondern z.B. eine konkrete Beschreibung einer Neuen Erde, auf die die Glaubenden einziehen werden. Solch eine wunderbare Aussicht bietet Dir die Evo nicht. Lies mal das 21. Kapitel der Offenbarung an Johannes! Wenn Du das gelesen hast - und vorher Deine Evobrille abgenommen hast! - und es auf Dich wirken lassen möchtest, dann diskutiere ich gerne wieder mit Dir.

Kommentar von DarkSepia ,

Gut, ich habe mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt. Als Gott die Welt schuf, war sie vollkommen. Was wir Menschen daraus gemaht haben, hat nur noch relativ wenig Ähnlichkeit mit dem Ursprungszustand. Doch auch in dem Rest, der noch vom Paradies übrig ist, kann man - wenn man nicht intolerant ist - noch die einstige Vollkommenheit erkennen.

das passt aber ganz und gar nicht zu deinem Statement: “Wenn diese Welt durch Zufall entstanden sein soll, wie kommt es dann, daß alles so vollkommen funktioniert?”

Du behauptest zuerst, sie funktioniere vollkommen und jetzt, dass sie es nicht tut.

Doch womit kannst Du Deine Belege belegen?

Argumentum ad Infinitum. Belege müssen nicht mehr belegt werden.

Mein VERHALTEN mag auf Dich so und so WIRKEN, doch deswegen BIN ich nicht so und so.

Auf mich wirkst du aber auch ignorant, arrogant und stur. Nicht nur, dass du keine Ahnung von Erkenntnistheorie und Evolution hast, du glaubst sogar noch, du hättest so viel Ahnung, dass deine Meinung eine gute Antwort zur Frage wäre und siehst es noch immer nicht ein.

Lies mal das 21. Kapitel der Offenbarung an Johannes!

Bitte schau dir vorher aber Cinematon an und nicht deine Kreationismusbrille ab. Der film wird eine Erleuchtung für dich sein!

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Danke, DarkSepia.

Noch eines:

Gut, ich habe mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt. Als Gott die Welt schuf, war sie vollkommen. Was wir Menschen daraus gemaht haben, hat nur noch relativ wenig Ähnlichkeit mit dem Ursprungszustand

Hast du schon einmal zugesehen, wie Krokodile Hunderte von Gnus bei lebendigem Leibe zerfleischen, die den Fluss Mara in der Serengeti aufgrund ihrer alljährlichen Wanderungen überqueren müssen? Die "Grausamkeit", mit welcher beispielsweise Löwen ihre Beutetiere töten?

Die Natur ist voll mit "Grausamkeiten" der schlimmsten Sorte, und das alles ganz unabhängig vom Menschen. Die meisten höheren Tiere haben dabei dieselbe Leidensfähigkeit wie der Mensch, all diese Tieren, die jeden Tag im Überlebenskampf in Afrika getötet werden, erfahren dabei sicher unvorstellbares Leid.

Ein Gott, der derartiges in seiner Schöpfung konzipiert hätte, könnte nichts weiteres als ein sadistisches, ekelerregendes Monster sein.

Schon dies allein reicht völlig aus, deine Idee eines Gottes als unhaltbar darzulegen.

Doch auch in dem Rest, der noch vom Paradies übrig ist, kann man - wenn man nicht intolerant ist - noch die einstige Vollkommenheit erkennen.

Jaja, träum weiter. Wozu hätte dein Gott, falls er existierte, denn bitteschön seine "Allmacht"? Ein allmächtiger Gott, der das unendliche Leid unschuldiger Tiere zulässt, bloß weil eine aus der Rippe eines Mannes geschnitzte Frau einen verbotenen Apfel gegessen hat? Wie lächerlich und primitiv dieser Glaube, wenn nicht sogar widerwärtig.

Kommentar von GottLiebtSie ,

Übrigens:

Die Mehrheit der Menschheit liegt also falsch und du allein richtig die Mehrheit "glaubt", iohne zu hinterfragen. Und ich bin nicht allein mit meinem Glauben - es gibt derzeit etwa 17 Millionen Adventisten und viele anderew Glaubende in anderen Denominationen, die die - unbewiesene - Evolution infrage stellen.

und das weißt du aus einem alten Buch - denn alte Bücher haben ja immer Recht. Dieses "alte" Buch ist gar nicht so alt und staubig, wie Du unterstellst. Denn es beschreibt sogar unsere aktuellen Verhältnisse auf dieser Erde ganz genau - und es zeigt eine Zukunftsperspektive auf, die die Evolution und ihre Schergen nicht haben.

