Frage von RealistAtheist, 101

Wieso beten manche für ihre Gesundheit?

Mal ehrlich ist es nicht unlogisch , ich habe nichts gegen religiöse weil ich sie toleriere .Aber wenn jemand die Wissenschaft widerlegen will.. das regt mich dann auf . Zum Beispiel sagen ja viele das die Welt nicht wegen dem Urknall entstand oder das es Adam & Eva gab . Es gibt ja auch Religiöse die,die Wissenschaft "verteufeln" und dann das komische sie beten wenn es ihnen schlecht geht oder wenn sie sehr Krank ist obwohl die Medizinische Wissenschaft sie heilt und nicht der Allmächtige

Antwort
von Pusteblume8146, 19

Du hast nichts gegen Religiöse, aber regst dich auf, wenn dann wer die Wissenschaft widerlegen will? Das widerspricht sich. Wenn Jemand eine Religion hat, geht das damit einher. Religion kann man nicht erklären, entweder man glaubt es oder nicht...und das schließt für einen Gläubigen zumindest teilweise die Wissenschaft aus.

Und: woher willst du das bitte wissen, dass es die Medizin war, die geheilt hat? Nur weil es sich dem Verstand entzieht? Ich glaube sehr wohl, dass es noch viel mehr gibt, als wir jemals verstehen können. Man kann auch gar nicht alles mit der WIssenschaft erklären, Vieles bleibt ein Mysterium, auch wenn wir das noch so sehr wollen würden.

Ich glaube auch, dass Religion in dem Sinne helfen kann, zu heilen, weil der Glaube allein Berge versetzt. Man programmiert seinen Körper quasi, gesund zu werden, weil man sich so sehr auf die Religion verlässt und es dann tief im Innersten auch glaubt.Medizin ist für mich in einzelnen Fällen hilfreich, aber längst nicht für jeden Krankheitsfall. Schaut man sich nur Grippe Tabletten an: Sie "betäuben" die Symptome, sodass man denkt, man wäre gesund. Es hat aber einen Sinn, dass wir uns krank fühlen: damit man dem Körper Ruhe gönnt, vollständig auszuheilen. So verschleppt man die Grippe nur. Und so ist das in etlichen Fällen. Ich habe das Gefühl, die Medizin kratzt oft nur an der Oberfläche. Sicher ist es in einigen Fällen auch ein Segen und ich will die Medizin nicht verteufeln. Aber ein bisschen kritisch sehen.

Außerdem hilft Glaube, eine "heile Seele" zu erhalten. Gläubige fühlen sich oft sicherer, ausgeglichener, weil der Glaube etwas ist, was ihnen Sicherheit schenkt. Und das kann sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. Denn ein gesunder Körper braucht auch eine gesunde Seele.

Ich bin weder sehr gläubig, noch Atheist. Ich sehe einen Mittelweg. Ich hinterfrage die Wissenschaft/ Medizin aber glaube auch nicht an die eine, "wahre" Religion. Dennoch glaube ich an etwas, an irgendeine Form einer höheren Macht.

Kommentar von RealistAtheist ,

ich habe nichts gegen religiöse damit meine ich ,ich versuche sie nicht zu widerlegen oder sage das die Wissenschaft besser ist .. leider ist es bei manchen Christen und Moslems anders

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Da ist das Schlüsselwort Toleranz...das ist das Gleiche wie mit Veganern und Fleischessern usw. Du kannst ja anfangen damit, zu akzeptieren.

Kommentar von danhof ,

und das schließt für einen Gläubigen zumindest teilweise die Wissenschaft aus.

Da gehe ich nicht mit. Ich bin wissenschaftlich sehr interessiert und auch ein bisschen gebildet.

Glauben bedeutet ja nicht im Wortsinne "Lieber auf Spekulation vertrauen", sondern spiegelt eine (religiöse) Überzeugung wider. Ich weiß, dass Jesus für mich gestorben ist.

Das sagt noch nichts darüber aus, ob ich die Schöpfung wörtlich nehme oder als symbolisch abtue.

Das sagt noch nichts darüber aus, ob ich die Extrapolationen der Evolutionstheorie und der Abiogenese als gegeben annehme oder meine Zweifel dazu äußere.

Gut, Schöpfung und Entstehung der Arten sind natürlich Extrem-Themen, über die es IMMER hitzige Diskussionen geben wird.

