Wieso baut man nicht kleine Flügelschaufeln an den Rädern eines Flugzeugs damit im Touchdown Moment die Räder schon eine gewisse Umdrehung haben?

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5 Antworten

Diese Idee ist doch schon uralt und es gab offensichtlich bereits praktische Versuche. Weshalb sich diese Idee nicht durchsetzen konnte weiss ich nicht, aber es wird wohl Gründe genen, die dagegen sprechen.

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Die Frage ist ob das Kosten/Nutzen Verhältnis aufgeht.

Außerdem stellen irgend welche "Schaufeln" ein weiteres Risikopotenzial da. Stell dir vor ein solches Teil löst sich und beschädigt einen Reifen.Ein geplatzer Reifen hat schon Flugzeuge so stark beschädigt dass die abgestürzt sind. (Siehe Concorde)

Außerdem bräuchte man einen Mechanismus welcher die Schaufeln auf der Oberseite aus dem Wind nimmt, sonst hätte man ja wieder ein Kräfte Gleichgewicht.

Die nächste Frage ist ob über einfache "Schaufeln", welche nicht allzuviel Platz wegnehmen dürfen, genügend Kraft erzeugt werden kann um die Räder auf die nötige Drehzahl zu kriegen. Außerdem: Ein einzelnes Rad einer Boeing 747 wiegt über 100kg (http://www.lufthansa-technik.com/de/aircraft-tires). Des Weiteren sind, vorallem bei großen Flugzeugen mehrere Räder direkt hintereinander angeordnet, daher ist die Anströmung für einen solchen Meachanismus nur für das erste Rad geeignet, alle nachfolgenden Räder werden nichtmehr richtig angeströmt.

Dann bliebe nurnoch ein Hydraulischer/elektrischer Antrieb übrig und dort werden die Kosten sicher den Nutzen weit übersteigen.

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Hallo, 

Du brauchst nicht unbedingt Schaufeln. Wie sollen die am Rad befestigt werden? Wenn Du mal auf ein Windrad schaust, dreht es sich - vereinfacht gesagt - um 90° verdreht gegen die Windrichtung - wie der Fan eines Jettriebwerks auch. 

Wie willst Du so Schaufeln auf der Nabe anbringen? Ein Elektromotor ist zu schwer. Was aber vielleicht gehen könnte, wäre ein Radantrieb durch einen Hydraulikmotor, denn Hydraulikdruck ist ja ohnehin am Rad vorhanden - für die Bremse. Ich meine, auch da hätte es schon in der Richtung Versuche gegeben. 

Es bleibt Dir aber unbenommen, Deine Idee zu skizzieren und in einem Laborversuch (Fischertechnik, Kosmos- oder Lego-Baukasten) zu testen; sozusagen ein "Proof-of-Concept". Kleine Räder gibt es genug, Windräder, deren "Schaufeln" Du ja nehmen kannst, hat jede Bastelstube und den Fahrtwind liefert ein Haarfön. 

Das ist doch jetzt für die langen dunklen Nächte das Richtige. 

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Kommentar von hammer123456789
04.11.2015, 23:12

Ich habe meine Frage und Beschreibung noch einmal durchgelesen. Also ich kann nicht sehen, dass ich von Windrädern spreche. Und diese Schaufeln von Windrädern die Du Dir vorstellst, nennt man glaube ich Rotorblätter nur so "by the way" da Dir ja Anglizismen so gefallen.

Und Deinen Vorschlag mit dem Baukasten und dem Föhn, würde ich jetzt pauschal so nicht unterschreiben, aber wenn du das auf deiner Arbeit so machst, dann OK, jeder arbeitet wie er möchte. Die Hauptsache ist du hast Erfolg mit deiner Baukasten Idee.

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Die Reifen drehen durch den Luftstrom schon ein bisschen, aber deine Idee ist gut. Könnte man so machen. Super:)

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Kommentar von rudim1950
04.11.2015, 21:23

Normalerweise stehen die Räder still, denn der Fahrtwind streicht ja gleichermaßen über die obere und untere Hälfte der Räder. Welche Hälfte sollte denn weshalb bevorzugt werden? Oben, dann drehen die Räder rückwärts, unten, dann drehen sie vorwärts. Damit herrscht Kräftegleichgewicht und das Rad steht. 

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