Und sieh Dir mal bitte dieses Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=h6M_6kuyNsU&feature=related

Gruß Moritz

Kommentar von GottLiebtSie ,

Korrektur zwecks Klarheit:

Die Mehrheit der Menschheit liegt also falsch und du allein richtig

Die Mehrheit "glaubt" das, was ihnen vorgekaut wird, ohne zu hinterfragen. Und ich bin nicht allein mit meinem Glauben - es gibt derzeit etwa 17 Millionen Adventisten und viele andere Glaubende in anderen Denominationen, die die - unbewiesene - Evolution und die dazugehörige Evolutionstheorie infrage stellen.

und das weißt du aus einem alten Buch - denn alte Bücher haben ja immer Recht

Dieses "alte" Buch ist gar nicht so alt und staubig, wie Du unterstellst. Denn es beschreibt sogar unsere aktuellen Verhältnisse auf dieser Erde ganz genau - und es zeigt eine Zukunftsperspektive auf, die die Evolution und ihre Schergen nicht haben.

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Und ich bin nicht allein mit meinem Glauben - es gibt derzeit etwa 17 Millionen Adventisten

Erstens: Die Zahl der Menschen, die irgendetwas glauben, sagt nichts darüber aus, ob dieser Glaube die Wahrheit widerspiegelt. Es gibt derzeit ca. 900 Millionen Hinduisten auf der Welt, die etwas ganz anderes glauben als ihr lächerlichen 17 Millionen Sieben-Tages-Adventisten. Es gibt weiterhin fast 400 Millionen Buddhisten weltweit. Es gibt 1,3 Milliarden Moslems. Alle glauben mehr oder weniger komplett verschiedene Dinge und sind jeweils anhand ihrer angeblichen "heiligen Schriften" überzeugt davon, ihr Glaube sei korrekt.

Doch gerade weil all diese Religionen sich nur auf Glaube, nicht aber auf überprüfbare Belege stützen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie alle falsch liegen, umso höher. Noch dazu, wenn diverse Kernelemente aus all diesen Glaubenssystemen durch ebensolche überprüfbaren Belege aus der Wissenschaft als unhaltbar bewiesen werden konnten.

und viele andere Glaubende in anderen Denominationen, die die - unbewiesene - Evolution und die dazugehörige Evolutionstheorie infrage stellen.

Zum x-ten Mal: Evolution selbst ist eine absolut unumstößliche Tatsache, die unzählige Male bewiesen wurde. Nicht zuletzt das E.coli-Experiment von Lenski et al. zeigt dies absolut sonnenklar (wenn man sich nicht wie du strikt weigert, es auch nur anzuschauen :-)). Schau her, nochmal für dich:

"R. Lenski, E.coli-Langzeitexperiment. Ein E.coli-Stamm evolvierte über ca. 20.000 Generationen hinweg eine Fähigkeit, Citrat abzubauen - eine Eigenschaft, die kein normaler E.coli-Stamm besitzt. Nachzulesen im Original hier: http://myxo.css.msu.edu/lenski/pdf/2008,%20PNAS,%20Blount%20et%20al.pdf"

Und weil ich heute so nett bin auch noch ein exzellenter Beweis für die Richtigkeit des Grundgedanken der Evolutionstheorie, der Deszendenztheorie: Penny et al. 1982, Testing the theory of evolution by comparing phylogenetic trees constructed from five different protein sequences, zu lesen hier: botany.wisc.edu/courses/botany_940/06EvidEvol/papers/Penny&1982.pdf. Bereits 1982 zeigten die Autoren dieser Publikation unmissverständlich, das die Deszendenztheorie zutrifft: Der phylogenetische Vergleich von 5 verschiedenen, voneinander unabhängigen Proteinsequenzen aus 11 verschiedenen Tierarten ergibt jedes Mal dieselben Verwandtschaftsverhältnisse.

Ich mache das ab jetzt übrigens anders: Je mehr Beweise du leugnest, desto mehr werfe ich dir an den Kopf. Auch wenn du selbst vielleicht so hoffnungslos indoktriniert bist, dass du niemals begreifen können wirst, wie unglaublich falsch dein Glaube ist (mir tut es immer wieder in der Seele weh wenn ich solche Leute sehe..), so doch hoffentlich wenigstens alle anderen Menschen, die das hier mitlesen.