Nehmen wir unverfänglichere Themen wie "Warum fliegen Flugzeuge" oder "Was ist auf der Oberfläche des Mondes Europa los" oder "Wie funktioniert ein MRT" oder "Was passiert bei einer Impfung" oder "Wie kann ich Energie besser in Akkus speichern" oder "Wieso sterben die Bienen aus" – da wird sich kein normal denkender Mensch (Ob Christ oder Atheist) hinstellen und behaupten, das sei alles Quatsch.

Wissenschaft bezeichne ich in keiner Weise als Widerspruch zum Glauben, und ich überlasse sie auch nicht kampflos den Atheisten, die sie für sich allein reklamieren :-)

Antwort
von FelixFoxx, 9

Ich bin zwar nicht religiös, aber bei Krankheit beten hat auch viel mit Hoffnung auf Besserung zu tun, und solange es nur zusätzlich zur ärztlichen Behandlung gemacht wird, ist es auch ok.

Antwort
von JTKirk2000, 10

Selbst wenn das Gebet deshalb nichts bringen sollte, weil es Gott vielleicht nicht gibt, hast Du schon mal etwas vom Placebo-Effekt gehört. Von daher kann allein schon die Vorstellung, dass ein Gebet etwas bringt, dem Gläubigen helfen, den erwünschten Effekt zu erfahren.

Neulich hatte ich im Abschluss eines Lehrgangs für einen neuen Job eine schriftliche Prüfung gehabt. Laut einem Test, der eine Woche zuvor gewesen ist, wäre ich bestenfalls bei 80 % gewesen, wobei 60% notwendig gewesen wären. Ich habe in beiden Wochen etwa gleich viel und gleich gut gelernt. Die Prüfung bestand ich jedoch mit 99 % wobei der einzige Fehler ein Flüchtigkeitsfehler war. Im Nachhinein erfuhr ich, dass die meisten der Mitglieder in der kleinen Gemeinde, der ich angehöre.dafür gebetet haben, dass ich die Prüfung bestehe (ich selbst betete auch dafür, doch ich bete ebenso auch immer für das Wohl anderer). Für mich war und ist eindeutig klar, dass Gott existiert - nicht nur wegen diesem Erlebnis, sondern auch wegen diverser anderer, wie beispielsweise eine Frau in Armenien, die einen Mann suchte, jemanden kennen lernte, der aus Sri Lanka aus beruflichen Gründen nicht nur in ihre Stadt sondern zu ihrer Arbeitsstelle kam, sie verliebten sich und wollten, da sie Mormonen sind (wie ich) im Tempel für Zeit und Ewigkeit gesiegelt werden, was in Armenien noch nicht möglich ist. Um in einen Tempel zu gelangen, brauchten sie ein Visum. Helfen konnte ich ihr nicht, obwohl ich diverse Hebel in Bewegung zu setzen versucht hatte, aber in Folge kurz nachdem ich im Tempel für sie ein zweites Mal gebetet hatte, konnten sie sich im Bern-Tempel siegeln lassen. Beim ersten Ereignis vergingen zwischen dem Gebet und diesem Treffen unter zwei Wochen, beim zweiten, also der Ehesiegelung sogar nur knapp eine Woche. Es mag sein, dass man trotz dieser zeitlichen Nähe zwischen Gebet und Ereignis keinen Zusammenhang sehen will, aber für mich, und ebenso für die Betreffenden ist dieser Kontext definitiv vorhanden und daher ebenso wahr, dass Gott existiert und dass Gebete wahrlich etwas bringen.

Antwort
von Raubkatze45, 5

 Glaube und Wissenschaft widersprechen sich nicht, sie betrachten die Entstehung der Welt und des Menschen nur aus anderen Blickwinkeln. Die Naturwissenschaft will erforschen, wie sich das Weltall aufbaut, wie sich alles entwickelt hat, der Glaube dagegen fragt nach dem Warum und dem Sinn des Lebens.

Die christliche Theologie leugnet Urknall bzw. Evolution nicht, sie sieht aber in allem die Schöpferkraft Gottes, der als Urheber des Ganzen weder an Zeiten noch an Abläufe gebunden ist. Der biblische Schöpfungsbericht in einer bildreichen Sprache der damaligen Vorstellung sagt nur aus, dass Gott die Welt erschaffen hat und schildert dabei keine naturwissenschaftliche Abläufe. Adam und Eva sind Bezeichnungen für die ersten Menschen, die mit Gott zu tun hatten, das schließt den Entwicklungsprozess aus dem Tierreich bis hin zum Ebenbild Gottes durch die Geistseele  nicht aus - auch wenn es immer Menschen gibt, die "die Wissenschaft verteufeln".

