Frage von Huuuihui, 164

Wieso beschweren sich Christen nicht?

In meiner Schule sind 2 Lehrerinnen, die ziemlich ungerecht bewerten und Schüler ungleich behandeln. Meine Klasse wollte einen Beschwerdebrief einreichen, aber ich und 3 weitere Christen in meiner Klasse haben nicht unterschrieben. Wir hielten das einfach nicht für richtig, aber wir konnten auch keine Begründung abgeben, warum wir das nicht wollen. Ich bitte um Antworten, die mir wirklich helfen (am besten anhand Bibelstellen) und nur wenn ihr mich verstehen könnt. Danke schonmal im Vorraus :)

Antwort
von BlauerSitzsack, 92

Klingt für mich so, als würdest du hören wollen, was für ein toller Mensch du doch bist ... es hat nichts mit dem Glauben zu tun, also zu behaupten "Christen beschweren sich nicht" ist totaler Unfug. Es ist nur ein Glaube, nichts weiter. Wie sehr man in diesen Glauben vertieft ist, kann jeder für sich selbst bestimmen, aber ein Glaube macht einem nicht zu einem "gütigerem Menschen".

Verstehen kann ich dich allerdings schon, du willst eben nicht, dass die Lehrerin Ärger bekommt, weil du sie wahrscheinlich in gewisser Weise auch nachvollziehen kannst.

Alles Gute.

Kommentar von xSchneefuchs ,

Manche Atheisten sind aber gütiger

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Ich bin Atheist und denke nicht, dass ich gütiger oder besonders anders als ein Christ bin, nur weil ich nicht an einen biblischen Gott glaube. Wir sind alle nur Menschen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wie sehr man in diesen Glauben vertieft ist, kann jeder für sich selbst bestimmen, aber ein Glaube macht einem nicht zu einem "gütigerem Menschen".

doch das tut es !

Was Gut oder nicht gut ist erkennst du  nämlich alleine im Lichte Gottes .

Daher kommt der Begriff Moral : Es ist Das Verhalten das du im Hinblick auf die Beziehung die du mit Gott hast an den Tag legst .

(Heisst nicht das ein Atheist keine Gute Tat vollbringen könnte oder täte )

Schauen wir mal ...Ich vermute mal du bist für Abtreibung ? 

Wenn ja dann teile ich dir mit :

Abtreibung ist das töten von Kindern im Mutterleib .Ich kenne nur eine Sorte Menschen die sich gegen Abtreibung ausspricht ,mit wenigen löblichen Ausnahmen .

manche atheisten sind aber gütiger 

Wem gegenüber  konkret ? 

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Wie kommst du auf die Schlussfolgerung dass ich für Abtreibung bin weil ich ein Atheist bin?

Du trägst ein grünes T-Shirt, ich denke du bist ein Nazi. <-- Genau so wenig Logik.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Bist du nun für oder gegen Abtreibung ? 

Ich will dein Gut sein prüfen .

Kommentar von CalicoSkies ,

Man kann auch gut und für Schwangerschaftsabbrüche sein...

Diese moralische Problematik mit Schwangerschaftsabbrüche entspringt einer christlichen Sichtweise - wenn jemand Atheist ist, gilt dies für ihn nicht.

Du machst "gut" also an einer christlichen moralischen Sichtweise fest - das kann nur schiefgehen ;)

Kommentar von CalicoSkies ,

Wenn ja dann teile ich dir mit :

Abtreibung ist das töten von Kindern im Mutterleib

Mitteilen kannst du Vieles, das macht es allerdings nicht wahr.

Ein Embryo ist rechtlich kein "Kind" und daher ist es auch kein "töten von Kindern"

Ich kenne nur eine Sorte Menschen die sich gegen Abtreibung ausspricht ,mit wenigen löblichen Ausnahmen .

Womit du dich in dieser Frage selbst disqualifizierst.

Wie kannst du die Definition von "Gut sein" an etwas knüpfen, was nur dem christlichen "gut" entspricht? :D

Wenn, dann müssen wir erstmal definieren, was eigentlich genau "universal gut" ist und was nicht :)

(Und da könnten wir uns auch darüber streiten, ob es so etwas wie "universal gut" überhaupt gibt.)