Dieses "alte" Buch ist gar nicht so alt und staubig, wie Du unterstellst. Denn es beschreibt sogar unsere aktuellen Verhältnisse auf dieser Erde ganz genau

Wie schön, ab und zu bringst du mich sogar echt zum Lachen anstatt nur zum heulen :) In diesem alten Schinken steht so viel Unsinn dass der sau graust:

Z.B. in Offenbarung ist an etlichen Stellen davon die Rede, dass "die Sterne auf die Erde fallen": Der Autor dachte, die Sterne seien nur kleine leuchtende Punkte am Firmament - die Wissenschaft gab es ja noch nicht, die später aufdeckte, dass diese Sterne unzählige von Lichtjahren entfernte Sonnen sind, die sogar zu großem Teil schon längst nicht mehr existieren sondern von denen nur noch ihr Licht unterwegs ist. Tolle "göttliche Inspiration".

In Jakobus 5, 14-15 wird behauptet, beten würde stets zur Genesung des Kranken führen. Dass Beten absolut keinen positiven Effekt auf die Heilung hat, zeigt sich immer wieder und wurde sogar bereits in Studien demonstriert.

In 1. Korinther 11, 29-30 steht, dass wer isst und trinkt und dabei nicht den "Leib Jesu" würdigt (also kein Tischgebet spricht), krank und schwach würde. Völliger Unsinn, es gibt was die relative Zahl von Kranken angeht keine Unterschiede zwischen Christen und Nichtchristen. Ich habe noch nie in meinem Leben gebetet und erfreue mich bester Gesundheit, und Millionen von Agnostikern und Atheisten und Anhängern anderen Religion als des Christentums in Deutschland geht es genauso.

In Römer 10, 17-18 wird behauptet, das "Wort Jesu" sei "bis ans Ende der Welt" gelangt, wer es nicht glaubt ist also "selber schuld". Ach wirklich, und was mit den Menschen, die über die letzten 2000 Jahre im Fernen Osten lebten, oder den Indianern Nord- und Südamerikas, den Inkas, den Maya, bevor die Spanier dort gelandet sind? Waren all diese Leute, die nie eine Chance hatten, auch nur von der angeblichen "Offenbarung" zu hören, also nun verdammt? Wenn sich dieser Gott nun schon angeblich in Form Jesu offebart hat, warum hat er sich nicht allen Menschen auf der Welt offenbart?

All dies und viel mehr zeigt, dass mindestens eure wörtliche Auslegung der Bibel wenn nicht die Grundfeste eures Glaubens nichts weiter als Unsinn ist.

Kommentar von TomBombadil2010 ,

PS: Das Video habe ich mir angesehen und es war ungefähr der größte Schrott den ich je in meinem Leben gehört habe. Ich habe mir ein paar Mal so kräftig an den Kopf fassen müssen, dass er mir jetzt noch leicht weh tun.. Wie kannst du, Moritz, dieses Video anschauen und nicht den kleinsten Funken Zweifel verspüren? Das war ein derartiger Schwachsinn dass es einem die Haare aufstellt!

Kommentar von karhenn ,

Es bleibt dabei, Evolution ist keine Tatsachenbeweis. Eys ist nur die Schätzungen oder Zumutung. Lerne ma sich selbst erst kennen, wer "ICH BIN"!

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Es bleibt dabei, Evolution ist keine Tatsachenbeweis.

Du kannst das so oft wiederholen wie du willst, Evolution ist eine Tatsache.

Nicht zu verwechseln mit der Evolutionstheorie, die als wissenschaftliche Theorie immer unbewiesen bleiben muss.

Kommentar von GottLiebtSie ,

Wer behauptet, Marsmännchen seien grün, muß erst mal beweisen, daß es Marsmännchen überhaupt gibt. Genauso ist das mit jeder wissenschaftlichen Theorie.

Kommentar von DarkSepia ,

Die grünen Marsmännchen sind in diesem Fall aber die Unbeweisbarkeit und Unplausibilität der Evolutionstheorie.

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Wer behauptet, Marsmännchen seien grün, muß erst mal beweisen, daß es Marsmännchen überhaupt gibt. Genauso ist das mit jeder wissenschaftlichen Theorie.

Richtig, und wie bereits mehrere Male in dieser Diskussion bewiesen, gibt es Evolution, sie ist eine Tatsache, und die Verwandtschaft des Menschen mit den anderen Tieren z.B. ebenso. Dein Unwissen belegt nicht das Gegenteil, sondern alleinig dein Unwissen, lieber Moritz.