Es heilt weder die Wissenschaft noch die Kunst der Ärzte. Alles kommt letztlich aus der Hand Gottes, ohne die Menschen gar nicht erst fähig wären, mit Verstand zu denken und zu handeln. Gott gibt die Gaben der Forschung und der Erkenntnisse, die damit verbunden sind. Er steht weit über der Wissenschaft. Deshalb kann Gott sehr wohl heilen, wo die Kunst der Ärzte am Ende ist. Christen wissen, dass Gott Wunder wirken kann, aber ebenso auch Heilung durch das Mitwirken der Ärzte ermöglichen kann. Beides  ist Grund zur Dankbarkeit und sollte eher zum Glauben hin- und nicht wegführen.

Antwort
von Marfius, 37

Das ist richtig aber die Medizin heilt nicht deine Seele somal es laut Medizin eine Seele ja eig. Gar nicht gibt.

Viele beten da sie keine kraft mehr haben alleine gegen Krankheiten und die unfairer Welt zu kämpfen der reine glauben an etwas das über uns wacht das mächtiger ist als wir das ein Plan hat für das choas gibt den Menschen Kraft.

Antwort
von comhb3mpqy, 5

Ich glaube an Gott. Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Antwort
von BMS38, 46

Dein Name erklärt schon einiges, nur weil du nicht an Gott glaubst (das lass ich mir durch deinem Namen Atheist erklären) müssen nicht alle wie du denken, jeder hat da seine eigene denkensweise es geht einem mehr oder dem anderen weniger besser durch ihre Religion und fühlen sich damit gestärkt oder vielleicht auch unterstützt und manche eben nicht .. diese Frage kann dir nicht wirklich jemand beantworten. Am besten lassen wir alle so leben wie sie mögen und kümmern uns um unser eigenes Ding, was hälst du davon ?

Antwort
von piobar, 22

Das nennt sich Hoffnung. Die Hoffnung ist meist die letzte Instanz - andere sagen dazu Gott oder diverse heilige Figuren...

Antwort
von kugel, 9

Mei.

Ob man nun in schwierigen Lebenslagen zu Gott, Budda, Allah oder der Heiligkeit der nichtschrumpelnden Tomate betet ist doch egal.

Hauptsache, das "Beten" gibt einem ein gutes Gefühl oder eher, das Vertrauen, dass mir eine "Höhere Macht" beisteht. Ob das nun eine Gottheit, das Pendel, die Esoterik oder ein Gänseblümchen ist, ist egal.

Es geht beim Beten (oder eigentlich Bitten) darum, dass einem etwas beisteht. Neben dem behandelnden Arzt oder die mitfühlende Verwandtschaft oder der Freundeskreis.

Ich habe mir vor meiner Krebs-OP den Pfarrer ins Haus geholt. Wäre der am Sonntagnachmittag nicht gekommen, hätte ich mich Montags zur OP geweigert. Ich braucht das Gefühl, dass mir jemand beisteht. Ich bin nicht außerordentlich gläubig und wirklich keine, die jeden Sonntag in die Kirche rennt. Das Gespräch war in keinster Weise ein Gottgelaber. Es war Zuhören und verstehen, worum es mir geht. Dass ich jemanden brauchte, der einen besseren Draht nach "Oben" hat und mir zur Seite steht. Dieses (Gott-)vertrauen, das mit auf den Weg mitgibt: Alles wird gut.

Seelsorge eben.

Klar hilft und half mir die Medizin. Aber die Seele spielt hier eine große Rolle!


Antwort
von nowka20, 4

tja, das sind sehr einseitig denkende menschen, denn gott greift niemals in seine schöpfung ein

Antwort
von TUrabbIT, 12

Die Wissenschaft hat längst nicht auf alles eine Antwort und es hilft den Menschen, wenn sie ihre Sorgen und Ängste abgeben können.

Wenn es mir schlecht geht, bete ich auch dafür und gehe wenn es angebracht ist auch zum Arzt. Denn ich denke Gott hat uns die Möglichkeiten gegeben und die Medizin erdacht.

