Ameno am 04.08.2009 um 0:51 Uhr
Wenn jemand ein Leben lang geraucht hat, warum fährt er dann einen Film, wenn es ans Sterben (Lungenkrebs) geht?
Widerspricht sich das nicht?
Also sag mal ..... Das mit dem Rauchen ist doch eine Sucht. Jeder, der angefangen hat möchte aufhören aber es geht nicht.
Tigertears am 4. August 2009 00:54 Klar geht es: Kopfarbeit.
So ein Quatsch. Bin wirklich nicht doof. Aber, das mit dem Aufhören funktioniert einfach nicht. Na ja, hat natürlich viel mit dem Willen zu tun. Ist vielleicht gerade nicht so ausgeprägt bei mir.
Tigertears am 4. August 2009 00:59 Merkst Du, was Du da schreibst ?
Du widersprichst Dir gerade selbst.
Natürlich ist es Kopfarbeit. wenn du im Kopfe nicht so weit bist, dann hörst du auch nicht auf damit.
Ja ja ja ... Du hast ja Recht. ABER, es IST schwer.
Weil er nicht dran geglaubt hätte das es gerade Ihn trifft und es doch passierte...!

Vielleicht klagt er, warum der Lungenkrebs gerade ihn trifft.
Und wenn der Tod plötzlich so nah ist, hat fast jeder Angst vor dem Leiden und vor dem Unbekannten.
Gibt ja auch viele, die ihr Leben lang rauchen und keinen Krebs bekommen (Helmut Schmidt, Jopi Heesters).

Wie kommst Du auf diese Behauptung???? Meine Mutter hat sich nicht beklagt. Sie hat gesagt, dass es die Strafe für ihre jahrelange Dummheit ist, dass sie nicht älter werden durfte. Mein Opa hat sich auch nicht beschwert, er starb auch viel zu früh an COPD (kommt auch vom Rauchen)
veganAlicia am 4. August 2009 00:56 Mein Opa auch :(

Das muß ja nicht zwangsläufig sein...! Man kann ja auch "gesund" alt werden und trotzdem immer geraucht haben, das hoffen die Raucher natürlich immer. Als Autofahrer kann man ja auch nicht jederzeit damit rechnen, einen Unfall zu haben. Ist eben hartgesagt ne Glückssache!
doch schon, aber die erkennen es meisten zu spät oder hören erst gar nicht auf mit rauchen, weil die meinen, dass es nicht schädlich ist. ich kannte mal einen, der sein lebenlang garaucht hat,dann hat er lungenkrebs bekommen und sich sowas von beschwert. aber komischerweise hat der nicht aufgehört. dann mussten die ärzte den irgendwie veschlauchen oder so ähnlich und haben ihm ein loch in den hals gestochen, damit er besser atmen konnte. und was hat er gemacht? er hat sich die zigarette in das loch gesteckt und hat weiter geraucht, weil es durch den mund nicht mehr ging.
Gerd2 am 4. August 2009 00:57 war sowieso zu spät zum aufhören
smiley86 am 4. August 2009 00:59 Dazu muss ich sagen. Wenn dr Krebs schon so weit fortgeschritten ist, dass man nichts mehr machen kann, warum soll die Person dann aufhören? Sowas ist ein egoistisches Denken angehöriger. Man muss/soll dieser Person das letzte noch lassen-und wenn es eh schon zu spät ist warum sollen sie dann aufhören?Q!

Das ist so eine Sache. Jeder trägt den Krebs in sich. Meine Oma hat auch geraucht und ist an Blasenkrebs erkrankt da ist laut mediziner u.a. auch das rauchen schuld. Aber wenn man sich damit beschäftigt weiss man, dass es soooo viele Faktoren gibt wodurch jener Krebs entsteht und es ist nicht gesagt das es NUR vom rauchen kommt. Im endefekt trägt jeder von uns den Krebs in sich und das von Geburt an. Bei dem einen bricht er aus bei dem anderen halt nicht. Ich kenne jemand der hatte Lungenkrebs und hatte sein ganzes Leben lang nicht geraucht und hat sich gesund ernährt etc. und was lernen wir daraus? Jeder muss gehen und jeder kann den Krebs bekommen egal was er tut und nicht tu ....
Tomoe am 4. August 2009 13:00 Krebs ist ein Zellmutation und wie jede andere Art von Mutation auch vollkommen willkürlich. Wir tragen Krebs nicht in uns. Das einzige, was wir in uns tragen, sind Allele, die unsere Anfälligkeit für Zellmutationen steuern.

Rauchen ist eine Sucht, und Sterben ist auch nicht gerade angenehm. Wenn man feststellt, dass man etwas falsch gemacht hat kann man auch nichts mehr dran ändern, und das Leben neigt sich nach wie vor dem Ende entgegen. Das tut sicher sehr weh (innerlich)

um wen gehts denn? privat oder schlingensief?

Und übrigens: ALG II wird auch erst ab Antragstellung gewährt. Es widerspricht sich schon irgendwie. Aber es ist oft bei der Gesetzesgebung so: es wird mehr auf politische Aspekte geachtet, als auf Vernunft.
jammern hilft eh nicht nur kämpfen
Wie soll man sich "kämpfen" hierbei vorstellen?