Kommentar von GottLiebtSie ,

Eine Frage:

Laut der Evolutionslehre setzen sich die stärkeren, intelligenteren und besser angepaßten Lebensformen durch, richtig? Warum werden dann die Menschen immer öfter krank, warum gibt es dann Jahr für Jahr mehr Kriege und Konflikte zwischen den Menschen, warum nimmt der Egoismus und die Egozentrik der Menschen immer mehr zu? Klingt das alles nach Stärkersein, nach Intelligenzsteigerung, nach immer besserer Assimilation?

Kommentar von TomBombadil2010 ,

Laut der Evolutionslehre setzen sich die stärkeren, intelligenteren und besser angepaßten Lebensformen durch, richtig?

Falsch. Nur der dritte Punkt stimmt, die "besser angepassten".

Warum werden dann die Menschen immer öfter krank

Erstens: Tun sie doch gar nicht (?). Zweitens: Falls du dich auf Dinge wie Allergien beziehst, so hat das mit der modernen Lebensweise zu tun, welche das Immunsystem sich nicht mehr ordentlich "kalibrieren" lässt. Mit Evolution hat das nichts zu tun. Drittens: Falls du dich auf durch Pathogene (Viren, Bakterien) hervorgerufene Krankheiten beziehst, und jene tatsächlich am Zunehmen wären (ich kenne keine Statistik dazu), so wäre das voll im Sinne der Evolutionstheorie: Die Pathogene evolvieren schließlich auch, und gerade im Licht der modernen Medizin mit ihren Mitteln gegen diese Erreger besteht ein hoher Selektionsdruck für die Pathogene, sich gegen die Medikamente durchzusetzen. Viertens: Dieselbe Frage könnte man viel besser dir stellen (falls sie denn statistisch gerechtfertigt wäre): Du nennst dich selbst "Gott Liebt Sie": Warum ließe denn dieser angeblich liebende Gott mehr Krankheiten zu?

warum gibt es dann Jahr für Jahr mehr Kriege und Konflikte zwischen den Menschen

Hat mit Evolution gar nichts zu tun. Evolution läuft alleinig auf genetischer Ebene ab. Mehr Konflikte gibt es ganz einfach deshalb, weil es immer mehr Menschen gibt, die sich um immer weniger Ressourcen streiten.

warum nimmt der Egoismus und die Egozentrik der Menschen immer mehr zu?

Erstens: Woran willst du das erkennen, und v.a.: Belege? Zweitens: Selbst wenn es so wäre: Abermals absolut kein Zusammenhang zur Evolution.

Klingt das alles nach Stärkersein, nach Intelligenzsteigerung, nach immer besserer Assimilation?

Wie gesagt: So funktioniert Evolution nicht. Evolution läuft auf genetischer Ebene und nur so. Außerdem gibt es kaum noch echten Selektionsdruck bei den Menschen, das heißt, die körperlichen/genetischen Merkmale entscheiden nicht (oder kaum) mehr darüber, wieviele Nachkommen ein Individuum zeugt - und die Nachkommezahl ist im Endeffekt der entscheidende Punkt für die Evolution: Also die relative Zunahme der Häufigkeit bestimmter Genotypen in einer Population.

Kommentar von DarkSepia ,

"Es wird davon ausgegangen" - mehr nicht!

Dieser Einwand ist ein Kategoriefehler.

Die Wissenschaft vertritt auch keinen vorkantschen Wissensbegriff mehr. Wir wissen genauso, dass es Evolution gibt und gab, wie wir wissen, dass die Erde eine elliptische Umlaufbahn um die Sinne hat: Diese Theorie ist durch Fakten blegt, theoretisch falsifizierbar, einfach, und für Erklärungen und Vorhersagen gut. Das ist nicht selbstverständlich - vielleicht liegt es ja daran, dass es stimmt!

Aber auch, wenn du darauf beharrst, dass all dies kein Wissen sei, ist das egal. Denn in der Frage wurde nicht nach dem gefragt, was dann vom Wissen noch übrig bleiben würde. Dies ist keine mathematische, sondern naturwissenschaftliche Frage und damit hat sich der Fall sowieso erledigt.

Und etwas, das nicht beweisbar und auch -bei näherer und unvoreingenommener Betrachtung- nicht plausibel ist

Die Evolutionstheorie ist plausibel! Gerade bei näherer Betrachtung.

darf nicht so behandelt werden, als sei es eine unumstößliche Wahrheit.

Wird hier ja nicht getan. Evolution wird lediglich als Axiom vorausgesetzt.

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