Für mich ist Wissenschaft noch kein Widerspruch zu Gott, ich entdecke eher in der Wissenschaft die Schöpfung Gottes wieder. Das mögen andere anders sehen und das ist ihr gutes Recht.

Die Urknall Theorie ist auch noch keine wirkliche Antwort auf die Frage warum etwas existiert.
Das ist nämlich die große Frage: Wie kommt es das etwas existiert?
Hat schon immer etwas existiert oder gab es einen Punkt wo nichts existierte und dann plötzlich etwas existierte.

Antwort
von WillSpliff, 18

Es geht nicht darum zu beweisen,dass eine Seite Recht hatt oder die andere zu widerlegen,sondern darum sich gegenseitig zu respektieren/akzeptieren.

Antwort
von leucolone, 28

Ich bin Christ und glaube an die Evolution. Für Gesundheit beten kann doch jeder wie er will.
Wenn man dran glaubt dass oben jemand ist, der den Liebsten oder die Liebste beschützt oder vielleicht auch sich selber kann man das doch machen wie man will.
Es gab schon viele Heilungen die von den Ärzten nicht erwartet wurden, wo sie fast schon für Tod erklärt wurden und dann vorher nochmal aufstanden und sie nach und nach wieder Gesund wurden.
Solche Wunder sind auch nicht immer zu 100% medizinisch erklärbar.

Fazit:
Lass einfach jeden leben wie er will. Vielleicht haben manche Menschen in manchen Sachen Recht die sie behaupten wo andere falsch liegen und in anderen Situationen umgekehrt.

Jeder kann sein Leben selbst bestimmen.

MfG L.

Antwort
von Melhoran, 25

Alles kommt von Gott

Kommentar von Meatwad ,

Von welchem denn?

Kommentar von Melhoran ,

wenn du stirbst wirst du es sehen

Kommentar von Melhoran ,

was glaubst du wer das alles erschaffen jat ?

Kommentar von Melhoran ,

wir kommen vln Gott, leben für Gott, und gehen zu Gott !!

Kommentar von Meatwad ,

wenn du stirbst wirst du es sehen 

Aber du scheinst ja diesbezüglich bereits über ominöse Tatsachen informiert zu sein. Wieso muss ich denn bis zum Tod warten? Kläre mich doch auf! Oder kann es sein, daß auch du erst bis zum Tod warten musst, um es zu sehen (oder möglcherwiese gar nichts zu sehen)?

was glaubst du wer das alles erschaffen jat ?

Da es keinerlei Anzeichen dafür gibt, daß unsere Welt einen Erschaffer hat, glaube ich auch nicht daran.

wir kommen vln Gott, leben für Gott, und gehen zu Gott !!

Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären: Welcher Gott? Der christliche? Allah? Shiva? Vishnu? Brahma? Thor? Odin? Anubis? Zeus?

Mal ganz abgesehen davon, daß ich, und Millionen von Menschen mit mir, nicht für einen Gott lebe. Und Milliarden von Menschnen leben nicht für deinen.

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Medizin, 7

Das liegt nur am Placebo-Effekt - ist auch wissenschaftlich belegt - z.B. allein der Glaube an die Wirksamkeit von Scheinmedikamenten senkt den Stresslevel und kann insbesondere psychische Störungen verschwinden lassen.

Antwort
von Inkonvertibel, 9

Hey
RealistAtheist,

das Gebet gibt den Menschen das Gefühl, nicht mit dem Problem oder der Krankheit alleine zu sein. Außerdem versetzt der Glaube bekanntlich ja Berge :-)))

Der positive Effekt dabei ist, das sich der Gedanke Gesund sein zu wollen im Unterbewußtsein festsetzt und somit krank machende Situationen oder der Gleichen, vermieden werden.

LG Inkonvertibel

Antwort
von Satiharu, 39

Ist es logisch, dass wir Augen entwickelten?

Ist Liebe logisch?

Logik ist sehr nützlich, aber fantasielos.

Glauben birgt enorme Kraft! Und damit red ich nicht nur von Religionen ((:

Antwort
von Still, 18

Durch ein Gebet werden positive Kräfte aktiviert. Sehr viel Krankheiten werden durch schlechte geistige Verfassung begünstigt. Glückliche Menschen sind weniger krank: oder glücklich, weil sie nicht krank sind?

Antwort
von pritsche05, 13

Es ist volkommen Nutzlos ! Aber wenn sie denken es hilft, bitte schön !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community