Im Endeffekt ist dieser Einwand mit Schwangerschaftsabbrüchen aber völlig am Thema vorbei.

Es kommt nicht auf die Religion an, wie gut ein Mensch zu seinen Mitmenschen ist...

Antwort
von Pramidenzelle, 96

Gibt es da nicht die Sache mit dem "andere Wange hinhalten"?
Ich kann dir nicht sagen, wo das steht, bin selbst keine Christin, aber ich habe so "von außen" den Eindruck, dass das eine wichtige Botschaft von Jesus war ...

Antwort
von HeartbreakV, 73

Wieso möchtest du Zitate aus der Bibel hören? Du bist doch der Christ- du kennst sie doch sicher selbst gut genug. Es ist nichts tolles was ihr tut und ihr seid auch keine Auserwählten was weiß ich. Es ist nicht schlimm dass ihr nicht unterschrieben habt, aber dass du selber nicht weißt wieso klingt als wärst du ein Mitläufer, weil die anderen Christen nicht unterschrieben haben.

Kommentar von Huuuihui ,

Ich habe nicht unterschrieben, weil ich weiß, dass Gott das von mir nicht möchte. Ich kann halt nur keine klare Begründung abgeben, aber die anderen in der Klasse wollen das von uns. Deshalb fällt es mir schwierig. Ich weiß, dass es Bibelstellen dazu gibt, nur ich weiß jetzt nicht genau, wie die heißen und wo die stehen. Deshalb frage ich

Kommentar von theantagonist18 ,

Immerhin hast du erkannt, dass "Gott will das nicht" keine gute Erklärung ist.
Denk doch für dich selbst und versuch dich nicht mit der Bibel oder einem Glauben zu rechtfertigen. Wenn du das denkst ist es eben so und das musst du keinem erklären.

Antwort
von waldfrosch64, 29

Christen glauben  allermeist ,das Gott  selbst für uns die Gerechtigkeit herstellen wird .Früher oder später ,deshalb werden wir keine Streitigkeiten eingehen und uns unser Recht erstreiten .

Ich gebe zu dass es hier aber auch eine Gratwanderung ist :

Manches mal muss man  Trotzdem seine Stimme erheben, vor allem dann wenn anderen Unrecht widerfährt und du das mitbekommst .

Anders wenn dir selbst Unrecht wiederfährt dann soll  und kann man schweigen ,aber immer einstehen für schwächere .

Feigheit ist nicht der Christen Sache ! 

Kommentar von chokdee ,

Was? Verstehe kein Wort

Antwort
von tachyonbaby, 44

Ohne den Text unter der Überschrift gelesen zu haben, kam mir der folgende Gedanke: Weil Christen zu Feiglingen mit "... halt auch noch die andere hin..." erzogen werden. Und das Ding heißt auch nicht "... liebet eure Feinde..." sondern "... kennet eure Feinde ..." Mit solchen Falschübersetzungen nimmt man den Christen ihren Schneid.

Auch ein friedfertiger Mensch hat ein Recht auf sein Leben und darf sich gegen Ungerechtigkeiten wehren und sein Leben mit allen Mitteln verteidigen. Niemand hat das Recht einem anderen Schaden zuzufügen.

Wenn Du zu feige bist, Dich mit Deinen Klassenkameraden zu solidarisieren, ist das natürlich Deine Entscheidung.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Da hast du etwas ganz falsch verstanden ,Christen sind keine Feiglinge sondern sie werden zur Selbstlosigkeit erzogen .

Kommentar von tachyonbaby ,

Ja, ja - Selbstlosigkeit bis zur Selbstaufgabe. Das ist keine Tugend sondern eine Schande!

Kommentar von waldfrosch64 ,

Nö das ist Tugend ! Selbslosigkeit 

Von Selbstaufgabe war keine Rede!

Kommentar von tachyonbaby ,

"Der wahrhaft Gläubige untersucht keinen Glaubenssatz. Es verhält sich damit wie mit einer bitteren Arzneipille: Wenn man sie kaut, ist man nicht mehr imstande, sie hinunterzuschlucken."

Chamfort

Antwort
von Hammingdon, 74

Woher sollen wir wissen was du denkst?
Das liegt aber nicht am christ sein.

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